TV-Tipp für den 13. Mai: Enthüllung

Mai 13, 2018

Sixx, 20.15

Enthüllung (Disclosure, USA 1994)

Regie: Barry Levinson

Drehbuch: Paul Attanasio

LV: Michael Crichton: Disclosure, 1993 (Enthüllung)

Mobbing andersrum: Ein glücklicher Familienvater wird von seiner Vorgesetzten sexuell belästigt.

Ziemlicher Langweiler, bei dem die Mobbing-Story noch der „intelligente“ Teil des Films ist. Der Teil ist allerdings ziemlich schnell abgehakt. Danach folgt eine grottige Intrige, fernab jeglicher Logik und Plausibilität. Als Seismograph gesellschaftlicher Stimmungen und männlicher Ängste ist „Enthüllung“ durchaus interessant.

Ein wesentlich besserer Film zum Thema Sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz ist David Mamets fast zeitgleich entstandene Verfilmung seines Theaterstücks „Oleanna“ (mit dem immer vorzüglichen William H. Macy).

Damals, in den Neunzigern, standen die Bücher von „Jurassic Park“ Michael Crichton neben denen von John Grisham regelmäßig auf den Bestsellerlisten und die Verfilmungen ihrer Bücher waren Kassenknüller.

Mit Michael Douglas, Demi Moore, Donald Sutherland, Caroline Goodall, Dylan Baker

Wiederholung: Montag, 14. Mai, 00.45 Uhr (Taggenau!)

Hinweise

Rotten Tomatoes über „Enthüllung“

Wikipedia über „Enthüllung“ (deutsch, englisch)

Homepage von Michael Crichton

Meine Besprechung von Barry Levinsons „The Bay – Nach Angst kommt Panik“ (The Bay, USA 2012)

Meine Besprechung von Barry Levinsons „Rock the Kasbah“ (Rock the Kasbah, USA 2015)

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TV-Tipp für den 2. April: Sphere – Die Macht aus dem All

April 1, 2017

Pro7 Maxx, 20.15

Sphere – Die Macht aus dem All (USA 1998, Regie: Barry Levinson)

Drehbuch: Stephen Hauser, Paul Attanasio, Kurz Wimmer (Adaption)

LV: Michael Crichton: Sphere, 1987 (Sphere – Die Gedanken des Bösen)

Als auf dem Meeresgrund ein Raumschiff entdeckt, wird, soll eine Gruppe Wissenschaftler es erforschen – und wird schnell mit seltsamen Ereignissen konfrontiert.

Science-Fiction-Film, der das Genre nicht neu erfindet und zu lang geraten ist (134 Minuten!), aber mit einer guten Besetzung punktet.

„befriedigendem Film“ (Fischer Film Almanach 1999)

mit Dustin Hoffman, Sharon Stone, Samuel L. Jackson, Peter Coyote, Liev Schreiber, Queen Latifah, Huey Lewis

Wiederholung: Montag, 3. April, 00.50 Uhr (Taggenau!)

Hinweise

Rotten Tomatoes über „Sphere“

Wikipedia über „Sphere“ (deutsch, englisch)

Mein Nachruf auf Michael Crichton

Meine Besprechung von Barry Levinsons „The Bay – Nach Angst kommt Panik“ (The Bay, USA 2012)

Meine Besprechung von Barry Levinsons „Rock the Kasbah“ (Rock the Kasbah, USA 2015)


TV-Tipp für den 6. Januar: Andromeda – Tödlicher Staub aus dem All

Januar 6, 2017

3sat, 20.15

Andromeda – Tödlicher Staub aus dem All (USA 1971, Regie: Robert Wise)

Drehbuch: Nelson Gidding

LV: Michael Crichton: The Andromeda Strain, 1969 (Andromeda)

Dr. Stone und seine Kollegen müssen in einem unterirdischem Labor herausfinden, warum nach einem Absturz einer Raumsonde nur ein Baby und ein alter Trinker eine Infektion mit einem außerirdischem Virus überlebten.

Ein immer noch sehenswerter und spannender Science-Fiction-Thriller, der sich wirklich um seinen Science-Anteil bemüht (dafür gibt es keine Weltraumschlachten und keine Aliens) und deshalb bei Science-Fiction-Fans entsprechend beliebt ist.

