Neu im Kino/Filmkritik: „Es Kapitel 2“ wird aufgeschlagen

September 6, 2019

Am Ende von „Es“ versprachen sich die sieben Jugendlichen feierlich, wenn das Grauen in 27 Jahren wieder auftaucht, zurückzukehren und es endgültig zu besiegen.

Kurz davor hatten sie den Horrorclown Pennywise getötet. Er war in den vergangenen Jahrzehnten alle 27 Jahre aus der Kanalisation in die Kleinstadt Derry zurückgekehrt und holte sich einige Kinder der Stadt. Die Erwachsenen verdrängten die verschwundenen Kinder aus ihrem Bewusstsein. Nur die Teenager Bill Denbrough (Jaeden Lieberher), Ben Hanscom (Jeremy Ray Taylor), Beverly Marsh (Sophia Lillis), Richie Tozier (Finn Wolfhard), Stanley Uris (Wyatt Oleff), Mike Hanlon (Chosen Jacobs) und Eddie Kaspbrak (Jack Dylan Grazer), die sich „Club der Verlierer“ nennen, sahen und bekämpften ihn.

Stephen King erzählte in seinem Roman „Es“ (It, 1986), der in der aktuellen deutschen Ausgabe 1536 Seiten umfasst, diese Geschichte. Der Roman spielt 1957/58 und 1984/85.

Andy Muschietti verfilmte in „Es“ einen Teil des Romans. Nämlich den Teil, der im Roman 1957/58 spielt. Er verlegte die Geschichte ins Jahr 1989 und erzählt die Geschichte einer Gruppe Jugendlicher, die gegen ein Monster kämpft und es besiegt. Der Film, eine Coming-of-Age-Geschichte und die Horrorversion von „Stand by me“, war überaus gelungen und erfolgreich an der Kinokasse.

In „Es – Kapitel 2“ erzählen er und Drehbuchautor Gary Dauberman (der auch einer der Autoren von „Es“ ist), mit einigen eher kurzen Rückblenden, den zweiten Teil des Romans.

27 Jahre nach den Ereignissen von „Es“ kehrt Pennywise zurück. Mike Hanlon (Isaiah Mustafa), der als Bibliothekar in Derry blieb, telefoniert den über die USA verstreuten Club der Verlierer – Bill Denbrough (James McAvoy), Beverly Marsh (Jessica Chastain), Richie Tozier (Bill Hader), Ben Hanscom (Jay Ryan), Eddie Kaspbrak (James Ransome) und Stanley Uris (Andy Bean) – zusammen. Sie sind jetzt in verschiedenen Berufen erfolgreich, aber keiner von ihnen hat Kinder und als sie den Anruf erhalten, hat jeder von ihnen eine Panikattacke. Auch wenn sie die damaligen Ereignisse verdrängt haben und seit Ewigkeiten nicht mehr in ihrer Heimatstadt waren, wissen sie in ihrem Unterbewusstsein, dass damals schreckliche Dinge geschahen. Bei Stanley führt die Panikattacke zum Suizid.

Trotz ihrer Angst vor dem damals erlebten und verdrängten Grauen kehren die verbliebenen Mitglieder des Clubs der Verlierer nach Derry zurück. Zuerst nur zu einem gemeinsamen Abendessen, bei dem sie Erinnerungen austauschen. Das Essen endet mit schrecklichen Visionen. Hanlon kann sie trotzdem überzeugen, ihr damals gehaltenes Versprechen zu halten. Sie nehmen wieder den Kampf gegen den mörderischen Clown Pennywise (Bill Skarsgård) auf.

