TV-Tipp für den 6. Oktober: Das Leben der Anderen

Oktober 5, 2019

Arte, 20.15

Das Leben der Anderen (Deutschland 2006)

Regie: Florian Henckel von Donnersmarck

Drehbuch: Florian Henckel von Donnersmarck

Ostberlin, 1984: Ein linientreuer, hundertfünfzigprozentiger Stasi-Hauptmann soll ein freigeistiges Künstlerpaar ausspionieren – und beginnt darüber an seiner Mission zu zweifeln.

Hier trifft der Spruch vom Fluch des ersten Werkes wohl zu: mit seinem Spielfilmdebüt hatte Florian Henckel von Donnersmarck einen weltweiten Kritiker- und Publikumserfolg. Neben zahlreichen Preisen erhielt das Stasi-Drama auch den Oscar als bester fremdsprachiger Film.

Danach ging es für von Donnersmarck in Richtung Hollywood. Er inszenierte „The Tourist“ (2010). Ein Flop. 2018 kam dann sein dritter Film, „Werk ohne Autor„, in die Kinos

mit Ulrich Mühe, Martina Gedeck, Sebastian Koch, Ulrich Tukur, Thomas Thieme, Matthias Brenner, Herbert Knaup, Charly Hübner

Hinweise

Filmportal über „Das Leben der anderen“

Rotten Tomatoes über „Das Leben der anderen“

Wikipedia über „Das Leben der anderen“ (deutsch, englisch)

Meine Besprechung von Florian Henckel von Donnersmarcks „Werk ohne Autor“ (Deutschland 2018)


TV-Tipp für den 28. Februar: Das Leben der Anderen

Februar 27, 2018

3sat, 22.25

Das Leben der Anderen (Deutschland 2006)

Regie: Florian Henckel von Donnersmarck

Drehbuch: Florian Henckel von Donnersmarck

Ostberlin, 1984: Ein linientreuer, hundertfünfzigprozentiger Stasi-Hauptmann soll ein freigeistiges Künstlerpaar ausspionieren – und beginnt darüber an seiner Mission zu zweifeln.

Hier trifft der Spruch vom Fluch des ersten Werkes wohl zu: mit seinem Spielfilmdebüt hatte Florian Henckel von Donnersmarck einen weltweiten Kritiker- und Publikumserfolg. Neben zahlreichen Preisen erhielt das Stasi-Drama auch den Oscar als bester fremdsprachiger Film.

Danach ging es für von Donnersmarck in Richtung Hollywood. Er inszenierte „The Tourist“ (2010). Ein Flop. Und seitdem nichts mehr.

mit Ulrich Mühe, Martina Gedeck, Sebastian Koch, Ulrich Tukur, Thomas Thieme, Matthias Brenner, Herbert Knaup, Charly Hübner

Hinweise

Filmportal über „Das Leben der anderen“

Rotten Tomatoes über „Das Leben der anderen“

Wikipedia über „Das Leben der anderen“ (deutsch, englisch)


TV-Tipp für den 5. Februar: Der namenlose Tag

Februar 5, 2018

ZDF, 20.15

Der namenlose Tag (Deutschland 2018)

Regie: Volker Schlöndorff

Drehbuch: Volker Schlöndorff

LV: Friedrich Ani: Der namenlose Tag,2015

Als Doris Winther sich erhängt, rollt der pensionerte Kommissar Jakob Franck einen alten Fall wieder auf: vor Jahren hatte Doris Winthers Tochter Esther Suizid begangen. Franck fragt sich jetzt, ob er damals etwas übersehen hatte und Esther ermordet wurde.

TV-Premiere: Schlöndorff verfilmt Ani. Was kann da schief gehen?

