TV-Tipp für den 14. Februar: Der Moment der Wahrheit

Februar 13, 2020

One, 22.40

Der Moment der Wahrheit (Truth, USA 2015)

Regie: James Vanderbilt

Drehbuch: James Vanderbilt

LV: Mary Mapes: Truth and Duty: The Press, The President and The Privilege of Power, 2005

Im Sommer 2004 erfährt „60 Minutes II“-Produzenten Mary Mapes (Cate Blanchett), dass US-Präsident George Bush bei den Angaben zu seiner Militärzeit log. Sie und ihr Reporterteam recherchieren für eine TV-Reportage, die von Dan Rather (Robert Redford) präsentiert wird. Danach bricht, mitten im Wahlkampf, ein wahrer Shitstorm über sie herein.

Ein auf wahren Ereignissen basierendes, oft zu einseitig auf Mapes‘ Seite stehendes Journalistendrama. Letztendlich ist Vanderbilts von guten Absichten und guten Schauspielern getragenes Regiedebüt nur solala.

Gegen das wenige Monate vorher in den Kinos angelaufene, mit dem Oscar als bester Film des Jahres ausgezeichnete Drama „Spotlight“ sieht „Der Moment der Wahrheit“ reichlich blass aus.

Mehr in meiner ausführlichen Besprechung.

mit Cate Blanchett, Robert Redford, Topher Grace, Dennis Quaid, Elisabeth Moss, Bruce Greenwood, Stacy Keach, John Benjamin Hickey, Dermot Mulroney

Hinweise

Moviepilot über „Der Moment der Wahrheit“

Metacritic über „Der Moment der Wahrheit“

Rotten Tomatoes über „Der Moment der Wahrheit“

Wikipedia über „Der Moment der Wahrheit“ (deutsch, englisch)

Meine Besprechung von James Vanderbilts „Der Moment der Wahrheit“ (Truth, USA 2015)


TV-Tipp für den 5. Januar: Ein Mann wird gejagt

Januar 4, 2020

Tele 5, 20.15

Ein Mann wird gejagt (The Chase, USA 1965)

Regie: Arthur Penn

Drehbuch: Lillian Hellman, Michael Wilson (ungenannt), Horton Foote (ungenannt), Ivan Moffat (ungenannt)

LV: Horton Foote: The Chase (Bühnenstück 1952, später zu einem Roman verarbeitet)

In einer texanischen Kleinstadt jagt ein rachsüchtiger Mob einen entflohenen Häftling. Der Sheriff versucht die Katastrophe zu verhindern.

Hellman jammerte später, die ungenannten Drehbuchautoren hätten ihr Buch verhunzt, Penn autorisierte den Film nicht und dem Studio gefielen die Einnahmen nicht. Kurz: ein ziemliches Desaster, das auch im Rückblick, trotz gelungener Momente, nicht viel besser wird.

„Ein Mann wird gejagt“ ist ein Film, „der über weite Strecken hinter seinen Möglichkeiten bleibt. Seine Bildsymbolik…ist allzu dick aufgetragen, die Topographie der Ortschaft sowie die Hierarchie ihrer Bewohner sind dagegen nicht sorgfältig genug ausgearbeitet, das grandiose Darstellerensemble bleibt sträflich unterfordert.“ (Michael Omasta in Lars-Olav Beier/Robert Müller: Arthur Penn)

Im Anschluss, um 23.00 Uhr, zeigt Tele 5 den Klassiker „Die Faust im Nacken“ (USA 1954). Ebenfalls mit Marlon Brando.

Mit Marlon Brando, Robert Redford, Jane Fonda, Angie Dickinson, E. G. Marshall, Robert Duvall

Wiederholung: Dienstag, 7. Januar, 02.05 Uhr (Taggenau!)

