Neu im Kino/Filmkritik: „Die Berufung“ der Ruth Bader Ginsburg

März 7, 2019

Sie war 1956 nicht die einzige Frau, die in der Austin Hall der Universität Harvard von Dekan Erwin Griswold als neue Studierende begrüßt wurden. Neben ihr waren noch acht weitere Frauen im Saal. Und fünfhundert Männer.

Das hinderte Ruth Bader Ginsburg nicht daran, ihr Studium als Jahrgangsbeste abzuschließen. Wäre sie ein Mann gewesen, hätten nach diesem Abschluss alle renommierten Kanzleien sich um sie gerissen. Stattdessen sammelt Bader Ginsburg Absagen und muss unterrichten.

Erst 1970 erhält sie ihre große Chance. Ihr Mann Martin Ginsburg ist Steueranwalt. Während seiner Arbeit stieß er auf den Fall von Charles Moritz. Der alleinstehende Moritz kümmert sich um seine kranke Mutter. Allerdings erhält er keine steuerliche Vergünstigungen, weil die Pflege von Angehörigen eine Aufgabe für Frauen ist. Es geht um eine Steuerrückzahlung von 296 Dollar.

Auf den ersten Blick ist das nur eine kleine Ungerechtigkeit im Steuersystem. Eine vernachlässigbare Absurdität, wie es viele weitere in den Steuergesetzen gibt und über die Steueranwälte stundenlang reden können.

Bader Ginsburg sieht allerdings das große Bild. Denn die verweigerte Steuerrückzahlung an Moritz ist eine Diskriminierung ‚on the basis of sex‘ (so der Originaltitel des Films). Bader Ginsburg, die bislang erfolglos versuchte, gegen gesetzliche Diskriminierungen wegen des Geschlechts vorzugehen, sieht ihre Chance. Es ist ein glasklarer Fall von Diskriminierungen. Nur ist dieses Mal keine Frau, sondern ein Mann diskriminiert. Bader Ginsburg will einen Präzedenzfall schaffen.

Mimi Leder kehrt mit dem Biopic „Die Berufung“ über Ruth Bader Ginsburg wieder zurück ins Kino. Sie inszenierte einige Kinofilme wie „Projekt: Peacemaker“ und „Deep Impact“ und unzählige Filme für das Fernsehen und Episoden für TV-Serien, wie „Emergency Room“, „Shameless“ und „The Leftovers“. Diese Erfahrung im schnörkellosen Inszenieren einer Geschichte bemerkt man auch in „Die Berufung“.

Die Filmgeschichte basiert auf einem Drehbuch von Daniel Stiepleman. Er ist ein Neffe von Ruth Bader Ginsburg und er konnte sich beim Schreiben des Buches intensiv mit ihr austauschen. Bader Ginsburg war dabei wichtig, dass die juristischen Feinheiten genau dargestellt wurden.

Leder inszenierte die Geschichte von Bader Ginsburgs Ausbildung und ihrem ersten großen Fall als klassisches Hollywood-Erzählkino. In ihrem Biopic zeigt sie Bader Ginsburg, gespielt von Felicity Jones, bei der Arbeit und mit ihrer Familie. Ihren Mann Martin Ginsburg, gespielt von Zwei-Meter-All-American-Boy Armie Hammer, heiratete sie bereits 1954. 1955 kam ihre Tochter Jane zur Welt. Während ihres Studiums wurde Ginsburg wegen Hodenkrebs behandelt und sie besuchte auch seine Universitätskurse. 1965 bekamen sie ihr zweites Kind. Der 2010 verstorbene Ginsberg unterstützte seine Frau während ihrer gesamten Ehe bedingungslos.

1993 ernannte Präsident Bill Clinton Bader Ginsburg zur Richterin am Obersten Gerichtshof. Heute ist die Vorkämpferin für die Gleichberechtigung immer noch Richterin am Obersten Gerichtshof und eine Ikone der Liberalen.

Der Film setzt ihr zu Lebzeiten ein gelungenes Denkmal. Gelungen wechselt Leder in ihrem Bader-Ginsburg-Biopic zwischen Privatleben und klassischem Gerichtsdrama. Das ist lehrreich, gut gespielt und inszeniert in der Tradition des klassischen Hollywood-Erzählkinos.

