TV-Tipp für den 28. Dezember: Das finstere Tal

Dezember 28, 2018

ZDF, 00.25
Das finstere Tal (Österreich/Deutschland 2013)
Regie: Andreas Prochaska
Drehbuch: Martin Ambrosch, Andreas Prochaska
LV: Thomas Willmann: Das finstere Tal, 2010
In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts reitet ein einsamer Fremder in ein abgelegenes Alpental, das von dem Patriarchen Brenner und seinen Söhnen beherrscht wird. Der Fremde will, so sagt er, über den Winter bleiben und fotografieren. Schon bald sterben die Leute.
Äußerst gelungener Alpenwestern. Während der Roman mehr in Richtung Ludwig Ganghofer geht, geht der Film mehr in Richtung Sergio Leone.
mit Sam Riley, Tobias Moretti, Paula Beer, Clemens Schick, Erwin Steinhauer, Hans-Michael Rehberg, Carmen Gratl, Helmuth A. Häusler, Martin Leutgeb, Florian Brückner

Die lesenswerte Vorlage

Willmann - Das finstere Tal - 2

Thomas Willmann: Das finstere Tal
Ullstein, 2014
320 Seiten
9,99 Euro

Erstausgabe
Liebeskind, 2010

Hinweise

Homepage zum Film

Perlentaucher über „Das finstere Tal“

Film-Zeit über „Das finstere Tal“

Moviepilot über „Das finstere Tal“

Wikipedia über „Das finstere Tal“

Meine Besprechung von Andreas Proschaskas „Das finstere Tal“ (Österreich/Deutschland 2013)


TV-Tipp für den 20. Juli: Das finstere Tal

Juli 20, 2017

3sat, 22.25
Das finstere Tal (Österreich/Deutschland 2013)
Regie: Andreas Prochaska
Drehbuch: Martin Ambrosch, Andreas Prochaska
LV: Thomas Willmann: Das finstere Tal, 2010
In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts reitet ein einsamer Fremder in ein abgelegenes Alpental, das von dem Patriarchen Brenner und seinen Söhnen beherrscht wird. Der Fremde will, so sagt er, über den Winter bleiben und fotografieren. Schon bald sterben die Leute.
Äußerst gelungener Alpenwestern. Während der Roman mehr in Richtung Ludwig Ganghofer geht, geht der Film mehr in Richtung Sergio Leone.
mit Sam Riley, Tobias Moretti, Paula Beer, Clemens Schick, Erwin Steinhauer, Hans-Michael Rehberg, Carmen Gratl, Helmuth A. Häusler, Martin Leutgeb, Florian Brückner

Die lesenswerte Vorlage

Willmann - Das finstere Tal - 2

Thomas Willmann: Das finstere Tal
Ullstein, 2014
320 Seiten
9,99 Euro

Erstausgabe
Liebeskind, 2010

Hinweise

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Perlentaucher über „Das finstere Tal“

Film-Zeit über „Das finstere Tal“

Moviepilot über „Das finstere Tal“

Wikipedia über „Das finstere Tal“

Meine Besprechung von Andreas Proschaskas „Das finstere Tal“ (Österreich/Deutschland 2013)


TV-Tipp für den 8. Januar: Das finstere Tal

Januar 8, 2017

3sat, 21.45
Das finstere Tal (Österreich/Deutschland 2013)
Regie: Andreas Prochaska
Drehbuch: Martin Ambrosch, Andreas Prochaska
LV: Thomas Willmann: Das finstere Tal, 2010
In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts reitet ein einsamer Fremder in ein abgelegenes Alpental, das von dem Patriarchen Brenner und seinen Söhnen beherrscht wird. Der Fremde will, so sagt er, über den Winter bleiben und fotografieren. Schon bald sterben die Leute.
Äußerst gelungener Alpenwestern. Während der Roman mehr in Richtung Ludwig Ganghofer geht, geht der Film mehr in Richtung Sergio Leone.
mit Sam Riley, Tobias Moretti, Paula Beer, Clemens Schick, Erwin Steinhauer, Hans-Michael Rehberg, Carmen Gratl, Helmuth A. Häusler, Martin Leutgeb, Florian Brückner
Wiederholung: Montag, 9. Januar, 02.35 Uhr (Taggenau!)

