TV-Tipp für den 7. März: Ender’s Game

März 6, 2020

Sat.1, 20.15

Ender’s Game – Das große Spiel (Ender’s Game, USA 2013)

Regie: Gavin Hood

Drehbuch: Gavin Hood

LV: Orson Scott Card: Ender’s Game, 1985 (Enders Spiel)

Der junge Ender Wiggin soll zum Anführer im Kampf gegen die außerirdischen Formics ausgebildet werden. Dabei ist Ender noch ein Kind.

Durchaus gelungene Mainstream-Verfilmung eines Science-Fiction-Klassikers, die nicht die Komplexität der Vorlage erreicht.

Mehr in meiner Besprechung des Films und der Vorlage.

mit Asa Butterfield, Harrison Ford, Ben Kingsley, Abigail Breslin, Hailee Steinfeld, Moises Arias, Viola Davis, Nonso Anozie, Aramis Knight, Jessica Harthcock

Wiederholung: Sonntag, 8. März, 15.20 Uhr

Hinweise

Moviepilot über „Ender’s Game – Das große Spiel“

Metacritic über „Ender’s Game – Das große Spiel“

Rotten Tomatoes über „Ender’s Game – Das große Spiel“

Wikipedia über „Ender’s Game – Das große Spiel“ (deutsch, englisch)

Homepage von Orson Scott Card

Phantastik-Couch über Orson Scott Card

Wikipedia über Orson Scott Card (deutsch, englisch)

Epilog: Interview mit Orson Scott Card (2004)

Meine Besprechung von Orson Scott Card (Projektleitung)/Christopher Yost (Skript)/Pasqual Ferrys (Zeichnungen) „Ender’s Game – Das große Spiel (Band 1)“ (Ender’s Game: Battle School 1 – 5, 2009)

Meine Besprechung von Orson Scott Card (Projektleitung)/Christopher Yost (Skript)/Pasqual Ferry (Zeichnungen) „Ender’s Game – Das große Spiel (Band 2)“ (Ender’s Game: Command School 1 – 5, 2010)

Meine Besprechung von Orson Scott Cards „Enders Spiel“ (Ender’s Game, 1985, 1991 erschien eine vom Autor leicht überarbeitete Ausgabe) und Orson Scott Cards „Enders Schatten“ (Ender’s Shadow, 1999)

Meine Besprechung von Gavin Hoods „Ender’s Game – Das große Spiel“ (Ender’s Game, USA 2013)

Meine Besprechung von Gavin Hoods „Official Secrets“ (Official Secrets, Großbritannien/USA 2019)

Die Vorlage

Man kann die Romane unabhängig voneinander lesen und man muss „Enders Schatten“ nicht lesen, um „Enders Spiel“ zu verstehen, aber „Enders Schatten“ ist eine wirklich lesenswerter anderer Blick auf die Ausbildung von Ender Wiggins. Und daher empfehle ich beide Romane; in chronologischer Reihenfolge.

Card - Enders Spiel - 2Card - Enders Schatten - 2

Orson Scott Card: Enders Spiel

(übersetzt von Karl-Ulrich Burgdorf)

Heyne, 2012

464 Seiten

8,99 Euro

Originalausgabe

Ender’s Game

Tor, 1985

(1991 erschien eine vom Autor leicht überarbeitete Ausgabe)

Frühere deutsche Ausgaben als „Das große Spiel“ und, als Doppelband mit dem zweiten Ender-Roman, als „Ender“.

Orson Scott Card: Enders Schatten

(übersetzt von Regina Winter)

Heyne, 2013

592 Seiten

8,99 Euro

Originalausgabe

Ender’s Shadow

Tor, 1999


TV-Tipp für den 26. Februar: Indiana Jones und der letzte Kreuzzug

Februar 25, 2020

Kabel Eins.1, 20.15

Indiana Jones und der letzte Kreuzzug (Indiana Jones and the last crusade, USA 1989)

Regie: Steven Spielberg

Drehbuch: Jeffrey Boam, George Lucas, Menno Meyjes

Dritter Auftritt von Indiana Jones. Dieses Mal sucht der Archäologe mit der Peitsche den Heiligen Gral, tut alles, damit er nicht den Nazis in die Hände fällt (das ist der leichte Teil) und er begegnet seinem Vater.

Und weil dieser von ‘James Bond’ Sean Connery gespielt wird, der wenig von seinem Sohn hält, ist für Spaß gesorgt. Und es gibt, selbstverständlich, Action satt.

mit Harrison Ford, Sean Connery, River Phoenix, Denholm Elliott, John Rhys-Davies, Julian Glover, Michael Byrne

Wiederholung: Donnerstag, 27. Februar, 01.35 Uhr (Taggenau!)

Hinweise

Metacritic über „Indiana Jones und der letzte Kreuzzug“

Rotten Tomatoes über „Indiana Jones und der letzte Kreuzzug“

Wikipedia über „Indiana Jones und der letzte Kreuzzug“ (deutsch, englisch)

Meine Besprechung des vierten Indiana-Jones-Films “Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels” (Indiana Jones and the Kingdom of the Skull, USA 2008) und des darauf basierenden, wesentlich gelungeneren „Roman zum Film“ von James Rollins

Meine Besprechung von Steven Spielbergs “Gefährten” (War Horse, USA 2011)

Meine Besprechung von Steven Spielbergs “Lincoln” (Lincoln, USA 2012)

Meine Besprechung von Steven Spielbergs „Bridge of Spies – Der Unterhändler“ (Bridge of Spies, USA 2015)

Meine Besprechung von Steven Spielbergs „BFG – Big Friendly Giant (The BFG, USA 2016)

Meine Besprechung von Steven Spielbergs „Die Verlegerin“ (The Post, USA 2017)

Meine Besprechung von Steven Spielbergs „Ready Player One“ (Ready Player One, USA 2018)

Steven Spielberg in der Kriminalakte


Neu im Kino/Buch- und Filmkritik: Zur neuesten Verfilmung von Jack Londons „Ruf der Wildnis“

Februar 20, 2020

Brauchen wir wirklich noch eine Verfilmung von Jack Londons „Ruf der Wildnis“? Auch wenn dieses Mal Harrison Ford mitspielt?

Nun, in jedem Fall schadet es nicht, wenn Indiana Jones sich um einen Hund kümmert. Auch wenn die von ihm gespielte Figur, wie im Roman, erst in der zweiten Hälfte der Geschichte wichtig wird. Davor hat er nur zwei sehr kurze Auftritte, die vor allem die Funktion einer Ankündigung erfüllen und so seinen späteren Auftritt nicht zu einer aus heiterem Himmel kommenden Überraschung machen,

Im Mittelpunkt der Geschichte steht Buck, ein riesiger Mischling aus Bernhardiner und Schäferhund, der glücklich im herrschaftlichen Anwesen von Richter Miller im sonnigen Kalifornien lebt. Eines Tages wird er von einem Hunderäuber entführt und nach Norden verschifft. 1896 wurde am Klondike Gold gefunden. Jetzt sind alle Glücksjäger (zu denen auch Jack London gehörte) auf dem Weg zu den sagenhaften Goldschätzen.

Die ersten neuen Besitzer von Buck sind Perrault (Omar Sy) und Francois (im Roman ein Halbblut, im Film Francoise [Cara Gee]). In dem Rudel der Post-Schlittenhunde erkämpft Buck sich schnell seinen Platz. In diesen Tagen erwacht, dem titelgebendem Ruf der Wildnis folgend, auch langsam Bucks wahres Wesen.

Als die Postlinie eingestellt wird, erhält Buck neue Besitzer. Dieses Mal handelt es sich um drei Goldsucher, zwei Männer, eine Frau (Dan Stevens, Colin Woodell und Karen Gillan), die von überwältigender Arroganz und Dummheit sind.

Dritter und letzter Besitzer von Buck wird John Thornton (Harrison Ford), der ihn wie ein gleichberechtigtes Wesen behandelt. Gemeinsam machen sie sich auf den Weg in noch nicht auf der Landkarte verzeichnete Gebiete des Yukon Territoriums.

Regisseur Chris Sanders legt mit Ruf nach der Wildnis“ nach Animationsfilmen wie „Drachenzähmen“ leichtgemacht und „Die Croods“ sein insgesamt überzeugendes Realfilmdebüt vor. Er und Autor Michael Green („Mord im Orientexpress“) folgen der Geschichte von Jack London. Für den Film dramatisieren und disneyfizieren sie sie. Die Dramatisierungen sind, obwohl „Ruf der Wildnis“ immer noch ein Episodendrama ist, das Bucks Geschichte vom verantwortungslosen Haushund zum Führer einer Wolfsrudels macht, notwendig, um eine stringente Geschichte zu erzählen. Die Disneyfizierung ist vor allem dem Zielpublikum geschuldet. „Ruf der Wildnis“ ist ein Kinderfilm, der zeigt, wie Menschen zu besseren Menschen werden, weil sie Buck begegnen. Gleichzeitig entdeckt Buck sein wahres Ich. Er wird zu einem Tier, das Verantwortung übernimmt für andere Tiere und Menschen und auch für sie kämpft.

