TV-Tipp für den 26. Januar: Broken City – Stadt des Verbrechens

Januar 25, 2019

ZDFneo, 21.30

Broken City – Stadt des Verbrechens (Broken City, USA 2013)

Regie: Allen Hughes

Drehbuch: Brian Tucker

Billy Taggart, Ex-Cop und inzwischen glückloser Privatdetektiv, soll die Frau des Bürgermeisters observieren. Dieser glaubt, dass sie ihn betrügt.

Biederer Neo-Noir, der mitten im Wahlkampf um den Bürgermeisterposten spielt und bei dem es um Korruption und illegale Immobiliengeschäfte geht. Die Geschichte ist vertraut (selbstverständlich hat Bürgermeister Hostetler einige Hintergedanken, selbstverständlich stolpert Taggart in eine „Chinatown“-Geschichte, selbstverständlich…). Er ist prominent besetzt. Er liefert einige ungewöhnliche Ansichten von New York und es gibt etwas Action. Am Auffallendsten ist die oft beunruhigende Musik/Soundcollage von Atticus Ross, Leopold Ross und Claudia Sarne. Ross schrieb mit Trent Reznor die Musik für die David-Fincher-Filme „The Social Network“, „Verblendung“ und „Gone Girl – Das perfekte Opfer“.

mit Mark Wahlberg, Russell Crowe, Catherine Zeta-Jones, Jeffrey Wright, Barry Pepper, Natalie Martinez, Kyle Chandler, Griffin Dunne

Wiederholung: Sonntag, 27. Januar, 00.40 Uhr (Taggenau!)

Hinweise

Moviepilot über „Broken City“

Metacritic über „Broken City“

Rotten Tomatoes über „Broken City“

Wikipedia über „Broken City“ (deutsch, englisch)


TV-Tipp für den 29. Dezember: Self/Less – Der Fremde in mir

Dezember 29, 2017

RTL II, 20.15

Self/Less – Der Fremde in mir (Self/Less, USA 2015)

Regie: Tarsem Singh

Drehbuch: Àlex Pastor, David Pastor

Der todkranke Immobilienmogul Damian Hale erhält ein Angebot, das er nicht ablehnen will: für eine unglaubliche Summe wird sein Geist in einen frischen Körper transferiert. Es funktioniert und er erwacht im Körper eines jungen Mannes. Dummerweise hat er nach einiger Zeit Flashbacks aus dem Leben eines anderen Menschen. Hale will herausfinden, was diese Flashbacks bedeuten. Außerdem ist er stinkig, dass ihm gebrauchte Ware verkauft wurde.

TV-Premiere: Letztendlich nur okayer actionlastiger Verschwörungsthrillers, der das Potential seiner Prämisse verschenkt.

Mehr in meiner ausführlichen Besprechung.

mit Ryan Reynolds, Ben Kingsley, Natalie Martinez, Matthew Goode, Victor Garber, Derek Luke, Michelle Dockery

Wiederholung: Samstag, 30. Dezember, 02.40 Uhr (Taggenau!)

Hinweise
Deutsche Homepage zum Film
Englische Homepage zum Film
Film-Zeit über „Self/Less“
Moviepilot über „Self/Less“
Metacritic über „Self/Less“
Rotten Tomatoes über „Self/Less“

Wikipedia über „Self/Less“ (deutsch, englisch)

Meine Besprechung von Tarsem Singhs „Self/Less – Der Fremde in mir“ (Self/Less, USA 2015)


TV-Tipp für den 20. Mai: Broken City – Stadt des Verbrechens

Mai 19, 2017

ZDFneo, 22.35

Broken City – Stadt des Verbrechens (USA 2013, Regie: Allen Hughes)

Drehbuch: Brian Tucker

Billy Taggart, Ex-Cop und inzwischen glückloser Privatdetektiv, soll die Frau des Bürgermeisters observieren. Dieser glaubt, dass sie ihn betrügt.

