TV-Tipp für den 24. Juli: Tschick

Juli 23, 2018

ARD, 22.45

Tschick (Deutschland 2016)

Regie: Fatih Akin

Drehbuch: Lars Hubrich, Hark Bohm (Koautor)

LV: Wolfgang Herrndorf: Tschick, 2010

In den Sommerferien langweilt sich der 14-jährige Maik in Berlin-Marzahn allein im elterlichen Haus. Da schlägt ihm sein neuer Klassenkamerad Tschick, ein russischer Spätaussiedler, vor, gemeinsam im geklauten Lada in die Walachai zu fahren. Doch zuerst geht die reichlich planlose Fahrt durch die benachbarten Bundesländer.

Gelungene Verfilmung eines Bestsellers, das seine TV-Premiere zu einer Uhrzeit erlebt, die für die Zielgruppe reichlich ungeeignet ist. Planlose TV-Planer

Mehr in meiner ausführlichen Besprechung.

mit Tristan Göbel, Anan Batbileg, Mercedes Müller, Anja Schneider, Uwe Bohm, Udo Samel, Claudia Geisler-Bading, Alexander Scheer, Marc Hosemann, Friederike Kempter

Wiederholungen

ARD: Mittwoch, 25. Juli, 02.10 Uhr (Taggenau!)

One: Samstag, 28. Juli, 21.45 Uhr (die Uhrzeit verbessert sich)

One: Montag, 30. Juli, 01.15 Uhr (Taggenau!) (die Uhrzeit verschlechtert sich)

Die Vorlage

zum Filmstart erschien der Roman mit einem neuen Cover und einem Anhang zum Film. Auf 18 Seiten gibt es Bilder, Statements von Fatih Akin und Michael Töteberg schreibt über Wolfgang Herrndorf im Kino.

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Wolfgang Herrndorf: Tschick

rororo, 2016

272 Seiten

9,99 Euro

Das Drehbuch

selten, sehr selten wird auch das Drehbuch veröffentlicht. In diesem Fall sogar mit einem kurzen, aber informativen Interview mit Fatih Akin

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Lars Hubrich: Tschick – Das Drehbuch

Rowohlt E-Book

60 Seiten (Verlagsangabe, mein E-Book-Reader sagt 112 Seiten und den Rest regelt das individuelle Größenbedürfnis)

2,99 Euro

Hinweise

Homepage zum Film

Filmportal über „Tschick“

Moviepilot über „Tschick“

Wikipedia über „Tschick“

Perlentaucher über Wolfgang Herrndorf und „Tschick“

Meine Besprechung von Fatih Akins „Müll im Garten Eden“ (Deutschland 2012)

Meine Besprechung von Fatih Akins „The Cut“ (Deutschland/Frankreich 2014)

Meine Besprechung von Fatih Akins „Tschick“ (Deutschland 2016)

Meine Besprechung von Fatih Akins „Aus dem Nichts“ (Deutschland 2017)

 

 

 

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TV-Tipp für den 26. Mai: Oh Boy

Mai 25, 2018

Arte, 00.40
Oh Boy (Deutschland 2012, Regie: Jan-Ole Gerster)
Drehbuch: Jan-Ole Gerster
Der Endzwanziger und gescheiterte Langzeitstudent Niko driftet durch Berlin. Er trifft seltsame Menschen und fragt sich nach dem Sinn des Lebens.
Wunderschöne Berlin-Komödie, die bei Kritik und Publikum gleichermaßen gut ankam. Wir warten immer noch auf Jan-Ole Gerstes zweiten Spielfilm.
mit Tom Schilling, Marc Hosemann, Friederike Kempter, Justus von Dohnány, Ulrich Noethen, Katharina Schüttler, Frederick Lau, Michael Gwisdek
Hinweise
Filmportal über „Oh Boy“
Film-Zeit über „Oh Boy“
Moviepilot über „Oh Boy“
Rotten Tomatoes über „Oh Boy“
Wikipedia über „Oh Boy“


Neu im Kino/Filmkritik: Deutsche Genreversuche: Unhöfliche Erpresserwarnung: „Steig. Nicht. Aus!“