Londons Roman, geschrieben im Duktus der damaligen Zeit und für ein erwachsenes Publikum, ist dagegen oft sehr hart und darwinistisch: „Buck war gnadenlos. (…) Man musste herrschen oder sich beherrschen lassen; und Gnade zu zeigen, war eine Schwäche. Gnade existierte im urwüchsigen Leben nicht. Sie wurde als Furcht missverstanden, und solche Missverständnisse führten zum Tod. Töten oder getötet werden, fressen oder gefressen werden, das war das Gesetz; und er gehorchte diesem Gebot aus der Tiefe der Zeiten.“

Im Film gibt es, was jetzt Erwachsene wahrscheinlich mehr stört als Kinder, einen wahren CGI-Overkill. Viele Landschaften, Hintergründe und eigentlich alle Tiere sind digital animiert. Und hier sehen die digital animierten Tiere immer etwas künstlich aus. Sie basieren auf Aufnahmen realer Tiere und Menschen, die Tiere spielen. So war Terry Notary, ein früherer Artist des Cirque du Soleil, die Live Action Reference Performance für Buck und der Spielpartner von Harrison Ford. Die Kamera ist immer wieder an Positionen und macht Bewegungen, die in der Realität für eine Kamera nicht möglich wären. Es gibt Bilder von Tieren, die eine Kamera in der Realität so niemals einfangen könnte. Buck tut Dinge, die ein echter Hund niemals tun würde. Und die Tiergesichter, vor allem natürlich Buck, können niemals ihre Herkunft aus dem Computerlabor verhehlen können. Dafür sind sie teils zu künstlich, teils zu menschlich.

Für Kinder ist Chris Sanders‘ „Ruf der Wildnis“ ein gelungener Abenteuerfilm mit einem liebenswertem Hund, guten und weniger guten Menschen und einigen schönen Landschaftsaufnahmen.

Ruf der Wildnis (The Call of the Wild, USA 2020)

Regie: Chris Sanders

Drehbuch: Michael Green

LV: Jack London: The Call of the Wild, 1903 (Der Ruf der Wildnis)

mit Harrison Ford, Omar Sy, Dan Stevens, Karen Gillan, Bradley Whitford, Colin Woodell, Cara Gee, Michael Horse, Jean Louisa Kelly, Adam Fergus, Abraham Benrubi, Terry Notary

Länge: 100 Minuten

FSK: ab 6 Jahre

Die Vorlage

erscheint zum Filmstart mit einem neuen Cover. Es handelt sich um die sehr gelungene Neuübersetzung von Lutz-W. Wolff, der den Roman um ein informatives Nachwort, Anmerkungen und eine Zeittafel ergänzte.

Jack London: Ruf der Wildnis

(übersetzt von Lutz-W. Wolff)

dtv, 2020 (Filmausgabe)

160 Seiten

9,90 Euro

Erstausgabe der Neuübersetzung

dtv, 2013

Originalausgabe

The Call of the Wild

Macmillan, 1903

Hinweise

Deutsche Homepage zum Film

Englische Homepage zum Film

Moviepilot über „Ruf der Wildnis“

Metacritic über „Ruf der Wildnis“

Rotten Tomatoes über „Ruf der Wildnis“

Wikipedia über „Ruf der Wildnis“ 


TV-Tipp für den 15. Dezember: Star Wars: Das Erwachen der Macht

Dezember 15, 2019

Wenige Tage vor dem Kinostart von „Star Wars: Der Aufstieg Skywalkers“

RTL, 20.15

Star Wars: Das Erwachen der Macht (Star Wars: The Force awakens, USA 2015)

Regie: J.J. Abrams

Drehbuch: Lawrence Kasdan, J.J. Abrams, Michael Arndt

LV: Charaktere von George Lucas

Dreißig Jahre nach den aus „Die Rückkehr der Jedi-Ritter“ bekannten Ereignissen: Immer noch kämpfen die Rebellen (die sich jetzt „Neue Republik“ nennen) gegen das böse Imperium (das sich jetzt „Erste Ordnung“ nennt). Der böse Kylo Ren (aka Darth Vader) will einen Planetenzerstörer bauen. Nur die junge Waise Rey kann das verhindern. Denn sie hat in diesem Film eine noch ungeklärte Beziehung zur Macht. Währenddessen ist Luke Skywalker schon seit Jahren spurlos verschwunden. Aber dafür sind Han Solo, Chewbacca und Leia Organa dabei.

Die von den Fans heißersehnte, an der Kinokasse unglaublich erfolgreiche und von der Kritik abgefeierte Fortsetzung der „Krieg der Sterne“-Saga.

Mehr in meiner ausführlichen Besprechung dieses sehr unterhaltsamen SF-Films, der an einen anderen SF-Film erinnert.

mit Daisy Ridley, Adam Driver, John Boyega, Oscar Isaac, Andy Serkis, Domhnall Gleeson, Max von Sydow, Carrie Fisher, Harrison Ford, Mark Hamill, Kenny Baker, Anthony Daniels, Peter Mayhew, Gwendoline Christie, Lupita Nyong’o

Wiederholung: Montag, 16. Dezember, 00.45 Uhr (Taggenau!)

Hinweise

Homepage zum Film

Facebook-Seite zum Film

YouTube-Kanal zum Film

Film-Zeit über “Star Wars: Das Erwachen der Macht”

Moviepilot über “Star Wars: Das Erwachen der Macht”

Metacritic über “Star Wars: Das Erwachen der Macht”

Rotten Tomatoes über “Star Wars: Das Erwachen der Macht”

Wikipedia über “Star Wars: Das Erwachen der Macht” (deutsch, englisch)

Meine Besprechung von J. J. Abrams’ “Super 8” (Super 8, USA 2011)

Meine Besprechung von J. J. Abrams‘ „Star Trek into Darkness“ (Star Trek into Darkness, USA 2013)

Meine Besprechung von J. J. Abrams „Star Wars: Das Erwachen der Macht“ (Star Wars: The Force awakens, USA 2015)

Meine Besprechung von Rian Johnsons „Star Wars: Die letzten Jedi“ (Star Wars: The last Jedi, USA 2017)

Meine Besprechung von Gareth Edwards‘ „Rogue One: A Star Wars Story“ (Rogue One: A Star Wars Story, USA 2016)

Meine Besprechung von Greg Ruckas „Star Wars: Imperium in Trümmern (Journey to Star Wars: Das Erwachen der Macht) (Star Wars: Shatterd Empire # 1 – 4, Disney/Lucasfilm 2015)

Meine Besprechung von Greg Ruckas „Star Wars: Vor dem Erwachen“ (Star Wars: Before the Awakening, 2015)

Meine Besprechung von Alan Dean Fosters „Star Wars: Das Erwachen der Macht – Der Roman zum Film“ (Star Wars: The Force awakens, 2015)

Meine Besprechung von Michael Kogges „Star Wars: Das Erwachen der Macht – Jugendroman zum Film“ (Star Wars: The Force awakens, 2016)

Meine Besprechung von James Lucenos „Star Wars – Der Auslöser: Ein Rogue One Roman“ (Star Wars: Catalyst: A Rogue One Novel, 2016)

Meine Besprechung von Alexander Freeds „Rogue One – Eine Star Wars Story“ (Rogue One. A Star Wars Story, 2016) (Filmroman)

Meine Besprechung von Ron Howards „Solo: A Star Wars Story“ (Solo: A Star Wars Story, USA 2018)

Meine Besprechung von James Frys „Star Wars: Die letzten Jedi“ (Star Wars: The Last Jedi, 2018) (Filmroman)


Blu-ray-Kritik: Zur „Limited 40th Anniversary Steel Edition“ von „Apocalypse Now“

Oktober 28, 2019

Apocalypse Now“ ist ein Filmklassiker.

In Cannes erhielt er 1979 nach seiner Premiere die Goldene Palme. Zwei Oscars und drei Golden Globe Awards folgten in einer Zeit, als Filmpreise noch rare Auszeichnungen waren.

2001 präsentierte Francis Ford Coppola in Cannes die fünfzig Minuten längere „Redux“-Fassung und jetzt, beim Tribeca Film Festival, den „Final Cut“ der mit drei Stunden zwischen der alten Kinofassung und der „Redux“-Fassung liegt. Für diese Fassung gab es eine aufwändige Restaurierung von Bild und Ton. Diese 4K-Restaurierung erschien jetzt auf Blu-ray und 4 K UHD. Zusammen mit den beiden anderen Schnittfassungen und viel Bonusmaterial. Diese „Limited 40th Anniversary Steelbook“-Edition ist die Fassung, zu der filmhistorisch interessierte Menschen greifen sollten.

