TV-Tipp für den 29. November: Stephen Kings Es

November 29, 2017

Kabel 1, 20.15

Stephen Kings Es (It, USA 1990)

Regie: Tommy Lee Wallace

Drehbuch: Lawrence D. Cohen, Tommy Lee Wallace

LV: Stephen King: It, 1986 (Es)

Nach Ewigkeiten wird die erste Verfilmung von Stephen Kings „Es“ wieder im TV gezeigt und Kabel 1 ist so nett, den TV-Zweiteiler in einem Stück zu zeigen. Die äußerst gelungene Neuverfilmung (bzw. die Verfilmung eines Teils des Buches) läuft seit einigen Wochen sehr erfolgreich im Kino.

Daher muss über die Geschichte wohl wenig gesagt werden: Schon als Kinder kämpften die sieben Freunde gegen den Clown Pennywise, der alle dreißig Jahre aus der Kanalisation von Derry, Maine, auftaucht, und die Kinder des Ortes töten will. Jetzt müssen wie wieder gegen ihn kämpfen. Können sie ihn jetzt endgültig besiegen?

Tommy Lee Wallaces TV-Verfilmung hat heute vor allem wegen dem von Tim Curry gespieltem Clown Pennywise Kultstatus.

Unter den zahlreichen King-Verfilmungen ist die aufwendige, dreistündige TV-Produktion ‚Es‘ eine der gelungensten. Nicht so sehr Blut und Leichen sind ihre Mittel, sondern das raffinierte Spiel mit den Erwartungen und Ängsten der Zuschauer. (stern-tv-magazin)“ (Fischer Film Almanach 1992)

mit Tim Curry, Harry Anderson, Dennis Christopher, Richard Masur, Annette O’Toole, Tim Reid, John Ritter, Richard Thomas, Seth Green

Wiederholung: Donnerstag, 30. November, 22.30 Uhr (wieder beide Teile)

Hinweise

Rotten Tomatoes über „Stephen King’s It“

Wikipedia über „Stephen King’s It“ (deutsch, englisch)

Homepage von Stephen King

Mein Porträt zu Stephen Kings Geburtstag

Meine Besprechung von Stephen Kings/Richard Bachmans „Qual“ (Blaze, 2007)

Meine Besprechung von Stephen Kings „Nachgelassene Dinge“ (The things they left behind) in Ed McBains „Die hohe Kunst des Mordens“ (Transgressions, 2005)

Meine Besprechung von Stephen Kings „Colorado Kid“ (The Colorado Kid, 2005)

Meine Besprechung von Joe Hill/Stephen King/Richard Mathesons „Road Rage“ (Road Rage, 2012)

Meine Besprechung der auf Stephen Kings Novelle “The Colorado Kid” basierenden TV-Serie “Haven”

Stephen King in der Kriminalakte, in seinem Trailer-Park und auf Europa-Tour

Meine Besprechung von Kimberly Peirces Stephen-King-Verfilmung “Carrie” (Carrie, USA 2013)

Meine Besprechung von Tod Williams‘ Stephen-King-Verfilmung „Puls“ (Cell, USA 2016)

Meine Besprechung von Stephen Kings „Der dunkle Turm: Schwarz“ (The Dark Tower: The Gunslinger, 1982) und von Nikolaj Arcels Romanverfilmung „Der dunkle Turm“ (The dark Tower, USA 2017)

Meine Besprechung von Andy Muschiettis „Es“ (It, USA 2017)

Die Vorlage

Es von Stephen King

in der ungekürzten Übersetzung und daher bestens geeignet für lange Flüge, lange Winterabende ohne die doofe Verwandtschaft, ausgedehnte Strandurlaube ohne die Liebsten und Zugfahrten mit den üblichen, niemals angekündigten, mental fest eingeplanten Verspätungen.

Zum Filmstart spendiert der Verlag ein neues Titelbild.

Stephen King: Es

(übersetzt von Alexandra von Reinhardt und Joachim Körber, bearbeitet und teilweise neu übersetzt von Anja Heppelmann)

Heyne, 2017 (Movie Tie-In)

1536 Seiten

14,99 Euro

Erstausgabe der ungekürzten Übersetzung: 2011

Ältere Ausgaben enthalten eine gekürzte Übersetzung.

