TV-Tipp für den 11. August: Nur 48 Stunden

August 11, 2018

Servus TV, 22.20

Nur 48 Stunden (48 Hrs., USA 1982)

Regie: Walter Hill

Drehbuch: Roger Spottiswoode, Walter Hill, Larry Gross, Steven E. de Souza

Detective Jack Cates hat ’nur 48 Stunden‘ um den flüchtigen Schwerverbrecher Albert Ganz zu schnappen. Der Knacki Reggie Hammond soll ihm helfen.

Ein Klassiker. Hill verband das Buddy-Movie mit dem Actionfilm und landete einen Kassenhit. Nolte ist dabei der ewig schlecht gelaunte, Regeln brechende Cop und Murphy, in seinem ersten Filmauftritt, eine wahre Quasselstrippe.

Hill erzählt diese im Grund sehr simple Geschichte ungeheuer direkt, kraftvoll und mit einer Wucht, dass die Gewalt beinahe physisch spürbar wird. Seine rasantes Schnittfolgen lassen keine Entspannung zu und treiben die Story und die gewitzten Dialoge mit Höchstdruck voran.“ (Wolfgang Schweiger: Der Polizeifilm, 1989)

Mit Nick Nolte, Eddie Murphy, Annette O’Toole, Frank McRae, James Remar, David Patrick Kelly, Sonny Landham

Widerholung: Sonntag, 12. August, 01.50 Uhr (Taggenau!)

Hinweise

Rotten Tomatoes über „Nur 48 Stunden“

Wikipedia über „Nur 48 Stunden“ (deutsch, englisch)

Meine Besprechung von Walter Hills “Straßen in Flammen” (Streets on Fire, USA 1984)

Meine Besprechung von Walter Hills “Shoutout – Keine Gnade” (Bullet to the Head, USA 2013)

Walter Hill in der Kriminalakte

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Neu im Kino/Filmkritik: Wie „Bob, der Streuner“ ein Leben rettete

Januar 14, 2017

James Bowen (Luke Treadaway) schlägt sich in London als Straßenmusiker mehr schlecht als recht durch und kämpft mehr oder weniger erfolglos mit seiner Drogensucht. Seine erfolgreiche Teilnahme an einem Methadonprogramm ist daher ständig gefährdet. Als letzte Chance erhält der Obdachlose von seiner Betreuerin Val (Joanne Frogatt) eine kleine Sozialwohnung in Hackney, die kaum mehr als ein Dach über dem Kopf ist.

Eines Abends entdeckt er einen unangemeldeten Besucher: eine Katze, die sich verletzt hat. Er pflegt sie, bezahlt sogar die Arztrechnung für sie und will sie möglichst schnell wieder los werden. Immerhin kriegt er noch nicht einmal sein eigenes Leben auf die Reihe. Wie soll er da für jemand anderes sorgen?

Aber Bob – so nennt er die Katze – weicht ihm nicht von der Seite – und wer in den vergangenen Jahren zu den Millionen Lesern von James Bowens „Bob, der Streuner“ gehört, kennt auch die weitere Geschichte.

Wer das Buch nicht kennt, dürfte ebenfalls wenig überrascht von der gut ausgehenden Geschichte sein. Denn dank Bob bekommt James, wie schon der Werbespruch des Films „Manchmal braucht es neun Leben um eines zu retten“ verrät, sein Leben auf die Reihe. Heute tourt er mit Bob durch die Welt, erzählt von seinem Leben, macht auf die Probleme von Obdachlosen aufmerksam und versucht ihnen zu helfen.

Regisseur Roger Spottiswoode hat in der Vergangenheit mit Rettungsmissionen von der globalen Sorte („James Bond – Der Morgen stirbt nie“) und Menschen helfenden Tieren, wie einem Hund im ungeplanten Polizeieinsatz („Scott & Huutsch“) schon Erfahrungen gesammelt. Jetzt verfilmte er vor Ort in London, mit zahlreichen Außendrehs (20 der 35 Drehtage), die Geschichte von James Bowen und seiner Katze Bob als zu Herzen gehendes Feelgood-Movie mit realistischen Untertönen, die den der Geschichte innewohnenden Kitschfaktor auf ein erträgliches Maß zurechtstutzen.

Bob, der Streuner“ erzählt in einfachen Bildern eine kleine Geschichte von zwei verlorenen Seelen, die sich finden und ihr Leben zum Besseren wenden.