Auf DVD erschien nur der Final Cut und es gibt noch eine spartanische Blu-ray-Ausgabe, die nur die verschiedenen Schnittfassungen des Films enthält.

Über den „Final Cut“ habe ich hier geschrieben. Über die beiden anderen Fassungen hier und über einen großen Teil des Bonusmaterials habe ich hier geschrieben.

Also muss ich nur noch über das fast abendfüllende neue Bonusmaterial der „Limited 40th Anniversary Steelbook Edition“ zu schreiben.

Das neue Bonusmaterial umfasst gut zwei Stunden. Herzstück ist das Gespräch zwischen Steven Soderbergh als Fragensteller und Francis Ford Coppola am 28. April 2019 auf dem Tribeca Film Festival. Danach folgt die halbstündige neue Doku „Dutch Angel“ über den Setfotografen Chas Gerretsen. Er war vor diesem Auftrag Kriegsfotograf und einige seiner Bilder sind, auch wenn man seinen Namen nicht kennt, tief in unser kollektives Gedächtnis eingebrannt. Es werden Fotos gezeigt, die er während der Dreharbeiten von „Apocalypse Now“ schoss und er redet über seine Erfahrungen beim Dreh.

Hinter den Kulissen“ besteht aus etwas über zwanzig Minuten von Sound-Mixer Jack J. Jacobson aufgenommenen stummen Super-8-mm-Aufnahmen, die er 2004 American Zoetrope übergab. Sie werden hier erstmals gezeigt.

Das restliche neue Bonusmaterial besteht aus mehreren kurzen Featurettes über die 4K-Restaurierung des Films und die damit verbundene Restaurierung von Bild und Ton. Dies sind reine Werbefeaturettes, denen der Informationsgehalt der anderen Featurettes fehlt.

Insgesamt gibt die „Limited 40th Anniversary Steelbook Edition“ einen vorzüglichen Einblick aus erster Hand (oder genauer ‚aus ersten Händen‘) in die Geschichte des Films.

Für die filmhistorische Analyse sind dann andere zuständig.

Apocalypse Now (Apocalypse Now, USA 1979)

Regie: Francis Ford Coppola

Drehbuch: John Milius, Francis Ford Coppola

LV: Joseph Conrad: Heart of Darkness, 1899 (Herz der Finsternis)

mit Martin Sheen, Robert Duvall, Marlon Brando, Fred Forrest, Sam Bottoms, Albert Hall, Larry Fishburne, Dennis Hopper, Harrison Ford, G. D. Spradlin, Bill Graham

Länge: 152 Minuten (Apocalpyse Now)

183 Minuten (The Final Cut)

202 Minuten (Apocalypse Now Redux)

Bonusfilm

Hearts of Darkness – Reise ins Herz der Finsternis (Hearts of Darkness – A Filmmaker’s Apocalypse, USA 1991)

Regie: Fax Bahr, George Hickenlooper, Eleanor Coppola (Regie des Dokumentarmaterials während der „Apocalypse Now“-Dreharbeiten)

Drehbuch: Fax Bahr, George Hickenlooper

Premiere: 17. Mai 1991 (Internationales Filmfestival Cannes, „Un Certain Regard“)

Deutscher Kinostart: 12. März 1992

Länge: 95 Minuten

Blu-ray

Arthaus/Studiocanal

Bild: 2,35: 1 (1080p/24 p Full HD)

Ton:

Final Cut: Englisch (Dolby Atmos 2.1 Dolby Digital), Deutsch (5.1 Dolby Digital True HD)

Redux: Englisch 5.1 Dolby True HD, 5.1 Dolby Digital, 2.1 Dolby Digital Soundbar Mix) Deutsch (5.1 Dolby Digital True HD)

Kinofassung: Englisch 5.1 (restaurierter Original Mix, 5.1 Dolby Digital, 2.1 Dolby Digital Sundbar Mix), Deutsch (Stereo Dolby Digital)

Untertitel: Deutsch, Englisch

FSK: ab 16 Jahre

Was auf den Blu-rays ist:

Disc 1: Final Cut

Extra: Einführung von Francis Ford Coppola (4:22)

Disc 2: Redux und Kinofassung

Extra: Audiokommentar von Francis Ford Coppola

Disc 3: Bonusmaterial

Ein Gespräch mit John Milius (49:45)

Ein Gespräch mit Martin Sheen (59:26)

Fred Roos: Casting Apocalypse (Der Casting Director spricht über den Test hunderter Schauspieler für die verschiedenen Rollen) (11:43)

Radiosendung „The Mercury Theatre on the Air“, 6. November 1938 (Orson Welles liest Joseph Conrads Roman „Herz der Finsternis“) (36:34)

The Hollow Men“ (Marlon Brando rezitiert T.S. Elliots Gedicht mit Szenen aus dem Film und von den Dreharbeiten) (16:56)

Die verlorene Szene aus „Affen auf dem Sampam“ (Eingeborene singen Doors-Song „Light my Fire“) (2:51)

Zusätzliche Szenen (26:08)

Zerstörung des Camps von Kurtz mit Credits und Kommentar von Francis Ford Coppola (6:02)

Die Entstehung des 5.1-Sounds (5:51)

Der Überflug der Geister-Helikopter (Sourround-Design) (3:55)

Apocalypse Now: Der Synthesizer-Soundtrack von Bob Moog (Artikel aus dem Contemporary Keyboard Magazine vom Januar 1980)

Der Schnitt von Apocalypse Now (17:55)

Die Musik von Apocalypse Now (14:44)

Das Sound-Design von Apocalypse Now (15:17)

Die endgültige Mischung (3:07)

Apocalypse damals und heute (Auszug aus einem Interview mit Roger Ebert über beide Versionen des Films) (3:42)

Filmfestival Cannes 2001: Roger Ebert unterhält sich mit Francis Ford Coppola (38:34)

Straßengang auf dem Boot (Vorstellung der Schauspieler von Willards Crew) (4:07)

Die Farbpalette von Apocalypse Now (Doku über den Technicolor-Transfer) (4:05)

Disc Credits

Disc 4 (+ dem neuen Bonusmaterial)

Hearts of Darkness- Reise ins Herz der Finsternis (Dokumentation über die Dreharbeiten)

Audiokommentar von Eleanor und Francis Ford Coppola

Bonusmaterial

Q&A mit Francis Ford Coppola und Steven Soderbergh auf dem Tribeca Film Festival (47:34)

Dutch Angel: Chas Gerretsen & Apocalypse Now (31:44)

Hinter den Kulissen (21:39)

Apocalypse Now – Die Restaurierung eines Mythos (2:50)

Eine 40jährige Reise (2:21)

Sensual Sound (3:52)

Auszug aus dem Drehbuch von John Milius mit Anmerkungen von Francis Ford Coppola

Storyboard-Sammlung (mehr als 200 Zeichnungen) (11:14)

Fotoarchiv (Filmfotos und SW-Fotos von Mary Ellen Mark) (2:37)

Marketing-Archiv (Kinotrailer 1979 [3:54], Radiospots 1979 [2:05], Original-Kinoprogramm von 1979 mit Informationen zur Geschichte des Films und einem Vorwort von Francis Ford Coppola, Kinoplakate und PR-Fotos [3:40], Filmplakate-Galerie [0:27; erstaunlich kurz])

Hinweise

Studiocanal über den Final Cut (hier die Blu-ray)

Rotten Tomatoes über „Apocalypse Now“, „Apocalypse Now Redux“ und „Apocalypse Now – Final Cut“

Wikipedia über „Apocalypse Now“ (deutsch, englisch)

Schnittberichte: Vergleich der Kino- mit der „Redux“-Fassung

Schnittberichte: Vergleich der „Redux“-Fassung mit dem „Final Cut“

Awesome Film: Drehbuch „Apocalypse Now“ von John Milius (Fassung vom 3. Dezember 1975)

Meine Besprechung von Francis Ford Coppolas “Apocalypse Now” (Apocalypse Now, USA 1979 – die “Full Disclosure”-Blu-ray)

Meine Besprechung von Francis Ford Coppolas „Apocalypse Now: The Final Cut“ (USA 1979/2019)

Meine Besprechung von Francis Ford Coppolas „Twixt – Virginias Geheimnis“ (Twixt, USA 2011)

Francis Ford Coppola in der Kriminalakte


(Wieder) Neu im Kino/Filmkritik: „Apocalypse Now“, jetzt im „Final Cut“ kurz im Kino

Juli 15, 2019

Vor dem Start des Films sagt der erschreckend schlanke Francis Ford Coppola in einer Videobotschaft, dass der jetzt vorliegende Cut der Final Cut sei. Für die Fassung, die 1979 im Kino lief, schnitt er zu viel heraus. Für die „Redux“-Fassung, die 2001 in Cannes ihre Premiere hatte und anschließend im Kino lief, habe er alles an Material eingefügt, das noch vorhanden war. Das sei zu viel gewesen. Für das vierzigjährige Jubiläum des Films habe er jetzt die richtige Balance zwischen den beiden Fassungen gefunden. Mit etwas über 180 Minuten ist sie fast zwanzig Minuten kürzer als die „Redux“-Fassung (was auch an dem veränderten Abspann liegt) und eine halbe Stunde länger als die Kinofassung.

