TV-Tipp für den 20. Dezember: Der Fremde im Zug – Eine Dame verschwindet – Hitchcock/Truffaut

Dezember 20, 2018

Ein Alfred-Hitchcock-Abend mit zwei selten gezeigten Filmen und einer guten Doku. Das ist wie Weihnachten. Nur schöner.

Arte, 20.15

Der Fremde im Zug (Strangers on a train, USA 1951)

Regie: Alfred Hitchcock

Drehbuch: Raymond Chandler, Czenzi Ormonde

LV: Patricia Highsmith: Strangers on a train, 1950 (Alibi für zwei, Zwei Fremde im Zug)

Während einer Bahnfahrt schlägt ein Bruno Anthony dem Tennis-Profi Haines einen vertauschten Mord vor. Haines hält dies für einen schlechten Scherz, bis seine Frau ermordet wird und Bruno den zweiten Mord einfordert.

Nach einigen Misserfolgen war “Der Fremde im Zug” wieder ein Kassenerfolg für Alfred Hitchcock. Die Highsmith-Verfilmung markiert den Beginn von Hitchcocks goldenen fünfziger Jahre. Heute hat „Der Fremde im Zug“ einen festen Platz im Hitchcock-Kanon hat.

Mit Robert Walker, Farley Granger, Patricia Hitchcock, Leo G. Carroll, Ruth Roman, Laura Elliott

Auch bekannt als “Verschwörung im Nordexpress”

Wiederholung: Freitag, 21. Dezember, 13.45 Uhr

Hinweise

Rotten Tomatoes über „Der Fremde im Zug“

Wikipedia über „Der Fremde im Zug“ (deutsch, englisch) und über Patricia Highsmith (deutsch, englisch)

Times: The 50 Greatest Crime Writers No 1: Patricia Highsmith

Kaliber .38 über Patricia Highsmith (Bibliographie)

Krimi-Couch über Patricia Highsmith

Kirjasto über Patricia Highsmith

Wired for Books: Don Swain redet mit Patricia Highsmith (1987)

Gerald Peary redet mit Patricia Highsmith (Sight and Sound – Frühling 1988 )

Meine Besprechung der Patricia-Highsmith-Verfilmung “Die zwei Gesichter des Januars” (The two Faces of January, Großbritannien/USA/Frankreich 2014)

Meine Besprechung von Todd Haynes‘ Patricia-Highsmith-Verfilmung „Carol“ (Carol, USA/Großbritannien/Frankreich 2015)

Kriminalakte über Patricia Highsmith

Arte, 21.50

Eine Dame verschwindet (The Lady vanishes, Großbritannien 1938)

Regie: Alfred Hitchcock

Drehbuch: Sidney Gilliat, Frank Launder, Alma Reville

LV: Ethel Lina White: The wheel spins, 1936 (Eine Dame verschwindet)

Im Balkanexpress verschwindet eine nette, ältere Dame. Eine junge Frau und ein ebenfalls junger Mann suchen sie, obwohl die anderen Passagiere behaupten, die alte Dame habe niemals existiert.

Hitchcocks letzter bedeutender englischer Film. Danach ging’s nach Hollywood und der Rest ist, wie man so sagt, Geschichte.

“Die hervorragenden Schauspieler tragen das ihre dazu bei, aus der launigen Geschichte ein fesselndes Abenteuer zu machen. Am überzeugendsten aber siegt hier Hitchcocks Genie, den Thrill aus dem kontrapunktischen Spiel von Suspense und Komik zu schöpfen.” (Robert A. Harris/Michael S. Lasky: Alfred Hitchcock und seine Filme)

Mit Margaret Lockwood, Michael Redgrave, Paul Lukas, Dame May Whitty, Googie Withers, Cecil Parker

Hinweise

Rotten Tomatoes über „Eine Dame verschwindet“

Wikipedia über „Eine Dame verschwindet“ (deutsch, englisch)

Arte, 23.25

Hitchcock–Truffaut (Hitchcock/Truffaut, Frankreich 2015)

Regie: Kent Jones

Drehbuch: Kent Jones, Serge Toubiana

Achtzigminütige Doku über das legendäre Gespräch zwischen Alfred Hitchcock und Francois Truffaut und wie dieses als „Mr. Hitchcock, wie haben Sie das gemacht?“ veröffentlichte Gespräch die Arbeit von jüngeren Regisseuren beeinflusste.