Der Film war für den Hugo nominiert – und selbstverständlich muss der „tödliche Staub“ nicht aus dem All kommen. Ein gewöhnliches Forschungslabor tut es auch.

„Andromeda“ ist der erste Roman, den Crichton unter seinem Namen schrieb.

Mehr in meiner ausführlichen Besprechung der Blu-ray.

Mit Arthur Hill, David Wayne, James Olson, Kate Reid, Richard O’Brien, Kate Reid, George Mitchell

Wiederholung: Sonntag, 8. Januar, 02.25 Uhr (Taggenau!)

Hinweise

Rotten Tomatoes über „Andromeda – Tödlicher Staub aus dem All“

Turner Classic Movies über „Andromeda – Tödlicher Staub aus dem All“

Wikipedia über „Andromeda – Tödlicher Staub aus dem All“ (deutsch, englisch)

Homepage von Michel Crichton und Michael Crichton über „Andromeda“

Mein Nachruf auf Michael Crichton

Meine Besprechung von Robert Wises „Vorposten in Wildwest“ (Two Flags West, USA 1950)

Meine Besprechung von Robert Wises „Andromeda – Tödlicher Staub aus dem All“ (The Andromeda Strain, USA 1971)


Neu im Kino/Filmkritik: Herzlich willkommen in der „Jurassic World“

Juni 11, 2015

In „Jurassic Park“ hatte Dr. John Hammond die Vision eines gewaltigen Themenparks, in dem wir uns echte Dinosaurier ansehen können. Er zeigte einigen Wissenschaftlern seine Vision – und die Dinos jagten auf der Insel die Menschen.
Der Film, inszeniert von Steven Spielberg, nach einem Bestseller von Michael Crichton, war 1993 ein Welterfolg. Es folgte „Vergessene Welt: Jurassic Park“, in dem Dinos auf der Insel Menschen jagten und ein Dino sogar – Erinnert ich euch an King Kong? – halb San Diego zertrampeln durfte. In „Jurassic Park III“ jagten die Dinos dann wieder nur auf einer Insel Menschen und, wie schon in den vorherigen Teilen, mussten Erwachsene einige Kinder vor den gefräßigen Tieren retten.
In „Jurassic World“ gibt es jetzt den von Hammond erträumten Themenpark, der auch von Menschenmassen besucht wird. Der zweite und dritte „Jurassic Park“-Film fanden anscheinend in einer anderen Galaxis statt. Denn dass jemand einen Vergnügungspark einrichtet mit Tieren, die Vorstädte verwüsten und die auf einer militärisch abgeschotteten Insel leben, ist, auch wenn wir den Menschen jede Blödigkeit zutrauen, unvorstellbar. Immerhin sind in „Jurassic World“ die Menschen, also vor allem der Genetiker Dr. Henry Wu (BD Wong, bekannt aus dem ersten Film), munter dabei, in der Dinosaurier-DNA herumzupfuschen. Ihre neueste Züchtung ist ein Indominus Rex, eine Kreuzung aus T. Rex, Carnotaurus, Majungasaurus, Rugops, Gigantosaurus undsoweiter; – halt alles, was für Menschen gefährlich und tödlich ist. Er ist besonders stark, blutrünstig und intelligent. Die Macher glauben, dass er bald eine große Attraktion im Dino-Themenpark wird.
Er bricht aus seinem Gehege aus und macht sich auf den Weg zur Vergnügungsmeile des Themenparks. Dabei tötet er alles, was ihm über den Weg läuft.
Der Verhaltensforscher und Ex-Soldat Owen (Chris Pratt), sozusagen der Dino-verstehende Jäger, der es geschafft hat, als Alphatier einiger Velociraptoren anerkannt zu werden, und Claire (Bryce Dallas Howard), eine anfangs ziemlich zickige, nur auf Zahlen fixierte Managerin, jagen ihm hinterher. Denn der Indominus Rex verfolgt Claires Neffen Zach (Nick Robinson) und Gray (Ty Simkins), die nur ein schönes Wochenende auf der Insel verbringen sollten.