Wer eine oder beide Fassungen kennt, wird natürlich die Geschichte und ihren Ablauf wieder erkennen.

Captain Willard (Martin Sheen) soll den durchgeknallten Army-Colonel Kurtz (Marlon Brando) töten. Kurtz hat, abseits aller militärischen Befehle, im Dschungel ein Königtum errichtet. Willard macht sich mit einem kleinen Patrouillenboot auf den Weg in das „Herz der Finsternis“. So der Titel von Joseph Conrads Novelle, die die Vorlage für den Film war.

Für Coppola stand diese Reise von Willard, die auch so während der Dreharbeiten vom gesamten Filmteam unternommen wurde, für eine Reise immer tiefer in die Geschichte der Menschheit von der Zivilisation zurück zu ihren primitiven Ursprüngen.

Nachdem schon die Dreharbeiten viel länger und chaotischer als geplant waren, zog sich auch die Postproduktion endlos hin und in den Zeitungen wurde immer wieder von dem absehbarem finanziellem und künstlerischem Desaster des Regisseurs, der mit „Der Pate“ und „Der Pate 2“ zum Star wurde, geschrieben. Das kam mit seinem nächsten Film „Einer mit Herz“ (One from the Heart, USA 1982). Aber das ist eine andere Geschichte.

In Cannes zeigte Francis Ford Coppola 1979, als eine Art Vorwärtsverteidigung, eine noch nicht endgültig geschnittene Version von „Apocalypse Now“. Das war die erste Präsentation des Films vor Publikum. Die Cannes-Fassung war weitgehend die für die Kinoauswertung geplante Fassung. Der Film gewann, mit Volker Schlöndorffs „Die Blechtrommel“, die Goldene Palme.

2001 zeigte Coppola, wieder in Cannes, die fünfzig Minuten längere „Redux“-Version des Films, in der vor allem die sehr lange Szene mit den französischen Kolonialisten (einige Ausschnitte waren in der 1991 fertiggestellten Dokumentation „Hearts of Darkness“ enthalten), eine Szene mit den Playboy-Bunnies in einem von einem Sturm verwüsteten Lager, etliche Szenen mit Lt. Col. Kilgore neu und viele kleinere Änderungen enthalten waren. Die Kritiken waren euphorisch.

Diese 200-minütige „Redux“-Version von „Apocalypse Now“ ist letztendlich kurzweiliger, stringenter und in sich geschlossener als die 150-minütige ursprüngliche Kinoversion.

Zum vierzigjährigen Jubiläum des Films präsentierte Coppola, dieses Mal auf dem Tribeca Film Festival, seinen „Final Cut“ des Films. Für diese Fassung wurde vom Originalnegativ ein 4K-Scan erstellt, über dreihunderttausend Einzelbilder bereinigt, die Tonspur restauriert und in Dolby Atmos abgemischt. Jetzt höre man, so Coppola, Details, die man vorher nicht hörte. Und er kürzte seinen Film um gut zwanzig Minuten.

Die schon in der ursprünglichen Kinofassung ikonischen Szenen – die Anfangsmontage mit dem Doors-Song „The End“, der Auftritt von Lieutenant Colonel Kilgore (Robert Duvall) und seinem Napalm-Spruch, der Truppenbelustigungsauftritt der Playboy-Bunnies, Dennis Hoppers drogengeschwängerte Reden und Marlon Brandos legendäre Monologe – sind vorhanden. Auch die aus der Redux-Fassung bekannte Begegnung mit den französischen Plantagenbesitzern ist vorhanden.

Im „Final Cut“ haben die Playboy-Bunnies wieder nur einen Auftritt. Für die weiteren Änderungen wird es demnächst bei Schnittberichte.com einen detaillierten Schnittbericht geben.

Die Stimmung des „Final Cut“ erinnert jetzt an Terrence Malicks „Der schmale Grat“ (The thin red line, USA 1998). Martin Sheens Gedanken als Captain Willard begleiten im Voice-Over die psychedelischen Bilder, die nichts von ihrer Faszination verloren haben. Es ist eine Meditation über den Krieg, die den Wahnsinn zeigt, ohne ihn zu verurteilen. Sie macht ihn sogar in einem gewissen Rahmen begehrenswert als einen Raum, in dem die konventionellen Regeln und Moral nicht mehr gelten.

Die 4K-restaurierten überarbeiteten Bilder zeigen auf der großen Leinwand die Grenzen des Ausgangsmaterials. Nach „Apollo 11“ mit seinen brillanten und bis ins letzte Detail scharfen Bildern fällt auf, wo die Detailschärfe nachlässt und wo die Farben etwas blass sind.

Erstaunlicherweise – immerhin gehört „Apocalypse Now“ zu meinen Lieblingsfilmen und ich freute mich auf die Begegnung mit dem Film auf der großen Leinwand – sprach mich diese Fassung am wenigsten an. Ich fand sie zu lang und zu monoton. Auch die Farben hatte ich kräftiger in Erinnerung.

Für mich bleibt nach den drei Stunden des „Final Cut“ die Redux-Fassung, die ich nach der Kinofassung sah, immer noch die stimmigste und kurzweiligste Fassung des Meisterwerks. Und dabei handelt es sich um die längste Fassung.

Trotzdem sollte die Gelegenheit, einen der großen und auch heute noch die Sinne überwältigenden Film auf der Kinoleinwand zu sehen, unbedingt genutzt werden. Auch wenn es der „Final Cut“ und nicht die „Redux“- oder die ursprüngliche Kinofassung ist.

Der „Final Cut“ wird als Kinoevent am Montag, den 15. Juli, gezeigt. Weitere Aufführungen sind nicht ausgeschlossen.

Studiocanal veröffentlicht den „Final Cut“ am 29. August als 4K Ultra HD, Blu-ray und DVD, teils mit umfangreichem Bonusmaterial, teils in limitierten Ausgaben.

P. S. (17. Juli 2019): Über 12.000 Besucher haben sich am Montag in 166 Kinos den Film angesehen. Mit durchschnittlich 72 Besuchern pro Kino hatte der Klassiker den höchsten Besucherschnitt des Tages. In den nächsten Tagen wird der Film weiter im Kino gezeigt werden. Einfach den persönlich bevorzugten Kinofinder konsultieren.

Apocalypse Now (Apocalypse Now, USA 1979)

Regie: Francis Ford Coppola

Drehbuch: John Milius, Francis Ford Coppola

LV: Joseph Conrad: Heart of Darkness, 1899 (Herz der Finsternis)

mit Martin Sheen, Robert Duvall, Marlon Brando, Fred Forrest, Sam Bottoms, Albert Hall, Larry Fishburne, Dennis Hopper, Harrison Ford, G. D. Spradlin, Bill Graham

Länge

152 Minuten (Apocalpyse Now)

202 Minuten (Apocalypse Now Redux)

187 Minuten (Apocalypse Now – Final Cut; bei 24 fps)

FSK: ab 16 Jahre

Hinweise

Studiocanal über den Final Cut (hier die Blu-ray)

Rotten Tomatoes über „Apocalypse Now“, „Apocalypse Now Redux“ und „Apocalypse Now – Final Cut“

Wikipedia über „Apocalypse Now“ (deutsch, englisch)

Schnittberichte: Vergleich der Kino- mit der „Redux“-Fassung

Awesome Film: Drehbuch „Apocalypse Now“ von John Milius (Fassung vom 3. Dezember 1975)

Meine Besprechung von Francis Ford Coppolas “Apocalypse Now” (Apocalypse Now, USA 1979 – die “Full Disclosure”-Blu-ray)

Meine Besprechung von Francis Ford Coppolas „Twixt – Virginias Geheimnis“ (Twixt, USA 2011)

Francis Ford Coppola in der Kriminalakte

Ein Ausschnitt aus Francis Ford Coppolas Gespräch über „Apocalypse Now – Final Cut“ (Mehr gibt es im Moment nicht.)