Die lesenswerte Vorlage

Willmann - Das finstere Tal - 2

Thomas Willmann: Das finstere Tal
Ullstein, 2014
320 Seiten
9,99 Euro

Erstausgabe
Liebeskind, 2010

Hinweise

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Perlentaucher über „Das finstere Tal“

Film-Zeit über „Das finstere Tal“

Moviepilot über „Das finstere Tal“

Wikipedia über „Das finstere Tal“

Meine Besprechung von Andreas Proschaskas „Das finstere Tal“ (Österreich/Deutschland 2013)


TV-Tipp für den 27. Dezember: Das finstere Tal

Dezember 27, 2015

ZDF, 22.00
Das finstere Tal (Österreich/Deutschland 2013)
Regie: Andreas Prochaska
Drehbuch: Martin Ambrosch, Andreas Prochaska
LV: Thomas Willmann: Das finstere Tal, 2010
In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts reitet ein einsamer Fremder in ein abgelegenes Alpental, das von dem Patriarchen Brenner und seinen Söhnen beherrscht wird. Der Fremde will, so sagt er, über den Winter bleiben und fotografieren. Schon bald sterben die Leute.
Äußerst gelungener Alpenwestern. Während der Roman mehr in Richtung Ludwig Ganghofer geht, geht der Film mehr in Richtung Sergio Leone.
mit Sam Riley, Tobias Moretti, Paula Beer, Clemens Schick, Erwin Steinhauer, Hans-Michael Rehberg, Carmen Gratl, Helmuth A. Häusler, Martin Leutgeb, Florian Brückner
Wiederholung: Montag, 28. Dezember, 01.35 Uhr (Taggenau!)

Die lesenswerte Vorlage

Willmann - Das finstere Tal - 2

Thomas Willmann: Das finstere Tal
Ullstein, 2014
320 Seiten
9,99 Euro

Erstausgabe
Liebeskind, 2010

Hinweise

Homepage zum Film

Perlentaucher über „Das finstere Tal“

Film-Zeit über „Das finstere Tal“

Moviepilot über „Das finstere Tal“

Wikipedia über „Das finstere Tal“

Meine Besprechung von Andreas Proschaskas „Das finstere Tal“ (Österreich/Deutschland 2013)