In dem gut dreistündigem Film gibt es die erwartbaren Schockmomente für den Horrorfan. Aber sie sind eher kurz und mehr Pflicht als Kür. Im Mittelpunkt steht nämlich das Psychogramm von einigen Menschen, die alle einen psychischen Knacks haben und ständig mit ihren größten Ängsten konfrontiert werden. Nach dem gemeinsamen Abendessen trennen sich ihre Wege. Denn sie können Pennywise nur besiegen, wenn sie ihre Ängste kennen lernen. Dieser Mittelteil, in dem sie mit ihren Ängsten und Traumata konfrontiert werden, ist die Ouvertüre für das Finale, in dem sie weiter mit ihren Ängsten konfrontiert werden und gleichzeitig versuchen Pennywise zu besiegen. Die sechs Jugendfreunde sind in einem konstanten, sich steigerndem Schockzustand. Jede Minute des Films zeigt sie nicht als strahlende Sieger, die ein Monster besiegten und ein Dorf retteten, sondern als gebrochene und zutiefst traumatisierte Menschen. Pennywise hat sie damals nicht getötet, aber seelisch gebrochen.

Wenn sie dann im Finale von „Es Kapitel 2“ Pennywise besiegen, verlassen sie nicht als stolze Gewinner das bereits aus „Es“ in Teilen bekannte unterirdische Schlachtfeld, sondern als gebrochene Gestalten, die tief in ihrem Innern fürchten, dass das Grauen wieder zurückkehren wird.

Dieser erzählerische Ansatz ist als düstere, bis auf einen Running Gag konsequent humorfreie künstlerische Vision beeindruckend. „Es Kapitel 2“ ist eine Charakterstudie, bei der die typischen Horrorfilmmomente eher störend sind. Weil die Macher davon ausgehen, dass man „Es“ gesehen hat, werden die Ereignisse aus „Es“ nur kurz angesprochen und zu Pennywises Geschichte fast nichts gesagt. Von der jugendlichen Aufbruchstimmung und der damit verbundenen Hoffnung auf eine glückliche Zukunft ist in „Es Kapitel 2“ nichts mehr vorhanden.

Es Kapitel 2 (It Chapter 2, USA 2019)

Regie: Andy Muschietti

Drehbuch: Gary Dauberman

LV: Stephen King: It, 1986 (Es)

mit Jessica Chastain, James McAvoy, Bill Hader, Isaiah Mustafa, Jay Ryan, James Ransone, Andy Bean, Bill Skarsgård, Jaeden Martell, Wyatt Oleff, Jack Dylan Grazer, Finn Wolfhard, Sophia Lillis, Chosen Jacobs, Jeremy Ray Taylor, Teach Grant, Nicholas Hamilton, Xavier Dolan, Stephen King, Peter Bogdanovich

Länge: 170 Minuten

FSK: ab 16 Jahre

Die Vorlage (mit neuem Cover)

Es von Stephen King

Stephen King: Es

(übersetzt von Alexandra von Reinhardt und Joachim Körber, bearbeitet und teilweise neu übersetzt von Anja Heppelmann)

Heyne, 2017 (Movie Tie-In)

1536 Seiten

14,99 Euro

Erstausgabe der ungekürzten Übersetzung: 2011

Ältere Ausgaben enthalten eine gekürzte Übersetzung.

Originalausgabe

It

Viking, 1986

Hinweise

Deutsche Homepage zum Film (Dein Kinoticket)

Englische Homepage zum Film

Moviepilot über „Es Kapitel 2“

Metacritic über „Es Kapitel 2“

Rotten Tomatoes über „Es Kapitel 2“

Wikipedia über „Es Kapitel 2“ (deutsch, englisch)

Meine Besprechung von Andy Muschiettis „Mama“ (Mama, Spanien/Kanada 2012)

Homepage von Stephen King

Mein Porträt zu Stephen Kings Geburtstag

Meine Besprechung von Stephen Kings/Richard Bachmans „Qual“ (Blaze, 2007)

Meine Besprechung von Stephen Kings „Nachgelassene Dinge“ (The things they left behind) in Ed McBains „Die hohe Kunst des Mordens“ (Transgressions, 2005)

