TV-Tipp für den 23. Juli: Tatort: Rechnung ohne Wirt

Juli 23, 2019

WDR, 23.40

Tatort: Rechnung ohne Wirt (Deutschland 1984)

Regie: Peter Adam

Drehbuch: Peter Adam

Ex-Boxer Bubi Kantmeier wird auf offener Straße erschossen. Der Boxer arbeitete für den Restaurantbesitzer Guido Tessari. Und weil Kommissar Schimanski mit Guido befreundet ist, ist der Fall für den Ruhrpottkommissar eine persönliche Angelegenheit. Vor allem nachdem Guido andeutet, dass er Probleme mit Schutzgelderpressern hat und Bubis Tod vielleicht eine Warnung war.

Das dürfte einer der ersten Krimis sein, in denen die Mafia im Ruhrpott agiert.

Aus der Erinnerung: ein guter Schimanski.

mit Götz George, Eberhard Feik, Chiem van Houweninge, Ulrich Matschoss, Wilfried Blasberg, Guido Gagliardi. Cornelia Glogger, Pietro Giardini

Hinweise

Host-Schimanski-Fanseite

Wikipedia über „Tatort: Rechnung ohne Wirt“

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TV-Tipp für den 11. Dezember: Tatort: Einzelhaft

Dezember 11, 2018

WDR, 23.35

TATORT: Einzelhaft (Deutschland 1988)

Regie: Theodor Kotulla

Drehbuch: Frank Göhre

Buch zum Film: Frank Göhre: Einzelhaft (Weltbild Verlag 1999)

Schimanski glaubt im Gegensatz zu Thanner nicht, dass Rolf Vogtländer seine Frau umgebracht hat. Nach einem Gespräch mit Vogtländers schöner Tochter Ilona ermittelt Schimanski auf eigene Faust. Dumm nur, daß Ilona den Mörder alleine finden will und lesbisch ist.

Ein ruhiger Schimanski, musikalisch unterlegt von Eberhard Weber.

Mit Götz George, Eberhard Feik, Chiem van Houweninge, Brigitte Karner, Juraj Kukura, Maria Hartmann, Franz Boehm

Hinweise

Host-Schimanski-Fanseite

Lexikon der deutschen Krimiautoren über Frank Göhre

Homepage von Frank Göhre

Meine Besprechung von Frank Göhres „Der letzte Freier“ (2006)

Meine Besprechung von Frank Göhres „Zappas letzter Hit“ (2006)

Meine Besprechung von Frank Göhres „St. Pauli Nacht“ (2007, überarbeitete Neuausgabe)

Meine Besprechung von Frank Göhres „MO – Der Lebensroman des Friedrich Glauser“ (2008)

Meine Besprechung von Frank Göhres „An einem heißen Sommertag“ (2008)

Meine Besprechung von Frank Göhres „Abwärts“ (2009, Neuausgabe)

Meine Besprechung von Frank Göhres „Seelenlandschaften – Annäherungen, Rückblicke“ (2009)

Meine Besprechung von Frank Göhres „Der Auserwählte“ (2010)

Meine Besprechung von Frank Göhres “Die Kiez-Trilogie” (2011)

Meine Besprechung von Frank Göhres „I and I – Stories und Reportagen“ (2012)

Meine Besprechung von Frank Göhres “Geile Meile” (2013)

Meine Besprechung von Frank Göhres „Gut leben – früh sterben: Stories von unterwegs“ (2014)

Meine Besprechung von Frank Göhres „Du fährst nach Hamburg, ich schwör’s dir – Ein Heimatfilm“ (2014)

Meine Besprechung von Frank Göhres „Die Härte, der Reichtum und die Weite – Ein Heimatfilm, Teil II“ (2014)

Frank Göhre in der Kriminalakte


TV-Tipp für den 14. August: Tatort: Schwarzes Wochenende

August 14, 2018

WDR, 22.10

TATORT: Schwarzes Wochenende (Deutschland 1986, Regie: Dominik Graf)

Drehbuch: Dominik Graf, Bernd Schwamm, Michael Hatry

Möbelfabrikant Hencken wird vor Schimanskis Stammhotel „Ideal“ erschossen. Für Schimanski, der die Intrigen zweier verfeindeter Familien aufklären muss, der Auftakt zu einem wirklich schwarzen Wochenende. Und das alles ohne seine geliebte Jacke.

