TV-Tipp für den 4. September: Tatort: Duisburg-Ruhrort

September 4, 2020

ARD, 22.15

Tatort: Duisburg-Ruhrort (Deutschland 1981)

Regie: Hajo Gies

Drehbuch: Horst Vocks, Thomas Wittenburg

Ein ermordeter Binnenschiffer treibt im Hafenbecken von Duisburg-Ruhrort. Die Kommissare Schimanski und Thanner suchen seinen Mörder.

Der erste Auftritt von Götz George als Horst Schimanski. Damals ein Skandal (Seine Manieren! Seine Sprache! Sein Umgang mit den Dienstvorschriften!), heute ein „Tatort“-Klassiker. Schimanski war schnell der beliebteste „Tatort“-Kommissar, der auch zweimal im Kino ermitteln durfte.

mit Götz George, Eberhard Feik, Ulrich Matschoss, Michael Lech, Michael Rastl, Brigitte Janner, Max Volkert Martens, Barbara Focke

Hinweise

Horst-Schimanski-Fanseite

Tatort-Fundus über Kommissar Schimanski

Wikipedia über „Tatort: Duisburg-Ruhrort“


TV-Tipp für den 12. September: Tatort: Moltke

September 11, 2017

WDR, 22.10

Tatort: Moltke (Deutschland 1988)

Regie: Hajo Gies

Drehbuch: Axel Götz, Jan Hinter, Thomas Wesskamp

Roman zum Film: Martin Schüller: Moltke, 2010

Moltke, der seine Mittäter nie verriet, saß neun Jahre im Knast. Jetzt will er seinen Teil von der damaligen Beute haben und seinen Bruder rächen. Kommissar Schimanski, der Moltke eigentlich ganz sympathisch findet, will das Schlimmste verhindern.

„Moltke“ ist der neunzehnte Schimanski-Film und, abgesehen von dem Auftritt von Dieter Bohlen und seiner Musik (damals und heute: Würg.), ein guter „Tatort“, der den Sozialarbeiter Schimanski während der Weihnachtstage auf Hochtouren arbeiten lässt und, aus Schimanskis Sicht, eine zünftige Rachegeschichte im Gangstermilieu erzählt. Dafür gab es, erstmals für einen „Tatort“, den Adolf-Grimme-Preis.

Anschließend, um 23.40 Uhr, jagt Kommissar Haferkamp in dem Tatort „Zweikampf“ einen Entführer. Auch sehenswert.

mit Götz George, Eberhard Feik, Ulrich Matschoss, Chiem van Houweninge, Hubert Kramar, Iris Disse, Gerd Silberbauer, Wolfgang Preiss, Jan Biczycki, Jürgen Heinrich, Dieter Bohlen, Ludger Pistor

Hinweise

Tatort-Fundus Kommissar Schimanski 

Horst-Schimanski-Fanseite

Wikipedia über „Moltke“

Meine Besprechung von Martin Schüllers „Moltke“ (2010)


TV-Tipp für den 8. August: Tatort: Zahn um Zahn

August 7, 2017

WDR, 22.10

Tatort: Zahn um Zahn (Deutschland 1985, Regie: Hajo Gies)

Drehbuch: Horst Vocks, Thomas Wittenburg

In einer vom Abriss bedrohten Duisburger Werkssiedlung findet Kommissar Schimanski die Leichen von seinem Schulfreund Krüger und seiner Familie. Während die Polizei den Fall als erweiterten Selbstmord zu den Akten legen will, glaubt Schimanski, dass Krüger umgebracht wurde. Er beginnt seinen Mörder zu jagen und muss dafür auch nach Marseille fahren.

„Zahn um Zahn“ ist der erste „Tatort“, der seine Premiere im Kino erlebte. Weil der Film so erfolgreich war, durfte Schimanski zwei Jahre später mit „Zabou“ wieder im Kino ermitteln. Im Gegensatz zu den meisten Kritikern gefiel mir „Zabou“ besser als „Zahn um Zahn“.

„Hajo Gies und seinem Autorenteam ist ein Actionfilm gelungen, der sich mit den Kinoerfolgen der neuen französischen und amerikanischen Polizeifilme messen will und messen kann. (…) In ‚Zahn um Zahn‘ hat Schimanski zwar seinen Rachefeldzug gewonnen, aber an Profil verloren.“ (Fischer Film Almanach 1986)

„Zahn um Zahn“ „war darüber hinaus ein für das deutsche Kino seltenes Produkt – ein Action-Film mit einem Polizisten ohne Schlips und Kragen, handwerklich professionell inszeniert, spannend und durchaus kinogerecht.“ (Meinolf Zurhorst: Lexikon des Kriminalfilms – Völlig überarbeitete Neuausgabe, 1993)

Tja, diese Einschätzung trifft heute immer noch zu. Ansehbare deutsche Genrefilme sind im Kino immer noch die berühmte Ausnahme.

mit Götz George, Renan Demirkan, Rufus, Eberhard Feik, Charles Brauer, Herbert Steinmetz, Ulrich Matschoss, Martin Lüttge

Hinweise

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Tatort-Fundus über Horst Schimanski

Wikipedia über Horst Schimanski

Meine Besprechung von Martin Schüllers Schimanski-Roman „Moltke“ (2010)


TV-Tipp für den 20. Juni: Tatort: Duisburg-Ruhrort

Juni 20, 2017

WDR, 22.10

Tatort: Duisburg-Ruhrort (Deutschland 1981)

Regie: Hajo Gies

Drehbuch: Horst Vocks, Thomas Wittenburg

Ein ermordeter Binnenschiffer treibt im Hafenbecken von Duisburg-Ruhrort. Die Kommissare Schimanski und Thanner suchen seinen Mörder.

