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Juli 25, 2017

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Horst Eckert, Vincent Veih und die Aktion „Wolfsspinne“

September 29, 2016

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Nach zwei Seiten Prolog beginnt Horst Eckerts neuer Polit-Thriller „Wolfsspinne“ 2011 in Eisenach. Genaugenommen am 4. November und – genau, richtig erinnert – damals wurde das NSU-Trio enttarnt. Zwei Mitglieder brachten sich um. Eines steht in München vor Gericht. Seitdem deckten mehrere parlamentarische Untersuchungsausschüsse erschreckende Schlampereien, Ignoranz und Vertuschungen bei der Polizei und den Geheimdiensten auf.

Horst Eckert liefert jetzt eine alternative Erklärung für die damaligen Ereignisse, die nicht unwahrscheinlich ist, und spinnt sie in die Gegenwart, nach Düsseldorf im November/Dezember 2015 fort.

Dort wird die Lokalbesitzerin Melli Franck ermordet. Anscheinend war es ein Überfall, der schief ging. Der bereits aus Eckerts vorherigen beiden Romanen „Schwarzlicht“ und „Schattenboxer“ vertraute Kommissar Vincent Veih beginnt mit seinem Team zu ermitteln.

Gleichzeitig muss er sich mit einem Ermittlungsverfahren gegen ihn wegen Widerstandes gegen die Staatsgewalt beschäftigen. Er geriet als Teilnehmer bei einer Demonstration in einen Streit mit Nazis und Polizisten. Seine Kollegen behaupten, die Aggression sei von ihm ausgegangen.

Zur gleichen Zeit ist Ronny Vogt als Verdeckter Ermittler des LKA in die Drogenszene eingeschleust worden. Allerdings hat der zu überführende Drogenhändler Beziehungen zu rechtsextremen Kreisen. Vogt hatte vor Jahren undercover Kontakt zur NSU. Sein jetziger und damaliger Führer möchte deshalb, dass er sich auch in den rechtsextremen Kreisen umhört.

Und Marie Conrath, die Freundin der Toten, entdeckt während ihrer Arbeit bei Franck Development Dokumente, die den Kredit von ihrem Chef an die Ermordete in einem anderen Licht erscheinen lassen.

Diese Plots, bei denen lange nicht erkennbar ist, wie sie zusammengehören, laufen über weite Strecken des Romans parallel. Erst gegen Ende, wenn die Rechtsextremisten einen Anschlag verüben wollen, verknüpft Horst Eckert sie miteinander.

Bis dahin zeichnet er ein allzu realistisches, die bekannten Fakten höchst notdürftig verhüllendes Bild eines Deutschland, das mit Nazis, Ausländerhass und der Zusammenarbeit zwischen Polizei und Nazis beschäftigt ist. Das kennt man aus den verschiedenen Berichten über den NSU und den täglichen Schlagzeilen, wird hier aber zu einem stimmigen Gesamtbild zusammengefügt. Das kennt man schon aus Horst Eckerts vorherigen Polizeiromanen. Der Rätselplot wird dieses Mal zunehmend unwichtig. Letztendlich ist es egal, wer die Restaurantbesitzerin ermordete. Wichtiger sind die Entwicklungen, die durch ihren Tod angestoßen werden.

Veih ist, und das wird in den drei Polit-Thrillern mit ihm als Protagonisten immer deutlicher, eine Allegorie für Deutschland und die politischen Irrwege Deutschlands in den letzten hundert Jahren. Veihs Mutter ist eine politisch immer noch engagierte ehemalige Linksterroristin. Sein verstorbener Großvater war ein Nazi-Polizist, der ihn aufzog, während die Mutter Bomben warf und im Gefängnis saß.

Veihs Mutter ist dieses Mal glücklicherweise weniger präsent als in den vorherigen Romanen und nicht in den Fall involviert. Aber – und das ist auf die Dauer ein Konstruktionsmangel der Veih-Romane – Veih kennt Vogt von einem Verwandtenbesuch in der DDR als es sie noch gab und damit ist Veih, wieder einmal, familiär in den Fall involviert.

Aber nachdem Veihs Vergangenheit in den vorherigen Veih-Romanen als Teil des Krimiplots immer weiter ausgeleuchtet wurde, hat diese Beziehung zwischen Veih und Vogt eher anekdotischen Wert.

Trotzdem sollte Eckert Veih in den kommenden Veih-Romanen eine Weiterentwicklung gestatten, indem er ihn aus seinen Erfahrungen etwas lernen lässt, er sich verändert, seine Familiengeschichte anders betrachtet und er damit seine Überzeugungen und Beziehungen mehr oder weniger radikal überdenkt. Denn das was Veih in „Wolfsspinne“ entdeckt, sollte ihn, auch nach den Erlebnissen in „Schwarzlicht“ und „Schattenboxer“, verändern.

