TV-Tipp für den 25. Juni: Westwärts zieht der Wind

Juni 24, 2020

Heute, zum Kinostart (in einigen Kinos) von Clint Eastwoods neuestem Film „Der Fall Richard Jewell“, können wir Lücken in der Clint-Eastwood-Filmographie schließen, die wir niemals wirklich schließen wollten

Servus TV, 22.05

Westwärts zieht der Wind (Paint your Wagon, USA 1969)

Regie: Joshua Logan

Drehbuch: Alan Jay Lerner, Paddy Chayefsky (Adaption)

Während des kalifornischen Goldrauschs verlieben Ben und Pardner in die hübsche Elizabeth. Die schlägt, überaus modern, eine Dreierbeziehung vor.

Ein zweieinhalbstündiges Western-Musical, das heute weitgehend vergessen ist und in Eastwood-Filmographien vor allem wegen der Vollständigkeit erwähnt wird. Kai Bliesener nennt ihn in seiner kürzlich erschienenen Clint-Eastwood-Biographie „einen belanglosen Streifen“.

Clint Eastwood urteilte ungnädiger: „Er ist ein Fiasko.“

Eine nicht enden wollende Folge von Ansichten (hauptsächlich vom Wallowa National Park in Oregon) und Auftritten (die besten Nummern sind Harve Presnells ‚They call the wind Maria‘ und Lee Marvins ‚Wand’rin‘ Star‘).“ (Joe Hembus: Das Western-Lexikon)

Die deutsche Kinofassung ist um einige Minuten gekürzt.

Mit Lee Marvin, Clint Eastwood, Jean Seberg, Harve Presnell, Ray Walston

Hinweise

Rotten Tomatoes über „Westwärts zieht der Wind“

Wikipedia über „Westwärts zieht der Wind“ (deutsch, englisch)

Lesetipp (meine Besprechung)

Kai Bliesener: Clint Eastwood – Mann mit Eigenschaften

Schüren, 2020

232 Seiten

24,90 Euro


TV-Tipp für den 24. Dezember: Sayonara

Dezember 24, 2018

Arte, 20.15

Sayonara (Sayonara, USA 1957)

Regie: Joshua Logan

Drehbuch: Paul Osborn

LV: James A. Michener: Sayonara, 1954 (Sayonara)

Japan, 1951: US-Mayor Lloyd Gruver (Marlon Brando) möchte eine japanische Tänzerin heiraten. Aufgrund eines Kontaktverbots von US-Soldaten zu Einheimischen hätte er sie überhaupt nicht kennen lernen dürfen.

Ewig nicht mehr gezeigte, damals im Kino sehr erfolgreiche, mit vier Oscars ausgezeichnete Schmonzette und einem jungen Marlon Brando.

Wahrscheinlich wird ‚Sayonara‘ eines Tages, in der Schlichtheit seiner Thematik, einen Platz neben ‚Madame Butterfly‘ einnehmen, es wäre jedenfalls zu hoffen.“ (Tony Thomas: Marlon Brando und seine Filme, 1980)

mit Marlon Brando, Patricia Owens, Red Buttons, Ricardo Montalban, Martha Scott, James Garner; Miiko Taka

Hinweise

Rotten Tomatoes über „Sayonara“

Wikipedia über „Sayonara“ (deutsch, englisch)


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