Der erste Auftritt von Götz George als Horst Schimanski. Damals ein Skandal (Seine Manieren! Seine Sprache! Sein Umgang mit den Dienstvorschriften!), heute ein „Tatort“-Klassiker. Schimanski war schnell der beliebteste „Tatort“-Kommissar, der auch zweimal im Kino ermitteln durfte.

Danach, um 23.40 Uhr, zeigt der WDR einen weiteren „Tatort“-Klassiker: Samuel Fullers Kressin-“Tatort“ „Tote Taube in der Beethovenstraße“ (Deutschland 1973).

mit Götz George, Eberhard Feik, Ulrich Matschoss, Michael Lech, Michael Rastl, Brigitte Janner, Max Volkert Martens, Barbara Focke

Hinweise

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Tatort-Fundus über Kommissar Schimanski

Wikipedia über „Tatort: Duisburg-Ruhrort“


TV-Tipp für den 17. September: Tatort: Zweierlei Blut

September 17, 2016

WDR, 22.30

Tatort: Zweierlei Blut (Deutschland 1984, Regie: Hajo Gies)

Drehbuch: Felix Huby, Fred Breinersdorfer

Der achte Fall der Kommissare Schimanski und Thanner führt sie in die Welt des Fußballs. Nach einem Spiel wird die Leiche von Antonio im Stadion gefunden. Während Thanner die Stadionbeschäftigten verhört, geht Schimanski undercover in den Fanclub.

Und bei einem der Fußballfans (Dietmar Bär) bewirkte Schimanski wahre Resozialisierungswunder.

Die Musik ist von Spliff.

mit Götz George, Eberhard Feik, Chiem van Houweninge, Ulrich Matschoss, Cerhard Olschweski, Brigitte Janner, Despina Pajanou, Dietmar Bär

Hinweise

Tatort-Fundus Kommissar Schimanski 

Horst-Schimanski-Fanseite

Wikipedia über „Tatort: Zweierlei Blut“

Meine Besprechung von Martin Schüllers „Moltke“ (2010) (Roman zum Schimanski-Tatort)

Homepage von Fred Breinersdorfer

Homepage von Felix Huby

Lexikon deutscher Kriminalautoren über Felix Huby (Stand: Januar 2007)

Planet Interview: Gespräch mit Felix Huby (21. Dezember 2008)

Meine Besprechung von Felix Hubys „Fast wie von selbst – Ein Gespräch mit Dieter de Lazzer“ (2008)

Meine Besprechung von Felix Hubys “Null Chance” (2009)

Meine Besprechung von Felix Hubys “Bienzle und das ewige Kind” (2009)

Meine Besprechung von Felix Hubys „Adieu, Bienzle“ (2011)

 


TV-Tipp für den 26. Dezember: Tatort: Moltke

Dezember 26, 2015

HR, 23.15

Tatort: Moltke (Deutschland 1988)

Regie: Hajo Gies

Drehbuch: Axel Götz, Jan Hinter, Thomas Wesskamp

Roman zum Film: Martin Schüller: Moltke, 2010

Moltke, der seine Mittäter nie verriet, saß neun Jahre im Knast. Jetzt will er seinen Teil von der damaligen Beute haben und seinen Bruder rächen. Kommissar Schimanski, der Moltke eigentlich ganz sympathisch findet, will das Schlimmste verhindern.

Moltke“ ist der neunzehnte Schimanski-Film und, abgesehen von dem Auftritt von Dieter Bohlen und seiner Musik (damals und heute: Würg.), ein guter „Tatort“, der den Sozialarbeiter Schimanski während der Weihnachtstage auf Hochtouren arbeiten lässt und, aus Schimanskis Sicht, eine zünftige Rachegeschichte im Gangstermilieu erzählt. Dafür gab es, erstmals für einen „Tatort“, den Adolf-Grimme-Preis.

mit Götz George, Eberhard Feik, Ulrich Matschoss, Chiem van Houweninge, Hubert Kramar, Iris Disse, Gerd Silberbauer, Wolfgang Preiss, Jan Biczycki, Jürgen Heinrich, Dieter Bohlen, Ludger Pistor

Hinweise

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Wikipedia über „Moltke“

Meine Besprechung von Martin Schüllers „Moltke“ (2010)


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