TV-Tipp für den 18. April: The Artist

April 18, 2019

3sat, 22.25

The Artist (The Artist, Frankreich 2011)

Regie: Michel Hazanavicius

Drehbuch: Michel Hazanavicius

Michel Hazanavicius‘ Tragikomödie ist eine Liebeserklärung an Hollywood und an den Stummfilm. Selbstverständlich in SW und als Stummfilm.

Die ‚A Star is born‘-Schmonzettenstory – Stummfilmstar George Valentin lehnt den Tonfilm ab. Er verliebt sich in das Starlet Peppy Miller, das durch den Tonfilm zum Star aufsteigt. – dient dabei nur als Rahmen für eine mit vielen wundervollen Details verzierte Liebeserklärung an das Kino.

Zum Kinostart wurde die Komödie überall abgefeiert und mit Preisen überhäuft. Unter anderem erhielt der französische Film fünf Oscars, unter anderem den Oscar als bester Film des Jahres.

Mehr in meiner ausführlichen Besprechung.

mit Jean Dujardin, Bérénce Bejo, John Goodman, James Cromwell, Penelope Ann Miller, Missi Pyle, Malcolm McDowell, Uggy (Palm Dog Award Cannes 2011 als bester Hundedarsteller)

Hinweise

Rotten Tomatoes über „The Artist“

Wikipedia über „The Artist“ (deutsch, englisch, französisch)

Meine Besprechung von Michel Hazanavicius‘ „The Artist“ (The Artist, Frankreich 2011)


TV-Tipp für den 27. Februar: Moon 44

Februar 26, 2019

Durch das „Stargate“ (um 20.15 Uhr) zu

Nitro, 22.30

Moon 44 (Deutschland 1990)

Regie: Roland Emmerich

Drehbuch: Dean Heyde (nach einer Geschichte von Dean Heyde, Roland Emmerich, Oliver Eberle und P. J. Mitchell)

2038: auf dem Mond 44 verschwinden immer wieder Transportroboter mit wertvollen Rohstoffen. Stone will undecover herausfinden, was auf dem Gefängnisplaneten mit Hardcore-Arbeitsprogramm abgeht.

Science-Fiction-Thriller mit beeindruckenden Spezialeffekten und einer bestenfalls sekundären Geschichte.

„Paré dümpelt vor sich hin, während sich der Plot in unbeholfenen Schlaufen auflöst. Trotz angemessener Spezialeffekte und effektiv klaustrophobischer Ausstattung ist der Film im Endeffekt ein dumpf dröhnender Langeweiler.“ (Phil Hardy: Die Science-Fiction Filmenzyklopädie). Dort wird das Werk auch „’Top Gun’ im Orbit“ genannt.

Emmerichs nächster Film war, in Hollywood, „Universal Soldier“ und der Rest ist Blockbuster-Geschichte.

mit Michael Paré, Lisa Eichhorn, Malcolm McDowell, Brian Thompson, Stephen Geoffreys, Dean Devlin, Jochen Nickel

Wiederholung: Donnerstag, 28. Februar, 23.55 Uhr

Hinweise

Filmportal über “Moon 44”

Rotten Tomatoes über „Moon 44“

Wikipedia über „Moon 44“ (deutsch, englisch)

Meine Besprechung von Roland Emmerichs „White House Down“ (White House Down, USA 2013)

Meine Besprechung von Roland Emmerichs „Stonewall“ (Stonewall, USA 2015)

Meine Besprechung von Roland Emmerichs „Independence Day: Wiederkehr (Independence Day: Resurgence, USA 2016)


TV-Tipp für den 2. Januar: The Artist

Januar 1, 2019

Arte, 20.15

The Artist (The Artist, Frankreich 2011)

Regie: Michel Hazanavicius

Drehbuch: Michel Hazanavicius

Unglaublich, aber wahr: Heute ist die TV-Premiere von „The Artist“, den Film, den damals alle liebten und der damals mit Preisen überhäuft wurde. Unter anderem erhielt der französische Film fünf Oscars, unter anderem den Oscar als bester Film des Jahres.

Michel Hazanavicius‘ Tragikomödie ist eine Liebeserklärung an Hollywood und an den Stummfilm. Selbstverständlich in SW und als Stummfilm.

Die ‚A Star is born‘-Schmonzettenstory – Stummfilmstar George Valentin lehnt den Tonfilm ab. Er verliebt sich in das Starlet Peppy Miller, das durch den Tonfilm zum Star aufsteigt. – dient dabei nur als Rahmen für eine mit vielen wundervollen Details verzierte Liebeserklärung an das Kino.

Mehr in meiner ausführlichen Besprechung.

mit Jean Dujardin, Bérénce Bejo, John Goodman, James Cromwell, Penelope Ann Miller, Missi Pyle, Malcolm McDowell, Uggy (Palm Dog Award Cannes 2011 als bester Hundedarsteller)

Wiederholungen

Sonntag, 6. Januar, 09.25 Uhr

Freitag, 11. Januar, 01.35 Uhr (Taggenau!)