Wer nach dem Film mehr über Ruth Bader Ginsburg erfahren will, sollte die aktuelle, Oscar-nominierte Doku „RBG“ ansehen. Im Kino läuft sie seit dem 13. Dezember 2018. Die DVD-Ausgabe ist für den 25. April 2019 angekündigt.

Die Berufung (On the Basis of Sex, USA 2018)

Regie: Mimi Leder

Drehbuch: Daniel Stiepleman

mit Felicity Jones, Armie Hammer, Justin Theroux, Kathy Bates, Sam Waterston, Stephen Root, Jack Reynor, Cailee Spaeny, Chris Mulkey, Ruth Bader Ginsburg (Cameo)

Länge: 121 Minuten

FSK: ab 0 Jahre

Hinweise

Englische Homepage zum Film

Moviepilot über „Die Berufung“

Metacritic über „Die Berufung“

Rotten Tomatoes über „Die Berufung“

Wikipedia über „Die Berufung“ (deutsch, englisch)

 

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TV-Tipp für den 22. Dezember: The Company you keep – Die Akte Grant

Dezember 22, 2018

ARD, 23.40

Die Akte Grant (The Company you keep, USA 2013)

Regie: Robert Redford

Drehbuch: Lem Dobbs

LV: Neil Gordon: The Company you keep, 2003

Nachdem eine Weathermen-Kampfgefährtin verhaftet wird und ein neugieriger Jungspund-Journalist seine vierzig Jahre zurückliegende terroristische Vergangenheit enthüllt, taucht der angesehene Bürgerrechtsanwalt Jim Grant unter. Um, wie der Journalist vermutet, seine Unschuld zu beweisen.

Spannender, im positiven Sinn altmodischer, vor allem auf die Dialoge setzender Polit-Thriller, bei dem der Polit-Teil eher eine Beigabe ist und die vielen bekannten Gesichter, denen Robert Redford (als Grant) auf seiner Flucht vor dem FBI begegnet, erfreuen zuerst das Auge des gestandenen Kinofans und sorgen dann für eine angenehme Verunsicherung. Denn bei diesem All-Star-Ensemble ist schnell vollkommen unklar, wer nur einen kurzen Gastauftritt hat und wer nicht.

mit Robert Redford, Shia LaBeouf, Julie Christie, Susan Sarandon, Nick Nolte, Terrence Howard, Anna Kendrick, Stanley Tucci, Chris Cooper, Richard Jenkins, Brendan Gleeson, Brit Marling, Sam Elliott, Stephen Root, Jackie Evancho

auch bekannt als „The Company you keep – Die Akte Grant“ (Kinotitel)

Wiederholung: Sonntag, 23. Dezember, 03.10 Uhr (Taggenau!)

Hinweise

Rotten Tomatoes über „Die Akte Grant“

Wikipedia über „Die Akte Grant“ (deutsch, englisch)


Neu im Kino/Filmkritik: „How to party with Mom“ Melissa McCarthy

Juli 6, 2018

Deanna ist Melissa McCarthy und Melissa McCarthy spielt diese Mutter einer College-Schülerin, die nach über zwanzig Jahren von ihrem Mann verlassen wurde, genau so, wie man sie aus ihren zahlreichen anderen Komödien kennt: laut, schamlos und ohne Hemmungen. Ständig plappernd und mit einer Kleiderauswahl, die in ihrer Trutschigkeit schon vor einem halben Jahrhundert unter ‚geschmacklos‘ lief. Vor allem wenn man sie mit Kinderpullovern und Oma-Frisuren kombiniert wird.

Nachdem Deanna von ihrem Mann verlassen wurde, entschließt sie sich, ihr Studium zu beenden. Das hatte sie kurz vor ihrem Abschluss für ihren Mann und ihr Kind abgebrochen. Die letzten Uni-Scheine will sie mit allem machen, was zu einem Studium dazugehört, wie dem Einzug in ein Zwei-Bett-Zimmer in einem Verbindungshaus (Oder müssen in den USA Studierende auf dem Campus in nach Geschlechtern getrennten Häusern leben?).

