TV-Tipp für den 13. Oktober: Jennifer 8

Oktober 13, 2018

ZDFneo, 22.00

Jennifer 8 (Jennifer 8, USA 1992)

Regie: Bruce Robinson

Drehbuch: Bruce Robinson

LA-Cop John Berlin (Andy Garcia) wird in die Provinz versetzt und er stolpert gleich in eine Mordserie hinein. Acht blinde Frauen hat der Killer schon umgebracht. Sein nächstes Opfer könnte die blinde Cellistin Helena Robertson (Uma Thurman) sein.

Okayer Serienkillerthriller, in dem der Cop der Magnet für alle möglichen und unmöglichen Probleme ist.

mit Andy Garcia, Uma Thurman, John Malkovich, Lance Henriksen, Kathy Baker, Graham Beckel

Wiederholung: Sonntag, 14. Oktober, 01.25 Uhr (Taggenau!)

Hinweise

Rotten Tomatoes über „Jennifer 8“

Wikipedia über „Jennifer 8“ (deutsch, englisch)

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TV-Tipp für den 10. Juli: Saving Mr. Banks

Juli 10, 2018

Super RTL, 20.15

Saving Mr. Banks (Saving Mr. Banks, USA/Großbritannien/Australien 2013)

Regie: John Lee Hancock

Drehbuch: Kelly Marcel, Sue Smith

Walt Disney will das Kinderbuch „Mary Poppins“ verfilmen. Dafür braucht er nur das Einverständnis der Autorin P. L. Travers. Die Engländerin hasst ungefähr alles abgrundtief, was Walt Disney verkörpert und mit ihrem Buch machen will.

Das sehr, sehr gelungene und sehr kurzweilige Making of zu dem Klassiker „Mary Poppins“.

Mehr in meiner ausführlichen Besprechung; mit vielen Clips.

mit Emma Thompson, Tom Hanks, Colin Farrell, Paul Giamatti, Jason Schwartzman, Bradley Whitford, Ruth Wilson, B. J. Novak, Rachel Griffiths, Kathy Baker

Hinweise

Amerikanische Homepage zum Film

Film-Zeit über „Saving Mr. Banks“

Moviepilot über „Saving Mr. Banks“

Metacritic über „Saving Mr. Banks“

Rotten Tomatoes über „Saving Mr. Banks“

Wikipedia über „Saving Mr. Banks“ (deutsch, englisch)

History vs. Hollywood untersucht „Saving Mr. Banks“

Das Drehbuch „Saving Mr. Banks“ von Kelly Marcel und Sue Smith

Meine Besprechung von John Lee Hancocks „Saving Mr. Banks“ (Saving Mr. Banks, USA/Großbritannien/Australien 2013)

Meine Besprechung von John Lee Hancocks „The Founder“ (The Founder, USA 2016)


TV-Tipp für den 9. Juli: Edward mit den Scherenhänden

Juli 9, 2018

Arte, 20.15

Edward mit den Scherenhänden (Edward Scissorhands, USA 1990)

Regie: Tim Burton

Drehbuch: Tim Burton, Caroline Thompson

Zwischen seinen beiden „Batman“-Filmen drehte Tim Burton, der hier erstmals Carte Blanche hatte, dieses dunkle, romantische Märchen über den einsam in einem Schloss auf einem Hügel lebenden „Edward mit den Scherenhänden“. Als eine Kosmetikvertreterin ihn trifft, ist sie fasziniert von ihm und nimmt ihn mit in die typisch amerikanische Vorstadt. Dort ist Edward wegen einer motorischen Fähigkeiten zuerst sehr beliebt.

Ein schöner trauriger Film voller Humor und Skurrilitäten.

„ein Märchen. Und das erzählt er einem Publikum, das schon alle Märchen kennt, an keins mehr glaubt und sich doch danach sehnt. Und er erzählt es mit allen Emotionen, aller Naivität, aller Grausamkeit und auch aller Komik, die das Publikum erwarten darf.“ (Fischer Film Almanach 1992)

mit Johnny Depp, Winona Ryder, Dianne Wiest, Anthony Michael Hall, Kathy Baker, Vincent Price (seine letzte Rolle in einem Spielfilm), Alan Arkin

Wiederholung: Donnerstag, 12. Juli, 14.10 Uhr

Hinweise

Rotten Tomatoes über „Edward mit den Scherenhänden“

Wikipedia über „Edward mit den Scherenhänden“ (deutsch, englisch)