TV-Tipp für den 12. April: Apocalypse Now Redux

April 11, 2019

3sat, 22.00

Apocalypse Now Redux (USA 1979, Regie: Francis Ford Coppola)

Drehbuch: John Milius, Francis Ford Coppola

LV: Joseph Conrad: Heart of Darkness, 1899 (Herz der Finsternis)

Während des Vietnamkrieges soll Captain Willard (Martin Sheen) Colonel Kurtz (Marlon Brando), der im Dschungel sein Reich errichtete, suchen und töten.

Klassiker, heute in der längeren und besseren Redux-Fassung.

mit Martin Sheen, Robert Duvall, Marlon Brando, Fred Forrest, Sam Bottoms, Albert Hall, Larry Fishburne, Dennis Hopper, Harrison Ford, G. D. Spradlin, Bill Graham

Hinweise

Rotten Tomatoes über “Apocalypse Now Redux”

Wikipedia über „Apocalypse Now“ (deutsch, englisch)

Schnittberichte: Vergleich der Kino- mit der „Redux“-Fassung

Awesome Film: Drehbuch “Apocalypse Now” von John Milius (Fassung vom 3. Dezember 1975)

Meine Besprechung von Francis Ford Coppolas “Apocalypse Now” (Apocalypse Now, USA 1979 – die “Full Disclosure”-Blu-ray)

Meine Besprechung von Francis Ford Coppolas „Twixt – Virginias Geheimnis“ (Twixt, USA 2011)

Francis Ford Coppola in der Kriminalakte


TV-Tipp für den 11. November (+ Buchhinweis): Star Wars: Das Erwachen der Macht

November 11, 2018

RTL, 20.15

Star Wars: Das Erwachen der Macht (Star Wars: The Force awakens, USA 2015)

Regie: J.J. Abrams

Drehbuch: Lawrence Kasdan, J.J. Abrams, Michael Arndt

LV: Charaktere von George Lucas

Dreißig Jahre nach den aus „Die Rückkehr der Jedi-Ritter“ bekannten Ereignissen: Immer noch kämpfen die Rebellen (die sich jetzt „Neue Republik“ nennen) gegen das böse Imperium (das sich jetzt „Erste Ordnung“ nennt). Der böse Kylo Ren (aka Darth Vader) will einen Planetenzerstörer bauen. Nur die junge Waise Rey kann das verhindern. Denn sie hat in diesem Film eine noch ungeklärte Beziehung zur Macht. Währenddessen ist Luke Skywalker schon seit Jahren spurlos verschwunden. Aber dafür sind Han Solo, Chewbacca und Leia Organa dabei.

Die von den Fans heißersehnte, an der Kinokasse unglaublich erfolgreiche und von der Kritik abgefeierte Fortsetzung der „Krieg der Sterne“-Saga.

Mehr in meiner ausführlichen Besprechung dieses sehr unterhaltsamen SF-Films, der an einen anderen SF-Film erinnert.

mit Daisy Ridley, Adam Driver, John Boyega, Oscar Isaac, Andy Serkis, Domhnall Gleeson, Max von Sydow, Carrie Fisher, Harrison Ford, Mark Hamill, Kenny Baker, Anthony Daniels, Peter Mayhew, Gwendoline Christie, Lupita Nyong’o

Wiederholung: Samstag, 17. November, 15.00 Uhr

Hinweise

Homepage zum Film

Facebook-Seite zum Film

YouTube-Kanal zum Film

Film-Zeit über “Star Wars: Das Erwachen der Macht”

Moviepilot über “Star Wars: Das Erwachen der Macht”

Metacritic über “Star Wars: Das Erwachen der Macht”

Rotten Tomatoes über “Star Wars: Das Erwachen der Macht”

Wikipedia über “Star Wars: Das Erwachen der Macht” (deutsch, englisch)

Meine Besprechung von J. J. Abrams’ “Super 8” (Super 8, USA 2011)

Meine Besprechung von J. J. Abrams‘ „Star Trek into Darkness“ (Star Trek into Darkness, USA 2013)

Buchhinweis

Inzwischen ist die Romanfassung von „Die letzten Jedi“, der Fortsetzung von „Das Erwachen der Macht“ erschienen. Anscheinend gelingt es Jason Fry einige der Lücken des Films zu schließen.

Jason Fry: Star Wars: Die letzten Jedi

(übersetzt von Andreas Kasprzak)

Penhaligon, 2018

448 Seiten

15 Euro

Originalausgabe

Star Wars: The Last Jedi

DelRey,2018

Hinweise II

Meine Besprechung von J. J. Abrams „Star Wars: Das Erwachen der Macht“ (Star Wars: The Force awakens, USA 2015)

Meine Besprechung von Rian Johnsons „Star Wars: Die letzten Jedi“ (Star Wars: The last Jedi, USA 2017)

Meine Besprechung von Gareth Edwards‘ „Rogue One: A Star Wars Story“ (Rogue One: A Star Wars Story, USA 2016)

Meine Besprechung von Greg Ruckas „Star Wars: Imperium in Trümmern (Journey to Star Wars: Das Erwachen der Macht) (Star Wars: Shatterd Empire # 1 – 4, Disney/Lucasfilm 2015)

Meine Besprechung von Greg Ruckas „Star Wars: Vor dem Erwachen“ (Star Wars: Before the Awakening, 2015)

Meine Besprechung von Alan Dean Fosters „Star Wars: Das Erwachen der Macht – Der Roman zum Film“ (Star Wars: The Force awakens, 2015)

Meine Besprechung von Michael Kogges „Star Wars: Das Erwachen der Macht – Jugendroman zum Film“ (Star Wars: The Force awakens, 2016)

Meine Besprechung von James Lucenos „Star Wars – Der Auslöser: Ein Rogue One Roman“ (Star Wars: Catalyst: A Rogue One Novel, 2016)

Meine Besprechung von Alexander Freeds „Rogue One – Eine Star Wars Story“ (Rogue One. A Star Wars Story, 2016) (Filmroman)

Meine Besprechung von Ron Howards „Solo: A Star Wars Story“ (Solo: A Star Wars Story, USA 2018)


TV-Tipp für den 2. März: Apocalypse Now Redux

März 2, 2018

3sat, 22.35

Apocalypse Now Redux (USA 1979, Regie: Francis Ford Coppola)

Drehbuch: John Milius, Francis Ford Coppola

LV: Joseph Conrad: Heart of Darkness, 1899 (Herz der Finsternis)

Während des Vietnamkrieges soll Captain Willard (Martin Sheen) Colonel Kurtz (Marlon Brando), der im Dschungel sein Reich errichtete, suchen und töten.

Klassiker, heute in der längeren und besseren Redux-Fassung.

mit Martin Sheen, Robert Duvall, Marlon Brando, Fred Forrest, Sam Bottoms, Albert Hall, Larry Fishburne, Dennis Hopper, Harrison Ford, G. D. Spradlin, Bill Graham

Hinweise

Rotten Tomatoes über “Apocalypse Now Redux”

Wikipedia über „Apocalypse Now“ (deutsch, englisch)

Schnittberichte: Vergleich der Kino- mit der „Redux“-Fassung

Awesome Film: Drehbuch “Apocalypse Now” von John Milius (Fassung vom 3. Dezember 1975)

Meine Besprechung von Francis Ford Coppolas “Apocalypse Now” (Apocalypse Now, USA 1979 – die “Full Disclosure”-Blu-ray)

Meine Besprechung von Francis Ford Coppolas „Twixt – Virginias Geheimnis“ (Twixt, USA 2011)

Francis Ford Coppola in der Kriminalakte


TV-Tipp für den 17. September: Apocalypse Now Redux

September 17, 2017

Arte, 21.00

Apocalypse Now Redux (USA 1979, Regie: Francis Ford Coppola)

Drehbuch: John Milius, Francis Ford Coppola

LV: Joseph Conrad: Heart of Darkness, 1899 (Herz der Finsternis)

Während des Vietnamkrieges soll Captain Willard (Martin Sheen) Colonel Kurtz (Marlon Brando), der im Dschungel sein Reich errichtete, suchen und töten.

Klassiker, heute in der längeren und besseren Redux-Fassung.

Anschließend, um 00.15 Uhr, zeigt Arte die spielfilmlange, sehenswerte Doku „Im Herz der Finsternis: Apokalypse eines Filmregisseurs“ (USA 1991) über die Dreharbeiten.