Originalausgabe

It

Viking, 1986


TV-Tipp für den 23. April: Heaven’s Gate – Das Tor zum Himmel

April 22, 2017

Arte, 20.15
Heaven’s Gate – Das Tor zum Himmel (USA 1980, Regie: Michael Cimino)
Drehbuch: Michael Cimino
Michael Ciminos epische, lose vom Johnson County War inspirierte Chronik eines blutigen Krieges zwischen neuen Siedlern aus Osteuropa und alteingesessenen Großgrundbesitzern in Wyoming um 1890, bei dem die Nationalgarde den Großgrundbesitzern zum Sieg verhalf.
Ein jeder Beziehung grandioser Western, der damals auch grandios floppte. Heute ist er als Klassiker anerkannt, erhielt 2012 den Ehrenlöwen der Filmfestspiele Venedig – und wartet in Deutschland immer noch auf eine würdige DVD/Blu-ray-Ausgabe, die es in den USA schon lange gibt.
In Deutschland lief der Film erst 1985 im Kino an und der Fischer Film Almanach schrieb: „irgendwann einmal wird (…) ‚Heaven’s Gate‘ – vermutlich in der langen Originalfassung – als Meisterwerk und Kultfilm entdeckt werden.“
In Deutschland lief die 219-minütige Originalfassung. In den damals Ronald-Reagan-patriotisch besoffenen USA wurde der Film kurz nach dem Kinostart auf 149 Minuten gekürzt und immer noch wollte niemand das kritische Geschichtsbild sehen.
Cimino drehte davor „Die letzten beißen die Hunde“ und „Die durch die Hölle gehen“. Beides hochgelobte und an der Kinokasse erfolgreiche Filme. Danach kämpfte er um jeden Film, schaffte aber noch „Im Jahr des Drachen“, „Der Sizilianer“ (eher nett) und „24 Stunden in seiner Gewalt“.
mit Kris Kristofferson, Christopher Walken, John Hurt, Isabelle Huppert, Joseph Cotten, Jeff Bridges, Sam Waterston, Brad Dourif, Richard Masur, Mickey Rourke (fast sein Debüt)
Hinweise
Rotten Tomatoes über „Heaven’s Gate“
Wikipedia über „Heaven’s Gate“ (deutsch, englisch)
Kriminalakte: Publikumsgespräch über „Heaven’s Gate“ mit Michael Cimino und Kris Kristofferson


TV-Tipp für den 4. April: Heaven’s Gate – Das Tor zum Himmel

April 4, 2015

3sat, 22.20
Heaven’s Gate – Das Tor zum Himmel (USA 1980, Regie: Michael Cimino)
Drehbuch: Michael Cimino
Michael Ciminos epische, lose vom Johnson County War inspirierte Chronik eines blutigen Krieges zwischen neuen Siedlern aus Osteuropa und alteingesessenen Großgrundbesitzern in Wyoming um 1890, bei dem die Nationalgarde den Großgrundbesitzern zum Sieg verhalf.
Ein jeder Beziehung grandioser Western, der damals auch grandios floppte. Heute ist er als Klassiker anerkannt, erhielt 2012 den Ehrenlöwen der Filmfestspiele Venedig – und wartet in Deutschland immer noch auf eine würdige DVD/Blu-ray-Ausgabe, die es in den USA schon lange gibt.
In Deutschland lief der Film erst 1985 im Kino an und der Fischer Film Almanach schrieb: „irgendwann einmal wird (…) ‚Heaven’s Gate‘ – vermutlich in der langen Originalfassung – als Meisterwerk und Kultfilm entdeckt werden.“
In Deutschland lief die 219-minütige Originalfassung. In den damals Ronald-Reagan-patriotisch besoffenen USA wurde der Film kurz nach dem Kinostart auf 149 Minuten gekürzt und immer noch wollte niemand das kritische Geschichtsbild sehen.
Cimino drehte davor „Die letzten beißen die Hunde“ und „Die durch die Hölle gehen“. Beides hochgelobte und an der Kinokasse erfolgreiche Filme. Danach kämpfte er um jeden Film, schaffte aber noch „Im Jahr des Drachen“, „Der Sizilianer“ (eher nett) und „24 Stunden in seiner Gewalt“.
mit Kris Kristofferson, Christopher Walken, John Hurt, Isabelle Huppert, Joseph Cotten, Jeff Bridges, Sam Waterston, Brad Dourif, Richard Masur, Mickey Rourke (fast sein Debüt)
Hinweise
Rotten Tomatoes über „Heaven’s Gate“
Wikipedia über „Heaven’s Gate“ (deutsch, englisch)
Kriminalakte: Publikumsgespräch über „Heaven’s Gate“ mit Michael Cimino und Kris Kristofferson


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