Neu im Kino: „Krystal“ – nicht (?) die Frau fürs Leben

Oktober 21, 2018

Taylor Ogburn wächst überbehütet auf. Allerdings haben in seinem Fall die Eltern einen Grund für ihre Sorge: Taylor hat einen Herzfehler. Jede Aufregung könnte seinen Tod bedeuteten.

Dummerweise ist Taylor 18 Jahre und da steht auch in Georgia die erste große Liebe auf dem Fahrplan des Lebens. Taylor sucht sich dafür nicht eine Schulkameradin aus (was für seine Eltern schon schlimm genug wäre), sondern Krystal, eine zwanzig Jahre ältere Drogensüchtige, Alkoholikerin (immerhin AA geläutert), Ex-Prostituierte und Mutter eines querschnittgelähmten Jungen. Oh, und Krystals Ex-Freund ist ein gewalttätiger Gangster, der seine Besitzansprüche kompromisslos durchsetzt. Dass Krystal eine Afroamerikanerin ist, geht im Berg der anderen Probleme unter.

Kurz gesagt: In diesem Fall wären Taylors durchaus liberale ud gut situierten Eltern wohl erfreut, wenn er sich eine andere Maude ausgesucht hätte.

Krystal“ ist der dritte Kinofilm von Schauspieler William H. Macy. Er spielt auch die eher kleine Rolle von Taylors Vater. Neben den beiden Hauptdarstellern – „Love, Simon“-Hauptdarsteller Nick Robinson als Taylor und Rosario Dawson als Krystal – ist auch die weitere Besetzung für einen kleinen Indie-Film beachtlich. Felicity Huffman spielt Taylors Mutter, „Flash“ Grant Gustin Taylors Bruder, Rapper Jacob Latimore Krystals Sohn, Rapper Tim ‚T. I.‘ Harris Krystals Ex, Ex-NBA-Basketballspieler Rick Fox einen Taylor beeindruckenden AA-Redner mit Outlaw-Attitüde, Kathy Bates eine mütterliche Galeriebetreiberin, William Fichtner einen drogenkonsumfreudigen Arzt in der oft frequentierten Notaufnahme der örtlichen Klinik und Satan ist auch dabei.

Der Film selbst schwankt zwischen allen möglichen Tonalitäten, Stilen und Genres. Bei vielen Kritikern kam das nicht gut an. Mir gefiel dieser stilistische Mash-Up, der sich überhaupt nicht bemüht, daraus irgendeine Fusion herzustellen. Das steht alles bunt nebeneinander und entwirft so auch ein Bild von Taylors Gefühlschaos.

Macys Film hat definitiv einen freigeistigen „Harold und Maude“-Vibe. Ob seine Coming-of-Age-Komödie jemals so populär wie Hal Ashbys Komödie wird, wird die Zukunft zeigen. Bis dahin ist es eine vergnügliche Offbeat-Komödie, in der alle ihren Spaß haben und sich, mehr oder weniger laut, mehr oder weniger engagiert, Konventionen ignorieren, sich gegen sie wehren und dabei glücklich sind.

Krystal (Krystal, USA 2017)

Regie: William H. Macy

Drehbuch: Will Aldis

mit Nick Robinson, Rosario Dawson, Jacob Latimore, Grant Gustin, Tim ‚ T. I.‘ Harris, Rick Fox, William H. Macy, Felicity Huffman, Kathy Bates, William Fichtner

Länge: 94 Minuten

FSK: ab 12 Jahre

Hinweise

Deutsche Homepage zum Film

Moviepilot über „Krystal“

Metacritic über „Krystal“

Rotten Tomatoes über „Krystal“

Wikipedia über „Krystal

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TV-Tipp für den 10. Oktober: About Schmidt

Oktober 9, 2018

Kabel 1, 23.15

About Schmidt (About Schmidt, USA 2002)

Regie: Alexander Payne

Drehbuch: Alexander Payne, Jim Taylor

LV: Louis Begley: About Schmidt, 1997 (Schmidt)

Warren Schmidt ist ein verwitweter Pensionär, der sich jetzt in seinem Wohnmobil, quer durch die USA, auf den Weg zu seiner Tochter und ihrer Hochzeit macht. Denn ihm gefällt ihr Künftiger nicht.