Hinweise

Rotten Tomatoes über „Ein Mann wird gejagt“

Wikipedia über „Ein Mann wird gejagt“ (deutsch, englisch)

Kriminalakte: Mein Nachruf auf Arthur Penn

Arthur Penn in der Kriminalakte


TV-Tipp für den 1. Januar: Der große Gatsby

Januar 1, 2020

Arte, 20.15

Der große Gatsby (The great Gatsby, USA 1974)

Regie: Jack Clayton

Drehbuch: Francis Ford Coppola

LV: F. Scott Fitzgerald: The great Gatsby, 1925 (Der große Gatsby)

Auf Long Island veranstaltet der geheimnisumwitterte Jay Gatsby in den zwanziger Jahren glamouröse Partys. Da trifft er wieder seine große, inzwischen verheiratete Liebe Daisy.

Was für ein dröger Fehlschlag: „Der Pate“ Francis Ford Coppola übertrug die Worte von F. Scott Fitzgerald fein säuberlich in sein Drehbuch. Aber irgendwo zwischen Drehbeginn und Filmpremiere verflüchtigte sich Fitzgeralds Geist.

Während des Sehens erfreut man sich an der prächtigen Ausstattung (wozu in diesem Fall auch der A-Cast gehört), staunt über etliche erstaunlich gelungene Bildkompositionen (dafür dürfte Kameramann Douglas Slocombe verantwortlich sein) und sinniert über die vielen vertanenen Möglichkeiten, den Stoff für das damalige (und ein heutiges) Publikum relevant zu gestalten. Jack Clayton interessierte das alles nicht. Er liefert, ohne erkennbare Ambitionen, nur langweiliges Ausstattungskino.

Immerhin lädt Claytons Film dazu ein, F. Scott Fitzgeralds sehr kurzen Roman, einen Klassiker der US-Literatur, zu lesen.

Die anderen Verfilmungen scheinen ähnlich misslungen zu sein.

mit Robert Redford, Mia Farrow, Bruce Dern, Karen Black, Scott Wilson, Sam Waterston, Louis Chiles, Howard DaSilva, Robert Blossom, Patsy Kensit

Wiederholungen

Donnerstag, 2. Januar, 23.45 Uhr

Sonntag, 5. Januar, 14.30 Uhr

Hinweise

Rotten Tomatoes über „Der große Gatsby“

Wikipedia über „Der große Gatsby“ (deutsch, englisch)


TV-Tipp für den 14. Dezember: The Company You Keep – Die Akte Grant

Dezember 13, 2019

RTL II, 22.15

The Company You Keep – Die Akte Grant (The Company you keep, USA 2013)

Regie: Robert Redford

Drehbuch: Lem Dobbs

LV: Neil Gordon: The Company you keep, 2003

Nachdem eine Weathermen-Kampfgefährtin verhaftet wird und ein neugieriger Jungspund-Journalist seine vierzig Jahre zurückliegende terroristische Vergangenheit enthüllt, taucht der angesehene Bürgerrechtsanwalt Jim Grant unter. Um, wie der Journalist vermutet, seine Unschuld zu beweisen.

Spannender, im positiven Sinn altmodischer, vor allem auf die Dialoge setzender Polit-Thriller, bei dem der Polit-Teil eher eine Beigabe ist und die vielen bekannten Gesichter, denen Robert Redford (als Grant) auf seiner Flucht vor dem FBI begegnet, erfreuen zuerst das Auge des gestandenen Kinofans und sorgen dann für eine angenehme Verunsicherung. Denn bei diesem All-Star-Ensemble ist schnell vollkommen unklar, wer nur einen kurzen Gastauftritt hat und wer nicht.

mit Robert Redford, Shia LaBeouf, Julie Christie, Susan Sarandon, Nick Nolte, Terrence Howard, Anna Kendrick, Stanley Tucci, Chris Cooper, Richard Jenkins, Brendan Gleeson, Brit Marling, Sam Elliott, Stephen Root, Jackie Evancho

Wiederholung: Montag, 16. Dezember, 02.55 Uhr (Taggenau!)

