TV-Tipp für den 27. Dezember: E. T. – Der Außerirdische

Dezember 26, 2019

ZDFneo, 21.35

E. T. – Der Außerirdische (E. T. – The Extreterrestrial, USA 1982)

Regie: Steven Spielberg

Drehbuch: Melissa Mathison

Durch eine Verkettung unglücklicher Umstände strandet der knuddelige Außerirdische E. T. in einer kalifornischen Kleinstadt. Der junge Elliott und seine Freunde wollen ihm helfen, während die Erwachsenen den Außerirdische jagen.

Der heute immer noch gern gesehene Science-Fiction-Film (?, Kinderfilm?) war ein weltweiter Kassenhit. Es ist einer der wenigen SF-Filme, in denen der Außerirdische keine Bedrohung, sondern eine kindliche, verlorene, gutmütige Seele ist, die nur nach Hause will.

Variety schrieb: „’E. T. – Der Außerirdische‘ ist vielleicht der beste Disney-Film, den Disney nie gedreht hat.“

Für mich ist E. T. der emotionalste Film, den ich gemacht habe. Und das ist kein Zufall. Er drückt aus, was ich selbst tief im Inneren gefühlt habe. (…) E. T. stellt für mich die Quintessenz meiner Kindheit dar und zugleich ihr Ende.“ (Steven Spielberg)

mit Henry Thomas, Drew Barrymore, Dee Wallace, Peter Coyote, Robert McNaughton

Hinweise

Rotten Tomatoes über „E. T. – Der Außerirdische“

Wikipedia über „E. T. – Der Außerirdische“ (deutsch, englisch)

Meine Besprechung von Steven Spielbergs “Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels” (Indiana Jones and the kingdom of the skull, USA 2008)

Meine Besprechung von Steven Spielbergs “Gefährten” (War Horse, USA 2011)

Meine Besprechung von Steven Spielbergs “Lincoln” (Lincoln, USA 2012)

Meine Besprechung von Steven Spielbergs „Bridge of Spies – Der Unterhändler“ (Bridge of Spies, USA 2015)

Meine Besprechung von Steven Spielbergs „BFG – Big Friendly Giant (The BFG, USA 2016)

Meine Besprechung von Steven Spielbergs „Die Verlegerin“ (The Post, USA 2017)

Meine Besprechung von Steven Spielbergs „Ready Player One“ (Ready Player One, USA 2018)

Steven Spielberg in der Kriminalakte


TV-Tipp für den 1. November: Minority Report

Oktober 31, 2019

RTL II, 21.55

Minority Report (Minority Report, USA 2002)

Regie: Steven Spielberg

Drehbuch: Scott Frank, Jon Cohen

LV: Philip K. Dick: The Minority Report, 1956 (erstmals erschienen in Fantastic Universe, Januar 1956, Der Minderheiten-Bericht, Kurzgeschichte)

Schöne neue Welt: 2054 werden in Washington, D. C., Verbrecher bereits vor der Tat, aufgrund der Prognose von Precogs, verhaftet. Ein perfektes System, bis die Precogs sagen, dass der Polizist John Anderton bald einen Mann, den er überhaupt nicht kennt, umbringen wird. Anderton glaubt nicht an die Prognose. Er flüchtet und versucht herauszufinden, warum er zum Mörder werden soll.

Guter, etwas zu lang geratener Science-Fiction-Thriller, der für den Bram-Stoker-, Nebula- und Hugo-Preis nominiert war und den Saturn-Preis erhielt.

mit Tom Cruise, Colin Farrell, Samantha Morton, Max von Sydow, Lois Smith, Peter Stormare, Frank Grillo

Wiederholung: Samstag, 2. November, 04.05 Uhr (Taggenau!)