Schönes, melancholisches Roadmovie, das natürlich ein Jack-Nicholson-Starvehikel ist, der hier einen absoluten Biedermann (Angestellter einer Versicherungsgesellschaft!) spielt.

mit Jack Nicholson, Kathy Bates, Hope Davis, Dermot Mulroney

Hinweise

Metacritic über „About Schmidt“

Rotten Tomatoes über „About Schmidt“

Wikipedia über „About Schmidt“ (deutsch, englisch)

Meine Besprechung von Alexander Paynes „The Descendants – Familie und andere Angelegenheiten“ (The Descendants, USA 2011, mit George Clooney)

Meine Besprechung von Alexander Paynes „Nebraska (Nebraska, USA 2013)

Meine Besprechung von Alexander Paynes „Downsizing“ (Downsizing, USA 2017)

Alexander Payne in der Kriminalakte


TV-Tipp für den 12. August: Misery

August 11, 2018

Tele 5, 20.15

Misery (Misery, USA 1990)

Regie: Rob Reiner

Drehbuch: William Goldman

LV: Stephen King: Misery, 1987 (Sie)

Des Schriftstellers Alptraum (hilflos ans Bett gefesselt in den Händen eines fanatischen Fans), des Zuschauers Vergnügen. Eine der besten Verfilmungen des Grandmasters der Mystery Writers of America.

Kathy Bates erhielt für ihre furchterregende Darstellung der helfenden Krankenschwester den Oscar, den Chicago Film Critics Association Awards und den Golden Globe als beste Schauspielerin.

Mit James Caan, Kathy Bates, Richard Farnsworth, Lauren Bacall, Frances Sternhagen

Wiederholung: Montag, 13. August, 00.15 Uhr (Taggenau!)

Hinweise

Rotten Tomatoes über “Misery”

Homepage von Stephen King

Mein Porträt zu Stephen Kings Geburtstag

Meine Besprechung von Stephen Kings/Richard Bachmans „Qual“ (Blaze, 2007)

Meine Besprechung von Stephen Kings „Nachgelassene Dinge“ (The things they left behind) in Ed McBains „Die hohe Kunst des Mordens“ (Transgressions, 2005)

Meine Besprechung von Stephen Kings „Colorado Kid“ (The Colorado Kid, 2005)

Meine Besprechung von Joe Hill/Stephen King/Richard Mathesons „Road Rage“ (Road Rage, 2012)

Meine Besprechung der auf Stephen Kings Novelle “The Colorado Kid” basierenden TV-Serie “Haven”

Meine Besprechung von Kimberly Peirces Stephen-King-Verfilmung “Carrie” (Carrie, USA 2013)

Meine Besprechung von Tod Williams‘ Stephen-King-Verfilmung „Puls“ (Cell, USA 2016)

Meine Besprechung von Stephen Kings „Der dunkle Turm: Schwarz“ (The Dark Tower: The Gunslinger, 1982) und von Nikolaj Arcels Romanverfilmung „Der dunkle Turm“ (The dark Tower, USA 2017)

Meine Besprechung von Andy Muschiettis „Es“ (It, USA 2017)

Stephen King in der Kriminalakte, in seinem Trailer-Park und auf Europa-Tour

Meine Besprechung von Rob Reiners „Das grenzt an Liebe“ (And so it goes, USA 2014)


TV-Tipp für den 8. Oktober: Misery (mit königlichen Leseempfehlungen)

Oktober 7, 2016

ZDFneo, 22.00

Misery (USA 1990, Regie: Rob Reiner)

Drehbuch: William Goldman

LV: Stephen King: Misery, 1987 (Sie)

Des Schriftstellers Alptraum (hilflos ans Bett gefesselt in den Händen eines fanatischen Fans), des Zuschauers Vergnügen. Eine der besten Verfilmungen des Grandmasters der Mystery Writers of America.

Kathy Bates erhielt für ihre furchterregende Darstellung der helfenden Krankenschwester den Oscar, den Chicago Film Critics Association Awards und den Golden Globe als beste Schauspielerin.

Mit James Caan, Kathy Bates, Richard Farnsworth, Lauren Bacall, Frances Sternhagen

Wiederholung: Sonntag, 9. Oktober, 03.00 Uhr (Taggenau!)