Während Masrani (Irrfan Khan), ein Milliardär und Besitzer des Themenparks, die Sache gerne unauffällig bereinigen möchte, sieht InGen-Vertreter Vic Hoskins (Vincent D’Onofrio) die Chance für eine militärische Leistungsschau, inclusive intelligenter, von Owen im Kampf angeführter Dinos.
Und die Themenpark-Besucher dürfen schreiend vor den Dinos davonlaufen.
Gut, wegen der besonders tiefschürenden Geschichte geht niemand in einen „Jurassic Park“-Film. Sondern wegen der Tricks. Und die sind, wieder einmal, beeindruckend.
Auch die Geschichte ist, für einen Blockbusterfilm, gut. Die Spannung wird kontinuierlich aufgebaut und am Anfang nehmen die Macher sich viel Zeit, um in die Welt des Themenparks einzuführen und die wichtigen Charaktere vorzustellen. Diese sind durchweg sparsam skizzierte Klischeefiguren: der Tierversteher mit leichter Macho-Attitüde, der egozentrische Kapitalist, der skrupellose Forscher, der das Recht des Stärkeren propagierende Privat-Militär, der sarkastische Witzbold (yeah, die Jeff-Goldblum-Rolle). Die wenigen Frauenrollen sind besonders sparsam skizziert. Eigentlich hat nur Claire eine etwas größere Rolle, die sich letztendlich darauf beschränkt, den strammen Naturburschen Owen zu bewundern und ihrem Chef hinterherzulaufen und ihm Ideen zur Steigerung der Rendite zu präsentieren. Aber dank der guten Schauspieler werden aus ihnen glaubwürdige Charaktere, wobei gerade die beiden Hauptdarsteller Chris Pratt und Bryce Dallas Howard wenig aus ihren Charakteren herausholen können.
Es werden auch – nicht besonders tiefschürend, aber immerhin – einige ethische Fragen gestellt. Es geht um den Kapitalismus (immerhin muss der Vergnügungspark jedes Jahr neue Attraktionen haben, um sein Publikum zu halten und einen größeren Gewinn abzuwerfen), den Machbarkeitswahn des Menschen, den ungeplanten Folgen von Eingriffen in das Erbgut und dem Umgang mit Tieren.
Es gibt viele Hinweise auf „Jurassic Park“ und, auch wenn der Film von Colin Trevorrow (Journey of Love – Das wahre Abenteuer ist die Liebe) inszeniert wurde, steht überall Steven Spielberg. In jedem Charakter, vor allem den Kindern, der Kameraführung, der Musik, der Inszenierung und natürlich der Suche nach der heilen Welt, verstanden als die funktionierende Kernfamilie aus beiden Eltern und ihren Kindern. Claire hat am Filmanfang noch keine Mann. Zach und Gray befürchten am Anfang, dass ihre Eltern sich scheiden lassen.
„Jurassic World“ ist gelungenes, angenehm altmodisches und storyzentriertes Blockbuster-Kino, das für Ältere selbstverständlich „Westworld“ mit Dinos ist. Michael Crichton, der Autor des Romans, der die Grundlage für den ersten „Jurassic Park“-Film (ja, und den zweiten „Jurassic Park“-Film „Vergessene Welt“) war, erfand auch „Westworld“; ein Themenpark, in dem menschenähnliche Roboter entgegen ihrer Programmierung Menschen töteten.
P. S.: Ich habe den Film in 3D im IMAX gesehen – und dieses Mal lohnt es sich wirklich.
Hier in Berlin wird der Film, so die Planung, bis zum 9. Juli, dem Start des neuen „Terminator“-Films „Terminator: Genisys“, im IMAX gezeigt.