Damals war Dominik Grafs „Tatort“ bei der Kritik ziemlich schlecht weggekommen, heute wird er – zu Recht – als einer der düsteren Klassiker gefeiert. Einer der Höhepunkte des Films ist eine halbstündige Verhörsequenz. Heute undenkbar.

Mit Götz George, Eberhard Feik, Ulrich Matschoss, Dieter Pfaff, Marita Breuer, Marie-Louise Millowitsch

Hinweise

Tatort-Fundus über Kommissar Schimanski

Wikipedia über „Tatort: Schwarzes Wochenende“

Meine Besprechung von Dominik Grafs „Schläft ein Lied in allen Dingen“

Meine Besprechung der von Dominik Graf inszenierten TV-Serie  „Im Angesicht des Verbrechens“

Meine Besprechung von Johannes F. Sieverts Interviewbuch „Dominik Graf – Im Angesicht des Verbrechens: Fernseharbeit am Beispiel einer Serie“

Meine Besprechung von Chris Wahl/Jesko Jockenhövel/Marco Abel/Michael Wedel (Hrsg.) “Im Angesicht des Fernsehens – Der Filmemacher Dominik Graf”

Meine Besprechung von Dominik Grafs “Die geliebten Schwestern” (Deutschland/Österreich 2013/2014)

Dominik Graf in der Kriminalakte


TV-Tipp für den 19. September: Tatort: Schimanskis Waffe

September 18, 2017

WDR, 23.35

Tatort: Schimanskis Waffe (Deutschland 1990)

Regie: Hans Noever

Drehbuch: Hans Noever, Wolfgang Hesse, Uwe Erichsen

Als Horst Schimanski bei einem Überfall auf Giovannis Restaurant den Dirty Harry gibt, erschießt er seine Freundin. Einer der Verbrecher hat sie in die Schusslinie gestoßen. Erschüttert gibt Schimanski seine Dienstwaffe ab. Erst als sein Kollege Thanner bei der Jagd nach den Verbrechern schwer verletzt wird, beginnt Schimanski die Täter zu suchen.

Ein Schimanski-Tatort. Muss ich noch mehr sagen?

mit Götz George, Eberhard Feik, Chiem van Houweninge, Klaus Behrendt, Nina Petri, Remo Remotti, Martin Halm

Hinweise

Tatort-Fundus Kommissar Schimanski 

Horst-Schimanski-Fanseite

Wikipedia über „Moltke“

Meine Besprechung von Martin Schüllers „Moltke“ (2010)

Lexikon der deutschen Krimiautoren über Uwe Erichson


TV-Tipp für den 12. September: Tatort: Moltke

September 11, 2017

WDR, 22.10

Tatort: Moltke (Deutschland 1988)

Regie: Hajo Gies

Drehbuch: Axel Götz, Jan Hinter, Thomas Wesskamp

Roman zum Film: Martin Schüller: Moltke, 2010

Moltke, der seine Mittäter nie verriet, saß neun Jahre im Knast. Jetzt will er seinen Teil von der damaligen Beute haben und seinen Bruder rächen. Kommissar Schimanski, der Moltke eigentlich ganz sympathisch findet, will das Schlimmste verhindern.

„Moltke“ ist der neunzehnte Schimanski-Film und, abgesehen von dem Auftritt von Dieter Bohlen und seiner Musik (damals und heute: Würg.), ein guter „Tatort“, der den Sozialarbeiter Schimanski während der Weihnachtstage auf Hochtouren arbeiten lässt und, aus Schimanskis Sicht, eine zünftige Rachegeschichte im Gangstermilieu erzählt. Dafür gab es, erstmals für einen „Tatort“, den Adolf-Grimme-Preis.

