TV-Tipp für den 23. Mai: Theo gegen den Rest der Welt

Mai 23, 2019

3sat, 22.25

Theo gegen den Rest der Welt (Deutschland 1980)

Regie: Peter F. Bringmann

Drehbuch: Matthias Seelig

Ruhrpottjungen Theo Gromberg, bekannt aus dem in den letzten Jahren öfter gezeigten TV-Film „Aufforderung zum Tanz“, ist inzwischen stolzer LKW-Besitzer. Dummerweise wird ihm der Brummi während einer Pinkelpause geklaut. Aber der Dieb hat nicht damit gerechnet, dass Theo ihn durch halb Europa verfolgt.

Wundervolles, witziges Road-Movie, das damals ein Kinohit war. 1980 war „Theo gegen den Rest der Welt“ der erfolgreichste Film des Jahres, der „hemmungslos in Actionkino- und Hollywoodmustern schwelgte (…) diese Zutaten sind so alt wie das Kino selbst. Sich auf sie besonnen zu haben und aus ihnen einen unverbraucht wirkenden Film mit unvergesslichen Typen und herrlich haarsträubenden Situationen geschaffen zu haben, ist das große Verdient von Regisseur Bringmann und Brechbuchautor Matthias Seelig.“ (Robert Fischer/Joe Hembus: Der Neue Deutsche Film, 1981)

mit Marius Müller-Westernhagen, Guido Gagliardi, Claudia Demarmels,, Peter Berling, Horst Bergmann, Marquard Bohm

Hinweise

Filmportal über „Theo gegen den Rest der Welt“

Wikipedia über „Theo gegen den Rest der Welt“

Werbeanzeigen

TV-Tipp für den 27. Februar: Aufforderung zum Tanz

Februar 27, 2018

WDR, 23.40

Aufforderung zum Tanz (Deutschland 1977)

Regie: Peter F. Bringmann

Drehbuch: Matthias Seelig

Drei Jahre bevor „Theo gegen den Rest der Welt“ im Kino antrat, erhielt er eine „Aufforderung zum Tanz“ und weil der TV-Film so erfolgreich war, entschlossen sich Regisseur Peter F. Bringmann, Drehbuchautor Matthias Seelig und Hauptdarsteller Marius Müller-Westernhagen (der später als Musiker ein Star wurde) die Abenteuer des Ruhrpottjungen Theo Gromberg im Kino weiterzuerzählen.

In „Aufforderung zum Tanz“ wollen Theo und sein Kumpel Enno Goldini einen LKW kaufen. Aber Theo verzockt das Geld.

Nach über drei Jahren läuft die Ruhrpott-Komödie heute mal wieder im TV. Die Fortsetzung, der Kinohit „Theo gegen den Rest der Welt“, könnte auch mal wieder gezeigt werden.

mit Marius Müller-Westernhagen, Guido Gagliardi Riad Gholmié, Elga Sorbas, Gudrun Landgrebe (Debüt!)

Hinweis

Wikipedia über “Aufforderung zum Tanz”


TV-Tipp für den 6. Dezember: Aufforderung zum Tanz

Dezember 6, 2014

Eins Festival, 23.35

Aufforderung zum Tanz (Deutschland 1977, Regie: Peter F. Bringmann)

Drehbuch: Matthias Seelig

Drei Jahre bevor „Theo gegen den Rest der Welt“ im Kino antrat, erhielt er eine „Aufforderung zum Tanz“ und weil der TV-Film so erfolgreich war, entschlossen sich Regisseur Peter F. Bringmann, Drehbuchautor Matthias Seelig und Hauptdarsteller Marius Müller-Westernhagen (der später als Musiker ein Star wurde) die Abenteuer des Ruhrpottjungen Theo Gromberg weiterzuerzählen. In „Aufforderung zum Tanz“ wollen Theo und sein Kumpel Enno Goldini einen LKW kaufen. Aber Theo verzockt das Geld.

Heute läuft der sehr selten gezeigte Film endlich mal wieder im TV.

mit Marius Müller-Westernhagen, Guido Gagliardi Riad Gholmié, Elga Sorbas, Gudrun Landgrebe (Debüt!)