Hinweise

Rotten Tomatoes über “Misery”

Homepage von Stephen King

Mein Porträt zu Stephen Kings Geburtstag

Meine Besprechung von Stephen Kings/Richard Bachmans „Qual“ (Blaze, 2007)

Meine Besprechung von Stephen Kings „Nachgelassene Dinge“ (The things they left behind) in Ed McBains „Die hohe Kunst des Mordens“ (Transgressions, 2005)

Meine Besprechung von Stephen Kings „Colorado Kid“ (The Colorado Kid, 2005)

Meine Besprechung von Joe Hill/Stephen King/Richard Mathesons „Road Rage“ (Road Rage, 2012)

Meine Besprechung der auf Stephen Kings Novelle “The Colorado Kid” basierenden TV-Serie “Haven”

Meine Besprechung von Kimberly Peirces Stephen-King-Verfilmung “Carrie” (Carrie, USA 2013)

Stephen King in der Kriminalakte, in seinem Trailer-Park und auf Europa-Tour

Meine Besprechung von Rob Reiners „Das grenzt an Liebe“ (And so it goes, USA 2014)

Bonushinweis

Mind Control von Stephen KingVier nach Mitternacht von Stephen King

Vor einigen Tagen erschien „Mind Control“, der dritte Roman mit Ex-Detective Bill Hodges. Dieses Mal vermutet er, dass der im Wachkoma liegende Brady Hartsfield, verantwortlich für das Mercedes-Killer-Massaker, für eine Selbstmordepidemie verantwortlich ist.

Das klingt doch übernatürlich spannend.

Für seinen ersten Hodges-Roman „Mr. Mercedes“ erhielt King seinen ersten Edgar- und Daggar-Krimipreis. Der zweite Hodges-Roman „Finderlohn“ war für den Dagger-Preis nominiert.

Eine TV-Verfilmung von „Mr. Mercedes“ mit Brendan Gleeson als Bill Hodges ist in Arbeit.

Bis dahin kann man die neu durchgesehene Neuausgabe von „Vier nach Mitternacht“ studieren. Auf dem Cover steht „Vier Kurzromane“ und das ist, wie wir es von Stephen King kennen, ein minderschwerer Fall von Etikettenschwindel. Denn die „Kurzromane“ kommen auf 1136 Seiten. Klein gedruckt. Anders gesagt: andere Autoren würden kurz auf die Silbe „kurz“ verzichten und niemand würde meckern. Auch der Verlag sah es so. Denn die in „Vier nach Mitternacht“ enthaltenen Geschichten erschien früher als „Langoliers“ und „Nachts“. Jetzt sind „Langoliers“ (verfilmt als TV-Zweiteiler), „Das heimliche Fenster, der heimliche Garten“ (verfilmt von David Koepp mit Johnny Depp als „Das geheime Fenster“), „Der Bibliothekspolizist“ und „Zeitraffer“ in einem Buch erschienen. Wie in den USA.

Stephen King: Mind Control

(übersetzt von Bernhard Kleinschmidt)

Heyne, 2016

528 Seiten

22,99 Euro

Originalausgabe

End of Watch

Scribner, New York, 2016

Stephen King: Vier nach Mitternacht – Vier Kurzromane

(übersetzt von Joachim Körber)

Heyne, 2016

1136 Seiten

13,99 Euro

Originalausgabe

Four past Midnight

Viking, New York, 1990


Neu im Kino/Filmkritik: Melissa McCarthy ist „The Boss“

April 21, 2016

In den USA eroberte „The Boss“, der neue Film von und mit Melissa McCarthy, gleich den zweiten Platz der Kinocharts, in der zweiten Woche den dritten Platz und die Kosten dürften damit schon jetzt vollständig eingespielt sein. Dass sich die Begeisterung der Kritiker in Grenzen hielt, hat im Moment keinen Einfluss auf ihre Beliebtheit. Auch wenn sie einen auf den ersten Blick unsympathischen Charakter spielt, den sie vor fünfzehn Jahren bei der Impro-Theatergruppe „The Groundlings“ erfand. Sie ist Michelle Darnell, ein Waisenkind, das von jeder potentiellen Pflegefamilie verstoßen wurde und die sich dann ganz allein ganz nach oben arbeitete. Sie ist eine erfolgreiche, großkotzige, allein lebende Unternehmerin mit mehr Geld als Heu. Sie ist der personifizierte amerikanische Traum ohne den Hauch eines sozialen Gewissens oder Empathie für ihre Mitmenschen.