Meine Besprechung von Tim Burtons “Frankenweenie” (Frankenweenie, USA 2012, nach einem Drehbuch von John August)

Meine Besprechung von Tim Burtons „Big Eyes“ (Big Eyes, USA 2014)

Meine Besprechung von Tim Burtons „Die Insel der besonderen Kinder“ (Miss Peregrine’s Home for Peculiar Children, USA 2016)

Tim Burton in der Kriminalakte


TV-Tipp für den 17. April: Edward mit den Scherenhänden

April 16, 2017

Super RTL, 21.35

Edward mit den Scherenhänden (USA 1990, Regie: Tim Burton)

Drehbuch: Tim Burton, Caroline Thompson

Zwischen seinen beiden „Batman“-Filmen drehte Tim Burton, der hier erstmals Carte Blanche hatte, dieses dunkle, romantische Märchen über den einsam in einem Schloss auf einem Hügel lebenden „Edward mit den Scherenhänden“. Als eine Kosmetikvertreterin ihn trifft, ist sie fasziniert von ihm und nimmt ihn mit in die typisch amerikanische Vorstadt. Dort ist Edward wegen einer motorischen Fähigkeiten zuerst sehr beliebt.

Ein schöner trauriger Film voller Humor und Skurrilitäten.

„ein Märchen. Und das erzählt er einem Publikum, das schon alle Märchen kennt, an keins mehr glaubt und sich doch danach sehnt. Und er erzählt es mit allen Emotionen, aller Naivität, aller Grausamkeit und auch aller Komik, die das Publikum erwarten darf.“ (Fischer Film Almanach 1992)

mit Johnny Depp, Winona Ryder, Dianne Wiest, Anthony Michael Hall, Kathy Baker, Vincent Price (seine letzte Rolle in einem Spielfilm), Alan Arkin

Hinweise

Rotten Tomatoes über „Edward mit den Scherenhänden“

Wikipedia über „Edward mit den Scherenhänden“ (deutsch, englisch)

Meine Besprechung von Tim Burtons “Frankenweenie” (Frankenweenie, USA 2012, nach einem Drehbuch von John August)

Meine Besprechung von Tim Burtons „Big Eyes“ (Big Eyes, USA 2014)

Meine Besprechung von Tim Burtons „Die Insel der besonderen Kinder“ (Miss Peregrine’s Home for Peculiar Children, USA 2016)

Tim Burton in der Kriminalakte


TV-Tipp für den 16. Dezember: Jesse Stone: Dünnes Eis

Dezember 16, 2015

3sat, 22.25
Jesse Stone: Dünnes Eis (USA 2009, Regie: Robert Harmon)
Drehbuch: Ronni Kern (nach einer Geschichte von Ronni Kern, Michael Brandman und Tom Selleck)
LV: Charakter von Robert B. Parker
Jesse Stone rollt einen alten Fall von Kindesentführung wieder auf.
Der fünfte Jesse-Stone-Film basiert auf keinem Roman von Robert B. Parker. Aber sonst gibt es nicht viel Neues aus Paradise, der kleinen Seestadt, in der der mehr oder weniger trockene Alkoholiker und Polizeichef Jesse Stone für Ruhe und Ordnung sorgen soll, zu melden.
Am Donnerstag zeigt 3sat um 22.25 Uhr (Wiederholung um 02.25 Uhr) den Jesse-Stone-Krimi „Ohne Reue“.
mit Tom Selleck, Kathy Baker, Kohl Sudduth, Leslie Hope (als Sidney Greenstreet!), Stephen McHattie, William Sadler, William Devane
Wiederholung: Donnerstag, 17. Dezember, 01.55 Uhr

Hinweise

Homepage von Robert B. Parker

Mein Porträt der Spenser-Serie und von Robert B. Parker

Meine Besprechung von Robert B. Parkers „Die blonde Witwe“ (Widow’s walk, 2002)

Meine Besprechung von Robert B. Parkers “Alte Wunden” (Back Story, 2003)

Meine Besprechung von Robert B. Parkers „Der stille Schüler“ (School Days, 2005)

Meine Besprechung von Robert B. Parkers „Der gute Terrorist“ (Now & Then, 2007)

Meine Besprechung von Robert B. Parkers “Hundert Dollar Baby” (Hundred Dollar Baby, 2006)

Meine Besprechung von Robert B. Parkers „Trügerisches Bild“ (Painted Ladies, 2010)