Hinweise

Rotten Tomatoes über „Minority Report“

Wikipedia über „Minority Report“ (deutsch, englisch)

Homepage von Philip K. Dick

Meine Besprechung von Steven Spielbergs “Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels” (Indiana Jones and the kingdom of the skull, USA 2008)

Meine Besprechung von Steven Spielbergs “Gefährten” (War Horse, USA 2011)

Meine Besprechung von Steven Spielbergs “Lincoln” (Lincoln, USA 2012)

Meine Besprechung von Steven Spielbergs „Bridge of Spies – Der Unterhändler“ (Bridge of Spies, USA 2015)

Meine Besprechung von Steven Spielbergs „BFG – Big Friendly Giant (The BFG, USA 2016)

Meine Besprechung von Steven Spielbergs „Die Verlegerin“ (The Post, USA 2017)

Meine Besprechung von Steven Spielbergs „Ready Player One“ (Ready Player One, USA 2018)

Steven Spielberg in der Kriminalakte


TV-Tipp für den 9. Januar: Schindlers Liste

Januar 9, 2019

Ein Klassiker, der demnächst in einer restaurierten Fassung wieder im Kino gezeigt wird

Kabel 1, 20.15

Schindlers Liste (Schindler’s List, USA 1993)

Regie: Steven Spielberg

Drehbuch: Steven Zaillian

LV: Thomas Keneally: Schindler’s Ark, 1982 (später Schindler’s List) (Schindlers Liste)

Holocaustdrama über den deutschen Industriellen Oskar Schindler, der in Polen über 1100 Juden vor den Vernichtungslagern rettete, indem er sie als Zwangsarbeiter rekrutierte und dabei alles riskierte.

in jeder Hinsicht bemerkenswert und legt eine künstlerische Strenge und ein unsentimentales Verständnis an den Tag, das es von allen bisherigen Filmen des Regisseurs abhebt. (…) Trotz seiner Länge von über drei Stunden bewegt sich der Film schnell voran und ist keine Minute zu lang für die Geschichte, die er erzählt, und die Menge von Informationen, die er vermittelt.“ (Todd McCarthy, Variety)

Universal Pictures International Germany bringt den Klassiker am 27. Januar 2019, dem Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus, in technisch überarbeiteter Version (4K, Dolby Cinema und Atmos) einmalig wieder in die deutschen Kinos.

Steven Spielberg dazu: „Es ist schwer zu glauben, dass es 25 Jahre her ist, seit Schindlers Liste in die Kinos kam. Die wahren Geschichten über das Ausmaß und die Tragödie des Holocaust dürfen nie vergessen werden, und die Lehren des Films über die entscheidende Bedeutung der Bekämpfung des Hasses hallen auch heute noch nach. Ich fühle mich geehrt, dass das Publikum die Reise noch einmal auf der großen Leinwand erleben kann.“

mit Liam Neeson, Ben Kingsley, Ralph Fiennes, Caroline Goodall, Jonathan Sagalle, Embeth Davidtz

Hinweise

Rotten Tomatoes über „Schindlers Liste“

Wikipedia über „Schindlers Liste“ (deutsch, englisch)

Meine Besprechung von Steven Spielbergs “Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels” (Indiana Jones and the kingdom of the skull, USA 2008)

Meine Besprechung von Steven Spielbergs “Gefährten” (War Horse, USA 2011)

Meine Besprechung von Steven Spielbergs “Lincoln” (Lincoln, USA 2012)

Meine Besprechung von Steven Spielbergs „Bridge of Spies – Der Unterhändler“ (Bridge of Spies, USA 2015)

Meine Besprechung von Steven Spielbergs „BFG – Big Friendly Giant (The BFG, USA 2016)

Meine Besprechung von Steven Spielbergs „Die Verlegerin“ (The Post, USA 2017)

Meine Besprechung von Steven Spielbergs „Ready Player One“ (Ready Player One, USA 2018)

Steven Spielberg in der Kriminalakte


TV-Tipp für den 24. Juni: Catch me if you can

Juni 24, 2018

Sat.1, 20.15

Catch me if you can (Catch me if you can, USA 2002)