Mit Thomas Thieme, Devid Striesow, Ursina Lardi, Jan Messutat, Stephanie Amarell, Ursina Lardi

Die Vorlage, als Taschenbuch

Friedrich Ani: Der namenlose Tag

Suhrkamp, 2016

304 Seiten

10,99 Euro

Der zweite Fall für Jakob Franck; jetzt sucht er den Mörder eines elfjährigen Jungen

Friedrich Ani: Ermordung des Glücks

Suhrkamp, 2017

320 Seiten

20 Euro

Hinweise

ZDF über „Der namenlose Tag“

Filmportal über „Der namenlose Tag“

Meine Besprechung von Volker Schlöndorffs „Rückkehr nach Montauk“ (Deutschland 2017)

Homepage von Friedrich Ani

Meine Besprechung von Friedrich Anis „Wer lebt, stirbt“ (2007)

Meine Besprechung von Friedrich Anis „Der verschwundene Gast“ (2008)

Meine Besprechung von Friedrich Anis “Totsein verjährt nicht” (2009)

Meine Besprechung von Friedrich Anis “Die Tat” (2010)

Meine Besprechung von Friedrich Anis „Süden“ (2011, mit Interview)

Meine Besprechung von Friedrich Anis “Süden und die Schlüsselkinder” (2011)

Meine Besprechung von Friedrich Anis “Süden und das heimliche Leben” (2012)

Meine Besprechung von Friedrich Anis „Süden und die Stimme der Angst“ (2013, neuer Titel von „Verzeihen“)

Meine Besprechung von Friedrich Anis “M” (2013)

Meine Besprechung von Friedrich Anis „Der namenlose Tag“ (2015)

Meine Besprechung von Friedrich Anis „Der einsame Engel“ (2016)

Friedrich Ani in der Kriminalakte


TV-Tipp für den 4. Februar: Wir waren Könige

Februar 4, 2016

Arte, 22.40
Wir waren Könige (Deutschland 2014, Regie: Philipp Leinemann)
Drehbuch: Philipp Leinemann
Irgendwo in Deutschland: Nach einem fehlgeschlagenem Einsatz läuft ein Sondereinsatzkommando Amok und gerät zwischen zwei verfeindete Jugendgangs.
Ein deutscher Polizeithriller. Schön düstere Bilder, gut besetzt und es gab auch, so meine Erinnerung, etliche gute Kritiken, wie im epd Film: „Endlich einmal ein gelungener deutscher Polizeifilm.“
Ganz anders das Lexikon des deutschen und internationalen Films: „Ein zwar hochkarätig besetzter, aber lauter und holzschnittartiger Polizeifilm, der vorrangig auf Macho-Gehabe und Testosteron setzt, worüber alle Zwischentöne verloren gehen.“
mit Ronald Zehrfeld, Mišel Matičević, Hendrik Duryn, Thomas Thieme, Godehard Giese, Frederick Lau, Simon Werner, Torben Liebrecht, Jorres Risse, Felix Goeser
Hinweise
Filmportal über „Wir waren Könige“
Moviepilot über „War waren Könige“
Wikipedia über „Wir waren Könige“


TV-Tipp für den 17. Juli: Wer wenn nicht wir

Juli 16, 2014

ARD, 22.45
Wer wenn nicht wir (Deutschland 2011, Regie: Andres Veiel)
Drehbuch: Andres Veiel
LV: Gerd Koenen: Vesper, Ensslin, Baader – Urszenen des deutschen Terrorismus, 2003
Drama über die Beziehung zwischen Schriftsteller Bernward Vesper und Gudrun Ensslin, die ihn später wegen Andreas Baader verließ und RAF-Terroristin wurde.
Ein sehenswerter, facettenreicher Blick auf die bundesdeutsche Vergangenheit der sechziger und siebziger Jahre und die Anfänge des Linksterrorismus von Andreas Veiel (Black Box BRD).
mit August Diehl, Lena Lauzemis, Alexander Fehling, Thomas Thieme, Imoge Kogge, Michael Wittenborn, Susanne Lothar
Wiederholungen
Eins Festival, Freitag, 18. Juli, 20.15 Uhr
Eins Festival, Samstag, 19. Juli, 01.25 Uhr (Taggenau!)
Hinweise

ARD über „Wer wenn nicht wir“

Bundeszentrale für politische Bildung über „Wer wenn nicht wir“ (mit Hintergrundinformationen)