Meine Besprechung von Robert B. Parkers “Bitteres Ende” (The Professional, 2009)

Meine Besprechung von Robert B. Parkers „Wildnis“ (Wilderness, 1979)

Meine Besprechung von Robert B. Parkers „Appaloosa“ (2005)

Meine Besprechung von Robert B. Parkers „Appaloosa“ (Appaloosa, 2005) (Übersetzung)

Meine Besprechung von Robert B. Parkers “Das dunkle Paradies” (Night Passage, 1997)

Meine Besprechung von Robert B. Parkers „Miese Geschäfte“ (Bad Business, 2004)

Meine Besprechung von Robert B. Parkers „Resolution“ (Resolution, 2008)

Meine Besprechung von Robert B. Parkers „Mord im Showbiz“ (High Profile, 2007)

Meine Besprechung von Robert B. Parkers „Der Killer kehrt zurück“ (Stranger in Paradise, 2008)

Meine Besprechung von Robert B. Parkers „Brimstone“ (Brimstone, 2009)

Mein Nachruf auf Robert B. Parker

Robert B. Parker in der Kriminalakte


Neu im Kino/Filmkritik: „Für immer Adaline“ – Unsterblichkeit und Liebe, Liebe, Liebe

Juli 11, 2015

Unsterblichkeit macht nicht unbedingt glücklich. Jedenfalls sieht Adaline Bowman (Blake Lively), die nach einem Autounfall 1935 nicht mehr alterte, im San Francisco der Gegenwart ziemlich unglücklich aus. Die 29-jährige ist zwar bei ihren Arbeitskollegen in der Stadtbibliothek beliebt und verbringt jedes Jahr an Silvester ihre Geburtstagsfeier (sie war 1906 in San Francisco das erste Baby des neuen Jahres) mit einer blinden, deutlich älteren Freundin, weil sie keinen Freund hat. Denn irgendwann, spätestens wenn er sich fragt, warum er altert und sie immer noch keine Falten hat, müsste sie ihn verlassen. Deshalb wechselt Adaline alle zehn Jahre ihre Identität und zieht in eine andere Stadt um. Nur ihre Tochter Flemming (Ellen Burstyn), inzwischen schon Achtzig und kurz vor dem Umzug in ein Altersheim, kennt ihr Geheimnis.
Auf der diesjährigen Silvesterparty in einem Ballsaal in San Francisco, in dem sie schon vor achtzig Jahren, in den wilden Dreißigern Silvester feierte, trifft sie Ellis Jones (Michiel Huisman), einen jungen Privatier und Philantrophen, der sich vor allem für Altertümer interessiert und der sie fortan mit charmanter Galanterie verfolgt. Er könnte die Liebe ihres Lebens sein, wenn es da nicht die Sache mit der Unsterblichkeit gäbe.
Wirklich schwierig wird es für Adaline allerdings erst, als Ellis sie zu einem Wochenende bei seinen seit vierzig Jahren verheirateten Eltern einlädt. Denn, was sie allerdings erst zu spät erfährt, Ellis‘ Vater William (Harrison Ford) ist ein früherer Liebhaber von ihr. Bevor er Kathy (Kathy Baker) heiratete, lernte er in England Adaline kennen und sie verbrachten einige wundervolle Tage miteinander, ehe sie ihn sitzen ließ. William reagiert, zu Recht, etwas verwirrt, als er seine Jugendliebe sieht, die noch genauso aussieht, wie er sie in Erinnerung hat.
Machen wir es kurz: „Für immer Adaline“ ist „Highlander“ für Mädchen, inszeniert in einem zeitlosen Stil, der sich deutlich am Dreißiger-Jahre-Hollywood-Schnulzenkino, mit einem Touch Douglas Sirk, orientiert und der Adaline erstaunlich unberührt und unbeteiligt von allen weltpolitischen, innenpolitischen und kulturellen Veränderungen durch die Jahrzehnte schweben lässt als stünde seit 1935 nicht nur ihre biologische Uhr still. Der Film umschifft wirklich alle Tiefen des Themas „Unsterblichkeit“ weiträumig bis hin zu der grotesken Pointe, dass ihre Unsterblichkeit zwar einzigartig ist, aber niemand, der davon erfährt, darüber erstaunt ist.
Als nostalgischer Liebesfilm funktioniert „Für immer Adaline“ allerdings ohne Probleme.

