TV-Tipp für den 1. August: Internal Affairs – Trau ihm, er ist ein Cop

Juli 31, 2020

ZDFneo, 22.00

Internal Affairs – Trau ihm, er ist ein Cop (Internal Affairs, USA 1990)

Regie: Mike Figgis

Drehbuch: Henry Bean

Ist der allseits beliebte, hilfsbereite Polizist Dennis Peck (Richard Gere) korrupt? Der interne Ermittler Raymond Avilla (Andy Garcia) will es herausfinden.

Hübsch düsterer, in Los Angeles spielender Cop-Thriller von Mike Figgis („Stormy Monday“, „Leaving Las Vegas“) mit Richard Gere, besetzt gegen sein Image, als bad guy.

Es gibt keine sauberen Polizisten mehr in diesem ungemein spannenden und dichten Polizeifilm, (…) der (…) vor allem durch seine atmosphärisch stimmige und dicht an den Figuren bleibenden Inszenierung besticht.“ (Fischer Film Almanach 1991)

mit Richard Gere, Andy Garcia, Nancy Travis, Laurie Metcalf, Richard Bradford, William Baldwin, Annabella Sciorra, Michael Beach, Xander Berkeley, Elijah Wood

Wiederholung: Sonntag, 2. August, 01.15 Uhr (Taggenau!)

Hinweise

Rotten Tomatoes über „Internal Affairs“

Wikipedia über „Internal Affairs“ (deutsch, englisch)

Meine Besprechung von Mike Figgis‘ „Ronnie Wood – Somebody up there likes me“ (Somebody up there likes me, Großbritannien 2019)


Neu im Kino/Filmkritik: „Ronnie Wood – Somebody up there likes me“ und lässt ihn auf Erden in einer Rockband spielen

Juli 10, 2020

Mike Figgis, der Regisseur von „Stormy Monday“, „Internal Affairs“ und, seinem bekanntesten Film, „Leaving Las Vegas“, wollte keine normale Doku über Ronnie Wood drehen. Also kein chronologischer Gang durch das Leben des Porträtierten. Keine Ansammlung sprechender Köpfe, die mehr oder weniger gute Dinge über den Porträtierten erzählen. Kein teils peinlich intimes Ausleuchten privater Details. Keine kritische Bestandsaufnahme des Lebens des Porträtierten. Und keine Interviews mit dem Porträtierten, in denen er, mehr oder weniger hartnäckig, über sein Leben ausgefragt wird.

Das gibt es schon auch in „Ronnie Wood – Somebody up there likes me“. Aber nur in homöopathischen Dosen.

Ronnie Wood, manchmal auch Ron Wood, ist heute vor allem als Mitglied der Rolling Stones bekannt. Im Gegensatz zu den Bandgründern spielt der Gitarrist erst seit 1975 in der Band mit. Offizielles Bandmitglied wurde er 1993. Vor seinem Engagement bei den Stones spielte er in in der Jeff Beck Group, den Faces und in der Band von Rod Stewart.

Neben den „Rolling Stones“-Platten veröffentlichte er mehrere Platten unter seinem Namen und er verwirklicht sich als Maler. Wood war Schüler der Londoner Kunstschule Ealing Art College.

Figgis beobachtet ihn in „Ronnie Wood – Somebody up there likes me“ ausführlich beim Zeichnen. Dazu gibt es Konzertausschnitte, eher kurze Statements von Freunden, früheren und aktuellen Bandkollegen und ausführliche Gesprächsbeiträge von Ronnie Wood, der über sein Leben redet.

Das Ergebnis ist ein von Sympathie getragener, nie sonderlich in die Tiefe gehender oder auch nur ansatzweise kritischer Dokumentarfilm. Damit ist „Ronnie Wood – Somebody ut there likes me“ vor allem für Fans des sympathisch vor sich hin erzählenden Musikers und der stadionrockenden Bluescombo „The Rolling Stones“ interessant.

Die dürfen sich auch auf die neue Platte der Rolling Stones freuen. Sie soll dieses Jahr erscheinen. Und sie soll aus neuen Songs bestehen. Das haben jedenfalls Mick Jagger und Keith Richards vor wenigen Wochen in einem Interview gesagt. Ihre letzte Studio-CD „Blue & Lonesome“ erschien vor vier Jahren und sie enthielt nur Blues-Cover.