Mit diesem Problem musste Horst Eckert sich in seinen vorherigen Polizeiromanen nicht beschäftigen, weil er für jeden Roman einen neuen Protagonisten auswählte und ihn auf eine emotionale Achterbahnfahrt schickte, die ihn veränderte. In den nächsten Romanen war er dann, falls überhaupt, nur ein Teil des Ensembles vertrauter Charaktere, die in der Polizeistation arbeiteten. Auch in „Wolfsspinne“ trifft der langjährige Eckert-Fan auf einige alten Bekannte.

Horst Eckert: Wolfsspinne

Wunderlich, 2016

496 Seiten

19,95 Euro

Hinweise

Homepage von Horst Eckert

Meine Besprechung von Horst Eckerts „617 Grad Celsius“ (2005)

Meine Besprechung von Horst Eckerts „Königsallee“ (2007)

Meine Besprechung von Horst Eckerts “Sprengkraft” (2009)

Kriminalakte: Interview mit Horst Eckert über „Sprengkraft“

Meine Besprechung von „Niederrhein-Blues und andere Geschichten“ (2010)

Meine Besprechung von Horst Eckerts „Schwarzer Schwan“ (2011)

Meine Besprechung von Horst Eckerts „Schwarzlicht“ (2013)

Meine Besprechung von Horst Eckerts „Schattenboxer“ (2015)