Anschließend, um 23.40 Uhr, jagt Kommissar Haferkamp in dem Tatort „Zweikampf“ einen Entführer. Auch sehenswert.

mit Götz George, Eberhard Feik, Ulrich Matschoss, Chiem van Houweninge, Hubert Kramar, Iris Disse, Gerd Silberbauer, Wolfgang Preiss, Jan Biczycki, Jürgen Heinrich, Dieter Bohlen, Ludger Pistor

Hinweise

Tatort-Fundus Kommissar Schimanski 

Horst-Schimanski-Fanseite

Wikipedia über „Moltke“

Meine Besprechung von Martin Schüllers „Moltke“ (2010)


TV-Tipp für den 8. August: Tatort: Zahn um Zahn

August 7, 2017

WDR, 22.10

Tatort: Zahn um Zahn (Deutschland 1985, Regie: Hajo Gies)

Drehbuch: Horst Vocks, Thomas Wittenburg

In einer vom Abriss bedrohten Duisburger Werkssiedlung findet Kommissar Schimanski die Leichen von seinem Schulfreund Krüger und seiner Familie. Während die Polizei den Fall als erweiterten Selbstmord zu den Akten legen will, glaubt Schimanski, dass Krüger umgebracht wurde. Er beginnt seinen Mörder zu jagen und muss dafür auch nach Marseille fahren.

„Zahn um Zahn“ ist der erste „Tatort“, der seine Premiere im Kino erlebte. Weil der Film so erfolgreich war, durfte Schimanski zwei Jahre später mit „Zabou“ wieder im Kino ermitteln. Im Gegensatz zu den meisten Kritikern gefiel mir „Zabou“ besser als „Zahn um Zahn“.

„Hajo Gies und seinem Autorenteam ist ein Actionfilm gelungen, der sich mit den Kinoerfolgen der neuen französischen und amerikanischen Polizeifilme messen will und messen kann. (…) In ‚Zahn um Zahn‘ hat Schimanski zwar seinen Rachefeldzug gewonnen, aber an Profil verloren.“ (Fischer Film Almanach 1986)

„Zahn um Zahn“ „war darüber hinaus ein für das deutsche Kino seltenes Produkt – ein Action-Film mit einem Polizisten ohne Schlips und Kragen, handwerklich professionell inszeniert, spannend und durchaus kinogerecht.“ (Meinolf Zurhorst: Lexikon des Kriminalfilms – Völlig überarbeitete Neuausgabe, 1993)

Tja, diese Einschätzung trifft heute immer noch zu. Ansehbare deutsche Genrefilme sind im Kino immer noch die berühmte Ausnahme.

mit Götz George, Renan Demirkan, Rufus, Eberhard Feik, Charles Brauer, Herbert Steinmetz, Ulrich Matschoss, Martin Lüttge

Hinweise

Horst-Schimanski-Fanseite

Tatort-Fundus über Horst Schimanski

Wikipedia über Horst Schimanski

Meine Besprechung von Martin Schüllers Schimanski-Roman „Moltke“ (2010)


TV-Tipp für den 20. Juni: Tatort: Duisburg-Ruhrort

Juni 20, 2017

WDR, 22.10

Tatort: Duisburg-Ruhrort (Deutschland 1981)

Regie: Hajo Gies

Drehbuch: Horst Vocks, Thomas Wittenburg

Ein ermordeter Binnenschiffer treibt im Hafenbecken von Duisburg-Ruhrort. Die Kommissare Schimanski und Thanner suchen seinen Mörder.

Der erste Auftritt von Götz George als Horst Schimanski. Damals ein Skandal (Seine Manieren! Seine Sprache! Sein Umgang mit den Dienstvorschriften!), heute ein „Tatort“-Klassiker. Schimanski war schnell der beliebteste „Tatort“-Kommissar, der auch zweimal im Kino ermitteln durfte.

Danach, um 23.40 Uhr, zeigt der WDR einen weiteren „Tatort“-Klassiker: Samuel Fullers Kressin-“Tatort“ „Tote Taube in der Beethovenstraße“ (Deutschland 1973).

mit Götz George, Eberhard Feik, Ulrich Matschoss, Michael Lech, Michael Rastl, Brigitte Janner, Max Volkert Martens, Barbara Focke

Hinweise

Horst-Schimanski-Fanseite

Tatort-Fundus über Kommissar Schimanski

Wikipedia über „Tatort: Duisburg-Ruhrort“


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