Hinweise

Rotten Tomatoes über „The Artist“

Wikipedia über „The Artist“ (deutsch, englisch, französisch)

Meine Besprechung von Michel Hazanavicius‘ „The Artist“ (The Artist, Frankreich 2011)


TV-Tipp für den 24. März: Das fliegende Auge

März 24, 2018

ZDFneo, 23.30

Das fliegende Auge (Blue Thunder, USA 1982)

Regie: John Badham

Drehbuch: Dan O’Bannon, Don Jakoby

Los Angeles: Als ein Hubschrauberpilot entdeckt, dass der von ihm gesteuerte Wunderhubschrauber (leise und ausgestattet mit der modernsten Technik, um Menschen optisch und akustisch zu überwachen) für die Bekämpfung von vorher provozierten Aufständen eingesetzt wird, entdeckt er sein Gewissen und flüchtet mit dem Hubschrauber. Seine Vorgesetzten findet das gar nicht lustig.

Damals eine Negativ-Utopie, heute ein SF-Klassiker und, in jeder Beziehung, brennend aktuell. Das kann wahrlich nicht über jeden Film gesagt werden.

Und heute, endlich einmal, ohne nervige Werbepausen.

Mit Roy Scheider, Malcolm McDowell, Warren Oates, Candy Clark, Daniel Stern, Joe Santos

Hinweise

Rotten Tomatoes über „Das fliegende Auge“

Wikipedia über „Das fliegende Auge“ (deutsch, englisch)


TV-Tipp für den 21. August: If…

August 21, 2017

Arte, 22.10

If… (Großbritannien 1969, Regie: Lindsay Anderson)

Drehbuch: David Sherwin

Cheltenham College: ein typisches englisches Internat, in dem die Schüler mit den althergebrachten Methoden von Repression, Prügelstrafe und Gruppendruck (die älteren Mitschüler machen mit) auf das Leben vorbereitet werden. Bis drei Schüler beginnen gegen das Regime zu rebellieren.

Ein Klassiker des britischen Kinos, der 1969 in Cannes die Goldene Palme erhielt und der für heftige Diskussionen sorgte.

mit Malcolm McDowell, David Wood, Richard Warwick, Peter Jeffrey, Christine Noonan

Hinweise

Rotten Tomatoes über „If…“

Wikipedia über „If…“ (deutsch, englisch)


Neu im Kino/Filmkritik: „31 – A Rob Zombie Film“ – muss ich noch mehr sagen?

Oktober 28, 2016

Regisseur Rob Zombie ist auch Heavy-Metal-Musiker und Musikvideo-Regisseur und das sieht man in seinem neuesten Spielfilm „31 – A Rob Zombie Film“ in jeder Sekunde.

1976 werden an Halloween fünf abgebrannte Jahrmarkts-Mitarbeiter entführt. In einer Fabrikruine sollen sie als höchst unfreiwillige Mitspieler in dem Spiel 31 um ihr Überleben kämpfen. Gejagt werden sie dabei von durchgeknallt-teuflischen Wesen aus dem Gruselkabinett des Schreckens, deren Namen – Doom-Head, Sick-Head, Schizo-Head, Psycho-Head, Death-Head und Sex-Head – Programm sind. Die dekadenten Spielmacher Father Murder, Sister Serpent und Sister Dragon betrachten dabei das von ihnen orchestrierte Spiel als einen Zeitvertreib, bei dem nicht auf das Überleben der Opfer, sondern auf den Zeitpunkt ihres Ablebens gewettet wird.

Als Spielfilm mit einer stringenten Geschichte und glaubwürdigen Charakteren, für diem irgendetwas empfindet, funktioniert „31“ nicht, weil beides nicht vorhanden ist und Rob Zombie in seinem siebten Kinofilm daran auch überhaupt kein Interesse hat.

Als grelle Nummernrevue, inszeniert im Stil eines Musikvideos für eine trashige Heavy-Metal-Band, funktioniert „31“ dagegen ziemlich gut. Wie bei einem Musikvideo sind die Bilder oft dunkel und es wird viel mit Gegenlicht gearbeitet, weshalb man die zahlreichen blutigen Details mehr erahnt als sieht.

Für seine Bildtableaus hat Rob Zombie, erweitert um einige persönliche Vorlieben, einfach alles genommen, was es an Konvergenzen zwischen dem Fundus des Horrorfilms und dem Heavy-Metal-Bildreservoir gibt und es liebevoll angeordnet. Fast jede Szene funktioniert als Standbild, als Abruf von bereits in das kollektive Gedächtnis eingebrannten Bildern und Bildfolgen, gut. Nur eine Geschichte ergibt sich daraus nicht.