Meine Besprechung von Stephen Kings „Colorado Kid“ (The Colorado Kid, 2005)

Meine Besprechung von Joe Hill/Stephen King/Richard Mathesons „Road Rage“ (Road Rage, 2012)

Meine Besprechung der auf Stephen Kings Novelle “The Colorado Kid” basierenden TV-Serie “Haven”

Meine Besprechung von Kimberly Peirces Stephen-King-Verfilmung “Carrie” (Carrie, USA 2013)

Meine Besprechung von Tod Williams‘ Stephen-King-Verfilmung „Puls“ (Cell, USA 2016)

Meine Besprechung von Stephen Kings „Der dunkle Turm: Schwarz“ (The Dark Tower: The Gunslinger, 1982) und von Nikolaj Arcels Romanverfilmung „Der dunkle Turm“ (The dark Tower, USA 2017)

Meine Besprechung von Andy Muschiettis Stephen-King-Verfilmung „Es“ (It, USA 2017)

Meine Besprechung von Stephen Kings „Friedhof der Kuscheltiere“ (Pet Sematary, 1983) und Kevin Kölsch/Dennis Widmyers Romanverfilmung „Friedhof der Kuscheltiere“ (Pet Sematary, USA 2019)

Stephen King in der Kriminalakte, in seinem Trailer-Park und auf Europa-Tour

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Cover der Woche

August 6, 2019


TV-Tipp für den 19. April: Die Verurteilten

April 19, 2019

Weil „Das Leben des Brian“ erst am Ostermontag gezeigt wird (RTL II um 20.15 Uhr) und das ZDF die TV-Premiere von „Trumbo“ um 00.25 Uhr (oder später) versendet

Vox, 20.15

Die Verurteilten (The Shawshank Redemption, USA 1994)

Regie: Frank Darabont

Drehbuch: Frank Darabont

LV: Stephen King: Rita Hayworth and the Shawshank Redemption, in Different Seasons, 1982 (Pin up; Die Verurteilten in „Frühling, Sommer, Herbst und Tod“; einer Sammlung von vier Novellen)

Ein unschuldig verurteilter Bankmanager flüchtet nach jahrelanger Kleinarbeit aus dem Gefängnis.

Eindrucksvolles Gefängnisdrama, das beim Kinostart nicht als „Stephen-King-Film“ beworben wurde. Zu Recht, denn damals stand Kings Name fast ausschließlich für minderwertige Horrorfilme.
„Die Verurteilten“ ist inzwischen ein äußerst beliebter und erfolgreicher Film. In dem All-Time-Great-Ranking der Internet Movie Database steht er derzeit auf Platz 1; – was einen dann doch etwas an dieser Liste zweifeln lassen kanne. Auch wenn der zweite und dritte Platz von „Der Pate“ und „Der Pate 2“ belegt werden.

Mit Tim Robbins, Morgan Freeman, Bob Gunton, William Sadler, Clancy Brown, Gil Bellows, Mark Rolston, James Whitmore, Jude Ciccolella

Wiederholung: Sonntag, 21. April, 14.15 Uhr

Hinweise

Rotten Tomatoes über „Die Verurteilten“

Wikipedia über „Die Verurteilten“ (deutsch, englisch)

Homepage von Stephen King

Mein Porträt zu Stephen Kings Geburtstag

Meine Besprechung von Stephen Kings/Richard Bachmans „Qual“ (Blaze, 2007)

Meine Besprechung von Stephen Kings „Nachgelassene Dinge“ (The things they left behind) in Ed McBains „Die hohe Kunst des Mordens“ (Transgressions, 2005)

Meine Besprechung von Stephen Kings „Colorado Kid“ (The Colorado Kid, 2005)

Meine Besprechung von Joe Hill/Stephen King/Richard Mathesons „Road Rage“ (Road Rage, 2012)