DVD- und Buchkritik: Der Alpen-Western „Das finstere Tal“

September 8, 2014

Das gelingt nur ganz wenigen Filmen: hier in Berlin läuft „Das finstere Tal“ immer noch in ganz normalen Kinos und es gab fast keinen Tag, an dem man sich seit dem Kinostart am 13. Februar Andreas Prochaskas Alpen-Western nicht hätte ansehen können. Der Film erhielt acht deutsche Filmpreise und ist jetzt der Oscar-Kandidat von Österreich für den besten ausländischen Film.
Die Filmgeschichte könnte den Amerikanern gefallen. Schon die ersten Bilder sind reinstes Americana: ein Mann reitet in den Bergen in ein einsam gelegenes Dorf, das im Winter komplett von der Welt abgeschnitten ist. Die Bewohner beäugen ihn misstrauisch. Mit einem Sack voll Gold erkauft er sich ein Quartier für den Winter. Was die Bewohner nicht wissen, aber jeder, der schon zwei Western gesehen hat, nach den atmosphärischen Bildern weiß: der Mann will sich an den Dörflern für ein in der Vergangenheit liegendes Ereignis rächen. Die Überlebenschancen der Bösewichter tendieren gegen Null, wozu auch die gar nicht so unschuldigen Dorfbewohner zählen, wenn sie nicht schnell genug in Deckung gehen.
Dennoch lässt sich Prochaska (u. a. einige Folgen für „KDD – Kriminaldauerdienst“, die TV-Filme „Spuren des Bösen“, „Das Wunder von Kärnten“, „In 3 Tagen bist du tot“ und die Fortsetzung) viel Zeit, bis es die erste Leiche gibt: ein scheinbar unglücklicher Unfall beim Transport von Bäumen in einer Baumrutsche.
Greider (Sam Riley), so heißt der schweigsame Fremde, der behauptet, mit seiner Kamera Fotos machen zu wollen, kam aus den USA zurück in die Alpen. In Wirklichkeit will er seine Eltern rächen. Sie wurden von dem Brenner-Bauer, der seit Jahrzehnten als unumstrittener Patriarch über das abgelegene Tal herrscht, und seinen Söhnen, unterstützt vom Dorfpfarrer, vergewaltigt und getötet.
Diese Geschichte, die in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts in den Alpen spielt, verweist immer wieder auf den Western. Die Cinemascope-Bilder, der konsequente Verzicht auf typisch alpenländische Attribute (es gibt keinen Sepplhut und bei den Kleidern wurde konsequent stilisiert) und die karge Landschaft mit ihren ebenso kargen Gebäuden (so steht die Kirche, ein Steingemäuer, auf einem waldlosem Hügel und sie wirkt wie eine ungastliche Trutzburg) erinnert dann an die bekannten Bilder aus US-und Italo-Western, wie Sergio Corbuccis im Schnee spielender Western „Leichen pflastern seinen Weg“. Auch Robert Altmans „McCabe & Mrs Miller“, dessen Finale ebenfalls im Schnee spielt, fällt einem ein. Und natürlich die zahllosen, konsequent ironiefreien Rachewestern der vergangenen Jahrzehnte, gerne mit Clint Eastwood in der Hauptrolle.
Das alles ist so gut, dass gerade die Kleinigkeiten umso deutlicher auffallen. So ist der Brenner-Bauer, der als kranker Herrscher, kaum noch sein Haus und Bett verlässt, als greifbarer Bösewicht kaum vorhanden. Diese Rolle des Bösewichts müssen seine Söhne übernehmen, die aber auch weitgehend austauschbare Handlanger des Bösewichts bleiben. Im Film allerdings weniger als im Roman, wo sie nur eine anonyme Masse sind.
Auch die Rolle Brenners bei der Kindererzeugung (er hat das Recht auf die erste Nacht) und die Beziehungen der Brenner-Buben zu ihren Frauen werden nur sparsam angedeutet.
In diesen Momenten hätten sich Filmemacher noch deutlicher von der Vorlage entfernen können. Denn der Film folgt dem Roman sehr genau. Thomas Willmann bedankt sich im Nachwort seines Romandebüts bei Ludwig Ganghofer und Sergio Leone, wobei der Roman für meinen Geschmack zu viel Ganghofer und zu wenig Leone hat. Denn wer den Film nicht kennt und auch nicht den Klappentext gelesen hat, liest sich im ersten Drittel durch das Porträt einer Dorfgemeinschaft und der beginnenden Liebe von Luzi zu ihrem künftigem Bräutigam. Auch nach dem ersten Todesfall nehmen die Hochzeitsvorbereitungen viel Raum ein und nach der Romanmitte gibt es eine sechzigseitige Rückblende, in der wir erfahren, was mit Greiders Mutter geschah. Im Film ist das eine kurze Montage.
Auffallend sind zwei große Änderungen. Die erste ist, dass die Filmgeschichte von Luzi erzählt wird. Im Roman gibt es dagegen einen neutralen Erzähler, der einfach, wie ein Zeitungsreporter berichtet, was geschieht. Die zweite ist, dass Greider im Roman ein Maler, im Film ein Fotograf ist. Beide Änderungen sind nachvollziehbar und gerade bei der zweiten Änderung wundert es, dass Willmann, der auch Filmjournalist ist, das nicht selbst tat. Immerhin gibt es in Western öfter Fotografen als Maler.
Auf den ersten Blick wirkt das Bonusmaterial vernachlässigbar. Drei entfallene Szenen, ein Making of und ein Audiokommentar. Aber beim Ansehen fällt auf, wie gut es ist. Das gut 45-minütige, absolut sehenswerte „Making of“ gibt einen umfassenden und werbefreien Blick in den gesamten Entstehungsprozess des Films mit Interviews mit allen Beteiligten und einigen Blicken hinter die Kulissen. Und der Audiokommentar (den Filmton hätte man etwas leiser drehen können) ist absolut hörenswert. Regisseur Andreas Prochaska lud den Filmjournalisten Christian Fuchs als Gesprächspartner ein und, auch wenn Fuchs kaum etwas sagt, hatte Prochaska damit einen Gesprächspartner, dem er alles über den Film erzählen konnte. Entsprechend informativ fällt der Audiokommentar aus.