Jurassic World - Plakat

Jurassic World (Jurassic World, USA 2015)
Regie: Colin Trevorrow
Drehbuch: Rick Jaffa, Amanda Silver, Derek Connolly, Colin Trevorrow
LV: Charaktere von Michael Crichton
mit Chris Pratt, Bryce Dallas Howard, Ty Simpkins, Nick Robinson, Vincent D’Onofrio, Judy Greer, BD Wong, Omar Sy, Jake Johnson, Irrfan Khan, Katie McGrath
Länge: 123 Minuten
FSK: ab 12 Jahre

Hinweise
Deutsche Homepage zum Film
Andere deutsche Homepage zum Film
Film-Zeit über „Jurassic World“
Moviepilot über „Jurassic World“
Metacritic über „Jurassic World“
Rotten Tomatoes über „Jurassic World“
Wikipedia über „Jurassic World“ (deutsch, englisch)


Blu-ray-Kritik: Die Science-Fiction-Klassiker „Andromeda – Tödlicher Staub aus dem All“ und „Lautlos im Weltraum“

Juni 4, 2014

Lohnt sich der Kauf der Blu-ray, wenn man den Film doch schon kennt oder auf DVD hat? Das kann man sich bei den beiden Science-Fiction-Klassikern „Andromeda – Tödlicher Staub aus dem All““ und „Lautlos im Weltraum“ fragen, bis man einen Blick auf das Bonusmaterial wirft. Es ist zwar nicht brandneu, aber es wird erstmals in Deutschland veröffentlicht und es ist – erstens – umfangreich und – zweitens – informativ.
Außerdem sind bei beiden Filmen Bild und Ton brillant und die Tricks überzeugen immer noch. Douglas Trumbull hatte da seine Finger im Spiel. Vorher arbeitete für Stanley Kubricks „2001“ als Special Photographic Effects Supervisor. Bei „Andromeda“ war er ebenfalls für die Spezialeffekte zuständig. Mit „Lautlos im Weltraum“ gab er sein Regiedebüt. Sein zweiter Spielfilm war, elf Jahre später, „Projekt Brainstorm“. Er konzentrierte sich lieber auf die Spezialeffekte in Filmen wie „Unheimliche Begegnung der dritten Art“, „Star Trek: Der Film“ (ebenfalls von Robert Wise) und „Der Blade Runner“.

In „Andromeda – Tödlicher Staub aus dem All“, nach einem Roman von Michael Crichton (es war der erste, den er unter seinem Namen veröffentlichte), inszenierte Robert Wise einen spannenden Science-Thriller, in dem eine Gruppe Forscher ein Gegenmittel gegen einen aus dem Weltraum kommenden Virus finden müssen.
Als Crichton den gleichnamigen Roman 1969 schrieb, war unklar, ob es solche Gefahren gibt. Entsprechend aktuell war damals das Filmthema. Außerdem wird in Laboren an entsprechend tödlichen biologischen und chemischen Waffen geforscht. Der tödliche Staub muss nicht aus dem All kommen.
Wise inszenierte den Film angenehm zurückhaltend und frei von plumpen zeitgeschichtlichen Anspielungen, die sich vor allem an den Frisuren, der Kleidung, der Musik und gewissen Inszenierungsmarotten zeigen, die während der Dreharbeiten gerade trendy waren und schon zwei Jahre später hoffnungslos veraltet sind. So ist die Innenausstattung des unterirdischen Forschungslabors futuristisch, aber vor allem funktional und könnte noch heute, natürlich mit einigen neueren Computern, in einem Labor stehen. Die Darsteller, die auch alle das richtige Alter für ihre Rollen haben (d. h. es sind ältere Männer und Frauen, die anerkannte Wissenschaftler sind, und keine 25-jährigen Superhirne und Sexbomben), agieren, wie man es von erwachsenen Menschen erwartet. Und all die Dinge, die heute einen Science-Thriller zu einem Ärgernis machen, wie überflüssige Liebesgeschichten und ebenso überflüssige Actionszenen fehlen.
Insgesamt wirkt „Andromeda“ in keinem Moment veraltet. Er ist einfach gutes, klassisches Erzählkino. Lars-Olav Beier nannte den Film in seinem Buch „Der unbestechliche Blick – Robert Wise und seine Filme“ „Höhepunkt in Wises Werk“.