Allerdings dürfte auch kein Rob-Zombie-Fan wegen der Geschichte ins Kino gehen. Alle anderen können getrost auf das Spektakel verzichten.

31-plakat

31 – A Rob Zombie Film (31, USA/Großbritannien 2016)

Regie: Rob Zombie

Drehbuch: Rob Zombie

mit Sheri Moon Zombie, Meg Foster, Lawrence Hilton-Jacobs, Jeff Daniel Phillips, Kevin Jackson, Malcolm McDowell, June Carr, Judy Geeson, Richard Braker

Länge: 103 Minuten

FSK: ab 18 Jahre

Hinweise

Englische Homepage zum Film

Moviepilot über „31“

Metacritic über „31“

Rotten Tomatoes über „31“

Wikipedia über „31“ (deutsch, englisch)

Rob Zombie stellt den Film in Sundance vor (mit Wackelkamera und Solala-Ton)

Rob Zombie redet bei Alternative Press über „31“ und seine Filmpläne

und das macht Rob Zombie, wenn er keine Filme macht


Neu im Kino/Filmkritik: Pierce Brosnan ist „Professor Love“

Juni 10, 2016

Richard Haig (Pierce Brosnan) ist in Cambridge Professor für Romantische Literatur, Single und notorischer Schwerenöter. Vor allem bei den Studentinnen ist er beliebt und öfter auch mal mit einer im Bett. Zum Beispiel mit Kate (Jessica Alba), einer US-Amerikanerin, die auch noch ein Kind von ihm erwartet.

Nach einer kurzen Schrecksekunde (Wir Männer sind ja bei dieser Nachricht immer kurz vor einem Herzanfall.) beschließt er, Kate zu heiraten und mit ihr in die USA zu ziehen. Alles ist perfekt. Auch wenn Richard jetzt nicht mehr an der Universität unterrichtet.

Einige Jahre später erfährt er, dass sie ihn betrügt. Auf dem Anwesen zieht er notgedrungen in das Gästehaus und er versucht, für seinen Sohn ein guter Vater zu sein.

Als Kate geschäftlich für einige Tage weg muss, tritt wieder Kates Stiefschwester Olivia (Salma Hayek), die Richard bereits vor Jahren bei einem kleinen Flirt kennen lernte, in sein Leben und sie gefällt ihn. Angesichts seiner Beziehung zu seiner Frau wäre das kein Problem, wenn er nicht gerade jetzt Probleme mit der Einwanderungsbehörde hätte, die sich von dem prächtigen Zustand seiner nur noch auf dem Papier bestehenden Ehe überzeugen möchte.

Es ist schon erstaunlich, wie konsequent „Professor Love“, eine nicht besonders durchdachte Mischung aus Romantic Comedy und Drama, sich durchgehend im Ton vergreift. Die dramatischen Szenen werden im Ton einer Romantic Comedy gespielt; die Romantic-Comedy-Szenen im Ton eines Dramas. Also: wenn man lachen soll, will man nicht lachen und wenn man nicht lachen soll, will man lachen.

Dazwischen gibt es Witze über Frauen, die nicht Auto fahren können, einige Auftritte von Malcolm McDowell als Richards misanthropischen Vater, der als Opa seinem Enkel all die Liebe und das Verständnis schenkt, das er seinem Sohn niemals schenkte. Und Richard soll sein vom Vater geerbtes antiautoritäres Gehabe so weit getrieben haben, dass er die Briefe der Einwanderungsbehörde jahrelang nicht öffnete. Jetzt muss er die Behörde von seiner intakten Ehe und seiner guten Arbeit überzeugen, was sich natürlich etwas schwierig gestaltet. Außerdem wurde er alkoholisiert am Steuer seines Autos erwischt. Jetzt muss er sich, um seine Aufenthaltsgenehmigung zu behalten, bei den Anonymen Alkoholikern mit seiner Sucht auseinandersetzen, was er mit der Unlust eines Teenagers tut, der eine als ungerecht empfundene Strafe ableisten muss.

Professor Love“ ist ein Mischmasch, der nie weiß, in welche Richtung er sich erzählerisch entwickeln will, während er Klischees und altbekannte Situationen und Witze aneinanderreiht.

Da kann auch der immer charmante Pierce Brosnan nichts mehr retten.

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Professor Love (How to make Love like an Englishman; Some Kind of Beautiful; Lessons in Love, USA 2014)

Regie: Tom Vaughan

Drehbuch: Matthew Newman

mit Pierce Brosnan, Salma Hayek, Jessica Alba, Malcolm McDowell, Ben McKenzie, Duncan Joiner, Fred Melamed

Länge: 100 Minuten

FSK: ab 12 Jahre

Hinweise

Deutsche Homepage zum Film

Moviepilot über „Professor Love“

Metacritic über „Professor Love“

Rotten Tomatoes über „Professor Love“

Wikipedia über „Professor Love“


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