Nach einem kurzen Gefängnisaufenthalt wegen Insiderhandel in einem Luxusgefängnis steht sie vor dem Nichts. Also quartiert sie sich bei ihrer ehemaligen, allein lebenden Sekretärin Claire (Kristen Bell) und deren Tochter Rachel (Ella Anderson) ein.

Als sie zu einer Schulversammlung mitgeht, legt sie sich gleich mit einer anderen Mutter an. Aus einer geplanten wohltätigen Keksverkaufsaktion, in der den Schülerinnen in schönster Pfadfindertradition Gemeinschaftswerte beigebracht werden sollen, initiiert sie einen knallharten kapitalistischen Verkaufswettbewerb. Bei ihr erhalten die Schülerinnen keine Fleißpunkte, sondern für jeden verkauften Brownie eine Provision. Schnell baut sie mit den von Claire nach einem Spezialrezept gebackenen Brownies ein Unternehmen auf, das sich über die gesamten USA erstrecken soll. Ihr Ex-Freund und Intimfeind Renault (Peter Dinklage) will ihr Geschäft übernehmen.

The Boss“ ist allerdings keine Wirtschaftssatire. McCarthy versucht das in ihrem Film noch nicht einmal. Denn außer den offensichtlichsten Wirtschaftsgags ignorieren sie und Regisseur Ben Falcone dieses humoristische Potential ihrer Geschichte vollkommen. Die besten Gags, wenn Melissa McCarthy nicht gerade verbal dem Affen Zucker gibt oder in waghalsigen Stunts Treppen herunterfällt, drehen sich dann folgerichtig um, ähem, Frauenbelange, wie einer exzessiven Bräunungsaktion in Claires Badezimmer oder einem langwierigen Bekleidungsratschlag von ihr. Denn Claire will für ein Date ihren ausgewaschenen Lieblingspullover und einen betont unerotischen, aber bequemen BH anziehen. Das sind dann Gags, die in jedem Umfeld funktionieren, aber die Filmgeschichte in keinster Weise voranbringen oder irgendetwas zum Thema des Films beitragen. Dafür verstärken sie das Gefühl, dass man gerade eine Episode aus einer Sitcom sieht. Allerdings eine mit nicht besonders glaubwürdigen Charakteren. Oder glaubt jemand wirklich ernsthaft, dass Claire in punkto Beziehungen Ratschläge von Michelle Darnelle nötig hat?

So wird vieles zwar angesprochen, aber nichts konsequent zu Ende erzählt. Entsprechend lieblos wird die Geschichte von der Läuterung des Ekels erzählt. Anstatt nämlich Michelle Darnells Lebensphilosophie, dass Geld ein Ersatz für Familie, Liebe und Geborgenheit ist, konsequent in jeder Szene zu prüfen und immer wieder die verschiedenen Werte von Familie, Gemeinschaft und Kapitalismus aufeinanderprallen zu lassen, schweifen die Macher immer wieder ab in letztendlich belanglose Episoden und einen ziemlich absurden dritten Akt, in dem dann Michelle, Claire und ihr Freund wie Dick & Doof in Renaults riesiges Bürohaus einbrechen.

Einen großen Teil an dieser so entstandenen ziemlich umfassenden Enttäuschung liegt dabei an Melissa McCarthy, die als Schauspielerin und Komikerin überzeugt, aber als Mit-Drehbuchautorin sich einfach zu sehr auf den Star und die Sketche verlässt, während sie die erzählerische Logik links liegen lässt. Insofern ist „The Boss“ nach „Tammy – Voll abgefahren“, wo sie ebenfalls Mit-Drehbuchautorin war, ein Schritt zurück in seichte Gewässer. In „Tammy“ versuchte sie in der zweiten Hälfte des Films aus dem Komödienfach mit festgelegter Rolle in das dramatische Fach aufzubrechen. In „The Boss“ ist von solchen Ambitionen nichts zu spüren. Genaugenommen ist noch nicht einmal von irgendwelchen Ambitionen etwas zu spüren. Dafür ist „The Boss“ einfach zu selbstgenügsam in der Präsentation von Melissa McCarthy als Fixstern in einem sich nur um sie drehendem Kosmos.