Film-Zeit über „Wer wenn nicht wir“

Moviepilot über „Wer wenn nicht wir“

Wikipedia über „Wer wenn nicht wir“


TV-Tipp für den 26. Mai: Mord in Aschberg

Mai 26, 2014

ZDF, 20.15
Mord in Aschberg (Deutschland 2014, Regie: Markus Imboden)
Drehbuch: Holger Karsten Schmidt
Privatdetektiv Finn Zehender hat einen neuen Fall: Simone Albrecht beauftragt ihn, ihren Mann, einen vollkommen unauffälligen Filialleiter einer dörflichen Dorfbank, zu überwachen. Sie glaubt, dass er sie betrügt. Als Zehender Albrecht beobachtet, wird er Zeuge, wie auf Albrecht und dessen Freund geschossen wird. Der Freund stirbt. Kurz darauf wird Zehender von Albrecht beauftragt, den Mörder zu suchen. Denn er glaubt, dass der Mörder – ein Scharfschütze – auch ihn umbringen will.
Was die beiden Männer nicht wissen: auch der Scharfschütze wird von Simone Albrecht bezahlt. Und das ist nicht die erste Überraschung in diesem lakonisch erzähltem Dorfkrimi, der sich etwas zu sehr auf seinen Charakteren ausruht, während die Geschichte eher vor sich hin mäandert.
Die neueste Zusammenarbeit von Markus Imboden und Holger Karsten Schmidt ist ein gediegener, in Norddeutschland spielender Regiokrimi mit überschaubarer Spannungskurve, der sicher gerne „Fargo“ wäre, aber niemals diese coensche Qualität erreicht.
mit Hinnerk Schönemann, Thomas Thieme, Katja Danowski, Stephanie Eidt, Julischka Eichel, Florian Lukas, Peter Schneider
Hinweise
ZDF über „Mord in Aschberg“ (Achtung: ein sehr wichtiger Plot-Point wird verraten!)
ZDF über Finn Zehender
Fernsehserien über Finn Zehender

Meine Besprechung von Markus Imbodens „Am Hand“ (Schweiz/Deutschland 2013)


TV-Tipp für den 16. Mai: Ein Fall für zwei: Mörderisches Vertrauen

Mai 16, 2014

ZDF, 20.15
Ein Fall für zwei: Mörderisches Vertrauen (Deutschland 2014)
Regie: Andreas Herzog
Drehbuch: Florian Oeller
Anwalt Benni Hornberg und sein Freund, der Irgendwie-Privatdetektiv Leo Oswald, haben einen neuen Fall: Amy Beck soll ihren Freund Tim Kortner erschlagen haben. Gemeinsam haben sie mit dem Klauen von Nobelkarossen ihr Geld verdient. Hornberg und Oswald glauben an ihre Unschuld.
Der zweite Fall des neuen „Ein Fall für zwei“-Teams ist immerhin etwas besser als ihr erster Fall „Verhängnisvolle Freundschaft“. Denn die Geschichte entwickelt sich halbwegs schlüssig und wir erfahren auch am Anfang, was Amy Beck vorgeworfen wird. Allerdings gibt es wieder ärgerliche Plotschlampereien (Gibt es wirklich neue Nobelkarossen ohne GPS? Gibt es in Frankfurt am Main kein Akteneinsichtsrecht des Verteidigers? Und warum bestehen die Ermittlungen von Oswald vor allem darin, ständig einzubrechen?). Die Zusammenarbeit zwischen Verteidigung und Anklage funktioniert in den falschen Momenten aus den falschen Gründen viel zu reibungslos. Die Aufklärung zieht sich, dank redundanter Dialoge und zäher Nebenplots, wie Kaugummi. Die Zahl der Verdächtigen ist mehr als überschaubar und der wahre Täter ist schon früh bekannt ist. Der entscheidende Hinweis erfolgt – unabhängig von einem Blick auf die Besetzung – bereits ganz am Anfang des zweiten Drittels.
Es gibt ungefähr einen Schnitt pro Sekunde und alles wird in einer Michael-Bay-“CSI: Miami“-Optik präsentiert. Das ist hier allerdings nicht cool oder hip, sondern einfach nur nervig.
mit Wanja Mues, Antoine Monot, Jr., Thomas Thieme, Christina Hecke, Anna Brüggemann, Marc Hosemann, Jan Hendrik Stahlberg, Pjotr Olev

Hinweise
ZDF über „Ein Fall für zwei“
Fernsehserien über „Ein Fall für zwei“
Wikipedia über „Ein Fall für zwei“

Meine Besprechung von „Ein Fall für zwei: Verhängnisvolle Freundschaft“ (Deutschland 2014)


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