Das Finstere Tal - DVD-Cover - 4

Das finstere Tal (Österreich/Deutschland 2013)
Regie: Andreas Prochaska
Drehbuch: Martin Ambrosch, Andreas Prochaska
LV: Thomas Willmann: Das finstere Tal, 2010
mit Sam Riley, Tobias Moretti, Paula Beer, Clemens Schick, Erwin Steinhauer, Hans-Michael Rehberg, Carmen Gratl, Helmuth A. Häusler, Martin Leutgeb, Florian Brückner

DVD
Warner Brothers/X-Edition
Bild: 2.35:1 (16:9)
Ton: Deutsch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel: Deutsch für Hörgeschädigte
Bonusmaterial: Audiokommentar von Regisseur Andreas Prochaska und Filmjournalist Christian Fuchs, Making of, Entfallene Szenen, Trailer, Audiodeskription
Länge: 110 Minuten
FSK: ab 12 Jahre

Die Vorlage

Willmann - Das finstere Tal - 2

Thomas Willmann: Das finstere Tal
Ullstein, 2014
320 Seiten
9,99 Euro

Erstausgabe
Liebeskind, 2010

Hinweise

Homepage zum Film

Perlentaucher über „Das finstere Tal“

Film-Zeit über „Das finstere Tal“

Moviepilot über „Das finstere Tal“

Wikipedia über „Das finstere Tal“


Du kennst den Film, aber kennst du auch das Buch?

Juni 23, 2014

Wegen der Verfilmung erschienen die Tage einige Bücher in Filmausgaben, was heute ja vor allem ein neues Buchcover bedeutet (früher gab es oft noch Bilder aus dem Film), andere wurden erstmals übersetzt. Jetzt, zwischen auslaufender Kinoauswertung und vor der DVD-Auswertung, kann man sich an ein schattiges Örtchen zurückziehen und die Bücher lesen.

Wobei der Alpenwestern „Das finstere Tal“ hier in Berlin immer noch im Kino läuft. Thomas Willmann schrieb die hochgelobte Vorlage, die sich gut verkaufte und den Stuttgarter Krimipreis erhielt.
Ende des 19. Jahrhunderts kommt kurz vor Winterbeginn ein Fremder in ein einsam gelegenes Hochtal in den Alpen. Der Maler erkauft sich mit seinen mit Gold gefüllten Taschen ein Quartier. Kurz nach dem Wintereinbruch werden zwei Männer ermordet. Sie sind nicht die letzten Toten in diesem Winter in dem Dorf – und der Fremde ist daran nicht ganz unschuldig.