Regie: Steven Spielberg

Drehbuch: Jeff Nathanson

LV: Frank Abagnale (mit Stan Redding): Catch me if you can: The Amazing True Story of the Youngest and Most Daring Con Man in the History of Fun and Profit, 1980 (Mein Leben auf der Flucht, Catch me if you can)

Spielberg erzählt kurzweilig die wahre Geschichte des Hochstaplers Frank Abagnale. Der Film „ist eine swingende, schwerelose Krimikomödie, die durch Tempo, Charme und Verspieltheit überzeugt.“ (Berliner Zeitung, 30. Januar 2003)

Mit Leonardo DiCaprio, Tom Hanks, Christopher Walken, Martin Sheen, Nathalie Baye, James Brolin, Jennifer Garner

Wiederholung: Montag, 25. Juni, 01.05 Uhr (Taggenau!)

Hinweise

Wikipedia über “Catch me if you can” (deutsch, englisch)

Rotten Tomatoes über “Catch me if you can”

History vs. Hollywood überprüft den Wahrheitsgehalt der Hochstaplergeschichte

Meine Besprechung von Steven Spielbergs “Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels” (Indiana Jones and the kingdom of the skull, USA 2008)

Meine Besprechung von Steven Spielbergs “Gefährten” (War Horse, USA 2011)

Meine Besprechung von Steven Spielbergs “Lincoln” (Lincoln, USA 2012)

Meine Besprechung von Steven Spielbergs „Bridge of Spies – Der Unterhändler“ (Bridge of Spies, USA 2015)

Meine Besprechung von Steven Spielbergs „BFG – Big Friendly Giant (The BFG, USA 2016)

Meine Besprechung von Steven Spielbergs „Die Verlegerin“ (The Post, USA 2017)

Meine Besprechung von Steven Spielbergs „Ready Player One“ (Ready Player One, USA 2018)

Steven Spielberg in der Kriminalakte


TV-Tipp für den 4. Mai: Sugarland Express

Mai 4, 2018

3sat, 22.25

Sugarland Express (The Sugarland Express, USA 1974)

Regie: Steven Spielberg

Drehbuch: Hal Barwood, Matthew Robbins (nach einer Geschichte von Steven Spielberg, Hal Barwood und Matthew Robbins)

Die junge Mutter Lou Jean befreit ihren Mann aus dem Gefängnis. Gemeinsam wollen sie ihr Baby vor einer Zwangsadoption bewahren. Auf ihrer Fahrt zu den Pflegeeltern werden sie, verfolgt von einer Polizeiarmada, zu Volkshelden.

Steven Spielbergs erster Spielfilm (denn „Duell“ war ein Fernsehfilm, der auch im Kino ausgewertet wurde) ist einer seiner schönsten Filme.

„‘The Sugarland Express’ ist größtenteils eine ausgelassene, verrückte, kapriolenreiche Verfolgungskomödie – eine lebendige Situationskomödie nach Art der Roadrunner-Zeichentrickfilme, nur in Spielfilmlänge.“ (Variety)

Sein nächster Film war „Der weiße Hai“ und der Rest ist Geschichte.

mit Goldie Hawn, Ben Johnson, Michael Sacks, William Atherton, Gregory Walcott, Harrison Zanuck, Louise Latham

Hinweise

Wikipedia über „Sugarland Express“ (deutsch, englisch)

Rotten Tomatoes über „Sugarland Express“

Meine Besprechung von Steven Spielbergs “Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels” (Indiana Jones and the kingdom of the skull, USA 2008)

Meine Besprechung von Steven Spielbergs “Gefährten” (War Horse, USA 2011)

Meine Besprechung von Steven Spielbergs “Lincoln” (Lincoln, USA 2012)

Meine Besprechung von Steven Spielbergs „Bridge of Spies – Der Unterhändler“ (Bridge of Spies, USA 2015)

Meine Besprechung von Steven Spielbergs „BFG – Big Friendly Giant (The BFG, USA 2016)

Meine Besprechung von Steven Spielbergs „Die Verlegerin“ (The Post, USA 2017)

Meine Besprechung von Steven Spielbergs „Ready Player One“ (Ready Player One, USA 2018)

