TV-Tipp für den 1. Juni: Night on Earth

Mai 31, 2019

One, 22.00

Night on Earth (Night on Earth, USA 1991)

Regie: Jim Jarmusch

Drehbuch: Jim Jarmusch

Später gab Jim Jarmusch zu, dass es eine bescheuerte Idee war, fünf Kurzfilme zu drehen, in denen Taxifahrer in Los Angeles, New York, Paris, Rom und Helsinki ihre seltsamen Kunden durch die Nacht fahren und diese Begegnungen ausschließlich im fahrenden Taxi spielen zu lassen. Denn was auf dem Papier nach wenig Aufwand aussieht, ist ein logistischer Albtraum.

Zum Glück für uns kam Jarmusch erst nach den Dreharbeiten zu seiner wundervollen Ode an das Leben in der Nacht zu dieser Erkenntnis.

Tom Waits schrieb die Musik

Mit Winona Ryder, Gena Rowlands, Giancarlo Esposito, Armin Mueller-Stahl, Béatrice Dalle, Rosie Perez, Isaach de Bonkolé, Roberto Benigni, Paolo Bonacelli, Matti Pellonpää, Kari Väänänen

Wiederholung: Montag, 3. Juni, 01.15 Uhr (Taggenau!)

Hinweise

Rotten Tomatoes über „Night on Earth“

Wikipedia über „Night on Earth“ (deutsch, englisch) und über Jim Jarmusch (deutsch, englisch)

The Jim Jarmusch Resource Page

Senses of Cinema über Jim Jarmusch

Jim Jarmusch in der Kriminalakte

Meine Besprechung von Jim Jarmuschs “Only Lovers left alive” (Only Lovers left alive, Deutschland/Großbritannien/Frankreich/Zypern/USA 2013)

Meine Besprechung von Jim Jarmuschs „Paterson“ (Paterson, USA 2016) und der DVD

Meine Besprechung von Jim Jarmuschs „Gimme Danger“ (Gimme Danger, USA 2016)

Bonushinweis

Am 13. Juni läuft sein neuer, gewohnt hochkarätig besetzte Zombiekomödie Film „The Dead don’t die“ bei uns an:

 

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TV-Tipp für den 20. Januar: Die Stimme des Mondes

Januar 20, 2019

Arte, 21.55

Die Stimme des Mondes (La voce della luna, Italien/Frankreich 1989)

Regie: Federico Fellini

Drehbuch: Federico Fellini, Tullio Pinelli, Ermannno Cavazzoni (frei nach dem Roman „Il Poema dei Lunatici“ [Gesang der Mondköpfe] von Ermanno Cavazzoni)

Auf seinen nächtlichen Spaziergängen trifft der mondsüchtige Salvini den ehemaligen Präfekten. Gemeinsam wollen sie ein Komplott gegen die Menschheit verhindern.

Fellinis selten gezeigter letzter Spielfilm (wobei auch seine anderen Filmen selten gezeigt werden): „das enttäuschende Schlussstück im Lebenswerk eines Meisterregisseurs“ (Chris Wiegand/Paul Duncan, Hrsg.: Federico Fellini – Sämtliche Filme, 2003/2013)

Federico Fellini scheint allmählich die kreative Luft auszugehen. Seine Mondstimme hat uns kaum noch etwas Neues zu sagen. (…) In seiner hintersinnigen Grotesk-Komödie mit ihren disparaten erzählerischen Episoden verlässt sich Fellini vielleicht zu sehr auf die Ausstrahlung der beiden Hauptdarsteller Roberto Benigni und Paolo Villaggio. Doch weder sie noch die wenigen poetischen Szenen reichen aus, diesen Film an seine früheren Meisterwerke auch nur heranzurücken.“ (Fischer Film Almanach 1991)

mit Roberto Benigni, Paolo Villaggio, Nadia Ottaviani, Marisa Tomasi, Sim, Syusy Blady

Hinweise

Rotten Tomatoes über „Die Stimme des Mondes“

Wikipedia über „Die Stimme des Mondes“ (deutsch, englisch)

Meine Besprechung von Federico Fellinis „Außergewöhnliche Geschichten“ (Histoires Extraordinaires, Frankreich/Italien 1968)


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