Meine Besprechung der auf Stephen Kings Novelle “The Colorado Kid” basierenden TV-Serie “Haven”

Meine Besprechung von Kimberly Peirces Stephen-King-Verfilmung “Carrie” (Carrie, USA 2013)

Meine Besprechung von Tod Williams‘ Stephen-King-Verfilmung „Puls“ (Cell, USA 2016)

Meine Besprechung von Stephen Kings „Der dunkle Turm: Schwarz“ (The Dark Tower: The Gunslinger, 1982) und von Nikolaj Arcels Romanverfilmung „Der dunkle Turm“ (The dark Tower, USA 2017)

Meine Besprechung von Andy Muschiettis Stephen-King-Verfilmung „Es“ (It, USA 2017)

Meine Besprechung von Stephen Kings „Friedhof der Kuscheltiere“ (Pet Sematary, 1983) und Kevin Kölsch/Dennis Widmyers Romanverfilmung „Friedhof der Kuscheltiere“ (Pet Sematary, USA 2019)

Stephen King in der Kriminalakte, in seinem Trailer-Park und auf Europa-Tour


Neu im Kino/Buch– und Filmkritik: Was gibt es Neues auf dem „Friedhof der Kuscheltiere“?

April 4, 2019

Stephen Kings Horrorroman „Friedhof der Kuscheltiere“ las ich als Teenager innerhalb weniger Tage während der Schule. Heute erinnere ich mich vor allem an die Hauskatze, die, nachdem sie von den Toten wiederauferstanden ist, einige richtig fiese und angsteinflößende Gruselkatze ist und dass immer wieder, mitten in der Nacht, über die im Wald liegende Holzbarriere geklettert wird.

Die Verfilmung von 1989 interessierte mich danach nicht sonderlich. Wie könnte ein Film, der damals von der Kritik nicht gerade euphorisch abgefeiert wurde, den Grusel des Romans toppen?

Irgendwann später sah ich mir die Verfilmung an und fand sie okay.

Jetzt, dreißig Jahre nach Mary Lamberts Verfilmung, für die Stephen King höchstpersönlich das Drehbuch geschrieben und eine kleine Rolle übernommen hatte, gibt es eine neue Verfilmung von Kings Roman, die gelungen eigene Akzente setzt.

Die Geschichte dürfte bekannt sein: Die Familie Creed zieht von der Großstadt nach Ludlow, einer Kleinstadt in Maine. Der Vater, Dr. Louis Creed (Jason Clarke), hat eine Stelle als Arzt im Gesundheitszentrum der Universität angenommen. Bei ihm sind seine Frau Rachel (Amy Seimetz) und ihre beiden Kinder, die achtjährige Tochter Ellie (Jeté Laurence) und ihr zweijähriger Sohn Gage (Hugo und Lucas Lavoie). Sie sind eine stinknormale, glückliche Familie. Sie freuen sich auf ihr neues Leben in der Provinz.

Kurz nach ihrer Ankunft beobachten sie eine Prozession mit Tierköpfen maskierter Kinder. Die Kinder bringen ein totes Haustier zum titelgebenden Friedhof der Kuscheltiere. Ihr Nachbar Jud Crandall (John Lithgow) erklärt ihnen, dass es diesen Friedhof schon lange gibt und dass etliche Tiere auf der vor ihrem Haus liegenden Straße von Lastern überfahren wurden.

Das nächste Opfer der Laster ist Church, die kuschelige Katze der Creeds.

Weil Ellie ihre Katze so sehr liebte, verrät Crandall Louis ein Geheimnis. Hinter dem Friedhof der Haustiere und damit hinter der Barriere aus Ästen und Buschwerk gibt es eine Grabstätte der Ureinwohner. Die dortigen Geister können Tote wieder lebendig werden lassen. Als Mann der Wissenschaft ist Louis skeptisch. Aber er begräbt Church auf der alten Grabstätte.