Steven Spielberg in der Kriminalakte


Neu im Kino/Filmkritik (+ Buchtipps): „Ready Player One“, das Spiel beginnt

April 5, 2018

2045: der Waise Wade Watts (Tye Sheridan) lebt in den Stacks in Columbus, Ohio, bei seiner Tante und ihrem Freund. Die Gegend ist ein wahres ’shithole‘; – wenn der amtierende US-Präsident die Bezeichnung nicht für Gegenden reserviert hätte, die lebenswerter als Wades Müllkippe-Trailerbehausung sind.

Aber Wade kann, wie Millionen anderer Menschen, mit einer Brille in die OASIS abtauchen. Die OASIS ist eine riesige virtuelle Welt, in der das, ähem, wahre Leben stattfindet. Und deshalb verbringen die Menschen einen immer größer werdenden Teil ihres Lebens in der OASIS, in der sie alles sein können und in der sie von ihren alltäglichen Problemen befreit sind.

Nach dem Tod von OASIS-Schöpfer James Halliday (Mark Rylance) sind alle OASIS-Besucher in der virtuellen Welt auf der Jagd nach einem ganz besonderen Easter Egg, das Halliday vor seinem Tod versteckte. Um das Easter Egg zu finden, müssen drei Aufgaben gelöst werden. Wer das schafft, wird die Kontrolle über die OASIS haben und, was für den bettelarmen Wade keine Motivation ist, erhält eine halbe Billion Dollar. Wade will als großer James-Halliday-Bewunderer das letzte Geheimnis seines Idols lösen.

Das ist die Prämisse von Steven Spielbergs neuem Film „Ready Player One“ und die Jagd nach dem Easter Egg ist die Geschichte des Science-Fiction-Films, der zwischen realer und virtueller Welt hin und her wechselt. Es ist eine altbekannte Schatzsuche, die Spielberg allerdings mit so viel Lust am Erzählen präsentiert, dass die 150 Minuten wie im Flug vergehen. Dazu tragen auch die detailreich gezeigten Welten und, in der OASIS, die vielen Anspielungen auf die achtziger Jahre bei. Ein Jahrzehnt, in dem wir in Deutschland Angst vor der Apokalypse und dem Waldsterben hatten. In den USA war es für die Teenager wohl ein sicheres Jahrzehnt und es ist das Jahrzehnt, in dem Steven Spielbergs eigene Filme („E. T. – Der Außerirdische“, die Indiana-Jones-Filme) und die von seiner Firma Amblin Entertainment produzierten Filme (wie „Zurück in die Zukunft“, „Gremlins“, „Die Goonies“, „Falsches Spiel mit Roger Rabbit“) immer wieder gern gesehene Kinohits waren. Um nur die Filme zu nennen, in die Spielberg direkt involviert war. Für Filmfans gibt es außerdem, bei der Schlüsselsuche von Wade und seinen Freunden, einen ausführlichen Ausflug in das aus „Shining“ bekannte Overlook-Hotel und unzählige, mehr oder weniger versteckte Hinweise auf die 80er-Jahre-Popkultur, die im Internet von Fans der Reihe nach entschlüsselt werden.

Die OASIS ist nämlich der wahrgewordene feuchte Traum eines Nerds.

Es ist allerdings ein jugendfreier Traum. Als habe ein Kind kurz vor der Pubertät sein Paradies entworfen. Mädchen gibt es in dieser Welt nicht und die wenigen weiblichen Charaktere sind dann vor allem asexuelle Kumpels. Früher nannte man sie Mädchen, mit denen man Pferde stehlen kann. Aber in der OASIS gibt es keine Pferde. Und auch keine anderen Tiere. Sex und Vergnügungsmeilen fehlen ebenso. Es ist halt eine jugendfreie Ausgabe der Welt von „Total Recall“.

