TV-Tipp für den 22. Januar: Tatort: Das Glockenbachgeheimnis

Januar 22, 2019

BR, 20.15

Tatort: Das Glockenbachgeheimnis (Deutschland 1999)

Regie: Martin Enlen

Drehbuch: Friedrich Ani

Wer ermordete Hauserbe Martens? Und was ist das Geheimnis des Glockenbaches?

Guter Münchner „Tatort“ mit den Kommissaren Batic (Miroslav Nemec), Leitmayr (Udo Wachtveitl) und Menzinger (Michael Fitz). Iris Berben spielt eine dubiose Caféhaus-Besitzerin.

Hinweise

Tatort-Fundus über die Kommissare Batic und Leitmayr

Homepage von Friedrich Ani

Meine Besprechung von Friedrich Anis „Wer lebt, stirbt“ (2007)

Meine Besprechung von Friedrich Anis „Der verschwundene Gast“ (2008)

Meine Besprechung von Friedrich Anis “Totsein verjährt nicht” (2009)

Meine Besprechung von Friedrich Anis “Die Tat” (2010)

Meine Besprechung von Friedrich Anis „Süden“ (2011, mit Interview)

Meine Besprechung von Friedrich Anis “Süden und die Schlüsselkinder” (2011)

Meine Besprechung von Friedrich Anis „Süden und das heimliche Leben“ (2012)

Meine Besprechung von Friedrich Anis „Süden und die Stimme der Angst“ (2013, neuer Titel von „Verzeihen“)

Meine Besprechung von Friedrich Anis “M” (2013)

Meine Besprechung von Friedrich Anis „Der namenlose Tag“ (2015)

Meine Besprechung von Friedrich Anis „Der einsame Engel“ (2016)

Friedrich Ani in der Kriminalakte

P. S.: In Arbeit: Meine Besprechung von Friedrich Anis neuem Süden-Roman “ Der Narr und seine Maschine“ (Suhrkamp)


TV-Tipp für den 13. November: Sonntagsmörder

November 13, 2016

ARD, 21.45

Sonntagsmörder (Deutschland 2016, Regie: Peter Dörfler, Cordt Schnibben)

Drehbuch: Peter Dörfler, Cordt Schnippen

Wer hätte das damals, als Kommissar Trimmel das „Taxi nach Leipzig“ bestieg und im „Tatort“ landete, gedacht? Seitdem ertönte vor tausend Sonntagabendkrimis die catchy, von Klaus Doldinger komponierte Melodie und heute glauben tausende Unter-Vierzig-Jährige, dass es den „Tatort“ schon immer gab.

In dieser einstündigen Geburtstagsdoku spricht Ulrike Folkerts (aka Kommissarin Lena Odenthal) mit den „Tatort“-Kollegen Borowski (Axel Milberg), Markowitz (im Ruhestand) (Günther Lamprecht), Batic (Miroslav Nemic), Leitmayr (Udo Wachtveitl), Grosz (Franziska Weisz), Börne (Jan Josef Liefers) und Thiel (Axel Prahl) und ungenannt bleibenden Experten (das Los der Autoren, ohne die es keine „Tatorte“ gäbe).

Schade, dass nur die üblichen Verdächtigen vernommen werden.