April 12, 2018

Als Karl Brendt (Wotan Wilke Möhring) an seinem 15. Hochzeitstag – um die Ehe steht es nicht zum Besten – ihre beiden Kinder zur Schule fährt, erhält er einen Anruf. Der unbekannte Anrufer behauptet, er habe eine Bombe im Auto deponiert. Er fordert von Brendt etwas über eine halbe Million Euro. Der größte Teil soll von Brendts Firmenkonto und ein kleiner Teil von seinem Privatkonto kommen. Wenn Brendt um Hilfe ruft oder das Auto verlässt oder die Kinder das Auto verlassen lässt, wird die Bombe explodieren. Brendt hat keine Ahnung, ob der Anrufer die Wahrheit sagt oder sich einen Scherz erlaubt. Verzweifelt versucht er das Geld zusammen zu bekommen. Er muss seine Mitgesellschafter in der Baufirma und seine Frau überzeugen, das Geld auf ein Offshore-Konto zu überweisen.

Gleichzeitig überlegt er, wie er aus dieser Situation wieder herauskommen kann. Dass der Anrufer nicht scherzt, begreift Brendt, als er beobachtet, wie die in dem Autos seines Geschäftspartners Omar Cicek eingebaute Bombe explodiert. Ciceks Frau, die auf dem Beifahrersitz saß, glaubte dem Erpresser nicht und löste beim Aussteigen die Bombe aus. Brendts Sohn wird bei der Explosion durch einen lebensgefährlich Splitter verletzt. Trotzdem will der Erpresser ihn, jedenfalls zunächst, nicht zu einem Krankenhaus fahren lasse.

Nach einer Verfolgungsjagd durch die Polizei, endet Brendts Fahrt durch Berlin auf dem Gendarmenmarkt. Die Polizei sperrt den Platz ab und versucht mit Brendt zu verhandeln. Kommissar Fritz Drache (Aleksandar Jovanovic) hält ihn für gefährlich und will ihn dazu zu bewegen, seine Kinder gehen zu lassen und aufzugeben. Notfalls mit Waffengewalt.

LKA-Sprengstoffexpertin Pia Zach (Hannah Herzsprung) zweifelt allerdings schnell an der Version des durchgeknallten Ehemannes, der seine Kinder entführte.

Christian Alvart dürfte nicht beleidigt sein, wenn man ihn Genre-Regisseur nennt. Zuletzt drehte er die actionlastigen Tschiller-“Tatorte“. Davor inszenierte er für das Kino Thriller wie „Antikörper“, „Pandorum“ und „Banklady“. Auch sein neuester Film „Steig. Nicht. Aus!“ ist ein Thriller, der den Vergleich mit ausländischen Genrefilmen nicht scheuen muss. Er ist ein Remake des spanischen Thrillers „Anrufer unbekannt“ (El Desconocido, 2015), den ich nicht kenne. Aber Alvarts Remake ist ein spannender Thriller, der nie die Sehnsucht weckt, unbedingt das Original sehen zu wollen. Und das kann nicht über jedes Remake gesagt werden.

Vor allem die erste Hälfte, in der Brendt verzweifelt versucht, die Forderung des Erpresser zu erfüllen, indem er seine Geschäftspartner und seine Frau versucht zu überzeugen, das Geld möglichst schnell auf ein Offshore-Konto zu überweisen und, gleichzeitig, nach einem Ausweg aus seiner misslichen Situation sucht, ist richtig gelungen.

In der zweiten Hälfte, wenn Brendt auf dem Gendarmenmarkt von der Polizei umzingelt wird und sie den vermeintlichen Entführer mit all dem, was die Polizei an Material im Lager hat, zur Aufgabe bewegen will, erlebt man erstaunlich unprofessionelle Verhandlungen. Aber auch in diesen Minuten bleibt es dank des hohen Erzähltempos und der überraschenden Wendungen und der Konflikte innerhalb der Polizei spannend.

Erst am Ende verschenkt der Thriller viel von seinem Potential. Das Motiv des bis dahin unbekannten Täters erscheint willkürlich aus der aktuellen Tageszeitung gegriffen. Der Plan des Täters ist in Moment nicht mehr der perfekte Plan, als der er bis dahin erschien. Stattdessen ist ein auf absurden Annahmen und Zufällen aufgebautes Luftschloss.

