TV-Tipp für den 3. August: Planet der Affen

August 3, 2017

Kabel 1, 20.15

Planet der Affen (Planet of the Apes,USA 1968)

Regie: Franklin J. Schaffner

Drehbuch: Michael Wilson, Rod Serling

LV: Pierre Boulle: La Planète des Singes, 1963 (Planet der Affen)

Nach einem verdammt langem Raumflug landet Astronaut George Taylor (Charlton Heston) und seine Crew auf einem Planeten, auf dem Affen die herrschende Rasse und Menschen von ihnen gejagte Primitivlinge sind, die höchsten für Forschungszwecke (vulgo Tierversuche) taugen. Taylor findet das ziemlich uncool.

Ein SF-Klassiker mit einem Hammerende. Denn, wie das letzte Bild des Films zeigt, ist Taylor auf der Erde gelandet.

Mit der Romanvorlage hat Schaffners Film wenig zu tun.

Kabel 1 zeigt heute alle „Planet der Affen“-Filme, die unmittelbar danach entstanden und zunehmend schlechter wurden: um 22.30 Uhr „Rückkehr zum Planet der Affen“ (USA 1970), um 00.20 Uhr „Flucht vom Planet der Affen“ (USA 1971), um 02.15 Uhr „Eroberung vom Planet der Affen“ (USA 1972) und um 03.50 Uhr „Die Schlacht um den Planet der Affen“ (USA 1973).

Der Anlass für das Affentheater ist der heutige Kinostart von „Planet der Affen: Survival“.

mit Charlton Heston, Roddy McDowall, Kim Hunter, Maurice Evans, James Whitmore, James Daly, Linda Harrison

Hinweise

Rotten Tomatoes über „Planet der Affen“

Wikipedia über „Planet der Affen“ (deutsch, englisch)

Meine Besprechung von Pierre Boulles „Planet der Affen“ (La Planète des Singes, 1963)

Meine Besprechung von Greg Keyes‘ „Planet der Affen – Revolution: Feuersturm“ (Dawn of the Planet of the Apes: Firestorm, 2014)

Meine Besprechung von Matt Reeves‘ „Planet der Affen: Revolution“ (Dawn of the Planet of the Apes, USA 2014)

Die Vorlage (derzeit nur antiquarisch erhältlich)

Boulle - Planet der Affen - CrossCult

Pierre Boulle: Planet der Affen

(übersetzt von Merle Taeger)

Cross Cult, 2014

272 Seiten

12,80 Euro

Originalausgabe

La Planète des Singes

Editions Julliard, Paris, 1963

Der Roman erschien schon in einer anderen Übersetzung in mehreren Ausgaben.

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TV-Tipp für den 2. August: Lockende Versuchung

August 2, 2015

Arte, 20.15
Lockende Versuchung (USA 1956, Regie: William Wyler)
Drehbuch: Michael Wilson
LV: Jessamyn West: The Friendly Persuasion, 1945
Indiana, 1862/1863: eine friedfertige Quäkerfamilie muss sich den Auswirkungen des Amerikanischen Bürgerkriegs und damit auch der Gültigkeit ihrer Prinzipien stellen.
In Cannes erhielt der selten gezeigte und heute fast unbekannte Gary-Cooper-Film die Goldene Palme. Außerdem war er für sechs Oscars nominiert; unter anderem, neben dem James-Dean-Film „Giganten“, als bester Film. „In 80 Tagen um die Welt“ gewann diese Trophäe.
„’Friendly Persuasion‘, das Porträt einer Quäker-Familie während des Bürgerkrieges, gilt als Coopers zweitbeste Arbeit der fünfziger Jahre und war einer der am stürmischsten gefeierten Filme des Jahres 1956.“ (Homer Dickens: Gary Cooper und seine Filme)
mit Gary Cooper, Dorothy McGuire, Anthony Perkins, Marjorie Main, Richard Eyer, Phyllis Love, Robert Middleton
Wiederholungen
Mittwoch, 5. August, 13.55 Uhr
Donnerstag, 20. August, 13.50 Uhr
Hinweise
Arte über „Lockende Versuchung“
Rotten Tomatoes über „Lockende Versuchung“
Turner Classic Movies über „Lockende Versuchung“
Wikipedia über „Lockende Versuchung“ (deutsch, englisch)


TV-Tipp für den 14. Dezember: Ein Mann wird gejagt

Dezember 14, 2014

Arte, 20.15

Ein Mann wird gejagt (USA 1965, Regie: Arthur Penn)

Drehbuch: Lillian Hellman, Michael Wilson (ungenannt), Horton Foote (ungenannt), Ivan Moffat (ungenannt)

LV: Horton Foote: The Chase (Bühnenstück 1952, später zu einem Roman verarbeitet)

In einer texanischen Kleinstadt jagt ein rachsüchtiger Mob einen entflohenen Häftling. Der Sheriff versucht die Katastrophe zu verhindern.

Hellman jammerte später, die ungenannten Drehbuchautoren hätten ihr Buch verhunzt, Penn autorisierte den Film nicht und dem Studio gefielen die Einnahmen nicht. Kurz: ein ziemliches Desaster, das auch im Rückblick, trotz gelungener Momente, nicht viel besser wird.

„Ein Mann wird gejagt“ ist ein Film, „der über weite Strecken hinter seinen Möglichkeiten bleibt. Seine Bildsymbolik…ist allzu dick aufgetragen, die Topographie der Ortschaft sowie die Hierarchie ihrer Bewohner sind dagegen nicht sorgfältig genug ausgearbeitet, das grandiose Darstellerensemble bleibt sträflich unterfordert.“ (Michael Omasta in Lars-Olav Beier/Robert Müller: Arthur Penn)

Im Anschluss, um 22.25 Uhr, läuft das spielfilmlange Porträt „Marlon Brando – Der Harte und der Zarte“ (Frankreich 2013, Regie: Philippe Kohly).

Am Montag zeigt Arte um 20.15 Uhr „Endstation Sehnsucht“ (USA 1951, Regie: Elia Kazan), ebenfalls mit Marlon Brando.

Mit Marlon Brando, Robert Redford, Jane Fonda, Angie Dickinson, E. G. Marshall, Robert Duvall

Wiederholung: Dienstag, 16. Dezember, 13.45 Uhr

Hinweise

Arte über „Ein Mann wird gejagt“

Rotten Tomatoes über „Ein Mann wird gejagt“

Wikipedia über „Ein Mann wird gejagt“ (deutsch, englisch)

Ein Interview mit Horton Foote

Kriminalakte: Mein Nachruf auf Arthur Penn

Arthur Penn in der Kriminalakte


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