„Lautlos im Weltraum“ ist vor allem für seine Öko-Botschaft bekannt. Auch die Tricks und das Design (es wurde auf dem ausgemusterten Kriegsschiff „Valley Forge“ gedreht) beeindrucken. Bruce Dern, der die Hauptrolle spielte, ist gewohnt gut.
Er spielt Freeman Lowell, einen Raumfahrer, der Mitglied der vierköpfigen Besatzung des Raumschiffs „Valley Forge“ ist (zu ihr gehört auch „Alias“ Ron Rifkin). Die vier Männer sind eigentlich seit einem guten Jahrzehnt, weil auf der Erde durch die Umweltverschmutzung kein Baum mehr wächst, Gärtner. Sie sollen in dem Raumschiff die letzten Überreste der irdischen Natur für künftige Generationen bewahren. Aber nur Freeman entwickelt eine emotionale Beziehung zur Natur. Für seine Kollegen sind sie Fracht. Und als von der Erde der Befehl kommt, die Fracht vor ihrem Heimflug abzusprengen, wollen sie es auch sofort tun. Freeman verhindert das. Anschließend flüchtet er mit der „Valley Forge“ in den dunklen Weltraum. Und hier zeigt sich, als die Pflanzen eingehen, weil sie kein Licht mehr haben, erschreckend deutlich das vollkommen naive und kenntnisfreie Naturverständnis von Freeman, der über das für ihn unerklärliche Absterben der Pflanzen verzweifelt. Er weiß nicht, dass Pflanzen Licht brauchen!
Die Öko-Botschaft wird arg plakativ verbreitet und, weil es für Bruce Dern in der zweiten Hälfte (nachdem er seine Kollegen tötete) keinen Antagonisten und keine Gefahr mehr gibt, verbreitet „Lautlos im Weltraum“ zunehmend ein Gefühl von Ennui. Allein schon, wenn wir gewusst hätten, dass Freeman und das Raumschiff weiterhin gesucht werden, wäre er Film besser geworden.
Phil Hardy sagt in „Die Science Fiction Filmenzyklopädie“ über „Lautlos im Weltraum“: „Ein wundervoller Film. (…) Das letzte Bild – der Wald, der von dem übriggebliebenen Roboter mit einer alten Gießkanne bewässert wird – ist eines der kraftvollsten des modernen Science-Fiction-Films – traurig und optimistisch zugleich.“

Das Bonusmaterial

Das Bonusmaterial ist bei beiden Blu-rays umfangreich und sehr informativ ausgefallen. Bei „Andromeda“ gibt es zwei neuere Dokumentationen, insgesamt gut 45 Minuten, in denen fundiert die Entstehungsgeschichte des Films beleuchtet wird.
Bei „Lautlos im Weltraum“ gibt es eine während der Drehbarbeiten entstandene fünfzigminütige Dokumentation, einen Audiokommentar und informative Interviews mit Douglas Trumbull (35 Minuten) und Bruce Dern (11 Minuten). Beide Interviews entstanden 2001. Außerdem gibt es, als Schmankerl, die deutsche Super8-Version des Films.
Selbstverständlich gibt es umfangreiche Bildergalerien und die Trailer. Aber das ist ja Pflichtprogramm.

Andromeda - Blu-ray

Andromeda – Tödlicher Staub aus dem All (The Andromeda Strain, USA 1970)
Regie: Robert Wise
Drehbuch: Nelson Gidding
LV: Michael Crichton: The Andromeda Strain, 1969 (Andromeda)
mit Arthur Hill, David Wayne, James Olson, Kate Reid, Richard O’Brien, Paula Kelly, George Mitchell

Blu-ray
Koch Media (Masterpieces of Cinema)
Bild: 2.35:1
Ton: Deutsch, Englisch (DTS-HD Master Audio 2.0)
Untertitel: Deutsch, Englisch
Bonusmaterial: Making of, Ein Porträt von Michael Crichton, Deutscher Trailer, Englischer Trailer, Bildergalerie
Länge: 130 Minuten
FSK: ab 12 Jahre

Hinweise

Rotten Tomatoes über “Andromeda – Tödlicher Staub aus dem All”

Turner Classic Movies über “Andromeda – Tödlicher Staub aus dem All”

Wikipedia über „Andromeda – Tödlicher Staub aus dem All“ (deutsch, englisch)