The Boss - Plakat

The Boss (The Boss, USA 2016)

Regie: Ben Falcone

Drehbuch: Melissa McCarthy, Ben Falcone, Steve Mallory

mit Melissa McCarthy, Kristen Bell, Peter Dinklage, Ella Anderson, Tyler Labine, Kathy Bates, Cecily Strong, Mary Sohn,Tim Simons, Kristen Schaal, Ben Falcone

Länge: 99 Minuten

FSK: ab 12 Jahre

Hinweise

Deutsche Facebook-Seite zum Film

Englische Homepage zum Film

Moviepilot über „The Boss“

Metacritic über „The Boss“

Rotten Tomatoes über „The Boss“

Wikipedia über „The Boss“

Meine Besprechung von Ben Falcones „Tammy – Voll abgefahren“ (Tammy, USA 2014)


TV-Tipp für den 20. Dezember: Misery

Dezember 20, 2015

RBB, 23.00

Misery (USA 1990, Regie: Rob Reiner)

Drehbuch: William Goldman

LV: Stephen King: Misery, 1987 (Sie)

Des Schriftstellers Alptraum (hilflos ans Bett gefesselt in den Händen eines fanatischen Fans), des Zuschauers Vergnügen. Eine der besten Verfilmungen des Grandmasters der Mystery Writers of America.

Kathy Bates erhielt für ihre furchterregende Darstellung der helfenden Krankenschwester den Oscar, den Chicago Film Critics Association Awards und den Golden Globe als beste Schauspielerin.

Mit James Caan, Kathy Bates, Richard Farnsworth, Lauren Bacall, Frances Sternhagen

Hinweise

Rotten Tomatoes über “Misery”

Homepage von Stephen King

Mein Porträt zu Stephen Kings Geburtstag

Meine Besprechung von Stephen Kings/Richard Bachmans „Qual“ (Blaze, 2007)

Meine Besprechung von Stephen Kings „Nachgelassene Dinge“ (The things they left behind) in Ed McBains „Die hohe Kunst des Mordens“ (Transgressions, 2005)

Meine Besprechung von Stephen Kings „Colorado Kid“ (The Colorado Kid, 2005)

Meine Besprechung von Joe Hill/Stephen King/Richard Mathesons „Road Rage“ (Road Rage, 2012)

Meine Besprechung der auf Stephen Kings Novelle “The Colorado Kid” basierenden TV-Serie “Haven”

Meine Besprechung von Kimberly Peirces Stephen-King-Verfilmung “Carrie” (Carrie, USA 2013)

Stephen King in der Kriminalakte, in seinem Trailer-Park und auf Europa-Tour

Meine Besprechung von Rob Reiners „Das grenzt an Liebe“ (And so it goes, USA 2014)


TV-Tipp für den 23. Oktober: Diabolisch

Oktober 23, 2015

3sat, 22.30
Diabolisch (USA 1996, R.: Jeremiah S. Chechik)
Drehbuch: Don Roos
LV: Pierre Boileau/Thomas Narcejac: Les diaboliques: Celle qui n´etait pas, 1952 (Die Teuflischen; Tote sollen schweigen)
Mia und Nicole bringen das Ekel Guy um. Als seine Leiche verschwindet und eine neugierige Polizistin auftaucht, beginnt die brüchige Partnerschaft von Mia und Nicole merklich zu bröckeln.
Boileau/Narcejacs Thriller wurde 1954 von Henri-Georges Clouzot genial verfilmt unter dem Titel „Les Diaboliques“/“Die Teuflischen“. Hollywood versuchte vierzig Jahre später diesen Film zu toppen; jedenfalls bezog sich Drehbuchautor Dan Roos explizit auf Clouzots Film – und scheiterte. Da hilft auch die gute Besetzung nicht.
J.J. Abrams, der Erfinder von „Alias“ und „Lost“ und Regisseur von „Mission Impossible 3“, „Super 8“, den letzten beiden „Star Trek“-Filmen und dem neuen „Star Wars“-Film, hat eine kleine Rolle als Kameramann.
Mit Sharon Stone, Isabelle Adjani, Chazz Palminteri, Kathy Bates, J.J. Abrams
Wiederholung: Samstag, 24. Oktober, 03.10 Uhr (Taggenau!)
Hinweise
Rotten Tomatoes über „Diabolisch“
Wikipedia über „Diabolisch“ (deutsch, englisch)


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