Und das Wunder geschieht: Church kehrt zurück. Aber sein Fell ist verfilzt und sein Wesen hat sich verändert. Er ist jetzt nicht mehr der liebe Kater.

Kurz darauf wird – und das ist eine der Veränderungen zur Vorlage – Ellie von einem Laster getötet.

Louis, der uns zuerst als vollkommen rationaler Mann präsentiert wurde, ist verzweifelt über den Verlust seiner über alles geliebten Tochter. Er ignoriert Crandalls Warnungen und bringt seine tote Tochter zu der Grabstätte im Wald. Denn warum soll etwas, das bei einer Katze funktioniert, nicht auch bei einem Menschen funktionieren?

Wie Kings Roman beginnt die Verfilmung mit dem Einzug der Creeds in ihr neues Haus. Mit ihnen entdecken wir die auf der Straße vorbeirasenden Laster, den Haustier-Fritof, die Holzbarriere und den netten Nachbarn, der die gesamte Geschichte von Ludlow kennt. All das etabliert das Regieduo Kevin Kölsch und Dennis Widmyer in den ersten Minuten. Durch ihre Inszenierung geben sie bereits eine Vorahnung auf das kommende Grauen für die glückliche Familie Creed.

Danach verlangsamen sie gekonnt das Erzähltempo. Es dauert einige Zeit bis zuerst Church und dann Ellie sterben. Und die meiste Action gibt es am Filmende, wenn Ellie ihren Eltern ihre dunkle Seite zeigt. Bis dahin ist „Friedhof der Kuscheltiere“ vor allem ein psychologisches Drama, in dem Louis zunehmend fanatisch agiert. Wahlweise wie ein religiöser Eiferer oder wie ein Alkoholiker, der die Welt nach seinen Wünschen gestalten will und dabei alle Warnungen, auch wider besseres Wissen, ignoriert.

Friedhof der Kuscheltiere“ ist eine kühl erzählte Reise in den Wahnsinn. Mit seiner Beschränkung auf wenige Drehorte (zwei Häuser, ein Wald), eine Handvoll Schauspieler (eine Familie, der Nachbar) und seiner kurzen Laufzeit (ohne Abspann keine hundert Minuten) gehört der Horrorfilm zu den Thrillern, die die Freiheiten eines niedrigen Budgets für eine sehr düstere Geschichte nutzen.und eine sehr spezielle Auffassung von einem Hollywood Ending haben.

Friedhof der Kuscheltiere (Pet Sematary, USA 2019)

Regie: Kevin Kölsch, Dennis Widmyer

Drehbuch: Jeff Buhler (nach einer Geschichte von Matt Greenberg)

LV: Stephen King: Pet Sematary, 1983 (Friedhof der Kuscheltiere)

mit Jason Clarke, Amy Seimetz, John Lithgow, Jeté Laurence, Aliyssa Levine

Länge: 101 Minuten

FSK: ab 16 Jahre

Die Vorlage

Stephen King: Friedhof der Kuscheltiere

(übersetzt von Christel Wiemken)

Heyne, 2019 (Filmausgabe) (überarbeitete, vollständige Taschenbuchausgabe, mit einer 2000 geschriebenen Einleitung von Stephen King)

608 Seiten

10,99 Euro

Deutsche Erstausgabe

Hoffmann und Campe Verlag, 1985

Originalausgabe

Pet Sematary

Doubleday, New York 1983

Hinweise

Deutsche Homepage zum Film

Englische Facebook-Seite zum Film

Moviepilot über „Friedhof der Kuscheltiere“

Metacritic über „Friedhof der Kuscheltiere“

Rotten Tomatoes über „Friedhof der Kuscheltiere“

Wikipedia über „Friedhof der Kuscheltiere“ (deutsch, englisch)

Homepage von Stephen King

Mein Porträt zu Stephen Kings Geburtstag

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Meine Besprechung von Stephen Kings „Nachgelassene Dinge“ (The things they left behind) in Ed McBains „Die hohe Kunst des Mordens“ (Transgressions, 2005)