Mit Alfred Hitchcock, Francois Truffaut, Wes Anderson, Olivier Assayas, Peter Bogdanovich, Arnaud Desplechin, David Fincher, James Gray, Kiyoshi Kurosawa, Richard Linklater, Paul Schrader, Martin Scorsese

Hinweise

Rotten Tomatoes über „Hitchcock-Truffaut“

Wikipedia über Alfred Hitchcock (deutsch, englisch)

Meine Besprechung von „Alfred Hitchcock präsentiert – Teil 1“

Meine Besprechung von „Alfred Hitchcock präsentiert – Teil 2“

Meine Besprechung von „Alfred Hitchcock zeigt – Teil 1“

Meine Besprechung von „Alfred Hitchcock zeigt – Teil 2“

Meine Besprechung von Alfred Hitchcocks „Mr. und Mrs. Smith“

Meine Besprechung von Thilo Wydras „Alfred Hitchcock“

Meine Besprechung von Robert V. Galluzzos “Psycho Legacy” (The Psycho Legacy, USA 2010 – eine sehenswerte Doku über die “Psycho”-Filme mit Anthony Perkins, mit vielen Stunden informativem Bonusmaterial)

Meine Besprechung von Stephen Rebellos “Hitchcock und die Geschichte von ‘Psycho’” (Alfred Hitchcock and the Making of ‘Psycho’, 1990)

Meine Besprechung von Sacha Gervasis Biopic “Hitchcock” (Hitchcock, USA 2012)

Meine Besprechung von Henry Keazors (Hrsg.) “Hitchcock und die Künste” (2013)

Alfred Hitchcock in der Kriminalakte


TV-Tipp für den 30. Mai: Frau ohne Gewissen

Mai 30, 2016

Arte, 20.15
Frau ohne Gewissen (USA 1944, Regie: Billy Wilder)
Drehbuch: Raymond Chandler, Billy Wilder
LV: James M. Cain: Double Indemnity, 1936 (Doppelte Abfindung)
Ein Versicherungsagent verliebt sich mit tödlichen Konsequenzen in die falsche Frau.
„Der Prototyp des Film noir über die Frau als Femme fatale, einer der besten Filme Wilders und der Vorlage Cains weit überlegen.“ (Paul Werner: Film noir und Neo-Noir)
Mti Fred MacMurray, Barbara Stanwyck, Edward G. Robinson
Wiederholung: Dienstag, 31. Mai, 14.00 Uhr
Hinweise

Rotten Tomatoes über „Frau ohne Gewissen“

Wikipedia über „Frau ohne Gewissen“ (deutsch, englisch)

Turner Classic Movies über „Frau ohne Gewissen“

Noir of the Week über „Frau ohne Gewissen“


TV-Tipp für den 12. Juli: Tote schlafen fest

Juli 12, 2015

Arte, 20.15

Tote schlafen fest (USA 1946, Regie: Howard Hawks)

Drehbuch: William Faulkner, Leigh Brackett, Jules Furthman

LV: Raymond Chandler: The big sleep, 1939 (Der große Schlaf)

Privatdetektiv Philip Marlowe soll einen Erpresser finden. Zuerst findet er zwei schöne Töchter und viele Leichen.

Unbestritten – neben „Der Malteser Falke“ – der Klassiker unter den Privatdetektiv-Krimis und eines der Meisterwerke des Film Noir.

Im Anschluss, um 22.05 Uhr, läuft „Bacall on Bogart“.