Am Montag, den 25. September, zeigt Arte um 21.55 Uhr, als TV-Premiere, Francis Ford Coppolas „Jugend ohne Jugend“ (USA/D/F/I/Rumänien 2007).

mit Martin Sheen, Robert Duvall, Marlon Brando, Fred Forrest, Sam Bottoms, Albert Hall, Larry Fishburne, Dennis Hopper, Harrison Ford, G. D. Spradlin, Bill Graham

Wiederholung: Donnerstag, 28. September, 23.50 Uhr

Hinweise

Rotten Tomatoes über “Apocalypse Now Redux”

Wikipedia über „Apocalypse Now“ (deutsch, englisch)

Schnittberichte: Vergleich der Kino- mit der „Redux“-Fassung

Awesome Film: Drehbuch “Apocalypse Now” von John Milius (Fassung vom 3. Dezember 1975)

Meine Besprechung von Francis Ford Coppolas “Apocalypse Now” (Apocalypse Now, USA 1979 – die “Full Disclosure”-Blu-ray)

Meine Besprechung von Francis Ford Coppolas „Twixt – Virginias Geheimnis“ (Twixt, USA 2011)

Francis Ford Coppola in der Kriminalakte


TV-Tipp für den 30. Juli: Indiana Jones und der letzte Kreuzzug

Juli 29, 2017

Sat.1, 20.15

Indiana Jones und der letzte Kreuzzug (USA 1989, Regie: Steven Spielberg)

Drehbuch: Jeffrey Boam, George Lucas, Menno Meyjes

Dritter Auftritt von Indiana Jones. Dieses Mal sucht der Archäologe mit der Peitsche den Heiligen Gral, tut alles, damit er nicht den Nazis in die Hände fällt (das ist der leichte Teil) und er begegnet seinem Vater.

Und weil dieser von ‘James Bond’ Sean Connery gespielt wird, der wenig von seinem Sohn hält, ist für Spaß gesorgt. Und es gibt, selbstverständlich, Action satt.

mit Harrison Ford, Sean Connery, River Phoenix, Denholm Elliott, John Rhys-Davies, Julian Glover, Michael Byrne

Wiederholung: Montag, 31. Juli, 01.15 Uhr (Taggenau!)

Hinweise

Metacritic über „Indiana Jones und der letzte Kreuzzug“

Rotten Tomatoes über „Indiana Jones und der letzte Kreuzzug“

Wikipedia über „Indiana Jones und der letzte Kreuzzug“ (deutsch, englisch)

Meine Besprechung des vierten Indiana-Jones-Films “Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels” (Indiana Jones and the Kingdom of the Skull, USA 2008) und des darauf basierenden, wesentlich gelungeneren „Roman zum Film“ von James Rollins

Meine Besprechung von Steven Spielbergs “Gefährten” (War Horse, USA 2011)

Meine Besprechung von Steven Spielbergs “Lincoln” (Lincoln, USA 2012)

Meine Besprechung von Steven Spielbergs „Bridge of Spies – Der Unterhändler“ (Bridge of Spies, USA 2015)

Meine Besprechung von Steven Spielbergs „BFG – Big Friendly Giant (The BFG, USA 2016)

Steven Spielberg in der Kriminalakte

Bonushinweis

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Schon einige Tage erhältlich: Georg Seeßlens „Steven Spielberg und seine Filme“. In der brandaktuellen Neuauflage seines Buches beschäftigt Seßlen sich, gewohnt wortgewaltig, gewohnt kundig, auf gut dreihundert, mit einigen Fotos illustrierten, engbedruckten Seiten mit allen von Steven Spielberg inszenierten Filmen von den Anfängen beim Fernsehen bis hin zum „Big Friendly Giant“. Er ordnet sie ein, stellt Querverbindungen her und lädt zum wiederholten Sehen der Filme ein.

Georg Seeßlen Steven Spielberg und seine Filme

(2., überarbeitete und aktualisierte Auflage)

Schüren Verlag, 2016

304 Seiten

29,90 Euro

Hinweise

Meine Besprechung von Georg Seeßlens „Quentin Tarantino gegen die Nazis – Alles über ‘Inglourious Basterds’“ (Kleine Schriften zum Film: 1, 2009)

Meine Besprechung von Georg Seeßlens „George A. Romero und seine Filme“(2010)

Meine Besprechung von Georg Seeßlens „Filmwissen: Detektive (Grundlagen des populären Films)“ (2010)

Meine Besprechung von Georg Seeßlens „Filmwissen: Western (Grundlagen des populären Films)“ (2010)

Meine Besprechung von Georg Seeßlens „Filmwissen: Abenteuer (Grundlagen des populären Films)“ (2011)

Meine Besprechung von Georg Seeßlens „Filmwissen: Thriller (Grundlagen des populären Films“ (2013)


TV-Tipp für den 13. Juli: Air Force One

Juli 13, 2017

Kabel 1, 23.05

Air Force One (USA 1997, Regie: Wolfgang Petersen)

Drehbuch: Andrew W. Marlowe

Buch zum Film: Max Allan Collins: Air Force One, 1997 (Air Force One)

Russische Terroristen entführen die Air Force One. Der US-amerikanische Präsident James Marshall wirft sie – Wer könnte bei dem Namen daran zweifeln? – aus seinem Flugzeug. Davor erkundet er den Gepäckraum der Air Force One und versucht mit dem Weißen Haus zu telefonieren.

Gut besetztes Popcorn-Kino von unserem Mann in Hollywood. Jedenfalls damals. Denn inzwischen ist er anscheinend im Ruhestand.

Andrew W. Marlowe erfand später die TV-Serie „Castle“.

Mit Harrison Ford, Glenn Close, Gary Oldman, Wendy Crewson, Paul Guilfoyle, Xander Berkeley, William H. Macy, Dean Stockwell, Jürgen Prochnow, Bill Smitrovich, Philip Baker Hall, Werner Sonne (als deutscher Journalist)

Hinweise

Rotten Tomatoes über „Air Force One“

Wikipedia über „Air Force One“ (deutsch, englisch)

Homepage von Max Allan Collins

Meine Besprechung von Max Allan Collins’ “Der erste Quarry” (The first Quarry, 2008)

Meine Besprechung von Max Allan Collins’ „Two for the Money“ (2004)

Meine Besprechung von Max Allan Collins’ „The last Quarry“ (2006)

Meine Besprechung von „Der letzte Quarry“ (The last Quarry, 2006)

Meine Besprechung von Max Allan Collins’ „Bones – Die Knochenjägerin: Tief begraben“ (Bones: Buried deep, 2006)

Meine Besprechung von Max Allan Collins’ „CSI – Crime Scene Investigation: Im Profil des Todes“ (CSI: Crime Scene Investigation – Snake Eyes, 2006)

Meine Besprechung von Max Allan Collins’ „CSI: NY – Blutiger Mond (Bloody Murder, 2006)

Meine Besprechung von Max Allan Collins’ „CSI – Das Dämonenhaus“ (Demon House, 2004)

Meine Besprechung von Max Allan Collins’ „CSI: Crime Scene Investigation – Die Last der Beweise“ (CSI: Crime Scene Investigation – Body of Evidence, 2003)

Max Allan Collins in der Kriminalakte

Sollte mal wieder ein Buch von Max Allan Collins lesen.


TV-Tipp für den 4. April: Ender’s Game

April 4, 2017

Pro 7 Maxx, 20.15

Ender’s Game – Das große Spiel (Ender’s Game, USA 2013)

Regie: Gavin Hood

Drehbuch: Gavin Hood

LV: Orson Scott Card: Ender’s Game, 1985 (Enders Spiel)

Der junge Ender Wiggin soll zum Anführer im Kampf gegen die außerirdischen Formics ausgebildet werden. Dabei ist Ender noch ein Kind.

Durchaus gelungene Mainstream-Verfilmung eines Science-Fiction-Klassikers, die nicht die Komplexität der Vorlage erreicht.

Mehr in meiner Besprechung des Films und der Vorlage.

mit Asa Butterfield, Harrison Ford, Ben Kingsley, Abigail Breslin, Hailee Steinfeld, Moises Arias, Viola Davis, Nonso Anozie, Aramis Knight, Jessica Harthcock

Wiederholung: Mittwoch, 5. April, 01.40 Uhr (Taggenau!)

Hinweise

Amerikanische Homepage zum Film

Deutsche Homepage zum Film

Film-Zeit über „Ender’s Game – Das große Spiel“

Moviepilot über „Ender’s Game – Das große Spiel“

Metacritic über „Ender’s Game – Das große Spiel“

Rotten Tomatoes über „Ender’s Game – Das große Spiel“

Wikipedia über „Ender’s Game – Das große Spiel“ (deutsch, englisch)

Homepage von Orson Scott Card

Phantastik-Couch über Orson Scott Card

Wikipedia über Orson Scott Card (deutsch, englisch)

Epilog: Interview mit Orson Scott Card (2004)

Meine Besprechung von Orson Scott Card (Projektleitung)/Christopher Yost (Skript)/Pasqual Ferrys (Zeichnungen) „Ender’s Game – Das große Spiel (Band 1)“ (Ender’s Game: Battle School 1 – 5, 2009)

Meine Besprechung von Orson Scott Card (Projektleitung)/Christopher Yost (Skript)/Pasqual Ferry (Zeichnungen) „Ender’s Game – Das große Spiel (Band 2)“ (Ender’s Game: Command School 1 – 5, 2010)

Meine Besprechung von Orson Scott Cards „Enders Spiel“ (Ender’s Game, 1985, 1991 erschien eine vom Autor leicht überarbeitete Ausgabe) und Orson Scott Cards „Enders Schatten“ (Ender’s Shadow, 1999)

Meine Besprechung von Gavin Hoods „Ender’s Game – Das große Spiel“ (Ender’s Game, USA 2013)

Die Vorlage

Man kann die Romane unabhängig voneinander lesen und man muss „Enders Schatten“ nicht lesen, um „Enders Spiel“ zu verstehen, aber „Enders Schatten“ ist eine wirklich lesenswerter anderer Blick auf die Ausbildung von Ender Wiggins. Und daher empfehle ich beide Romane; in chronologischer Reihenfolge.

