TV-Tipp für den 15. Oktober: Oblivion

Oktober 14, 2020

Vox, 20.15

Oblivion (Oblivion, USA 2013)

Regie: Joseph Kosinski

Drehbuch: Karl Gajdusek, Michael deBruyn (basierend auf der Graphic-Novel-Originalstory von Joseph Kosinski)

Nach dem Krieg gegen die Aliens verließen die Menschen die Erde. Nur einige Männer, wie Jack, sind als Reparaturtrupp für Alien-jagende Drohnen zurückgeblieben. Da stürzt ein Raumschiff mit einer Frau an Bord ab – und Jacks Leben gerät aus dem Ruder.

Optisch überzeugender SF-Film, bei dem man sein Gehirn nicht komplett abschalten sollte.

Mehr in meiner ausführlichen Besprechung.

mit Tom Cruise, Morgan Freeman, Olga Kurylenko, Andrea Riseborough, Nikolaj Coster-Waldau, Melissa Leo

Wiederholung: Samstag, 17. Oktober, 22.10 Uhr

Hinweise

Metacritic über „Oblivion“

Rotten Tomatoes über „Oblivion“

Wikipedia über „Oblivion“ (deutsch, englisch)

Collider: Interview mit Joseph Kosinski über „Oblivion“ (30. Dezember 2012)

Collider: Interview mit Joseph Kosinski über „Oblivion“ (2. April 2013)

Meine Besprechung von Joseph Kosinskis „Oblivion“ (Oblivion, USA 2013)

Meine Besprechung von Joseph Kosinskis „No Way Out – Gegen die Flammen“ (Only the Brave, USA 2017)


TV-Tipp für den 5. Juli: Oblivion

Juli 5, 2018

Vox, 20.15

Oblivion (Oblivion, USA 2013)

Regie: Joseph Kosinski

Drehbuch: Karl Gajdusek, Michael deBruyn (basierend auf der Graphic-Novel-Originalstory von Joseph Kosinski)

Nach dem Krieg gegen die Aliens verließen die Menschen die Erde. Nur einige Männer, wie Jack, sind als Reparaturtrupp für Alien-jagende Drohnen zurückgeblieben. Da stürzt ein Raumschiff mit einer Frau an Bord ab – und Jacks Leben gerät aus dem Ruder.

Optisch überzeugender SF-Film, bei dem man sein Gehirn nicht komplett abschalten sollte.

Mehr in meiner ausführlichen Besprechung.

mit Tom Cruise, Morgan Freeman, Olga Kurylenko, Andrea Riseborough, Nikolaj Coster-Waldau, Melissa Leo

Wiederholung: Freitag, 6. Juli, 01.05 Uhr (Taggenau!)

Hinweise

Amerikanische Homepage zum Film

Deutsche Homepage zum Film

Film-Zeit über „Oblivion“

Metacritic über „Oblivion“

Rotten Tomatoes über „Oblivion“

Wikipedia über „Oblivion“ (deutsch, englisch)

Collider: Interview mit Joseph Kosinski über „Oblivion“ (30. Dezember 2012)

Collider: Interview mit Joseph Kosinski über „Oblivion“ (2. April 2013)

Meine Besprechung von Joseph Kosinskis „Oblivion“ (Oblivion, USA 2013)

Meine Besprechung von Joseph Kosinskis „No Way Out – Gegen die Flammen“ (Only the Brave, USA 2017)


Neu im Kino/Filmkritik: Hat Susanne Bier eine „Zweite Chance“ verdient?