Willmann - Das finstere Tal - 2

Thomas Willmann: Das finstere Tal
Ullstein, 2014
320 Seiten
9,99 Euro

Erstausgabe
Liebeskind, 2010

Hinweise

Homepage zum Film

Perlentaucher über „Das finstere Tal“

Film-Zeit über „Das finstere Tal“

Moviepilot über „Das finstere Tal“

Wikipedia über „Das finstere Tal“

Zeitlich etwas näher, dafür geographisch weiter weg und durch den Fund von hunderten von Kinderskeletten wieder erschreckend aktuell ist „Philomena – Eine Mutter sucht ihren Sohn“. In dem Sachbuch schildert der Journalist Martin Sixsmith die Suche von Philomena Lee nach ihrem Sohn, der ihr von der Kirche weggenommen wurde.
1952 ging die damals 18-jährige Philomena in ein Kloster der Nonnen von Roscrea. Sie war schwanger, aber nicht verheiratet, was im katholischen Irland eine Todsünde war. Die Kirche kümmerte sich um diese gefallenen Mädchen und errichtete unter dem Mantel der Barmherzigkeit ein Terrorregime. Drei Jahre nach der Geburt von ihrem Sohn nehmen die Schwestern ihn ihr weg und geben ihn einer US-amerikanischen Familie. In den folgenden Jahrzehnten erfährt sie nichts über ihren Sohn.
Als sie schließlich ihrer Tochter und dem Journalisten Martin Sixsmith ihre Geschichte erzählt, macht er sich auf die Suche nach dem verschwundenen Sohn und was er entdeckt ist schockierend und vollkommen unchristlich.
Der Film ist ein berührendes, gut gespieltes und pointiert geschriebenes Drama. Das Buch, ein Bestseller in England, wurde erst jetzt, zur Kinopremiere, übersetzt.
Das Buch enthält ein aktuelles Vorwort von Judy Dench, der Hauptdarstellerin.

Sixsmith - Philomena - 2

Martin Sixsmith: Philomena – Eine Mutter sucht ihren Sohn
(übersetzt von Heike Holtsch und Michael Windgassen)
Ullstein, 2014
448 Seiten
9,99 Euro

Originalausgabe
The Lost Child of Philomena Lee
Pan Books, 2009

Hinweise

Englische Homepage zum Film

Deutsche Homepage zum Film

Film-Zeit über „Philomena“

Moviepilot über „Philomena“

Metacritic über „Philomena“

Rotten Tomatoes über „Philomena“

Wikipedia über „Philomena“ (deutsch, englisch)

Meine Besprechung von Stephen Frears „Lady Vegas“ (Lay the Favorite, USA/GB 2012)

Meine Besprechung von Stephen Frears „Philomena“ (Philomena, GB 2013)

Auch „Lone Survivor“ basiert auf Tatsachen, war in den USA ein Bestseller und wurde erst zum Kinostart übersetzt. Mark Wahlberg spielt Marcus Luttrell, den Anführer eine SEAL-Einheit, die in Afghanistan einen wichtigen al-Qaida-Mann töten sollen. Der Einsatz geht schief und auf der Flucht sterben alle von Luttrells Männern; – das ist jetzt, angesichts des Titels ja keine besondere Überraschung.
Marcus Luttrell schrieb zusammen mit Thriller-Beststellerautor Patrick Robinson, der hier als Ghostwriter fungierte, in „Lone Survivor“ seine Erlebnisse auf und erzählte auch von seiner Ausbildung.

Luttrell - Robinson - Lone Survivor - 2

Marcus Luttrell/Patrick Robinson: Lone Survivor
(übersetzt von Lotta Rüegger und Holger Wolandt)
Heyne, 2014
448 Seiten
17,99 Euro

Originalausgabe
Lone Survivor – The Eyewittnes Account of Operation Redwing and the Lost Heroes of SEAL Team 10
Little, Brown and Company, 2007

Hinweise

Amerikanische Homepage zum Film

Deutsche Homepage zum Film

Film-Zeit über „Lone Survivor“

Moviepilot über „Lone Survivor“

Metacritic über „Lone Survivor“

Rotten Tomatoes über „Lone Survivor“

Wikipedia über „Lone Survivor“ (deutsch, englisch)

History vs. Hollywood untersucht „Lone Survivor“

Meine Besprechung von Peter Bergs „Battleship“ (Battleship, USA 2012)

Meine Besprechung von Peter Bergs „Lone Survivor“ (Lone Survivor, USA 213)