Auch die Geschichte – und damit wahrscheinlich auch Ernest Clines gleichnamige Romanvorlage, ein gefeierter Bestseller – bedient mit seinen jugendlichen Protagonisten eher ein jugendliches Publikum, das sich wenig für philosophische Reflexionen interessiert. Ihre Antagonisten sind mehr oder weniger fiese Erwachsene. Als Hauptbösewicht darf, wieder einmal, Ben Mendelsohn überzeugen.

Die Anspielungen auf die achtziger Jahre erfreuen das Publikum, auch wenn es schon etwas seltsam ist, dass in knapp dreißig Jahren alle ungefähr dreißig bzw. für die OASIS-Spieler sechzig Jahre zurück in die Vergangenheit wollen. Die OASIS ist eine Schöpfung, die nostalgische Fantasien befriedigt. Es ist in diesem Fall auch eine Welt, die in jedem Moment und in jeder Figur absolut spielbergianisch ist.

Am Ende ist Spielbergs Science-Fiction-Blockbuster ein gut gemachter Erster-Klasse-Nostalgietrip, der trotz der140-minütigen Laufzeit, kurzweilig, aber mit wenig Tiefgang unterhält.

Ready Player One (Ready Player One, USA 2018)

Regie: Steven Spielberg

Drehbuch: Zak Penn, Ernest Cline

LV: Ernest Cline: Ready Player One, 2011 (Ready Player One)

mit Tye Sheridan, Olivia Cooke, Ben Mendelsohn, Lena Waithe, T. J. Miller, Philip Zhao, Win Morisaki, Hannah John-Kamen, Simon Pegg, Mark Rylance

Länge: 140 Minuten

FSK: ab 12 Jahre

Hinweise

Englische Homepage zum Film

Moviepilot über „Ready Player One“

Metacritic über „Ready Player One“

Rotten Tomatoes über „Ready Player One“

Wikipedia über „Ready Player One“ (deutsch, englisch)

Meine Besprechung von Steven Spielbergs “Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels” (Indiana Jones and the kingdom of the skull, USA 2008)

Meine Besprechung von Steven Spielbergs “Gefährten” (War Horse, USA 2011)

Meine Besprechung von Steven Spielbergs “Lincoln” (Lincoln, USA 2012)

Meine Besprechung von Steven Spielbergs „Bridge of Spies – Der Unterhändler“ (Bridge of Spies, USA 2015)

Meine Besprechung von Steven Spielbergs „BFG – Big Friendly Giant (The BFG, USA 2016)

Meine Besprechung von Steven Spielbergs „Die Verlegerin“ (The Post, USA 2017)

Steven Spielberg in der Kriminalakte

Die Vorlage

Ernest Cline: Ready Player One

(übersetzt von Hannes und Sara Riffel)

Fischer TOR, 2018 (Filmausgabe)

544 Seiten

9,99 Euro

Originalausgabe

Ready Player One

Crown Publishing, 2011

Der zweite Roman von Ernest Cline, der auf den ersten Blick doch sehr an „Enders Game“ erinnert: Jugendliche, die in Computerspielen erfolgreich gegen Aliens kämpften, müssen feststellen, dass es die fiesen Außerirdischen wirklich gibt und nur sie, dank ihrer Gamer-Fertigkeiten, die Erde retten können.

Ernest Cline: Armada

(übersetzt von Sara Riffel)

Fischer TOR, 2018

416 Seiten

9,99 Euro

Originalausgabe

Armada

Crown Publishing, 2015

Hinweise, Runde zwei

Homepage von Ernest Cline

Wikipedia über Ernest Cline (deutsch, englisch)

Immer noch erhältlich

Georg Seeßlen Steven Spielberg und seine Filme

(2., überarbeitete und aktualisierte Auflage)

Schüren Verlag, 2016

304 Seiten

29,90 Euro

Das Teaserplakat

Das IMAX-Plakat


TV-Tipp für den 25. März: Bridge of Spies – Der Unterhändler

März 25, 2018

Pro7, 20.15

Bridge of Spies – Der Unterhändler (Bridge of Spies, USA 2015)

Regie: Steven Spielberg

Drehbuch: Matt Charman, Ethan Coen, Joel Coen

Eher widerwillig übernimmt Versicherungsanwalt James B. Donovan 1957 ein Pflichtmandat: die Verteidigung des Sowjetspions Rudolf Abel. Er kann die Todesstrafe für Abel verhindern und als, Jahre später, über Russland ein CIA-Spion abgeschossen wird, soll Donovan mit den Sowjets über einen Gefangenenaustausch verhandeln.