Vincent Veih spielt den „Schattenboxer“

April 30, 2015

Eckert - Schattenboxer - 2

Ich bin ja ein großer Horst-Eckert-Fan, aber mit seinem neuen Roman „Schattenboxer“ habe ich einige Probleme und wenn ihr wirklich nichts über die Handlung erfahren wollt (ich werde versuchen, möglichst wenig zu spoilern), solltet ihr ungefähr jetzt aufhören mit dem Lesen.
Ach ja: bei aller Kritik: natürlich ist „Schattenboxer“ ein absolut lesenswerter Polizei- und Polit-Thriller mit den aus seinen vorherigen Romanen bekannten Charakteren.
In „Schattenboxer“ ist, wie schon in seinem vorherigen Roman „Schwarzlicht“, Vincent Veih der Protagonist. Das ist, so muss nach der Lektüre gesagt werden, eher nachteilig für die Geschichte.
In Eckerts bisherigen Romanen stand immer ein anderer Protagonist, der im KK11 der Düsseldorfer Kripo arbeitet, im Mittelpunkt der Geschichte. Entsprechend unsanft konnte Eckert mit ihm umgehen. Er konnte den Protagonisten in jeder Beziehung sehr fordern und am Ende, wenn der Mordfall aufgeklärt war, war auch der Protagonist ein anderer Mensch.
Letztendlich schrieb Eckert bislang immer Polizeiromane die als Einzelromane funktionieren, immer im gleichen Kosmos spielen und in denen immer wieder vertraute Charaktere auftauchen. Er konnte aus einem großen Figurenensemble den für seine Geschichte richtigen Protagonisten auswählen oder einfach einen neuen Protagonisten erfinden, der sich dann in das bekannte Ensemble einfügte. Das war eine ideale Kombination aus vertrauten und neuen Elementen.
Jetzt hat Eckert mit Vincent Veih einen Seriencharakter erfunden, der dann auch gleich eine besonders farbige Biographie bekommen hat. Veih ist der Sohn einer RAF-Terroristin, die ihre Taten immer noch nicht bereut, jetzt als Künstlerin bekannt ist und ihn als Kind, nachdem sie ihn mit viel freier Liebe durch einige Kommunen schleppte, bei seinen Großeltern in Obhut gab. Der Großvater war Nazi und Polizist. Ihr merkt: die gesamte deutsche Geschichte ist in Veihs Biographie vorhanden. Aber es kommt noch besser: als junger Polizist war Veih, als der Treuhand-Präsident Rolf-Werner Winneken in seinem Haus erschossen wurde, als Erster am Tatort. Das reale, überhaupt nicht verschleierte Vorbild für Winneken ist natürlich Detlev Rohwedder.
Diese farbige Biographie von Vincent Veih wird in „Schattensucher“ allerdings zum erzählerischen Ballast. Denn Eckert verknüpft unablässig die deutsche Geschichte mit der Biographie von Veih. Das beginnt schon damit, dass natürlich wieder die verkorkste Beziehung von Veih zu seiner Mutter thematisiert wird. Es geht weiter mit Veihs Freundin, die ein Sachbuch über den Winneken-Mord schreiben will und natürlich auch seine Beziehungen benutzen will. Und irgendwo bei seinen aktuellen Fällen gibt es Verbindungen zu dem Protestsänger René Hagenberg, einem Freund von seiner Mutter, bei dem er als Kind auch lebte. So schnurrt irgendwann die gesamte deutsche Geschichte zwischen Nazi-Diktatur und RAF-Terror zu einem Abendessen am Küchentisch zusammen.
Das zweite Problem von „Schattenboxer“ ist der Aufbau des Romans.
Ich könnte jetzt sagen, dass der große Bogen die Aufklärung des Attentats auf Treuhand-Chef Winneken ist. Aber das stimmt eigentlich nicht. Es gibt mehrere, eher locker miteinander verknüpfte Fälle. Nämlich einen Mord in der Gegenwart, die Wiederaufnahme eines alten Falles und die Recherchen seiner Freundin.
Diese Fälle werden so abgehandelt, dass der zwei Jahre alte Mordfall unter Jugendlichen, der in der ersten Hälfte im Mittelpunkt steht, nach zweihundert Seiten gelöst ist. In dem Moment kann Veih den Mörder von Julian Pollesch verhaften. Einige Polizisten sind als Täter überführt und die Unschuld des angeklagten Thabo Götz ist bewiesen. Nach weiteren hundert Seiten ist dann der aktuelle Mordfall, in dem ein Mörder auf das Grab von Pia Ziegler (der damaligen Hauptbelastungszeugin) eine Frauenleiche legte, gelöst. Ungefähr in dem Moment erfährt Veih, dass seine Freundin Saskia Baltes, die ein Buch über den Winneken-Mord schreibt, spurlos verschwunden ist. Sie kann sich kurz darauf befreien. Es gibt, als Höhepunkt, einen SEK-Einsatz, der schiefgeht, weil die Personen, die verhaftet werden sollen, aus dem Hinterhalt erschossen werden. Wir kennen die Täter, aber nicht die Polizei.
Veih hat dann auch eine sehr genaue Ahnung, wer Winneken erschoss. Aber er kann die Täter nicht verhaften.
Und – oh Wunder – all das hängt mit der deutschen Vergangenenheit, den Umtrieben der Geheimdienste, seiner Jugend und einem Freund seiner Mutter, der als Protestsänger berühmt ist und das Solidaritätskomitee für Thabo Götz initiierte, zusammen.
Die von Eckert gewählte Struktur, in der die Fälle nacheinander abgehandelt werden, führt dann dazu, dass sich „Schattenboxer“ weniger wie ein in sich geschlossener Roman, sondern wie eine Sammlung von drei Kurzgeschichten liest. Elmore Leonard wählte für „Raylan“ eine ähnlich episodische Struktur, die den Roman ebenfalls eher vor sich hin plätschern ließ.
Adrian McKinty, um ein aktuelles Gegenbeispiel zu nennen, strukturierte in seinem neuesten Sean-Duffy-Roman „Die verlorenen Schwestern“ seine Plots geschickter, indem er Duffys Ermittlungen in dem alten Mordfall in seine aktuelle Jagd nach einem entflohenem IRA-Mitglied einfügt. Duffy muss den alten Mordfall aufklären, um so eine wichtige Information zu erhalten, die ihn näher an sein ursprüngliches Ziel bringt.
Am Ende von „Schattenboxer“, der gewohnt nah an der Wirklichkeit geschrieben ist, stellt sich auch die Frage, wie es mit Vincent Veih weitergehen soll. Denn eigentlich kann er nach den Ereignissen von „Schwarzlicht“ und „Schattenboxer“ kann nicht mehr der Gleiche sein.

Horst Eckert: Schattenboxer
Wunderlich, 2015
400 Seiten
19,95 Euro

Hinweise

Homepage von Horst Eckert

Meine Besprechung von Horst Eckerts „617 Grad Celsius“ (2005)

Meine Besprechung von Horst Eckerts „Königsallee“ (2007)

Meine Besprechung von Horst Eckerts “Sprengkraft” (2009)

Kriminalakte: Interview mit Horst Eckert über „Sprengkraft“

Meine Besprechung von „Niederrhein-Blues und andere Geschichten“ (2010)

Meine Besprechung von Horst Eckerts „Schwarzer Schwan“ (2011)

Meine Besprechung von Horst Eckerts „Schwarzlicht“ (2013)


NRW-Ministerpräsident eine Woche vor der Wahl ermordet – Horst Eckert schaltet das „Schwarzlicht“ an

September 25, 2013

Nach „Schwarzer Schwan“ verließ Horst Eckert grafit, wo alle seine bisherigen Polizeiromane erschienen, und ist jetzt bei Wunderlich. Ansonsten veränderte sich wenig. Auch sein neuester Roman „Schwarzlicht“ spielt in Düsseldorf, es treten einige alte Bekannte auf und der Protagonist ist, wie in seinen vorherigen Krimis, ein uns bislang unbekannter Polizist: Vincent Veih, 43 Jahre, Kommissar, Mutter RAF-Terroristin, Vater unbekannt, Großvater Polizist, der während der Nazi-Zeit Kriegsverbrechen beging. Da haben wir das gesamte Elend der deutschen Geschichte, das allerdings für die „Schwarzlicht“-Geschichte nicht so wichtig ist.