Biederer Neo-Noir, der mitten im Wahlkampf um den Bürgermeisterposten spielt und bei dem es um Korruption und illegale Immobiliengeschäfte geht. Die Geschichte ist vertraut (selbstverständlich hat Bürgermeister Hostetler einige Hintergedanken, selbstverständlich stolpert Taggart in eine „Chinatown“-Geschichte, selbstverständlich…). Er ist prominent besetzt. Er liefert einige ungewöhnliche Ansichten von New York und es gibt etwas Action. Am Auffallendsten ist die oft beunruhigende Musik/Soundcollage von Atticus Ross, Leopold Ross und Claudia Sarne. Ross schrieb mit Trent Reznor die Musik für die David-Fincher-Filme „The Social Network“, „Verblendung“ und „Gone Girl – Das perfekte Opfer“.

mit Mark Wahlberg, Russell Crowe, Catherine Zeta-Jones, Jeffrey Wright, Barry Pepper, Natalie Martinez, Kyle Chandler, Griffin Dunne

Hinweise

Moviepilot über „Broken City“

Metacritic über „Broken City“

Rotten Tomatoes über „Broken City“

Wikipedia über „Broken City“ (deutsch, englisch)


Neu im Kino/Filmkritik: „Self/Less – Der Fremde in mir“ verschenkt sein Potential

August 21, 2015

Damian Hale (Ben Kingsley) ist ein milliardenschwerer Selfmade-Industrieller, der unheilbar an Krebs erkrankt ist und bald daran sterben wird. Da erfährt er, dass es eine Möglichkeit gibt, seinen Geist in einen jungen gesunden Körper zu transportieren. Hale ist zwar misstrauisch – immerhin wirkt die Geschichte zu unglaublich und es könnte ein großer Schwindel sein -, aber er lässt sich darauf ein. Und hier erleben wir die erste Überraschung in Tarsem Singhs in der Gegenwart spielendem Science-Fiction-Film „Self/Less – Der Fremde in mir“. Die Methode der Seelenübertragung, Shedding genannt, funktioniert. Durchgeführt wird sie von einer im geheimen operierenden Organisation, die sich ihre Dienstleistung teuer bezahlen lässt.
Hale erwacht im Körper eines jungen Mannes (Ryan Reynolds). In New Orleans soll er sich an seinen neuen Körper und, immerhin ist er offiziell tot und begraben, seine neue Identität gewöhnen. Aber er wird von Alpträumen heimgesucht. Hale will den Ursprung der Träume finden.
Ab diesem Moment gerät „Self/Less“ zunehmend in das Fahrwasser eines okayen actionlastigen Verschwörungsthrillers, der sich nicht mehr für das Potential seiner Prämisse interessiert. Denn der junge Hale ist ein Soldat, verheiratet und Vater, der seinen Körper an die Shedding-Firma verkaufte und der, nachdem die Firma ihn anscheinend umbringen will, Gewalt mit Gewalt beantwortet. Diese Actionplotte ist nicht ohne Reiz, aber auch arg konventionell.
Dabei hätte Hales Geist, wenn man auf ihn gehört hätte, sicher einige sehr fiese Ideen gehabt, wie man mit einer dubiosen Firma umgehen kann. Vor allem wenn sie im Geheimen agiert (worüber man nicht zu sehr nachdenken sollte, aber auch diese Idee hätte man genauer beleuchten können). Das hätte ein wirklich spannender Film, der auch die mit dem Shedding verbundenen ethnischen Fragen tiefgehender diskutiert, werden können.

Self-Less - Plakat
Self/Less – Der Fremde in mir (Self/Less, USA 2015)
Regie: Tarsem Singh
Drehbuch: Àlex Pastor, David Pastor
mit Ryan Reynolds, Ben Kingsley, Natalie Martinez, Matthew Goode, Victor Garber, Derek Luke, Michelle Dockery
Länge: 118 Minuten
FSK: ab 12 Jahre

Hinweise
Deutsche Homepage zum Film
Englische Homepage zum Film
Film-Zeit über „Self/Less“
Moviepilot über „Self/Less“
Metacritic über „Self/Less“
Rotten Tomatoes über „Self/Less“
Wikipedia über „Self/Less“


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