Meine Besprechung von Stephen Kings „Colorado Kid“ (The Colorado Kid, 2005)

Meine Besprechung von Joe Hill/Stephen King/Richard Mathesons „Road Rage“ (Road Rage, 2012)

Meine Besprechung der auf Stephen Kings Novelle “The Colorado Kid” basierenden TV-Serie “Haven”

Meine Besprechung von Kimberly Peirces Stephen-King-Verfilmung “Carrie” (Carrie, USA 2013)

Meine Besprechung von Tod Williams‘ Stephen-King-Verfilmung „Puls“ (Cell, USA 2016)

Meine Besprechung von Stephen Kings „Der dunkle Turm: Schwarz“ (The Dark Tower: The Gunslinger, 1982) und von Nikolaj Arcels Romanverfilmung „Der dunkle Turm“ (The dark Tower, USA 2017)

Meine Besprechung von Andy Muschiettis „Es“ (It, USA 2017)

Stephen King in der Kriminalakte, in seinem Trailer-Park und auf Europa-Tour


TV-Tipp für den 31. März: Friedhof der Kuscheltiere

März 31, 2019

Weil die Neuverfilmung am Donnerstag in unseren Kinos startet

RTL II, 22.30

Friedhof der Kuscheltiere (Pet Sematary, USA 1989)

Regie: Mary Lambert

Drehbuch: Stephen King

LV: Stephen King: Pet Sematary, 1983 (Friedhof der Kuscheltiere)

Zuerst vergräbt der Familienvater die tote Hauskatze auf einer indianischen Grabstätte. Sie kehrt lebendig, aber leicht verändert zurück. Danach vergräbt er seinen bei einem Autounfall verstorbenen Sohn.

An der Kinokasse erfolgreicher Horrorfilm, der inzwischen allgemein zu den besten King-Verfilmungen gezählt wird.

Zwei Jahre später drehte Lambert eine ziemlich überflüssige Fortsetzung.

Zeitgenössische Kritiker waren vom „Friedhof der Kuscheltiere“ nicht so begeistert: „Grelle Effekte und schockende Grausamkeiten, statt psychologisch stimmigen Schreckens.“ (Fischer Film Almanach 1990) „enttäuschend, weil sie nach der behäbig-sorgfältige gestalteten Exposition den eher sanften Schrecken der Vorlage mit den genre-üblichen grellen Effekten überzeichnet.“ (Lexikon des internationalen Films) „ein weiterer Beweis dafür, dass die Verfilmungen der King-Romane immer ein ganzes Stück der Qualität des literarischen Originals hinterherhinken.“ (

mit Dale Midkiff, Fred Gwynne, Denise Crosby, Brad Greenquist, Michael Lombard, Stephen King

Wiederholung: Montag, 1. April, 02.10 Uhr (Taggenau!)

Hinweise

Metacritic über „Friedhof der Kuscheltiere

Rotten Tomatoes über „Friedhof der Kuscheltiere“

Wikipedia über „Friedhof der Kuscheltiere“ (deutsch, englisch)

Homepage von Stephen King

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Meine Besprechung von Stephen Kings/Richard Bachmans „Qual“ (Blaze, 2007)

Meine Besprechung von Stephen Kings „Nachgelassene Dinge“ (The things they left behind) in Ed McBains „Die hohe Kunst des Mordens“ (Transgressions, 2005)

Meine Besprechung von Stephen Kings „Colorado Kid“ (The Colorado Kid, 2005)

Meine Besprechung von Joe Hill/Stephen King/Richard Mathesons „Road Rage“ (Road Rage, 2012)

Meine Besprechung der auf Stephen Kings Novelle “The Colorado Kid” basierenden TV-Serie “Haven”