Mit Humphrey Bogart, Lauren Bacall, Elisha Cook Jr.

Wiederholung: Mittwoch, 15. Juli, 13.50 Uhr

Hinweise

Rotten Tomatoes über „Tote schlafen fest“

Turner Classic Movies über „Tote schlafen fest“

Thrilling Detective über Raymond Chandler und Philip Marlowe

Wikipedia über Raymond Chandler (deutsch, englisch) und „Tote schlafen fest“ (deutsch, englisch)

Noir of the Week über „Tote schlafen fest“


TV-Tipp für den 16. März: Die blaue Dahlie

März 16, 2015

Arte, 20.15
Die blaue Dahlie (The Blue Dahlia, USA 1945)
Regie: George Marshall
Drehbuch: Raymond Chandler
Johnny kehrt aus dem Krieg heim und erwischt seine Frau mit einem anderen Mann. Kurz darauf ist sie tot – und er ist natürlich der Hauptverdächtige. Aber die Frau des Nebenbuhler hilft ihm bei der Tätersuche.
Damals war der Film ein gewaltiger Kassenschlager. Alan Ladd und Veronika Lake spielten nach „Die Narbenhand“ (This gun for hire, USA 1942) und „Der gläserne Schlüssel“ (The glass key, USA 1942) wieder zusammen. Der beim amerikanischen Publikum sehr beliebte William Bendix hatte eine wichtige Nebenrolle und die Story verband gelungen einen Krimi mit einer pessimistischen Beschreibung der damaligen Gesellschaft. Dafür erhielt Raymond Chandler eine Oscar-Nominierung.
Mehr in meiner ausführlichen Besprechung.
Anschließend, um 21.50 Uhr, läuft „Unter falschem Verdacht“ (Frankreich 1947, Regie: Georges Clouzot). Dranbleiben lohnt sich.
Mit Alan Ladd, Veronica Lake, Willam Bendix, Howard da Silva, Doris Dowling
Wiederholung: Donnerstag, 19. März, 23.35 Uhr

Hinweise

Noir of the Week über „The Blue Dahlia“

Thrilling Detective über Raymond Chandler

Kirjasto über Raymond Chandler

Krimi-Couch über Raymond Chandler

Mordlust über Raymond Chandler

Raymond Chandler in der Kriminalakte

Meine Besprechung von Geroge Marshalls „Der große Bluff“ (Destry rides again, USA 1939)

Meine Besprechung von George Marshalls „Die blaue Dahlie (The Blue Dahlia, USA 1945)


TV-Tipp für den 9. März: Der Dritte im Hinterhalt

März 9, 2014

BR, 23.45

Der Dritte im Hinterhalt (USA 1969, R.: Paul Bogart)

Drehbuch: Stirling Silliphant

LV: Raymond Chandler: The little sister, 1949 (Die kleine Schwester)

Im Auftrag einer mysteriösen Blondine soll Marlowe deren Bruder finden.

Ziemlich langweilige Chandler-Verfilmung, aber ein Privatdetektivkrimi mit „Jim Rockford“ kann nicht ganz schlecht sein.

Mit James Garner, Rita Moreno, Jackie Coogan, Bruce Lee (vor allem Stunts)

Hinweise

Thrilling Detective über Raymond Chandler und Philip Marlowe

Wikipedia über Raymond Chandler (deutsch, englisch)

Raymond Chandler in der Kriminalakte


Michael Connelly unterhält sich mit Elliott Gould über „Der Tod kennt keine Wiederkehr“

Februar 12, 2014

Vor einigen Minuten entdeckt:

Michael Connelly unterhielt sich am 25. März 2012 mit Philip-Marlowe-Darsteller Elliott Gould über die legendäre Raymond-Chandler-Verfilmung „Der Tod kennt keine Wiederkehr“ (The long goodbye, USA 1972, Regie: Robert Altman, Drehbuch: Leigh Brackett)

Hier ist der Trailer

Ich sollte mir den Film mal wieder ansehen.


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