Ronnie Wood – Somebody up there likes me (Somebody up there likes me, Großbritannien 2019)

Regie: Mike Figgis

Drehbuch: Mike Figgis

mit Ronnie Wood, Mick Jagger, Keith Richards, Charlie Watts, Damien Hirst, Rod Stewart, Imelda May, Sally Wood

Länge: 72 Minuten

FSK: ab 6 Jahre

Hinweise

Deutsche Homepage zum Film

Moviepilot über „Ronnie Wood – Somebody up there likes me“

Rotten Tomatoes über „Ronnie Wood – Somebody up there likes me“

Wikipdia über Ronnie Wood (deutsch, englisch)

Allmusic über Ronnie Wood und die Rolling Stones


TV-Tipp für den 28. November: Leaving Las Vegas – Liebe bis in den Tod

November 28, 2015

Eins Festival, 22.00

Leaving Las Vegas – Liebe bis in den Tod (USA 1995, Regie: Mike Figgis)

Drehbuch: Mike Figgis

LV: John O’Brien: Leaving Las Vegas, 1990 (Leaving Las Vegas)

Ben ist Drehbuchautor und Trinker. Er macht sich auf den Weg nach Las Vegas, um sich dort zu Tode zu trinken. Da trifft er Sera, eine Hure, die seine Begleiterin auf seinem Trip in den Tod wird.

Beeindruckendes Trinkerdrama, das nach einem autobiographischem Roman entstand und für das Nicolas Cage unter anderem einen Oscar als bester Darsteller erhielt. Im Nachhinein beendete „Leaving Las Vegas“ die Phase in Cages Leben, in der er ein ernstzunehmender Schauspieler war. Danach trat er in „The Rock“, „Con Air“ und „Face/Off – Im Körper meines Feindes“ (der im Vergleich zu den beiden vorherigen Filmen ein tiefsinniges Drama ist) auf und es wurde, von wenigen Ausnahmen abgesehen, noch viel schlimmer. Ich sage nur “Ghost Rider”.

mit Nicolas Cage, Elizabeth Shue, Julian Sands, Emily Procter, Valeria Golino, Mike Figgis, R. Lee Ermey, Mariska Hargitay, Danny Huston, Bob Rafelson, Xander Berkeley, Lou Rawls, Julian Lennon

Wiederholung: Sonntag, 29. November, 02.20 Uhr (Taggenau!)

Hinweise

Drehbuch “Leaving Las Vegas” von Mike Figgis (Shooting Script September 1994)

Rotten Tomatoes über “Leaving Las Vegas”

Wikipedia über „Leaving Las Vegas“ (deutsch, englisch)

Filmcritic: Interview mit Mike Figgis (18. Februar 1996)

The Hollywood Interview mit Mike Figgis (ursprünglich erschienen in Venice Magazine Juni 1999)


TV-Tipp für den 15. August: Leaving Las Vegas – Liebe bis in den Tod

August 14, 2014

Eins Festival, 23.15

Leaving Las Vegas – Liebe bis in den Tod (USA 1995, Regie: Mike Figgis)

Drehbuch: Mike Figgis

LV: John O’Brien: Leaving Las Vegas, 1990 (Leaving Las Vegas)

Ben ist Drehbuchautor und Trinker. Er macht sich auf den Weg nach Las Vegas, um sich dort zu Tode zu trinken. Da trifft er Sera, eine Hure, die seine Begleiterin auf seinem Trip in den Tod wird.

Beeindruckendes Trinkerdrama, das nach einem autobiographischem Roman entstand und für das Nicolas Cage unter anderem einen Oscar als bester Darsteller erhielt. Im Nachhinein beendete „Leaving Las Vegas“ die Phase in Cages Leben, in der er ein ernstzunehmender Schauspieler war. Danach trat er in „The Rock“, „Con Air“ und „Face/Off – Im Körper meines Feindes“ (der im Vergleich zu den beiden vorherigen Filmen ein tiefsinniges Drama ist) auf und es wurde, von wenigen Ausnahmen abgesehen, noch viel schlimmer. Ich sage nur „Ghost Rider“.

mit Nicolas Cage, Elizabeth Shue, Julian Sands, Emily Procter, Valeria Golino, Mike Figgis, R. Lee Ermey, Mariska Hargitay, Danny Huston, Bob Rafelson, Xander Berkeley, Lou Rawls, Julian Lennon

Hinweise

Drehbuch “Leaving Las Vegas” von Mike Figgis (Shooting Script September 1994)

Rotten Tomatoes über „Leaving Las Vegas“

Wikipedia über „Leaving Las Vegas“ (deutsch, englisch)

Filmcritic: Interview mit Mike Figgis (18. Februar 1996)

The Hollywood Interview mit Mike Figgis (ursprünglich erschienen in Venice Magazine Juni 1999)


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