Mai 14, 2015

Andreas ist Polizist, glücklich verheiratet und ebenso glücklicher Vater. Wenn sein Sohn nachts schreit, kümmert er oder seine Frau Anne sich abwechselnd um ihn. Sie sind vorbildliche Eltern, die in einem ebenso vorbildichem Haus am See leben. Auch auf der Arbeit ist Andreas der ruhige, besonnene Polizist mit dem funktionierendem moralischen Kompass, der wild ausschlägt, als er, wieder einmal, auf Tristan trifft.
Tristan ist das Gegenteil von ihm: ein kleiner Drogenhändler mit vielen Vorstrafen, gewalttätig, dumm wie Brot und jetzt liiert mit der Junkiebraut Sanne, die in einer vermüllten Mietwohnung hausen. Aber wirklich schockiert ist Andreas, als sie in dieser Wohnung ein Baby entdecken. Andreas will es in staatliche Obhut geben, aber weil das Baby kerngesund ist, darf es bei seiner Mutter bleiben.
Außerdem kümmert sich Andreas um seinen Kollegen Simon, der nach einer Scheidung zwischen Suff und Strip-Club herumpöbelt und der seine Dienstmarke als Entschuldigung für schlechtes Verhalten benutzt.
Eines Nachts entdeckt Andreas, dass ihr Kind tot ist. Um Anne nicht zu verlieren, vertauscht er sein totes Kind mit Tristans lebendigem Kind und er versucht Anne davon zu überzeugen, dass ihr Kind noch lebt. Gleichzeitig versucht er Tristan hinter Gitter zu bringen. Dummerweise lieben Tristan und Sanne ihr Kind abgöttisch.
Das könnte jetzt der Auftakt für eine schwarzhumorige Komödie im Stil von „Arizona Junior“ von den Coen-Brüdern sein. Aber in „Zweite Chance“ gibt es nichts zu Lachen und auch nichts ist ironisch gemeint.
Es könnte auch der Auftakt für einen veritablen Kriminalfilm sein. Immerhin haben wir ein totes Baby, mehrere Verbrechen, Verbrecher und Polizisten, polizeiliche Ermittlungen und einen Polizist, der alles tut, um die zu ihm führenden Spuren zu verschwischen. Aber die Ausgangslage von „Zweite Chance“ ist viel zu konstruiert und die sich daraus entwickelnde Geschichte so krude, dass kein Krimi-Autor sich trauen würde, ernsthaft eine solche Kolportage anzubieten.
Aber als Drama über Vater- und Mutterschaft funktioniert der gut besetzte Film. Susanne Bier erzählt diese Geschichte voller Unwahrscheinlichkeiten über tote und lebendige Babys, die mehrmals vertauscht werden und einem alles toppendem Ende, nämlich so konzentriert, dass man mit den Charakteren und ihren Konflikten mitfiebert.
„Zweite Chance“ hat nämlich einen klar konturierten Konflikt. Die damit verbundenen moralischen Fragen sind auch ebenso klar erkennbar. Das Drama ist damit nah bei einem Philosophieseminar, das ernsthaft ein hypothetisches und extrem zugespitztes Problem diskutiert und sogar überraschend unterhaltsam ausfällt. Nur sollte man das Problem von „Zweite Chance“ nicht mit der Wirklichkeit verwechseln (Wer ist schon Polizist und hat gerade ein Ersatzbaby zur Hand?) – und auch nicht nachahmen.

Zweite Chance - Plakat

Zweite Chance (Un chance til, Dänemark 2014)
Regie: Susanne Bier
Drehbuch: Anders Thomas Jensen (nach einer Geschichte von Anders Thomas Jensen und Susanne Bier)
mit Nikolaj Coster-Waldau, Nikolaj Lie Kaas, Ulrich Thomsen, Maria Bonnevie, Lykke May Andersen
Länge: 98 Minuten
FSK: ab 12 Jahre

Hinweise
Deutsche Homepage zum Film
Film-Zeit über „Zweite Chance“
Moviepilot über „Zweite Chance“
Metacritic über „Zweite Chance“
Rotten Tomatoes über „Zweite Chance“
Wikipedia über „Zweite Chance“ (dänisch, englisch)
Meine Besprechung von Susanne Biers „Serena“ (Serena, USA/Frankreich 2014)


Neu im Kino/Filmkritik: „Oblivion“ oder So macht Science-Fiction Spaß

April 11, 2013

Im Gegensatz zu den normalen Alien-Invasions-Science-Fiction-Filmen à la „Independence Day“ in denen der Kampf der tapferen Erdbewohner gegen gesichts- und körperlose außerirdische Invasoren, die irgendetwas mit der Erde anstellen wollen, im Mittelpunkt steht, ist in Joseph Kosinskis „Oblivion“ die Schlacht bereits vorbei.

Die Menschen, die die Aliens vor sechs Jahrzehnten besiegten, müssen 2077 noch einige Rohstoffe aus der nach der Schlacht verwüsteten Erde bergen, ehe sie zu neuen Welten aufbrechen.