Spielberg erzählt in seinem hochspannenden Thriller, immer nah an den Fakten, die Geschichte des ersten Gefangenenaustauschs auf der Glienicker Brücke.

Mehr, viel mehr, auch über James B. Donovans ausführlichen Bericht darüber, in meiner ausführlichen Buch- und Filmbesprechung.

mit Tom Hanks, Mark Rylance, Scott Shepherd, Amy Ryan, Sebastian Koch, Alan Alda, Austin Stowell, Mikhail Gorevnoy, Will Rogers

Wiederholung: Montag, 26. März, 00.50 Uhr (Taggenau!)

Die Hintergrundgeschichte

Donovan - Strangers on a Bridge - 4

Es gibt inzwischen mehrere Sachbücher, die sich mit diesem Agentenaustausch beschäftigen. Spielbergs Film basiert explizit auf keiner Vorlage.
Dennoch wird die zum Filmstart erschienene Neuausgabe von James B. Donovans „Strangers on a Bridge – Der Fall des Oberst Abel“ vom Goldmann- Verlag als die Hintergrundgeschichte zum Film beworben, was durchaus zutreffend ist. Immerhin verteidigte Donovan Abel und er verhandelte den Agentenaustausch.
Wer also tiefer in die damalige Zeit eintauchen möchte, sollte sich diesen spannenden Erlebnisbericht eines Zeitzeugen, geschrieben mit dem damaligen Wissen, zulegen.

James B. Donovan: Strangers on a Bridge – Der Fall des Oberst Abel
(übersetzt von Eva Bornemann und Michael Molitor; mit einem neuen Vorwort von Jason Matthews)
Goldmann, 2015
560 Seiten
9,99 Euro

Originalausgabe
Strangers on a Bridge – The Case of Colonel Abel
Atheneum House, Inc., 1964

Frühere deutsche Ausgabe
Der Fall des Oberst Abel
Scheffler-Verlag, 1965

Hinweise
Amerikanische Homepage zum Film
Deutsche Homepage zum Film
Film-Zeit über „Bridge of Spies“
Moviepilot über „Bridge of Spies“
Metacritic über „Bridge of Spies“
Rotten Tomatoes über „Bridge of Spies“
Wikipedia über „Bridge of Spies“ (deutsch, englisch)
History vs. Hollywood über „Bridge of Spies“
Das Drehbuch zum Film

Meine Besprechung von Steven Spielbergs “Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels” (Indiana Jones and the kingdom of the skull, USA 2008)

Meine Besprechung von Steven Spielbergs “Gefährten” (War Horse, USA 2011)

Meine Besprechung von Steven Spielbergs “Lincoln” (Lincoln, USA 2012)

Meine Besprechung von Steven Spielbergs „Bridge of Spies – Der Unterhändler“ (Bridge of Spies, USA 2015)

Meine Besprechung von Steven Spielbergs „BFG – Big Friendly Giant (The BFG, USA 2016)

Meine Besprechung von Steven Spielbergs „Die Verlegerin“ (The Post, USA 2017)

Steven Spielberg in der Kriminalakte

Am 5. April läuft Steven Spielbergs neuester Film „Ready Player One“ an. Seine Verfilmung von Ernest Clines SF-Roman ist buntes Abenteuer für Jugendliche (und Nerds), das all die Momente hat, die man bei einem Film des Regisseurs von „E. T.“ erwartet und vollgestopft mit popkulturellen Anspielungen ist. Zum Kinostart gibt es die Filmkritik. Bis dahin:

 

 


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