Meine Besprechung von Kimberly Peirces Stephen-King-Verfilmung “Carrie” (Carrie, USA 2013)

Meine Besprechung von Tod Williams‘ Stephen-King-Verfilmung „Puls“ (Cell, USA 2016)

Meine Besprechung von Stephen Kings „Der dunkle Turm: Schwarz“ (The Dark Tower: The Gunslinger, 1982) und von Nikolaj Arcels Romanverfilmung „Der dunkle Turm“ (The dark Tower, USA 2017)

Meine Besprechung von Andy Muschiettis „Es“ (It, USA 2017)

Stephen King in der Kriminalakte, in seinem Trailer-Park und auf Europa-Tour

Die Vorlage

Stephen King: Friedhof der Kuscheltiere

(übersetzt von Christel Wiemken)

Heyne, 2019 (Filmausgabe)

608 Seiten

10,99 Euro

Die sehenswerte Neuverfilmung, ab Donnerstag im Kino


TV-Tipp für den 26. März: Shining

März 26, 2019

Einige Tage vor dem Kinostart der Stephen-King-Verfilmung „Friedhof der Kuscheltiere“ am 4. April gibt es einen echten King-Klassiker

Pro7 MAXX, 22.45

Shining (The Shining, Großbritannien 1980)

Regie: Stanley Kubrick

Drehbuch: Stanley Kubrick, Diane Johnson

LV: Stephen King: The Shining, 1977 (Shining)

Jack Nicholson läuft axtschwingend durch ein einsames Hotel – und wir können eine der besten Stephen King-Verfilmungen (auch wenn der Grandmaster mit Kubricks Version nicht zufrieden war und ihm eine Jahre später gedrehte, inzwischen vergessene TV-Fassung besser gefiel) genießen.

„Der Horrorfilm schlechthin.“ (Der Spiegel)

Mit Jack Nicholson, Shelley Duvall, Danny Lloyd, Scatman Crothers, Barry Nelson

HInweise

Rotten Tomatoes über „Shining“

Wikipedia über „Shining“ (deutsch, englisch)

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Meine Besprechung der auf Stephen Kings Novelle “The Colorado Kid” basierenden TV-Serie “Haven”

Meine Besprechung von Kimberly Peirces Stephen-King-Verfilmung “Carrie” (Carrie, USA 2013)

Meine Besprechung von Tod Williams‘ Stephen-King-Verfilmung „Puls“ (Cell, USA 2016)

Meine Besprechung von Stephen Kings „Der dunkle Turm: Schwarz“ (The Dark Tower: The Gunslinger, 1982) und von Nikolaj Arcels Romanverfilmung „Der dunkle Turm“ (The dark Tower, USA 2017)

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Stephen King in der Kriminalakte, in seinem Trailer-Park und auf Europa-Tour

Dieser fanmade Happy-Trailer sieht auch ganz schön creepy aus


TV-Tipp für den 12. August: Misery

August 11, 2018

Tele 5, 20.15

Misery (Misery, USA 1990)

Regie: Rob Reiner

Drehbuch: William Goldman

LV: Stephen King: Misery, 1987 (Sie)

Des Schriftstellers Alptraum (hilflos ans Bett gefesselt in den Händen eines fanatischen Fans), des Zuschauers Vergnügen. Eine der besten Verfilmungen des Grandmasters der Mystery Writers of America.

Kathy Bates erhielt für ihre furchterregende Darstellung der helfenden Krankenschwester den Oscar, den Chicago Film Critics Association Awards und den Golden Globe als beste Schauspielerin.

Mit James Caan, Kathy Bates, Richard Farnsworth, Lauren Bacall, Frances Sternhagen

Wiederholung: Montag, 13. August, 00.15 Uhr (Taggenau!)

Hinweise

Rotten Tomatoes über “Misery”

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Meine Besprechung von Rob Reiners „Das grenzt an Liebe“ (And so it goes, USA 2014)


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