Jack Harper (Tom Cruise) kurvt in einem Hubschrauber-ähnlichem Gerät, dem Bubbleship, über die zerstörte Erde und repariert Drohnen, die Scavenger jagen. So werden die wenigen überlebenden Aliens genannt, die auch noch getötet werden sollen. Damit Harper den Aliens, wenn er von ihnen gefangen genommen wird, nichts über seine Mitmenschen verraten kann, wurde ihm – wir ahnen es bei dem Titel „Oblivion“, der mit „Vergessen“, „Vergesslichkeit“ oder „in Vergessenheit geraten“ übersetzt werden kann – vor dem Einsatz sein Gedächtnis gelöscht. Trotzdem hat er Flashback-artige Erinnerungen. Er denkt über seine Mission nach und hat sich an einem abgelegenen Bergsee ein kleines Paradies mit Basketball-Korb, Plattenspieler, einigen gut abgehangenen LPs und Büchern, die er in zerstörten Bibliotheken gefunden hat, aufgebaut.

Eines Tages senden die Scavenger ein Signal in den Weltraum. In der kurz darauf abstürzenden Kapsel, die anscheinend schon einige Jahrzehnte alt ist, findet er mehrere, sich im Tiefschlaf befindende Astronauten. Bevor die Drohnen diese Raumfahrer töten, kann Harper eine Astronautin retten.

Sie erinnert ihn an jemand – und dann werden die Beiden von unter der Erde lebenden Menschen, die es eigentlich nicht mehr geben dürfte, gefangen genommen.

Mehr will ich jetzt nicht über die Geschichte von „Oblivion“ verraten. Denn sie hat, wie eine „Twilight Zone“-Episode, noch einige Überraschungen, die vor acht Jahren, als „Tron: Legacy“-Regisseur Joseph Kosinski das erste Treatment schrieb, weitaus überraschender waren, als sie es heute sind und einige Wendungen könnte man, wie bei „Moon“ und „Looper“, endlos kritisieren oder einfach als Teil der Science-Fiction-Geschichte akzeptieren. Das gilt natürlich vor allem für die Prämisse, die Jack Harper zum letzten Mann auf der Erde macht.

Aber dann ist „Oblivion“ eine klassische, gut erzählte Science-Fiction-Geschichte, in der nicht die Action (wenig), die Special-Effects (eher wenig), sondern letztendlich die Charaktere im Mittelpunkt stehen. Und natürlich einige philosophische Fragen, wie die Frage, was einen Menschen ausmacht.

Gleichzeitig reflektiert „Oblivion“ im Gewand eines Science-Fiction-Films auch die Gegenwart. Eine Diskussion darüber würde einige überraschende Wendungen des Plots vorwegnehmen und dann stünde ich als Spielverderber da.

Aber spätestens bei der DVD-Veröffentlichung dieses guten Science-Fiction-Films können wir das ja vielleicht nachholen.

 

Eine Bemerkung zu den Super-Duper-Bildern: Gedreht wurde der Film mit einer hochauflösenden Sony F65-Kamera, deren Bilder in einer 4K-Auflösung problemlos in einem IMAX gezeigt werden können. Die Bilder sind zwar beeindruckend, aber mir und den Kollegen, mit denen ich mich nach dem Film vor dem IMAX unterhielt, erschloss sich der visuelle Gewinn gegenüber einer normalen Kinovorführung nicht. Einige sahen sich den Film sogar mit einer 3D-Brille an, weil ihnen die Bilder zu hell waren.

Das sollte man vielleicht wissen, bevor man in den Film geht.

Oblivion - Teaser Tom Cruise

Oblivion (Oblivion, USA 2013)

Regie: Joseph Kosinski

Drehbuch: Karl Gajdusek, Michael deBruyn (basierend auf der Graphic-Novel-Originalstory von Joseph Kosinski)

mit Tom Cruise, Morgan Freeman, Olga Kurylenko, Andrea Riseborough, Nikolaj Coster-Waldau, Melissa Leo

Länge: 125 Minuten

FSK: ab 12 Jahre

Hinweise

Amerikanische Homepage zum Film

Deutsche Homepage zum Film

Film-Zeit über „Oblivion“

Metacritic über „Oblivion“

Rotten Tomatoes über „Oblivion“

Wikipedia über „Oblivion“ (deutsch, englisch)

Collider: Interview mit Joseph Kosinski über „Oblivion“ (30. Dezember 2012)

Collider: Interview mit Joseph Kosinski über „Oblivion“ (2. April 2013)

Meine Besprechung des Tom-Cruise-Films „Mission: Impossible – Phantom Protokoll (Mission: Impossible – Ghost Protocol, USA 2011)

Meine Besprechung des Tom-Cruise-Films „Jack Reacher“ (Jack Reacher, USA 2012)

Tom Cruise in der Kriminalakte

 

 


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