Card - Enders Spiel - 2Card - Enders Schatten - 2

Orson Scott Card: Enders Spiel

(übersetzt von Karl-Ulrich Burgdorf)

Heyne, 2012

464 Seiten

8,99 Euro

Originalausgabe

Ender’s Game

Tor, 1985

(1991 erschien eine vom Autor leicht überarbeitete Ausgabe)

Frühere deutsche Ausgaben als „Das große Spiel“ und, als Doppelband mit dem zweiten Ender-Roman, als „Ender“.

Orson Scott Card: Enders Schatten

(übersetzt von Regina Winter)

Heyne, 2013

592 Seiten

8,99 Euro

Originalausgabe

Ender’s Shadow

Tor, 1999


TV-Tipp für den 21. August: Ender’s Game

August 21, 2016

Pro 7, 20.15

Ender’s Game – Das große Spiel (Ender’s Game, USA 2013)

Regie: Gavin Hood

Drehbuch: Gavin Hood

LV: Orson Scott Card: Ender’s Game, 1985 (Enders Spiel)

Der junge Ender Wiggin soll zum Anführer im Kampf gegen die außerirdischen Formics ausgebildet werden. Dabei ist Ender noch ein Kind.

Durchaus gelungene Mainstream-Verfilmung eines Science-Fiction-Klassikers, die nicht die Komplexität der Vorlage erreicht.

Mehr in meiner Besprechung des Films und der Vorlage.

mit Asa Butterfield, Harrison Ford, Ben Kingsley, Abigail Breslin, Hailee Steinfeld, Moises Arias, Viola Davis, Nonso Anozie, Aramis Knight, Jessica Harthcock

Wiederholung: Montag, 22. August, 08.00 Uhr

Hinweise

Amerikanische Homepage zum Film

Deutsche Homepage zum Film

Film-Zeit über „Ender’s Game – Das große Spiel“

Moviepilot über „Ender’s Game – Das große Spiel“

Metacritic über „Ender’s Game – Das große Spiel“

Rotten Tomatoes über „Ender’s Game – Das große Spiel“

Wikipedia über „Ender’s Game – Das große Spiel“ (deutsch, englisch)

Homepage von Orson Scott Card

Phantastik-Couch über Orson Scott Card

Wikipedia über Orson Scott Card (deutsch, englisch)

Epilog: Interview mit Orson Scott Card (2004)

Meine Besprechung von Orson Scott Card (Projektleitung)/Christopher Yost (Skript)/Pasqual Ferrys (Zeichnungen) „Ender’s Game – Das große Spiel (Band 1)“ (Ender’s Game: Battle School 1 – 5, 2009)

Meine Besprechung von Orson Scott Card (Projektleitung)/Christopher Yost (Skript)/Pasqual Ferry (Zeichnungen) „Ender’s Game – Das große Spiel (Band 2)“ (Ender’s Game: Command School 1 – 5, 2010)

Meine Besprechung von Orson Scott Cards „Enders Spiel“ (Ender’s Game, 1985, 1991 erschien eine vom Autor leicht überarbeitete Ausgabe) und Orson Scott Cards „Enders Schatten“ (Ender’s Shadow, 1999)

Meine Besprechung von Gavin Hoods „Ender’s Game – Das große Spiel“ (Ender’s Game, USA 2013)


Die Vorlage

Man kann die Romane unabhängig voneinander lesen und man muss „Enders Schatten“ nicht lesen, um „Enders Spiel“ zu verstehen, aber „Enders Schatten“ ist eine wirklich lesenswerter anderer Blick auf die Ausbildung von Ender Wiggins. Und daher empfehle ich beide Romane; in chronologischer Reihenfolge.

Card - Enders Spiel - 2Card - Enders Schatten - 2

Orson Scott Card: Enders Spiel

(übersetzt von Karl-Ulrich Burgdorf)

Heyne, 2012

464 Seiten

8,99 Euro

Originalausgabe

Ender’s Game

Tor, 1985

(1991 erschien eine vom Autor leicht überarbeitete Ausgabe)

Frühere deutsche Ausgaben als „Das große Spiel“ und, als Doppelband mit dem zweiten Ender-Roman, als „Ender“.

Orson Scott Card: Enders Schatten

(übersetzt von Regina Winter)

Heyne, 2013

592 Seiten

8,99 Euro

Originalausgabe

Ender’s Shadow

Tor, 1999

 


TV-Tipp für den 29. Juni: Frantic

Juni 28, 2016

BR, 23.30

Frantic (USA/Frankreich 1988, Regie: Roman Polanski)

Drehbuch: Roman Polanski, Gérard Brach

Richard Walker will mit seiner Frau einige romantische Tage in Paris verbringen. Aber dann verschwindet sie plötzlich, die Polizisten kümmern sich nicht um die angebliche Entführung und Walker gerät auf der Suche nach seiner Frau in Teufels Küche.

Polanski auf den Spuren von Alfred Hitchcock. Unterhaltsam, wenn auch etwas blutleer.

„‘Frantic’ ist Modell und Archetyp des Thrillers. Jede Handlungssequenz ist dem Kinogänger wohlvertraut. Auf dieser Ebene bietet der Film absolut keine Überraschungen, läuft fast zu reibungslos, um wirkliches Interesse zu erregen. (…) Was ‘Frantic’ interessant macht, ist der ausschließlich subjektive Blickwinkel, der die Erzählstruktur beherrscht: derjenige Walkers nämlich, des Fremden in feindseliger Umgebung.“ (Fischer Film Almanach 1989)

mit Harrison Ford, Emmanuelle Seigner, Betty Buckley, Alexandra Stewart

HInweise

Rotten Tomatoes über „Frantic“

Wikipedia über “Frantic” (deutsch, englisch)

Die Zeit: Michael Althen über “Frantic” (26. August 1988)

Meine Besprechung von Roman Polanskis “The Ghostwriter” (The Ghost Writer, Frankreich/Deutschland/Großbritannien 2010)

Meine Besprechung von Roman Polanskis “Venus im Pelz” (La Vénus á la Forrure, Frankreich/Polen 2013)


TV-Tipp für den 17. Mai: Air Force One

Mai 16, 2016

SuperRTL, 20.15

Air Force One (USA 1997, Regie: Wolfgang Petersen)

Drehbuch: Andrew W. Marlowe

Buch zum Film: Max Allan Collins: Air Force One, 1997 (Air Force One)

Russische Terroristen entführen die Air Force One. Der US-amerikanische Präsident James Marshall wirft sie – Wer könnte bei dem Namen daran zweifeln? – aus seinem Flugzeug. Davor erkundet er den Gepäckraum der Air Force One und versucht mit dem Weißen Haus zu telefonieren.

Gut besetztes Popcorn-Kino von unserem Mann in Hollywood. Jedenfalls damals. Denn inzwischen ist er anscheinend im Ruhestand.

Andrew W. Marlowe erfand später die TV-Serie „Castle“.