Veih wird, nach dem freiwilligen Weggang von Ela Bach, zum kommissarischen Leiter des KK 11, der Mordkommission, ernannt und er hat seinen größten Fall: Walter Castorp, CDU-Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen und ein Mash-Up der korrupten CDU-Politiker der letzten Jahre, wird eine Woche vor der Landtagswahl von einer Putzfrau ertrunken in einem Schwimmbad gefunden. Castorp war in einen Politskandal über die heimliche Überwachung der Opposition verwickelt und die letzten Tage untergetaucht. Er war mit seiner persönlichen Referentin Carmen Markowitz in Zürich und kam mit zwei schweren Aktenkoffern, die verschwunden sind, zurück. Außerdem ertrank er nicht in seinem eigenen Swimmingpool, sondern in dem von Hartmut Osterkamp, einem Großinvestor, auf dessen neuester Großbaustelle bei einem Brand drei ukrainische Arbeiter starben.

Schnell stellt sich heraus, dass Castorp ermordet wurde.

Schwarzlicht“ bewegt sich, wie die vorherigen Polit-Thriller von Horst Eckert, nah an der Wirklichkeit und transformiert die Schlagzeilen und Polit-Skandale der vergangenen Monate und Jahre in einen spannenden, schnörkellos erzählten Thriller. Das ist für langjährige Eckert-Fans nichts Neues und bewegt sich auf bekannt hohem Niveau.

Aber während Eckert in seinen vorherigen Romanen zwischen mehreren Erzählsträngen jonglierte, konzentriert er sich in „Schwarzlicht“ auf Vincent Veih und erzählt die Geschichte aus seiner Perspektive. Und, nach all dem Polit-Wirrwarr, immerhin wollen Regierung und Opposition Veih für sich gewinnen, Osterkamp macht ihm ebenfalls ein verlockendes Angebot, kommt die Lösung in dem Whodunit-artigen Roman etwas plötzlich. Auch weil die Spuren in andere Richtungen deuteten.

Davon abgesehen ist „Schwarzlicht“ ein echter Pageturner, der seine Geschichte in einer angenehmen Länge straff erzählt. Da ist kein Wort zu viel, und es gibt auch keine länglichen Passagen, die man am liebsten überblättern würde.

Eckert - Schwarzlicht

Horst Eckert: Schwarzlicht

Wunderlich, 2013

384 Seiten

19,95 Euro

Hinweise

Homepage von Horst Eckert

Meine Besprechung von Horst Eckerts “Sprengkraft”

Meine Besprechung von Horst Eckerts „Königsallee“

Meine Besprechung von Horst Eckerts „Der Absprung“

Meine Besprechung von Horst Eckerts „617 Grad Celsius“

Kriminalakte: Interview mit Horst Eckert über „Sprengkraft“

Meine Besprechung von „Niederrhein-Blues und andere Geschichten“

Meine Besprechung von Horst Eckerts „Schwarzer Schwan“

Horst Eckert über „Schwarzlicht“


Horst Eckert über seinen neuen Thriller „Schwarzlicht“

Juli 19, 2013

Bis zur Veröffentlichung von „Schwarzlicht“, dem neuen Thriller von Horst Eckert, am 20. September (also ziemlich genau zur Bundestagswahl), dauert es noch einige Tage.

Aber die ersten Clips mit Horst Eckert zum Buch sind schon online:

Eine Lesereise gibt es auch.

Meine Besprechung gibt es zum Erscheinungstermin.

Darum geht es in „Schwarzlicht“:

Walter Castorp ist tot.

Der Ministerpräsident von NRW, ertrunken in seinem Swimmingpool. Sechs Tage vor der Wahl.

Vincent Veih leitet die Ermittlungen. Der Hauptkommissar ist gerade erst zum Leiter des KK11 ernannt worden. Nicht alle Kollegen sind davon begeistert. Auch seine Mutter nicht. Die Ex-Terroristin hat den Großteil ihres Lebens in Haft verbracht. Sein Großvater hingegen wäre stolz auf ihn gewesen – doch das ist eine andere Geschichte …

Als alle Spuren auf einen Mord deuten, gerät Vincent auch unter politischen Druck. Doch er ermittelt gegen alle Widerstände. Denn Gerechtigkeit geht Vincent über alles. Auch wenn es bedeutet, dass er sich seiner eigenen Vergangenheit stellen muss …

Horst Eckert: Schwarzlicht

Wunderlich, 2013

384 Seiten

19,95 Euro

 

 


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