Hinweise

Rotten Tomatoes über „Die Akte Grant“

Wikipedia über „Die Akte Grant“ (deutsch, englisch)


TV-Tipp für den 6. Dezember: Butch Cassidy und Sundance Kid

Dezember 5, 2019

3sat, 22.25

Butch Cassidy und Sundance Kid (Butch Cassidy and Sundance Kid, USA 1969)

Regie: George Roy Hill

Drehbuch: William Goldman

In Wirklichkeit waren Butch Cassidy und Sundance Kid zwei Verbrecher, die zu Legenden wurden, und deren Leben öfters verfilmt wurde. Am erfolgreichsten von George Roy Hill, nach einem Drehbuch von William Goldman, der damit in die Topliga der Drehbuchautoren aufstieg, und mit Paul Newman als Butch Cassidy und Robert Redford als Sundance Kid. Der eine war damals schon ein Star, der andere danach.

In „Butch Cassidy und Sundance Kid“ erzählen sie das Leben der beiden Verbrecher in einem locker-flockigen Stil, bei dem die beiden einfach nette Jungs sind, die gegen die Autoritäten kämpfen, Züge und Banken überfallen, immer ihren Spaß haben und die besten Freunde sind.

Der Film war ein Kinohit. 1973 trafen sich George Roy Hill, Paul Newman und Robert Redford wieder für die ebenfalls sehr erfolgreiche Gaunerkomödie „Der Clou“ (The Sting, USA 1973), die mir nicht so gefällt. William Goldman erhielt für „Butch Cassidy und Sundance Kid“ einen Drehbuchoscar und schrieb in den nächsten Jahren die Drehbücher für „Vier schräge Vögel/Zwei dufte Typen“ (The hot rock, USA 1972), „Die Frauen von Stepford“ (The Stepford Wives, USA 1975), „Tollkühne Flieger“ (The great Waldo Pepper, USA 1975, ein schöner, unterschätzter Film mit Robert Redford), „Die Unbestechlichen“ (All the President’s Men, USA 1976, für den er seinen zweiten Drehbuchoscar erhielt) und „Der Marathon-Mann“ (Marathon Man, USA 1976, nach seinem Roman).

mit Robert Redford, Paul Newman, Katherine Ross, Strother Martin, Henry Jones, Jeff Corey

Hinweise

Turner Classic Movies über „Butch Cassidy und Sundance Kid“

Rotten Tomatoes über „Butch Cassidy und Sundance Kid“

Wikipedia über „Butch Cassidy und Sundance Kid“ (deutsch, englisch)

Meine Besprechung von George Roy Hills „Butch Cassidy und Sundance Kid“ (Butch Cassidy and Sundance Kid, USA 1969)


DVD-Kritik: Robert Redford, „Ein Gauner & Gentleman“ macht jetzt Hausbesuche

September 16, 2019

Zum Kinostart von David Lowerys wunderschönem „Ein Gauner & Gentleman“ schrieb ich ziemlich begeistert:

Vor dem Kinostart sagte Robert Redford, dass „Ein Gauner & Gentleman“ sein letzter Film sein werde. Danach wolle der 82-jährige in den wohlverdienten Ruhestand gehen. Inzwischen ist er sich anscheinend nicht mehr so sicher, ob David Lowerys warmherzige Gaunerkomödie „Ein Gauner & Gentleman“ wirklich sein letzter Film sein soll.

David Lowery, der Redford bereits in seinem Kinderfilm „Elliot, der Drache“ inszenierte, erzählt die Geschichte von Forrest Tucker, einem notorischen Bankräuber, der inzwischen ein alter, aber immer noch junggebliebener Gentleman ist. Er ist ein Berufsverbrecher, der immer wieder in Haft saß, ausbrach und jetzt weiter Banken überfällt. Sein jüngster Überfall, dieses Mal in Dallas, lief wieder einmal so höflich und gesittet ab, dass wir unwillkürlich an „Out of Sight“ Jack Foley (George Clooney) denken müssen. Wobei es historisch korrekt wahrscheinlich umgekehrt war. Denn Tucker, den es wirklich gab, begann seine Verbrecher- und Ausbrecherkarriere 1936 als Fünfzehnjähriger und Lowerys Film spielt 1981. Der von Elmore Leonard erfundene Foley betrat erst später zuerst die literarische und dann die filmische Bühne.