Hinweis

Das Erste über die Doku


„Der Tatort und die Philosphie“ im Hörsaal, nicht an der Pommesbude

Juni 18, 2014

Eilenberger HRSG - Der Tatort und die Philosophie - 2

„Schlauer werden mit der beliebtesten Fernsehserie“ ist der Untertitel und er ist erstens zutreffend und zweitens macht der Sammelband neugierig auf einige zeitgenössische Philosophen. Denn in dem von Wolfram Eilenberger herausgegebenem Sammelband „Der Tatort und die Philosophie“ werden verschiedene Philosophen und ihr Werk vorgestellt und damit man sich mit ihren abstrakten Gedanken beschäftigt, wird der „Tatort“ als Köder benutzt. Gerade weil die Reihe so langlebig ist und es inzwischen über neunhundert Folgen gibt, findet jeder Autor, meist bei einem der aktuell ermittelnden Kommissare, den ihm genehmen Anknüpfungspunkt, der auch immer etwas willkürlich bleibt.
Aber in dem Sammelband geht es auch nur peripher um den „Tatort“. Die Krimireihe und damit auch der Kriminalfilm und die Kriminalserie im allgemeinen (denn vieles, was hier gesagt wird, kann mühelos auf andere Krimis übertragen werden) sind nur der Startpunkt, um Philosophen und ihre Werke in kurzen Texten vorzustellen:
Adam Soboczynski schreibt über Theodor W. Adorno,
Wolfram Eilenberger über Emmanuel Levinas,
Florian Werner über Friedrich Nietzsche,
Ulrich Noller und Jürgen Wiebicke über Hartmut Rosa und Byung-Chul Han,
Cord Riechelmann über Gilles Deleuze,
Ariadne von Schirach über Alain Badiou,
Gert Scobel über William James,
Fritz Breithaupt über Siegfried Kracauer,
Susanne Schmetkamp über Edith Stein,
Svenja Flaßpöhler über Hannah Arendt,
Ekkehard Knörer über Odo Marquard,
Stefan Münkler über Marshall McLuhan und
Armin Nassehi über Edmund Husserl.
Viele Texte sind von promovierten Philosophen geschrieben und oft sind die kurzen Texte auch etwas zu wissenschaftlich geraten. Jedenfalls für ein Buch, das sich an die breite Masse richten und Menschen, die sonst nichts mit Philosophie am Hut haben, neugierig auf die Philosophen, ihre Gedankengebäude und das philosophische Denken machen soll. Davon abgesehen regen die Texte zum Nachdenken über die Wirklichkeit und auch darüber, was Geschichten über die Wirklichkeit aussagen, an. Warum, zum Beispiel, in neueren Krimis die Täter ihre Taten nicht mehr erklären können und was das über das Subjekt, den Menschen, aussagt. Denn früher gab es spätestens am Ende des Films eine lange Erklärung, warum der Mörder mordete. Woher das Böse kommt und warum so viele Kommissare alleinstehend sind und sich in ihre Arbeit flüchten, wird mit verschiedenen philosophischen Theorien erklärt; – wobei wir Lieutenant Columbo, der ja vor allem in den Siebzigern ermittelte, auch nur bei der Arbeit sehen und wir nichts über das Sexualleben von Hercule Poirot wissen.
Über den „Tatort“ im Speziellen bleiben die Autoren dagegen bei Allgemeinplätzen stehen, die auch auf fast jede andere Krimiserie übertragen werden kann.
Mich erinnerte das Buch jedenfalls daran, mal wieder einen philosophischen Text zu lesen.

Wolfram Eilenberger (Hrsg.): Der Tatort und die Philosphie – Schlauer werden mit der beliebtesten Fernsehserie
Tropen, 2014
224 Seiten
17,95 Euro

Hinweise

Homepage von Wolfram Eilenberger und des „Philosophie Magazins“ (er ist Chefredakteur)

Tatort-Fundus (eine „Tatort“-Fundgrube)

 


TV-Tipp für den 26. Februar: Tatort: Das Glockenbachgeheimnis

Februar 26, 2013

BR, 20.15

Tatort: Das Glockenbachgeheimnis (D 1999, R.: Martin Enlen)

Drehbuch: Friedrich Ani

Wer ermordete Hauserbe Martens? Und was ist das Geheimnis des Glockenbaches?

Guter Münchner „Tatort“ mit den Kommissaren Batic (Miroslav Nemec), Leitmayr (Udo Wachtveitl) und Menzinger (Michael Fitz). Iris Berben spielt eine dubiose Caféhaus-Besitzerin.

Hinweise

Tatort-Fundus über die Kommissare Batic und Leitmayr

Homepage von Friedrich Ani

Meine Besprechung von Friedrich Anis „Wer lebt, stirbt“ (2007)

Meine Besprechung von Friedrich Anis „Der verschwundene Gast“ (2008)

Meine Besprechung von Friedrich Anis “Totsein verjährt nicht” (2009)

Meine Besprechung von Friedrich Anis “Die Tat” (2010)

Meine Besprechung von Friedrich Anis „Süden“ (2011, mit Interview)

Meine Besprechung von Friedrich Anis “Süden und die Schlüsselkinder” (2011)

Meine Besprechung von Friedrich Anis „Süden und das heimliche Leben“ (2012)

Friedrich Ani in der Kriminalakte


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