Ach ja: die Filmkater wird von Bob höchstpersönlich gespielt.

bob-der-streuner-plakat

Bob, der Streuner (A Street Cat named Bob, Großbritannien 2016)

Regie: Roger Spottiswoode

Drehbuch: Tim John, Maria Nation

LV: James Bowen/Garry Jenkins: A Street Cat named Bob, 2012 (Bob, der Streuner)

mit Luke Treadaway, Ruta Gedmintas, Joanne Froggatt, Anthony Head, Beth Goddard, Darren Evans, Caroline Goodall, James Bowen (Cameo)

Länge: 103 Minuten

FSK: ab 12 Jahre (wegen Bowens Umfeld und seiner Drogensucht, inklusive einem Entzug)

Hinweise

Deutsche Homepage zum Film

Moviepilot über „Bob, der Streuner“

Metacritic über „Bob, der Streuner“

Rotten Tomatoes über „Bob, der Streuner“

Wikipedia über „Bob, der Streuner“ (englisch)

 


TV-Tipp für den 22. September: James Bond: Der MORGEN stirbt nie

September 21, 2014

Weiter geht’s in den ZDF-Bond-Festspielen

ZDF, 22.15

James Bond: Der MORGEN stirbt nie (Großbritannien/USA 1997, Regie: Roger Spottiswoode)

Drehbuch: Bruce Feirstein

LV: Charakter von Ian Fleming

Buch zum Film: Raymond Benson: Tomorrow never dies, 1997 (Der MORGEN stirbt nie)

Die Zeiten ändern sich: Bonds Gegner ist ein Pressezar, der für eine Schlagzeile einen Weltkrieg riskiert.

Brosnans zweiter Einsatz war an der Kinokasse selbstverständlich ein Erfolg. Der Rest war auch wie gewohnt; – auch die zahlreichen Drehbuchentwürfe und Veränderungen während der Dreharbeiten. Da arbeitete ein Team von vier Autoren in einem Londoner Hotel an neuen Ideen und den Wünschen von Spottiswoode. Entsprechend zerfällt der Film immer wieder in Einzelteile. Es gibt dazu einen bissigen Artikel von Feirstein.

Mit Pierce Brosnan, Michelle Yeoh, Jonathan Pryce, Götz Otto, Teri Hatcher, Judi Dench, Samantha Bond (nicht verwandt mit James Bond), Desmond Llewelyn

Wiederholung: Dienstag, 23. September, ZDFneo, 00.15 Uhr (Taggenau!)

Hinweise

Rotten Tomatoes über „James Bond: Der MORGEN stirbt nie“

Wikipedia über „Der MORGEN stirbt nie“ (deutsch, englisch)

Drehbuch von Bruce Feirstein

Homepage von Ian Fleming

Meine Besprechung von Sebastian Faulks’ James-Bond-Roman „Der Tod ist nur der Anfang“ (Devil may care, 2008)

Meine Besprechung von Jeffery Deavers James-Bond-Roman “Carte Blanche” (Carte Blanche, 2011)

Meine Besprechung von William Boyds James-Bond-Roman “Solo” (Solo, 2013)

Meine Besprechung von Ian Flemings ersten drei James-Bond-Romanen “Casino Royale”, “Leben und sterben lassen” und “Moonraker”

Meine Besprechung des James-Bond-Films „Skyfall“ (Skyfall, GB/USA 2012)

James Bond in der Kriminalakte

Ian Fleming in der Kriminalakte


TV-Tipp für den 8. April: James Bond: Der MORGEN stirbt nie

April 7, 2013

ZDF, 22.15

James Bond: Der MORGEN stirbt nie (GB/USA 1997, R.: Roger Spottiswoode)

Drehbuch: Bruce Feirstein

LV: Charakter von Ian Fleming

Buch zum Film: Raymond Benson: Tomorrow never dies, 1997 (Der MORGEN stirbt nie)

Die Zeiten ändern sich: Bonds Gegner ist ein Pressezar, der für eine Schlagzeile einen Weltkrieg riskiert.

Brosnans zweiter Einsatz war an der Kinokasse selbstverständlich ein Erfolg. Der Rest war auch wie gewohnt; – auch die zahlreichen Drehbuchentwürfe und Veränderungen während der Dreharbeiten. Da arbeitete ein Team von vier Autoren in einem Londoner Hotel an neuen Ideen und den Wünschen von Spottiswoode. Entsprechend zerfällt der Film immer wieder in Einzelteile. Es gibt dazu einen bissigen Artikel von Feirstein.

Mit Pierce Brosnan, Michelle Yeoh, Jonathan Pryce, Götz Otto, Teri Hatcher, Judi Dench, Samantha Bond (nicht verwandt mit James Bond), Desmond Llewelyn

Hinweise

Rotten Tomatoes über „James Bond: Der MORGEN stirbt nie“

Wikipedia über „Der MORGEN stirbt nie“ (deutsch, englisch)

Drehbuch von Bruce Feirstein

Homepage von Ian Fleming

Meine Besprechung von Sebastian Faulks’ James-Bond-Roman „Der Tod ist nur der Anfang“ (Devil may care, 2008)

Meine Besprechung von Jeffery Deavers James-Bond-Roman “Carte Blanche” (Carte Blanche, 2011)

Meine Besprechung von Ian Flemings ersten drei James-Bond-Romanen “Casino Royale”, “Leben und sterben lassen” und “Moonraker”

Meine Besprechung des James-Bond-Films „Skyfall“ (Skyfall, GB/USA 2012)

James Bond in der Kriminalakte

Ian Fleming in der Kriminalakte


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