In dem Moment wünschte ich mir einen Bösewicht wie Howard Payne, den von Dennis Hopper in „Speed“ gespielten Bösewicht zurück. Der wollte einfach nur Geld erpressen, das er als sein Geld ansah. Durch die Planung und Ausführung seines verbrecherischen Plans hatte er ja schwer dafür gearbeitet. Und, seien wir ehrlich, für einen Thriller, der während einer kurzen Zeitspanne spielt und in dem es letztendlich nur auf die Konfrontation von Held und Bösewicht ankommt, ist das für den Bösewicht ein vollkommen ausreichendes Motiv. Das von Alvart angebotene und erst am Ende enthüllte Motiv des Bösewichts greift dann, zu seinem Nachteil, eine aktuelle großstädtische Diskussion auf und man beginnt sich Gedanken über Ziel, Zweck und Ausführung des Plans zu machen.

Dabei ist „Steig. Nicht. Aus!“ vor allem ein spannender Thriller über einen ganz gewöhnlichen Mann, der auf einer Bombe sitzt und versucht, seine Kinder zu retten, während sein wohlgeordnetes bürgerliches Leben langsam zerfällt. Sogar die Polizei hält ihn auf dem Gendarmenmarkt für einen Wahnsinnigen, den sie bei der ersten falschen Bewegung gerne erschießen würde.

Steig. Nicht. Aus! (Deutschland 2018)

Regie: Christian Alvart

Drehbuch: Christian Alvart (nach dem Drehbuch von Alberto Marini)

mit Wotan Wilke Möhring, Hannah Herzsprung, Christiane Paul, Aleksandar Jovanovic, Emily Kusche, Carlo Thoma, Marc Hosemann, Fahri Yardim, Mavie Hörbiger

Länge: 109 Minuten

FSK: ab 12 Jahre

Hinweise

Homepage zum Film

Filmportal über „Steig. Nicht. Aus!“

Moviepilot über „Steig. Nicht. Aus!“

Wikipedia über „Steig. Nicht. Aus!“

Meine Besprechung von Christian Alvarts „Banklady“ (Deutschland 2013)

Meine Besprechung von Christian Alvarts „Halbe Brüder“ (Deutschland 2015)


TV-Tipp für den 30. Juni: Oh Boy

Juni 30, 2017

Arte, 00.40
Oh Boy (Deutschland 2012, Regie: Jan-Ole Gerster)
Drehbuch: Jan-Ole Gerster
Der Endzwanziger und gescheiterte Langzeitstudent Niko driftet durch Berlin. Er trifft seltsame Menschen und fragt sich nach dem Sinn des Lebens.
Wunderschöne Berlin-Komödie, die bei Kritik und Publikum gleichermaßen gut ankam. Wir warten immer noch auf Jan-Ole Gerstes zweiten Spielfilm.
mit Tom Schilling, Marc Hosemann, Friederike Kempter, Justus von Dohnány, Ulrich Noethen, Katharina Schüttler, Frederick Lau, Michael Gwisdek
Wiederholung: BR, Samstag, 1. Juli, 23.30 Uhr
Hinweise
Filmportal über „Oh Boy“
Film-Zeit über „Oh Boy“
Moviepilot über „Oh Boy“
Rotten Tomatoes über „Oh Boy“
Wikipedia über „Oh Boy“


TV-Tipp für den 25. November: Familienfest

November 25, 2016

Arte, 20.15

Familienfest (Deutschland 2015)

Regie: Lars Kraume

Drehbuch: Andrea Stoll

Im realen Leben sind Familienfeste ja meist ziemlich dröge Veranstaltungen. Im Film nicht. Und auch bei Lars Kraumes Familienfest dürfen die Stars groß aufspielen, wenn die Familie sich zum siebzigsten Geburtstag des Patriarchen, einem gefeiertem Konzertpianisten, der nur auf der Bühne feinfühlig ist, versammelt.