Diese Prämisse ist für Melissa McCarthy (auch Drehbuch und Produktion) und ihren Mann Ben Falcone (wieder Regie, Drehbuch, Produktion und ein Cameo als Uber-Fahrer) die Ausgangslage für einige Slapstick-Einlagen, die üblichen Uni-Witze, etwas Sex-Klamauk, einige mütterliche Ratschläge und elterliche Peinlichkeiten. Zum Beispiel wenn Deanna den Mitbewohnerinnen ihrer Tochter ein Jugenderlebnis ihrer Tochter erzählt, das für sie extrem peinlich ist.

Diese Szene ist auch eine der wenigen Szenen in „How to party with Mom“, die auf jeder Ebene das Potential der Geschichte andeuten. Es hätte ein Film über verlorene Träume, zweite Chancen, Mutter-Tochter-Beziehungen und wie sich der Blick auf Dinge mit zunehmendem Alter verändert, sein können. Es hätte auch ein Film sein können, der zeigt, wie sich die USA in den vergangenen zwanzig, dreißig Jahren veränderte. Aber nichts davon wurde auch nur versucht.

Es wurde stattdessen ein Starvehikel, das weit unter seinen Möglichkeiten bleibt und der immer, reichlich lustlos und ohne irgendwelche Ambitionen, die offensichtlichen Gags abgreift, während Melissa McCarthy Melissa McCarthy ist. So wirkt „How to party with Mom“ wie eine Geldkuh, die pflichtschuldig noch einmal gemolken wird, indem den Fans das gegeben wird, was sie erwarten.

How to party with Mom (Life of the Party, USA 2018

Regie: Ben Falcone

Drehbuch: Melissa McCarthy, Ben Falcone

mit Melissa McCarthy, Gillian Jacobs, Maya Rudolph, Julie Bowen, Matt Walsh, Molly Gordon, Jessie Ennis, Adria Arjona, Debby Ryan, Chris Parnell, Damon Jones, Stephen Root, Jacki Weaver, Ben Falcone

Länge: 105 Minuten

FSK: ab 12 Jahre

Hinweise

Englische Homepage zum Film

Moviepilot über „How to party with Mom“

Metacritic über „How to party with Mom“

Rotten Tomatoes über „How to party with Mom“

Wikipedia über „How to party with Mom“

Meine Besprechung von Ben Falcones „Tammy – Voll abgefahren“ (Tammy, USA 2014)

Meine Besprechung von Ben Falcones „The Boss“ (The Boss, USA 2016)


Neu im Kino/Filmkritik: Kluger Ratschlag für Besuche bei künftigen Schwiegereltern: „Get out“

Mai 4, 2017

Viele Blumhouse-Filme sind Mist. Billig produzierte Found-Footage-Horrorfilme, die finanziell einträglich sind. Aber dann gibt es – und deshalb lohnt sich immer ein Blick auf eine Blumhouse-Produktion – diese Perlen, in denen das geringe Budget die Chance für Experimente ist. In diesem Fall auch für eine ätzende Gesellschaftskritik, die keine Rücksicht auf irgendwelche Befindlichkeiten und kommerziellen Erwägungen machen muss. Bei den „The Purge“-Filmen gelang das. Und jetzt bei „Get out“, dem Debütfilm von Jordan Peele. In den USA ist er vor allem als Komiker bekannt.

Chris Washington (Daniel Kaluuya), ein aufstrebender New Yorker Fotograf, fährt mit seiner neuen Freundin Rose Armitage (Allison Williams), einer Krankenschwester, für ein Wochenende zu ihren Eltern. Sie leben im Wald in einem einsam gelegenem, noblen Familiensitz im Norden des Staates New York.

Auf dem Weg zu ihren Eltern betont Rose, eine Weiße, die Liberalität ihrer Eltern. Er ist ein Schwarzer – und schon von der ersten Minute an zeichnet der Afroamerikaner Jordan Peele ein düsteres Bild der Vereinigten Staaten von Amerika als eine zutiefst gespaltene Gesellschaft zwischen mehr oder weniger offen unterdrückten Schwarzen und Weißen, die sich als Herrenmenschen sehen und auch so agieren. Andere Ethnien gibt es in „Get Out“ nicht; was natürlich zur bedrückenden Atmosphäre und der klaren Zeichnung des Konflikts beiträgt.

Auf dem abgelegenem Wohnsitz der Armitages wird Chris freundlich von Roses Eltern empfangen. Aber sie sind eine Spur zu freundlich. Ihre beiden Hausangestellten, natürlich Schwarze, verhalten sich auch seltsam. So als stünden sie immer etwas neben sich und als ob sie noch – mental – in der Zeit vor dem Bürgerkrieg lebten.