Für immer Adaline - Plakat

Für immer Adaline (The Age of Adaline, USA 2015)
Regie: Lee Toland Krieger
Drehbuch: J. Mills Goodloe, Salvador Paskowitz
mit Blake Lively, Michiel Huisman, Harrison Ford, Ellen Burstyn, Kathy Baker, Amanda Crew
Länge: 113 Minuten
FSK: ab 6 Jahre

Hinweise
Deutsche Homepage zum Film
Amerikanische Homepage zum Film
Film-Zeit über „Für immer Adaline“
Moviepilot über „Für immer Adaline“
Metacritic über „Für immer Adaline“
Rotten Tomatoes über „Für immer Adaline“
Wikipedia über „Für immer Adaline“ 


DVD-Kritik: „Anklage: Mord“ – Kate Beckinsale kämpft im Namen der Wahrheit

August 18, 2014

Anklage: Mord – Im Namen der Wahrheit“, der im Original treffender „The Trails of Cate McCall“ heißt, ist ein prominent besetzter und überraschend gelungener Justizkrimi in dem Kate Beckinsale als Cate McCall versucht, ihren Alkoholismus in den Griff zu bekommen, wieder als Anwältin arbeiten zu dürfen, einen Mordprozess zu gewinnen und von ihrer fünfjährigen Tochter wieder als Mutter akzeptiert zu werden, während ihr Ehemann mit der Tochter von Kalifornien nach Seattle umziehen will.

Der Mordprozess ist zwar nur ein Haftprüfungsfall und sie muss den Fall als Pflichtverteidigerin übernehmen, aber immerhin könnte sie so wieder ohne Wenn und Aber als Anwältin zugelassen werden. Außerdem ist sie nach einem Gespräch und einem Blick in die Akten von der Unschuld der zu einer lebenslänglichen Haft verurteilten Frau überzeugt.

Als es zur Gerichtsverhandlung kommt, beginnt sie die von der Polizei manipulierten Beweise und Aussagen auseinanderzunehmen.

Zugegeben, das ist eine Menge Stoff für neunzig Minuten, aber Karen Moncrieff, die das Buch schrieb und Regie führte, gelingt es die vielen Verhandlungen der Cate McCall schlüssig miteinander zu verbinden, weil McCall sich in allen Verhandlungen beweisen muss und sie immer um ihre Selbstachtung kämpft. Als Mutter, als Ehefrau und als Anwältin.

Wie sich diese verschiedenen Plots beeinflussen und ergänzen, ist der interessante Aspekt des Films. Denn gerade die Gerichtsverhandlung läuft doch arg nach den bekannten Mustern ab und McCalls unbedingter Wille, nur Schuldige hinter Gitter zu bringen, ist dann doch arg naiv und überhöht. Vor allem weil sie früher anscheinend eine sehr gute Anwältin war. Da waren die „Anatomie eines Morders“ und der „Lincoln Lawyer“ schon einige Schritte weiter; – vor allem weil es am Ende von „Anklage: Mord“ eine Wendung im Gericht gibt, die so wohl nicht möglich ist. Jedenfalls nach dem, was ich von US-amerikanischen Gerichtsverfahren weiß.

Anklage: Mord“ bewegt sich durchgehend auf dem Niveau eines guten TV-Films, der gut besetzt ist, fast nur in Innenräumen spielt, auf die Dialoge und Schauspieler baut und die Geschichte in jeder Beziehung altmodisch erzählt bis hin zum für mein Gefühl etwas zu positiven Ende.

Anklage Mord - DVD-Cover

 

Anklage: Mord – Im Namen der Wahrheit (The Trails of Cate McCall, USA 2013)

Regie: Karen Moncrieff

Drehbuch: Karen Moncrieff

mit Kate Beckinsale, Nick Nolte, James Cromwell, Clancy Brown, Taye Diggs, Isaiah Washington, Mark Pellegrino, Brendan Sexton III, David Lyons, Dale Dickey, Kathy Baker

DVD

Koch Media

Bild: 2.35:1 (16:9)

Ton: Deutsch (DTS, Dolby Digital 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1)

Untertitel: Deutsch

Bonusmaterial: Trailer, Wendecover

Länge: 89 Minuten

FSK: ab 12 Jahre

Hinweise

Rotten Tomatoes über „Anklage: Mord“

Turner Classic Movies über „Anklage: Mord“

Wikipedia über „Anklage: Mord“


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