Mehr in meiner ausführlichen Kritik.

mit Günther Maria Halmer, Hannelore Elsner, Michaela May, Lars Eidinger, Jördis Triebel, Barnaby Metschurat, Marc Hosemann, Nele Mueller-Stöfen, Daniel Kraus

Wiederholungen

ZDF: Montag, 28. November, 20.15 Uhr

Arte: Sonntag, 4. Dezember, 09.45 Uhr

Hinweise
Homepage zum Film
Filmportal über „Familienfest“
Film-Zeit über „Familienfest“
Moviepilot über „Familienfest“

Meine Besprechung von Lars Kraumes „Der Staat gegen Fritz Bauer“ (Deutschland 2015), mein Interview mit Lars Kraume zum Film und die DVD-Besprechung

Meine Besprechung von Lars Kraumes „Familienfest“ (Deutschland 2015)


Neu im Kino/Filmkritik: Mit „Tschick“ in die Walachei

September 16, 2016

Wo warst du in den Ferien?“

Der vierzehnjährige Maik Klingenberg hat seine Sommerferien nicht mit seinen Eltern verbracht. Seine Mutter, eine Alkoholikerin, war auf Entziehungskur und sein Vater mit seiner Assistentin auf Geschäftsreise. Maik hatte das ganze Haus in Marzahn für sich, aber sein neuer Klassenkamerad Andreij ‚Tschick‘ Tschichatschow, ein russischer Spätaussiedler mit extrem uncoolen Klamotten, kommt bei ihm mit einem ausgeliehenen Lada (jaja, geklaut) vorbei. Gemeinsam beschließen die beiden Outsider, die nicht zur Geburtstagsfeier der Klassenschönheit eingeladen wurden, Ostberlin in Richtung Walachei, wo auch immer das ist, zu verlassen.

Als vor sechs Jahren Wolfgang Herrndorfs Jugendbuch „Tschick“ erschien, war es ein Überraschungserfolg, der in Deutschland über 2,2 Millionen mal verkauft wurde, etliche Preise erhielt, in über 25 Ländern veröffentlicht wurde und die Grundlage für ein Theaterstück war. In der Theatersaison 2014/15 war es das meistgespielte Stück auf deutschen Bühnen. Da war, auch weil Herrndorf ein großer Filmfan war (er starb 2013) und „Tschick“ sehr filmisch geschrieben ist, eine Verfilmung nur eine Frage der Zeit.

Fatih Akin, der das Buch schon länger verfilmen wollte, übernahm kurzfristig, nachdem der ursprüngliche Regisseur David Wnendt absagen musste, die Regie. Mit Lars Hubrich, der mit Herrndorf befreundet war und dessen Wunschdrehbuchautor war, überarbeitete er Hubrichs ursprüngliche Fassung. Hark Bohm, der in den Siebzigern mit „Nordsee ist Mordsee“ und „Moritz, lieber Moritz“ zwei der unumstrittenen Klassiker des Jugendfilms inszenierte, wurde als Koautor hinzugezogen. Akin hatte sogar die Idee, dass Bohm den Film inszenieren sollte. Herrndorf erwähnte in seinem Blog „Arbeit und Struktur“ öfter „Nordsee ist Mordsee“ und der Einfluss des heute viel zu unbekannten Films über zwei Hamburger Jungs, einer Deutscher, einer Asiate, die in Wilhelmsburg leben, ein kaum fahrtüchtiges Boot bauen und Richtung Nordsee fahren, ist schon im Roman offensichtlich.

Wobei bei „Tschick“ nicht die Vorbereitung der Fahrt, sondern die Erlebnisse von Maik und Tschick bei ihrer Fahrt durch Ostdeutschland im Mittelpunkt stehen.

Akin erzählt das dann auf Augenhöhe mit den jugendlichen Protagonisten, die beim Dreh dreizehn Jahre alt waren. Als Coming-of-Age-Film steht „Tschick“ dabei in der Tradition von realistischen Jugendfilmen, wie beispielsweise die Stephen-King-Verfilmung „Stand by me – Das Geheimnis eines Sommers“. Es ist, obwohl er in der Gegenwart spielt, ein nostalgischer Film, der sich erkennbar auf diese älteren Filme bezieht und der nichts mit den derzeit erfolgreichen Young-Adult-Dystopien zu tun hat. Entsprechend zurückhaltend und auch konservativ, auf altmodische Erzähltugenden achtend, erzählt Akin die Geschichte.

Außerdem gelingt es Fatih Akin, Richard Claydermans ziemlich unerträgliche „Ballade pour Adeline“ im Film mehrmals, ausführlich so einzusetzen, dass sie nicht nur erträglich, sondern sogar passend und berührend ist.