Forrest Tucker war ein vollendeter Gentleman, der seine Verbrechen ohne Gewalt verübte. Den Revolver, den er dabei hatte, zeigte er niemals. Aber diese Angewohnheit erklärt den Originaltitel des Films, der auf der gleichnamigen „The New Yorker“-Reportage von David Grann basiert. Trotzdem ist der deutsche Titel „Ein Gauner & Gentleman“ viel zutreffender.

Als Gentleman hält Tucker auf seiner Flucht vor der Polizei selbstverständlich an, um einer Frau, die Probleme mit ihrem Auto hat, zu helfen. Auch wenn er keine Ahnung von Autos hat. Er unterhält sich mit Jewel (Sissy Spacek). Er fährt sie nach Hause und das ist der Beginn einer wundervollen, erwachsenen Beziehung, in der sich zwei Menschen redend näherkommen.

Diese Liebesgeschichte könnte sein Abschied vom Verbrecherleben sein, wenn er nicht ein Berufsverbrecher wäre, der einfach gerne das tut, was er tut. Also raubt er weiter Banken aus mit seinen Verbrecherkumpels, der „Over-the-Hill-Gang“. Sie besteht aus Teddy (Danny Glover) und Waller (Tom Waits). Der Musiker, dessen letzte CD 2011 erschien, und Ab-und-zu-Schauspieler wurde dafür aus seinem filmischen Ruhestand gezerrt.

Verfolgt werden sie über Landesgrenzen hinweg von Detective John Hunt. Casey Affleck liefert eine weitere feine, minimalistische Charakterstudie. Dieses Mal ist er unter dem Porno-Schnauzbart Tom-Selleck-Schnauzbart (Hunt ist ja ein ehrlicher Polizist) kaum erkennbar. In Lowerys vorherigem Film „A Ghost Story“ war er als stummer Geist mit einem Bettlaken über dem Kopf noch weniger erkennbar.

Diese Erzählstränge verknüpft David Lowery zu einer wunderschön entspannten Schnurre, einer Verbrecherballade, die einem auch am Lagerfeuer erzählt werden könnte. Denn früher, in diesem Fall 1981, ging alles langsamer. Nachrichten verbreiteten sich über Tage und Wochen von der einen Küste des Landes zur anderen. Falls überhaupt. Computer waren keine Alltagsgegenstände, sondern schrankgroße Geräte, die in Science-Fiction-Filmen riesige Hallen füllten. Ein Ermittler musste damals, nachdem er auf die abstruse Idee gekommen war, dass verschiedene Überfälle in verschiedenen Bundesstaaten miteinander zusammenhängen könnten, mühsam die Informationen über die Überfälle zusammentragen, immer wieder Ländergrenzen überschreiten, mit unterschiedlichen Gesetzgebungen kämpfen und in Archiven wühlen. Denn schon auf den ersten Blick klingt die Idee, dass ein Haufen alter Männer professionell Banken überfällt, ziemlich fantastisch.

Währenddessen hat Forrest Tucker viel Zeit, um mit seinen Kollegen weitere Überfälle zu planen und, vor allem, mit Jewel den Sonnenuntergang zu genießen.

Und wir können Robert Redford und Sissy Spacek dabei beobachten.

Es gibt wirklich schlechtere Möglichkeiten, seine Zeit zu verbringen.

Wenn Robert Redford jetzt wirklich keinen weiteren Film mehr dreht, ist „Ein Gauner & Gentleman“ eine rundum gelungene, angenehm nostalgische Abschiedsvorstellung, die noch einmal, mühelos und ohne erkennbare Anstrengung, die Karriere von Robert Reedford Revue passieren lässt.

Aber wie beginnt noch einmal Davd Granns Artikel über den sympathischen Bankräuber? „Forrest Tucker had a long career robbing banks, and he wasn’t willing to retire.“

.

Ein Gauner & Gentleman“ ist jetzt doch nicht Robert Redfords letzter Film geworden. Danach spielte er, zugegeben nur in einer kleinen Rolle, in „Avengers: Endgame“ mit. Das ändert aber nichts daran, dass David Lowerys Film vor allem eine wunderschöne, nostalgische, tiefenentspannte Abschiedsvorstellung ist, die noch einmal die gute alte Zeit feiert und die auch im heimischen Kino ausnehmend gut gefällt.