Mit Harrison Ford, Glenn Close, Gary Oldman, Wendy Crewson, Paul Guilfoyle, Xander Berkeley, William H. Macy, Dean Stockwell, Jürgen Prochnow, Bill Smitrovich, Philip Baker Hall, Werner Sonne (als deutscher Journalist)

Hinweise

Rotten Tomatoes über „Air Force One“

Wikipedia über „Air Force One“ (deutsch, englisch)

Homepage von Max Allan Collins

Meine Besprechung von Max Allan Collins’ “Der erste Quarry” (The first Quarry, 2008)

Meine Besprechung von Max Allan Collins’ „Two for the Money“ (2004)

Meine Besprechung von Max Allan Collins’ „The last Quarry“ (2006)

Meine Besprechung von „Der letzte Quarry“ (The last Quarry, 2006)

Meine Besprechung von Max Allan Collins’ „Bones – Die Knochenjägerin: Tief begraben“ (Bones: Buried deep, 2006)

Meine Besprechung von Max Allan Collins’ „CSI – Crime Scene Investigation: Im Profil des Todes“ (CSI: Crime Scene Investigation – Snake Eyes, 2006)

Meine Besprechung von Max Allan Collins’ „CSI: NY – Blutiger Mond (Bloody Murder, 2006)

Meine Besprechung von Max Allan Collins’ „CSI – Das Dämonenhaus“ (Demon House, 2004)

Meine Besprechung von Max Allan Collins’ „CSI: Crime Scene Investigation – Die Last der Beweise“ (CSI: Crime Scene Investigation – Body of Evidence, 2003)

Max Allan Collins in der Kriminalakte


Neuer „Indiana Jones“-Film kommt 2019

März 16, 2016

Jetzt ist es offiziell: es gibt einen neuen „Indiana Jones“-Film. Steven Spielberg ist wieder der Regisseur. Harrison Ford der titelgebende Held und der fünfte „Indiana Jones“-Film startet in den USA am 19. Juli 2019.
Mehr ist noch nicht bekannt. Auch nicht, ob George Lucas das Drehbuch nicht schreibt.
So richtig begeistert über diese Nachricht bin ich nicht. Denn Harrison Ford wird beim Filmstart 77 Jahre sein und, auch wenn Vierzig vielleicht das neue Dreißig ist, ist Siebzig definitiv nicht mehr das neue Dreißig. Dabei leben die „Indiana Jones“-Filme, also die ersten drei Filme („Jäger des verlorenen Schatzes“, „Indiana Jones und der Tempel des Todes“ und „Indiana Jones und der letzte Kreuzzug“) ja gerade von der Action, die natürlich einen entsprechend beweglichen Darsteller erfordert. Die Action war 2008 in „Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels“, neben vielen anderen Problemen, ein großes Problem. Schon damals war Harrison Ford kein junger Hüpfer mehr.
Und jetzt soll ich mir einen Mittsiebziger vorstellen, der peitschenschwingend in irgendwelchen Urwäldern Schätze sucht und sich eine wilde Hatz mit irgendwelchen Bösewichtern liefert? Uh, huh.
Auf einen Indiana Jones, der friedlich im Altersheim seine Pfeife raucht, habe ich allerdings auch keine Lust.
Tja, Clint Eastwood wusste schon, warum er als Endfünfziger zum letzten Mal Dirty Harry spielte.
Auch Sean Connery verzichtete nach „Sag niemals nie“ auf weitere Auftritte als James Bond. Und da war er noch keine 55 Jahre.


TV-Tipp für den 5. März: Der einzige Zeuge

März 5, 2016

Servus TV, 20.15

Der einzige Zeuge (USA 1985, Regie Peter Weir)

Drehbuch: Earl W. Wallace, William Kelley (nach einer Geschichte von William Kelley, Pamela Wallace und Earl W. Wallace)

In Philadelphia beobachtet ein achtjähriger Amish-Junge einen Polizistenmord. Auf dem Polizeirevier kann der Junge die Mörder identifizieren: es sind Kollegen des ermittelnden Detective John Book. Book muss mit dem Zeugen und seiner Mutter bei den Amish untertauchen. Dort entdeckt er eine Welt, die das Gegenteil seiner Eigenen ist.

Polizeifilmklassiker, der im Genrekostüm die Geschichte eines Culture Clash erzählt.

„Weir hat einen überaus spannenden (Kriminal-)Film geschaffen, der auf Action – mit Ausnahme der gewalttätigen Schlusssequenz, die sich aber aus der Fabel völlig motiviert – weitgehend verzichten kann, weil er von Menschen handelt, die von sich aus faszinierend genug sind.“ (Fischer Film Almanach 1986)

Das Drehbuch erhielt den Edgar Allan Poe Award, den Writers Guild of America Award (WGA Award) und den Drehbuchoscar. Peter Weir und Harrison Ford waren für Oscars nominiert und als bester Film war „Der einzige Zeuge“ ebenfalls nominiert. Die Schmonzette „Jenseits von Afrika“ erhielt dann den Oscar als bester Film.

mit Harrison Ford, Kelly McGillis, Jan Rubes, Josef Sommer, Lukas Haas, Alexander Godunov, Danny Glover, Viggo Mortensen (Debüt)

Wiederholung: Sonntag, 6. März, 17.10 Uhr

Hinweise

Metacritic über “Der einzige Zeuge”

Rotten Tomatoes über “Der einzige Zeuge”

Wikipedia über „Der einzige Zeuge“ (deutsch, englisch)

Harrison Ford in der Kriminalakte

Wikipedia über Peter Weir (deutsch, englisch)

Senses of Cinema über Peter Weir

The Peter Weir Cave (eine Fanseite)

Meine Besprechung der “Peter Weir Collection” (mit “Die Autos, die Paris auffrassen”, “Picknick am Valentinstag”, “Die letzte Flut” und “Wenn der Klempner kommt”)

Peter Weir in der Kriminalakte


TV-Tipp für den 5. Februar: Cowboys & Aliens

Februar 5, 2016

Pro 7, 20.15

Cowboys & Aliens (USA 2011, Regie: Jon Favreau)

Drehbuch: Roberto Orci, Alex Kurtzman, Damon Lindelof, Mark Fergus, Hawk Ostby (nach einer Geschichte von Mark Fergus, Hawk Ostby und Steve Oedekerk [klingt nach einer sehr langen Entwicklung])

LV: Scott Mitchell Rosenberg: Cowboys & Aliens, 2006 (Cowboys & Aliens)

Buch zum Film: Joan D. Vinge: Cowboys & Aliens, 2011

Wilder Westen: Aliens versuchten schon damals, die Erde zu besetzen. Aber dieses Mal legen sie sich mit „James Bond“ und „Indiana Jones“ an. Klarer Fall, wer die besseren Karten hat.

Vergnüglicher, starbesetzter, etwas unterschätzter Western, der gerade in seinen traditionellen Teilen gefällt, und viel besser als die Box-Office-Bombe „Lone Ranger“ ist.

Mehr in meiner ausführlichen Besprechung des Films und der Vorlage.

mit Daniel Craig, Harrison Ford, Abigail Spencer, Buck Taylor, Olivia Wilde, Sam Rockwell, Clancy Brown, Paul Dano, Adam Beach, Noah Ringer, Keith Carradine, Walton Goggins

Wiederholung: Samstag, 6. Februar, 23.25 Uhr

Hinweise

Amerikanische Homepage zum Film

Deutsche Homepage zum Film

You Tube: der Kanal zum Film und der Kanal mit den Interviews (Jon Favreau unterhält sich mit den Beteiligten)

Film-Zeit über „Cowboys & Aliens“

Metacritic über “Cowboys & Aliens”

Rotten Tomatoes über “Cowboys & Aliens”

Wikipedia über “Cowboys & Aliens” (deutsch, englisch) und über die Vorlage (deutsch, englisch)

Go into the Story: Interview mit den Drehbuchautoren Roberto Orci und Alex Kurtzman über “Cowboys & Aliens”

Platinum Studios: Homepage zum Comic

Meine Besprechung von Jon Favreaus „Cowboys & Aliens“ (Cowboys & Aliens, USA 2011)

Meine Besprechung von Jon Favreaus „Kiss the Cook – So schmeckt das Leben“ (Chef, USA 2014)


TV-Tipp für den 29. Januar: Apocalypse Now Redux

Januar 29, 2016

3sat, 22.35

Apocalypse Now Redux (USA 1979, Regie: Francis Ford Coppola)

Drehbuch: John Milius, Francis Ford Coppola

LV: Joseph Conrad: Heart of Darkness, 1899 (Herz der Finsternis)

Während des Vietnamkrieges soll Captain Willard (Martin Sheen) Colonel Kurtz (Marlon Brando), der im Dschungel sein Reich errichtete, suchen und töten.

Klassiker, heute in der längeren und besseren Redux-Fassung.

mit Martin Sheen, Robert Duvall, Marlon Brando, Fred Forrest, Sam Bottoms, Albert Hall, Larry Fishburne, Dennis Hopper, Harrison Ford, G. D. Spradlin, Bill Graham

Wiederholung: Mittwoch, 3. Februar, 02.40 Uhr (Taggenau!)

Hinweise

Rotten Tomatoes über “Apocalypse Now Redux”

Wikipedia über „Apocalypse Now“ (deutsch, englisch)

Schnittberichte: Vergleich der Kino- mit der „Redux“-Fassung

Awesome Film: Drehbuch “Apocalypse Now” von John Milius (Fassung vom 3. Dezember 1975)

Meine Besprechung von Francis Ford Coppolas “Apocalypse Now” (Apocalypse Now, USA 1979 – die “Full Disclosure”-Blu-ray)

Meine Besprechung von Francis Ford Coppolas „Twixt – Virginias Geheimnis“ (Twixt, USA 2011)

Francis Ford Coppola in der Kriminalakte


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