Tschick“ ist allerdings auch ein Film, der immer wie der gut ausgeleuchtete, fein austarierte, pädagogisch wertvolle Fernsehfilm der Woche wirkt und nie das Gefühl des Aufbruchs, wie „Easy Rider“, oder der Flucht aus beengten Verhältnissen, wie „Nordsee ist Mordsee“, vermittelt. Maik und Tschick, über den wir fast nichts erfahren, sind zwei Mittelstandsjungs, die einfach einen längeren Ausflug unternehmen. Sie protestieren nicht gegen ihre Eltern oder die Gesellschaft. Sie finden sie eigentlich ziemlich in Ordnung. Sogar die Ungewissheiten der Pubertät, die Teenage Angst, die wir aus US-Filmen kennen, und Maiks unerwiderte Liebe in eine Klassenkameradin werden ohne große Gefühlsausbrüche behandelt. Ein Verharren in gut- und kleinbürgerlichen Verhältnissen, aus denen man nicht flüchten will, weil man sich eigentlich schon ganz gut in ihnen eingerichtet hat, bestimmt den Film. Insofern hat Akins Jugendfilm „Tschick“ schon etwas von einem Alterswerk, während sein „Gegen die Wand“ von jugendlicher Energie vibrierte.

Aber vielleicht sehen Jugendliche das anders. Vielleicht sind sie von „Tschick“ so begeistert, wie ich es als Jugendlicher von „Nordsee ist Mordsee“, „Moritz, lieber Moritz“ und „Easy Rider“ war.

P. S.: Trivia: Uwe Bohm, der in „Tschick“ den Vater von Maik spielt, war in „Nordsee ist Mordsee“ einer der beiden jugendlichen Ausreißer.

tschick-plakat

Tschick (Deutschland 2016)

Regie: Fatih Akin

Drehbuch: Lars Hubrich, Hark Bohm (Koautor)

LV: Wolfgang Herrndorf: Tschick, 2010

mit Tristan Göbel, Anan Batbileg, Mercedes Müller, Anja Schneider, Uwe Bohm, Udo Samel, Claudia Geisler-Bading, Alexander Scheer, Marc Hosemann, Friederike Kempter

Länge: 93 Minuten

FSK: ab 12 Jahre

Die Vorlage

zum Filmstart mit einem neuen Cover und einem Anhang zum Film. Auf 18 Seiten gibt es Bilder, Statements von Fatih Akin und Michael Töteberg schreibt über Wolfgang Herrndorf im Kino.

herrndorf-tschick-movie-tie-in-4

Wolfgang Herrndorf: Tschick

rororo, 2016

272 Seiten

9,99 Euro

Das Drehbuch

selten, sehr selten wird auch das Drehbuch veröffentlicht. In diesem Fall sogar mit einem kurzen, aber informativen Interview mit Fatih Akin

hubrich-tschick-drehbuch-4

Lars Hubrich: Tschick – Das Drehbuch

Rowohlt E-Book

60 Seiten (Verlagsangabe, mein E-Book-Reader sagt 112 Seiten und den Rest regelt das individuelle Größenbedürfnis)

2,99 Euro

Hinweise

Homepage zum Film

Filmportal über „Tschick“

Moviepilot über „Tschick“

Wikipedia über „Tschick“

Perlentaucher über Wolfgang Herrndorf und „Tschick“

Meine Besprechung von Fatih Akins „Müll im Garten Eden“ (Deutschland 2012)

Meine Besprechung von Fatih Akins „The Cut“ (Deutschland/Frankreich 2014)


TV-Tipp für den 13. November: Oh Boy

November 13, 2015

Eins Festival, 21.05
Oh Boy (Deutschland 2012, Regie: Jan-Ole Gerster)
Drehbuch: Jan-Ole Gerster
Der Endzwanziger und gescheiterte Langzeitstudent Niko driftet durch Berlin. Er trifft seltsame Menschen und fragt sich nach dem Sinn des Lebens.
Wunderschöne Berlin-Komödie, die bei Kritik und Publikum gleichermaßen gut ankam.
mit Tom Schilling, Marc Hosemann, Friederike Kempter, Justus von Dohnány, Ulrich Noethen, Katharina Schüttler, Frederick Lau, Michael Gwisdek
Wiederholung: Samstag, 14. November, 01.15 Uhr (Taggenau!)
Hinweise
Filmportal über „Oh Boy“
Film-Zeit über „Oh Boy“
Moviepilot über „Oh Boy“
Rotten Tomatoes über „Oh Boy“
Wikipedia über „Oh Boy“


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