Und mehr soll nicht verraten werden. Außer dass Chris besser spätestens nach dem ersten Gespräch mit dem ach so liberalen, pensionierten Chirurgen Dean Armitage (Bradley Whitford) und seiner ebenso liberalen Frau Missy (Catherine Keener), einer Psychiaterin, abgereist wäre. Denn ihre Liberalität, Weltgewandtheit und Freundlichkeit ist keine gewöhnliche Bigotterie, sondern die Fassade für etwas viel schlimmeres.

Peele verpackt seine ätzende Analyse der gegenwärtigen USA und ihrer Rassenverhältnisse in einen packenden Horrorthriller voller überraschender Wendungen und zunächst verborgener Bedeutungsebenen und Interpretationsmöglichkeiten. Dabei bleibt er immer erkennbar nah an der Wirklichkeit und er behandelt sein Thema Rassismus äußerst facettenreich.

In den USA wird „Get out“ seit seiner Premiere auf dem Sundance Film Festival von der Kritik nahezu einhellig abgefeiert und an der Kinokasse ist er ebenfalls ein Hit.

Daher: Reingehen in „Get out“.

Und jetzt der Trailer, der – jedenfalls wenn man den Film kennt – viel von dem Film verrät. Daher: ansehen auf eigene Gefahr:

Get out (Get out, USA 2017)

Regie: Jordan Peele

Drehbuch: Jordan Peele

mit Daniel Kaluuya, Allison Williams, Catherine Keener, Bradley Whitford, Caleb Landry Jones, Marcus Henderson, Betty Gabriel, Lakeith Stanfield, Stephen Root, Lil Rel Howery

Ashley LeConte Campbell

Länge: 104 Minuten

FSK: ab 16 Jahre

Hinweise

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Moviepilot über „Get out“

Metacritic über „Get out“

Rotten Tomatoes über „Get out“

Wikipedia über „Get out“ (deutsch, englisch)

Auch hier: ansehen auf eigene Gefahr

das Q & A beim Sundance Film Festival

ein Gespräch über den Film mit Jordan Peele, Allison Williams und Daniel Kaluuya im AOL Gebäude

 

 


Neu im Kino/Filmkritik: „Mike and Dave need Wedding Dates“ für die nächste Hochzeit

September 1, 2016

US-Zoten, nächste Runde. Dieses Mal nennt sich das Werk „Mike and Dave need Wedding Dates“.

Mike und Dave sind Brüder und dieses Mal möchte ihr Vater, dass sie die Hochzeit ihrer Schwester nicht in das übliche Chaos verwandeln. Sie sollen also Anstandsdamen mitbringen.

Mike und Dave wollen zuerst nicht, weil sie doch für gute Stimmung sorgen.

Ihre während des Gesprächs neben ihrem Vater sitzende Schwester sagt: „Bitte!“

Mike und Dave sagen: „Für dich tun wir alles. Wir wollen doch, dass du glücklich bist.“

Und damit könnte der Film nach fünf Minuten zu Ende sein. Denn in den folgenden neunzig Minuten wird eben dieses Gespräch mit viel Leerlauf und dem untauglichen Versuch, auch ernste Themen anzusprechen, auf Spielfilmlänge ausgewalzt.

Aus europäischer Sicht gibt es immerhin zwei bemerkenswerte Punkte.

Erstens wird dieses Mal auf den zu US-Vulgärhumorzoten gehörenden Gag mit den an verschiedenen peinlichen Orten aufgemalten Penissen, die oft panisch abgerubbelt werden, verzichtet. Das muss man wohl Fortschritt nennen.

Zweitens sehen wir nackte Frauen. Von hinten und von vorne. Ausgiebig können wir ihre Hintern und Brüste bewundern. Für eine US-Zote ist das ein gewaltiger Fortschritt.

Für uns Europäer ist es nichts, was uns irgendwie aufregt.