Hinweis

Wikipedia über “Aufforderung zum Tanz”


Neu im Kino/Filmkritik: Die Gitarrendoku „Love Supreme – Sechs Saiten und ein Brett“

November 20, 2014

Das Problem bei „Love Supreme – Sechs Saiten und ein Brett“ sind nicht die oft kurzen Musikschnipsel. Das ist zwar schade und ärgerlich, wenn man von bekannten Liedern und Live-Auftritten bekannter Musiker nur einige Sekunden hört, aber durchaus verständlich, weil die Musikrechte manchmal extraordinär teuer sind und die Musik nicht im Mittelpunkt der Doku steht. Wobei die Konzertausschnitte mit der Unbekanntheit der Musiker länger werden, bis wir auf der Couch von Session-Gitarrist Tom Bukovac landen, der auf fünfhundert Nashville-Alben mitspielte. Aber wer kennt schon einen Session-Gitarristen?
Das Problem ist auch nicht, dass die meisten Gitarristen eher unbekannt und auch die Stars nicht unbedingt allgemein bekannte Weltstars sind. Als Filmemacher mit überschaubarem Budget freut man sich, wenn bekannte Gesichter wie Marius Müller-Westernhagen, Wolfgang Niedecken, Peter Maffay und Dave Stewart sich Zeit nehmen. Und oft haben unbekanntere Gitarristen und Session-Musiker etwas interessantes zu erzählen. Man fragt sie halt viel zu selten.
Das Problem bei „Love Supreme“ (wobei Jazzfans da nur an John Coltranes „A Love Supreme“ denken können) ist, dass die Regisseure Steffen König und Olaf Neumann nicht wussten, was sie erzählen wollten. Sie sagen zwar, dass sie herausfinden wollten, warum immer mehr Musiker Duesenberg-Gitarren benutzen und wer sie baut. Dieses vollkommen unkritische Firmenporträt ist ein Teil der spielfilmlangen Dokumentation. Wir dürfen zusehen, wie eine E-Gitarre gebaut wird (Erklärungen gibt es keine) und zuhören, wie Dieter Gölsdorf, der Entwickler der Duesenberg-Gitarren, über sich und seine Gitarren spricht. Aber außer Jugenderinnerungen und Allgemeinplätzen erfährt man nichts; – und dabei wäre gegen ein ordentliches Firmenporträt nichts einzuwenden.
Aber die meiste Zeit reden die Gitarristen in der Dokumentation über Gott und die Welt. Das ist durchaus interessant, aber es sind beliebige Zitate, ohne größeren Zusammenhang und Überbau. Manchmal wird auch die Duesenberg-Gitarre lobend erwähnt. Sie liege gut in der Hand. Sie klinge gut. Manchmal wird sie in den Konzertausschnitten auch erkennbar gespielt. Manchmal eine andere E-Gitarre oder eine Akustik-Gitarre.
Und irgendwann fragt man sich, ob die Duesenberg-Gitarre nur von Rockmusikern, meistens der gut abgehangenen Mainstream-Sorte, und einigen Blues-Musikern (die hier die Feigenblatt-Rolle übernehmen dürfen) gespielt wird. Es gibt keine Jazzer, keine Heavy-Metal-Gitarristen, keine Punker, keine Experimentalmusiker.
Ärgerlich ist während der gesamten Musik-Dokumentation der erbärmliche Sound. Die Konzerte sind meistens ein einziger Lärmmatsch, das den Charme eines Bootlegs hat. Die Interviews klingen teils übersteuert, teils gibt es nervige Nebengeräusche, weil König und Neumann sich mit dem Musiker in einer Wirtschaft unterhielten und das Klirren der Gläser und die Gespräche der anderen Gäste immer wieder stören. Schon mit einem besseren Mikrofon (und das muss kein extrem teures Mikrofon sein) oder einer gescheiten Raumwahl hätte hier das Schlimmste verhindert werden können.

Love Supreme - Plakat

Love Supreme – Sechs Saiten und ein Brett (Deutschland 2014)
Regie: Steffen König, Olaf Neumann
Drehbuch: Steffen König, Olaf Neumann
mit Tom Bukovac, Sarah Buxton, Mike Campbell, Carl Carlton, Nathan Fawley, Vince Gill, Dieter Gölsdorf, Uwe Hassbecker, Dann Huff, Steven Hufsteter, Keb‘ Mo‘, Robert Knight, Helmut Krumminga, Tito Larriva, Anna Loos, Louisiana Red, Peter Maffay, Ryan McGarvey, Grant Mickelson, Marius Müller-Westernhagen, Wolfgang Niedecken, Andy Powell, Ingo Renner, Brad Rice, Dave Stewart, Matt ‚Mojo‘ Tedder
und die Bands der Musiker, wozu auch, wegen Andy Powell, Wishbone Ash gehört
Länge: 94 Minuten
FSK: ab 0 Jahre

Hinweise

Homepage zum Film
Facebook-Seite zum Film
Film-Zeit über „Love Supreme“
Moviepilot über „Love Supreme“


%d Bloggern gefällt das: