TV-Tipp für den 18. November: Metallica: Through the Never

November 18, 2016

Arte, 21.40

Metallica: Through the Never (Metallica Through the Never, USA 2013)

Regie: Nimród Antal

Drehbuch: Nimród Antal, Kirk Hammett, James Hetfield, Robert Trujillo, Lars Ulrich

Brachialer Konzertfilm, in dem Metallica das tun, was sie am besten können, während es noch einige Bilder von einer vernachlässigbaren, aber gut aussehenden Nebenhandlung gibt.

Funktioniert garantiert gut als Ergänzung zur neuen Metallica-Platte.

mit James Hetfield (guitar, vocals), Kirk Hammett (guitar, background vocals), Robert Trujillo (bass, background vocals), Lars Ulrich (drums), Dane DeHaan (roadie), Fan-Crowd (yelling)

Hinweise

Homepage von Metallica

Amerikanische Homepage zum Film

Deutsche Homepage zum Film

Film-Zeit über „Metallica: Through the Never“

Moviepilot über „Metallica: Through the Never“

Metacritic über „Metallica: Through the Never“

Rotten Tomatoes über „Metallica: Through the Never“

Wikipedia über „Metallica: Through the Never“

Meine Besprechung von Nimród Antals „Metallica: Through the Never“ (Metallica Through the Never, USA 2013)

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Neu im Kino/Filmkritik: „Metallica: Through the Never“ mit Vollgas

Oktober 3, 2013

Zuletzt boten die Jungs von „Metallica“ ihren Fans „Metallica mit Orchester“ und „Metallica mit Lou Reed“ (genaugenommen: Lou Reed mit neuer Backing-Band und Songs, die als Robert-Wilson-Theaterstück begannen) und epischen Stadionrock, der zwar über zwei Stunden dauerte, aber auch irgendwie langweilig war.

Mit dem Film „Metallica: Through the Never“ wollen sie jetzt, in ihren Worten, etwas ganz Neues wagen und besinnen sich, zum Glück, auf alte Tugenden: denn letztendlich ist der Film ein schlanker, neunzigminütiger Konzertfilm, in dem sie wie in alten Tagen ohne Brimborium spielen. Wenn man die Filmgeschichte und das Bühnendesign weglässt, sind es einfach nur die vier Musiker von „Metallica“, – James Hetfield (guitar, vocals), Kirk Hammett (guitar, background vocals), Robert Trujillo, (bass, background vocals), Lars Ulrich (drums) -, die schonungslos ihre Instrumente quälen und, abgesehen von der Pflichtballade, hemmungslos losbrettern. Das dürfte das Fanherz wirklich erfreuen und genau für diese Menschen machte Nimród Antal („Kontroll“, „Armored“, „Predators“) seinen Film.

Nach einem atmosphärischem Anfang, in dem wir einen kurzen Blick in den Backstage-Bereich werfen, wird Trip (Dane DeHaan) losgeschickt. Er soll am anderen Ende der Stadt etwas für die Band unglaublich Wichtiges besorgen. Was erfahren wir erst später. Denn in dem Moment hat „Metallica“ schon die Bühne betreten und es ist infernalisch laut.

Auf seiner Fahrt erlebt Trip dann einige surrealistische Abenteuer, die lose mit den während des Konzerts gespielten Songs zusammenhängen und irgendwie auch das Geschehen auf der Bühne beeinflussen. Aber eigentlich besteht Trips Geschichte nicht mehr als aus einigen einprägsamen Bilder, die man fast alle im Trailer sieht und die nicht durchdachter als die fantastischen Bilderwelten eines Musik-Videos sind.

Im Mittelpunkt steht nämlich das Konzert, das Antal aus drei Konzerten in Vancouver und zwei in Edmonton komponierte. Er hatte sechzig Stunden Material, aufgenommen mit 24 Kameras, die er auch auf der sich mitten im Saal befindenden Bühne platzieren konnte. Entsprechend nah sind wir an den Musikern, die eine kurzweilige Mischung aus Fan-Hits, bekannten und unbekannten Songs spielen, dran. Trotzdem wird das mitreisende Konzert mit eher konventionellen Aufnahmen, die sich kaum von einem normalen Live-Mitschnitt unterscheiden, präsentiert. Und das ist gut so. Denn nichts lenkt vom Wesentlichen ab: der Band und der Musik. Auch die Bühnendeko, die Elemente aus früheren „Metallica“-Tourneen aufnimmt, ist zwar optisch und, wenn man darüber nachdenkt, technisch beeindruckend, aber doch eher ein illustrierendes Element.

Für „Metallica“-Fans ist Antals Film mit dem Back-to-Basics-Ansatz ein Muss. Denn hier spielen „Metallica“ wie früher. Deshalb sollte man, um den 3D-Konzertfilm wirklich genießen zu können, in ein Kino mit großer Leinwand und ordentlichen Boxen, die auch gnadenlos ausgelastet werden sollten, gehen. Heavy Metal gewinnt ja mit zunehmender Lautstärke.

Metallica Through the Never - Plakat

Metallica: Through the Never (Metallica Through the Never, USA 2013)

Regie: Nimród Antal

Drehbuch: Nimród Antal, Kirk Hammett, James Hetfield, Robert Trujillo, Lars Ulrich

mit James Hetfield (guitar, vocals), Kirk Hammett (guitar, background vocals), Robert Trujillo (bass, background vocals), Lars Ulrich (drums), Dane DeHaan (roadie), Fan-Crowd (yelling)

Länge: 93 Minuten

FSK: ab 16 Jahre

Hinweise

Homepage von Metallica

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Film-Zeit über „Metallica: Through the Never“

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Das Making of

Das „Rock am Ring“-Konzert 2012


TV-Tipp für den 3. August: Armored

August 3, 2013

 

Sat.1, 22.15

Armored (USA 2009, R.: Nimrod Antal)

Drehbuch: James V. Simpson

Die Mannschaft eines Geldtransporters will einen Überfall fingieren und mit der Beute (42 Millionen Dollar) verschwinden. Selbstverständlich geht der Plan schief und die Jungs gehen sich gegenseitig an die Gurgel.

Geradliniges B-Movie, das ohne Überraschungen sein Programm abspult und seinen hochkarätigen Cast vollkommen verschenkt. Sogar für die Die-Hard-Heist-Movie-Fans eine enttäuschende Angelegenheit, weil die Diskrepanz zwischen Besetzung, Anspruch und Wirklichkeit zu groß ist.

mit Matt Dillon, Jean Reno, Fred Ward, Columbus Short, Skeet Ulrich, Laurence Fishburne, Amaury Nolasco, Milo Ventimiglia

Wiederholung: Sonntag, 4. August, 01.50 Uhr (Taggenau!)

Hinweise

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Film-Zeit über „Armored“

Metacritic über „Armored“

Rotten Tomatoes über „Armored“

John Robert Marlow interviewt Drehbuchautor James V. Simpson


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