TV-Tipp für den 25. April: Projekt: Peacemaker

April 25, 2016

Kabel 1, 20.15

Projekt: Peacemaker (USA 1997, Regie: Mimi Leder)

Drehbuch: Michael Schiffer

LV: Leslie Cockburn, Andrew Cockburn: One Point Safe (Artikel)

US-Colonel Thomas Devoe und Nuklearspezialistin Dr. Julia Kelly suchen mehrere verschwundene russische Atomsprengköpfe. Einer davon gelangt in die Hände eines serbischen Terroristen, der die Bombe in New York zünden will.

Interessant ist an „Projekt: Peacemaker“ nicht die Geschichte, sondern die kleinen Verschiebungen und Brüche innerhalb eines Genrefilms. Denn nach dem Ende des Kalten Krieges existieren die alten Fronten und Regeln nicht mehr. Neue Regeln gibt es noch nicht. Das ausführlich geschilderte Motiv des Terroristen ist sehr nachvollziehbar. Er möchte seine Familie rächen.

„Projekt: Peacemaker“ versucht innerhalb einer Genregeschichte die neue Realität nach dem Ende des Kalten Krieges für die Geheimdienste und die internationale Politik zu fassen. Dabei ist der Film genauso unsicher wie die Geheimdienste. Der alte Gegner Kommunismus ist verschwunden. Ein neuer ist noch nicht gefunden. An dieser Schnittstelle erzählt “Projekt: Peacemaker” seine Geschichte.

Mit George Clooney, Nicole Kidman, Armin Müller-Stahl, Alexander Baluyev

Wiederholung: Dienstag, 26. April, 00.35 Uhr (Taggenau!)

Hinweise

Rotten Tomatoes über “Projekt: Peacemaker”

Wikipedia über “Projekt: Peacemaker” (deutsch, englisch)

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TV-Tipp für den 30. Oktober: Projekt: Peacemaker

Oktober 30, 2015

Pro 7, 22.25

Projekt: Peacemaker (USA 1997, Regie: Mimi Leder)

Drehbuch: Michael Schiffer

LV: Leslie Cockburn, Andrew Cockburn: One Point Safe (Artikel)

US-Colonel Thomas Devoe und Nuklearspezialistin Dr. Julia Kelly suchen mehrere verschwundene russische Atomsprengköpfe. Einer davon gelangt in die Hände eines serbischen Terroristen, der die Bombe in New York zünden will.

Interessant ist an „Projekt: Peacemaker“ nicht die Geschichte, sondern die kleinen Verschiebungen und Brüche innerhalb eines Genrefilms. Denn nach dem Ende des Kalten Krieges existieren die alten Fronten und Regeln nicht mehr. Neue Regeln gibt es noch nicht. Das ausführlich geschilderte Motiv des Terroristen ist sehr nachvollziehbar. Er möchte seine Familie rächen.

„Projekt: Peacemaker“ versucht innerhalb einer Genregeschichte die neue Realität nach dem Ende des Kalten Krieges für die Geheimdienste und die internationale Politik zu fassen. Dabei ist der Film genauso unsicher wie die Geheimdienste. Der alte Gegner Kommunismus ist verschwunden. Ein neuer ist noch nicht gefunden. An dieser Schnittstelle erzählt “Projekt: Peacemaker” seine Geschichte.

Mit George Clooney, Nicole Kidman, Armin Müller-Stahl, Alexander Baluyev

Wiederholung: Samstag, 31. Oktober, 02.50 Uhr (Taggenau!)

Hinweise

Rotten Tomatoes über „Projekt: Peacemaker“

Wikipedia über „Projekt: Peacemaker“ (deutsch, englisch)


TV-Tipp für den 18. Februar: Colors – Farben der Gewalt

Februar 18, 2014

Pro7 Maxx, 22.00

Colors – Farben der Gewalt (USA 1988, R.: Dennis Hopper)

Drehbuch: Michael Schiffer (nach einer Geschichte von Michael Schiffer und Richard DiLello)

Grandioser, aber auch düsterer semi-dokumentarischer Polizeikrimi, der einen Einblick in die Bekämpfung der Bandenkriminalität in Los Angeles 1988 durch die Spezialeinheit CRASH gibt. Im Mittelpunkt stehen dabei ein älterer Streifenpolizist und sein jüngerer Kollege und ihr aussichtsloser Kampf gegen die sinnlose Gewalt der Gangs.

Hopper erzählt „mit der Abgeklärtheit desjenigen, für den der amerikanische Traum nur noch eine zynische Floskel ist, von der Gewalt als etwas Alltäglichem. Deshalb ist sie in seinem Film allgegenwärtig. Deshalb aber auch ist sie nie spekulativ. (…) ein zutiefst deprimierender Film.“ (Fischer Film Almanach 1989)

Herbie Hancock schrieb die Musik.

mit Sean Penn, Robert Duvall, Maria Conchita Alonso, Randy Brooks, Grand Bush, Don Cheadle

Wiederholung: Mittwoch, 19. Februar, 01.40 Uhr (Taggenau!)

Hinweise

Rotten Tomatoes über „Colors – Farben der Gewalt“

Wikipedia über „Colors – Farben der Gewalt“ (deutsch, englisch)


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