Homepage von Michel Crichton und Michael Crichton über „Andromeda“

Mein Nachruf auf Michael Crichton

Meine Besprechung von Robert Wises „Vorposten in Wildwest“ (Two Flags West, USA 1950)

 

Lautlos im Weltraum - Blu-ray

Lautlos im Weltraum (Silent Running, USA 1972)
Regie: Douglas Trumbull
Drehbuch: Deric Washburn, Mike Cimino (aka Michael Cimino), Steve Bochco
mit Bruce Dern, Cliff Potts, Ron Rifkin, Jesse Vint

Blu-ray
Koch Media (Masterpieces of Cinema)
Bild: 1.85:1 (16:9)
Ton: Deutsch, Englisch (DTS-HD Master Audio 2.0)
Untertitel: Deutsch, Englisch
Bonusmaterial: Audiokommentar, Making of, Super8-Fassung, Interview mit Regisseur Douglas Trumbull, Interview mit Bruce Dern, Englischer Trailer, Bildergalerie
Länge: 89 Minuten
FSK: ab 12 Jahre

Hinweise

Rotten Tomatoes über „Lautlos im Weltraum“

Turner Classic Movies über „Lautlos im Weltraum“

Wikipedia über „Lautlos im Weltraum“ (deutsch, englisch)


TV-Tipp für den 1. März: Sphere – Die Macht aus dem All

März 1, 2014

RTL II, 22.35

Sphere – Die Macht aus dem All (USA 1998, Regie: Barry Levinson)

Drehbuch: Stephen Hauser, Paul Attanasio, Kurz Wimmer (Adaption)

LV: Michael Crichton: Sphere, 1987 (Sphere – Die Gedanken des Bösen)

Als auf dem Meeresgrund ein Raumschiff entdeckt, wird, soll eine Gruppe Wissenschaftler es erforschen – und wird schnell mit seltsamen Ereignissen konfrontiert.

Science-Fiction-Film, der das Genre nicht neu erfindet und zu lang geraten ist (134 Minuten!), aber mit einer guten Besetzung punktet.

befriedigendem Film“ (Fischer Film Almanach 1999)

mit Dustin Hoffman, Sharon Stone, Samuel L. Jackson, Peter Coyote, Lief Schreiber, Queen Latifah

Hinweise

Rotten Tomatoes über „Sphere“

Wikipedia über „Sphere“ (deutsch, englisch)

Mein Nachruf auf Michael Crichton

Meine Besprechung von Barry Levinsons „The Bay – Nach Angst kommt Panik“ (The Bay, USA 2012)


TV-Tipp für den 2. November: Andromeda – Tödlicher Staub aus dem All

November 2, 2013

 

ZDFneo, 21.50

Andromeda – Tödlicher Staub aus dem All (USA 1971, R.: Robert Wise)

Drehbuch: Nelson Gidding

LV: Michael Crichton: The Andromeda Strain, 1969 (Andromeda)

Dr. Stone und seine Kollegen müssen in einem unterirdischem Labor herausfinden, warum nach einem Absturz einer Raumsonde nur ein Baby und ein alter Trinker eine Infektion mit einem außerirdischem Virus überlebten.

Ein Science-Fiction-Thriller, der sich wirklich um seinen Science-Anteil bemüht (dafür gibt es keine Weltraumschlachten und keine Aliens) und deshalb bei Science-Fiction-Fans entsprechend beliebt ist.

Der Film war für den Hugo nominiert – und selbstverständlich muss der „tödliche Staub“ nicht aus dem All kommen. Ein gewöhnliches Forschungslabor tut es auch.

Andromeda“ ist der erste Roman, den Crichton unter seinem Namen schrieb.

Mit Arthur Hill, David Wayne, James Olson, Kate Reid, Richard O’Brien, Kate Reid, George Mitchell

Hinweise

Rotten Tomatoes über „Andromeda – Tödlicher Staub aus dem All“

Turner Classic Movies über „Andromeda – Tödlicher Staub aus dem All“

Wikipedia über „Andromeda – Tödlicher Staub aus dem All“ (deutsch, englisch)

Mein Nachruf auf Michael Crichton

Meine Besprechung von Robert Wises „Vorposten in Wildwest“ (Two Flags West, USA 1950)

 

 


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