Das Bonusmaterial der DVD fällt dagegen mit einer halben Stunde Promo-Interviews mit Casey Affleck, Danny Glover, Robert Redford und Sissy Spacek eher enttäuschend aus. Die meiste Zeit ergehen sich die Interviewten in Lobhuddeleien. Robert Redford, der den Anstoß für den Film gab und auch einer der Produzenten ist, geht etwas ausführlicher auf die Hintergründe ein.

Ein Gauner & Gentleman (The old man & the gun, USA 2018)

Regie: David Lowery

Drehbuch: David Lowery

LV: David Grann: The Old Man and the Gun (Reportage, The New Yorker, 27. Januar 2003)

mit Robert Redford, Sissy Spacek, Casey Affleck, Danny Glover, Tom Waits, Tika Sumpter, Keith Carradine, Isiah Whitlock Jr., John David Washington

DVD

DCM

Bild: 2,40:1

Ton: Deutsch, Englisch (Dolby Digital 5.1)

Untertitel: Deutsch, Deutsch für Hörgeschädigte

Bonusmaterial: Audiodeskription, Interviews mit Cast & Crew, Wendecover

Länge: 90 Minuten

FSK: ab 6 Jahre

Hinweise

Deutsche Homepage zum Film

Englische Homepage zum Film

Moviepilot über „Ein Gauner & Gentleman“

Metacritic über „Ein Gauner & Gentleman

Rotten Tomatoes über „Ein Gauner & Gentleman“

Wikipedia über „Ein Gauner & Gentleman“ (deutsch, englisch)

Meine Besprechung von David Lowerys „Elliot, der Drache“ (Pete’s Dragon, USA 2016)

Meine Besprechung von David Lowerys „A Ghost Story“ (A Ghost Story, USA 2017)

Meine Besprechung von David Lowerys „Ein Gauner & Gentleman“ (The old man & the gun, USA 2018) (mit Q&A-Clips)


TV-Tipp für den 4. August: Jeremiah Johnson

August 3, 2019

Arte, 20.15

Jeremiah Johnson (Jeremiah Johnson, USA 1972)

Regie: Sydney Pollack

Drehbuch: John Milius, Edward Anhalt

LV: Vardis Fisher: Mountain Man (1965), Raymond W. Thorp, Robert Bunker: Crow Killer: The Saga of Liver-Eating Johnson (1958, 1969)

Um 1850 zieht Exsoldat Jeremiah Johnson sich aus der Zivilisation in die Berge zurück. Doch auch dort findet er nicht seinen Seelenfrieden.

„Pollack setzt in seinem Film auf ruhige, meditative Bilder und arbeitet mit langsamen Panoramaschwenks und Überblendungen. Im Mittelpunkt steht die Schilderung der einsamen Bergwelt von Utah, deren überwältigende Schönheit zugleich auch als bedrohlich und lebensfeindlich gezeigt wird. Es ist eine archaische Welt des Auge-um-Auge, in die Jeremiah geht. Die Winter scheinen in diesen Bergen nie zu vergehen, und diese ewigen Winter betonen die selbstgewählte Isoliertheit der Protagonisten.“ (Peter Ruckriegel, in Bernd Kiefer/Norbert Grob [Hrsg.]: Filmgenres Western)

Anschließend, um 22.05 Uhr, zeigt Arte die neue, einstündige Doku „Robert Redford – The Golden Look“, die bislang unveröffentlichtes Material enthält.

Mit Robert Redford, Will Geer, Stefan Gierasch

Wiederholung: Donnerstag, 8. August, 13.55 Uhr

Hinweise

Wikipedia über “Jeremiah Johnson” (deutsch, englisch)

Rotten Tomatoes über “Jeremiah Johnson”

Turner Classic Movies über “Jeremiah Johnson”

Meine Besprechung des Westerns “Butch Cassidy & Sundance Kid” (mit Robert Redford)

Kriminalakte: Mein Nachruf auf Sidney Pollack

 


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