Mike and Dave need Wedding Dates - Plakat

Mike and Dave need Wedding Dates (Mike and Dave need Wedding Dates, USA 2016)

Regie: Jake Szymanski

Drehbuch: Andrew Jay Cohen, Brendan O’Brien

mit Zac Efron, Anna Kendrick, Adam Devine, Aubrey Plaza, Sugar Lyn Beard, Alice Wetterlund, Mary Holland, Stephanie Faracy, Stephen Root

Länge: 99 Minuten

FSK: ab 12 Jahre

Hinweise

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Metacritic über „Mike and Dave need Wedding Dates“

Rotten Tomatoes über „Mike and Dave need Wedding Dates“

Wikipedia über „Mike and Dave need Wedding Dates“


TV-Tipp für den 19. Oktober: The Company You Keep – Die Akte Grant

Oktober 19, 2015

ZDF, 22.15
Die Akte Grant (The Company you keep, USA 2013)
Regie: Robert Redford
Drehbuch: Lem Dobbs
LV: Neil Gordon: The Company you keep, 2003
Nachdem eine Weathermen-Kampfgefährtin verhaftet wird und ein neugieriger Jungspund-Journalist seine vierzig Jahre zurückliegende terroristische Vergangenheit enthüllt, taucht der angesehene Bürgerrechtsanwalt Jim Grant unter. Um, wie der Journalist vermutet, seine Unschuld zu beweisen.
Spannender, im positiven Sinn altmodischer, vor allem auf die Dialoge setzender Polit-Thriller, bei dem der Polit-Teil eher eine Beigabe ist und die vielen bekannten Gesichter, denen Robert Redford (als Grant) auf seiner Flucht vor dem FBI begegnet, erfreuen zuerst das Auge des gestandenen Kinofans und sorgen dann für eine angenehme Verunsicherung. Denn bei diesem All-Star-Ensemble ist schnell vollkommen unklar, wer nur einen kurzen Gastauftritt hat und wer nicht.
Seit einigen Tagen haben Robert Redford und Nick Nolte im Kino ein „Picknick mit Bären“.
mit Robert Redford, Shia LaBeouf, Julie Christie, Susan Sarandon, Nick Nolte, Terrence Howard, Anna Kendrick, Stanley Tucci, Chris Cooper, Richard Jenkins, Brendan Gleeson, Brit Marling, Sam Elliott, Stephen Root, Jackie Evancho
auch bekannt als „The Company you keep – Die Akte Grant“ (Kinotitel)
Hinweise
Rotten Tomatoes über „Die Akte Grant“
Wikipedia über „Die Akte Grant“ (deutsch, englisch)


TV-Tipp für den 21. August: Männer, die auf Ziegen starren

August 20, 2015

3sat, 22.35

Männer, die auf Ziegen starren (USA 2009, Regie: Grant Heslov)

Drehbuch: Peter Straughan

LV: Jon Ronson: The men who stare at goats, 2004 (Durch die Wand; Männer, die auf Ziegen starren)

Ein Journalist hört von einer Armeeeinheit, die ihre Gegner mit gewaltfreien, teils übersinnlichen Methoden bekämpft. Er macht sich auf die Suche nach ihr.

Die Story von „Männer, die auf Ziegen starren“ klingt erfunden, ist aber wahr und der Film folgt dem Sachbuch erstaunlich genau.

Köstlich durchgeknallte Militärsatire (alles weitere in meiner ausführlichen Besprechung von Buch und Film).

mit George Clooney, Ewan McGregor, Jeff Bridges, Kevin Spacey, Stephen Lang, Robert Patrick, Waleed Zuaiter, Stephen Root, Glenn Morshower

Hinweise

Englische Homepage zum Film

Deutsche Homepage zum Film

Film-Zeit über „Männer, die auf Ziegen starren“

Metacritic über “Männer, die auf Ziegen starren”

Rotten Tomatoes über “Männer, die auf Ziegen starren”

Wikipedia über “Männer, die auf Ziegen starren” (deutschenglisch)

Homepage von Jon Ronson

Den of Geek: Interview mit Jon Ronson (5. November 2009)

UGO: Interview mit Jon Ronson (6. November 2009)

Homepage des 1st Earth Battalion

Meine Besprechung von Jon Ronsons “Männer, die auf Ziegen starren” (The men who stare at Goats, 2004)

Meine Besprechung von Jon Ronsons “Die Psychopathen sind unter uns – Eine Reise zu den Schaltstellen der Macht” (The Psychopath Test – A Journey through the Madness Industry, 2011)


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