Homepage von Patrick Robinson

Homepage von Marcus Luttrell


Schon seit Jahren aus dem Kino verschwunden sind „Shooter“ und „Im Auftrag des Drachen“.
In „Shooter“ spielt Mark Wahlberg Bob Lee Swagger, einen Vietnam-Veteran (im Buch), der von einer Geheimorganisation aufgefordert wird, einen Anschlag auf den Präsidenten der Vereinigten Staaten zu verhindern. Zu spät begreift Swagger, dass er der Sündenbock sein soll. Er kann flüchten und beginnt die Männer zu suchen, die ihn hereinlegten.
Für die Verfilmung wurde natürlich einiges geändert. Immerhin ist Swagger im vor über zwanzig Jahren erschienem Roman ein Vietnam-Veteran und sechshundert Seiten sind doch etwas viel für einen zweistündigen Thriller.
2007, als Antoine Fuquas harter Thriller im Kino lief, erschien bei uns keine Filmausgabe von Stephen Hunters Roman, der 1996 in anscheinend gekürzter Fassung als „Im Fadenkreuz der Angst“ erschien. Sowieso wurden nur weniger seiner Thriller übersetzt und sie sind inzwischen, falls überhaupt, nur noch antiquarisch erhältlich.
Insofern ist die ungekürzte Übersetzung im Festa-Verlag höchst willkommen und mit etwas Glück folgen auch die weiteren acht Bob-Lee-Swagger-Romane. Für Dezember ist jedenfalls mit „Nachtsicht“ (Black Light, 1996) die zweite Swagger-Geschichte angekündigt.

Hunter - Shooter - 2

Stephen Hunter: Shooter
(übersetzt von Patrick Baumann)
Festa, 2014
640 Seiten
13,95 Euro

Originalausgabe
Point of Impact
Bantam Dell, 1993

Hinweise

Amerikanische Homepage zum Film

Deutsche Homepage zum Film

Film-Zeit über “Shooter”

Moviepilot über “Shooter”

Metacritic über “Shooter”

Rotten Tomatoes über “Shooter”

Wikipedia über “Shooter” (deutsch, englisch)

Stephen-Hunter-Fanseite

Meine Besprechung von Antoine Fuquas “Training Day” (Training Day, USA 2001)

Meine Besprechung von Antoine Fuquas “Gesetz der Straße – Brooklyn’s Finest” (Brooklyn’s Finest, USA 2009)

Meine Besprechung von Antoine Fuquas “Olympus has fallen – Die Welt in Gefahr” (Olympus has fallen, USA 2013)


Die Verfilmung von Trevanians Thriller „Im Auftrag des Drachen“ mit Clint Eastwood, der auch Regie führte, läuft regelmäßig im Fernsehen. Die Vorlage, ein weltweiter Bestseller, ist antiquarisch leicht erhältlich. Immerhin erschien der Roman in zahllosen Ausgaben.
In Trevanians Debüt soll Jonathan Hemlock, ein Mitarbeiter einer geheimen CIA-Abteilung, Kunsthistoriker und Bergsteiger, während der Besteigung der Eiger-Nordwand einen feindlichen Agenten töten. Es gibt nur ein Problem: er weiß nicht, welcher seiner Mit-Bergsteiger der Feind ist.
Als ich den Thriller als Teenager als, war ich mächtig beeindruckt und wurde zum Trevanian-Fan, der erst bei seinen Nicht-Thrillern (Ein Liebesroman? Pfui. Bäh.) aufhörte.
Für Mitte Oktober ist eine Neuauflage von „Der Experte“, dem zweiten und letzten Hemlock-Thriller angekündigt.

Trevanian - Im Auftrag des Drachen - 2

Trevanian: Im Auftrag des Drachen
(übersetzt von Werner Peterich)
Heyne, 2014
400 Seiten
9,99 Euro

Originalausgabe
The Eiger Sanction
Crown Publishers, 1972

Zahlreiche deutsche Ausgaben.

Hinweise

Rotten Tomatoes über „Im Auftrag des Drachen“

Wikipedia über „Im Auftrag des Drachen“ (deutsch, englisch)

Homepage von Trevanian

Wikipedia über Trevanian

L. A. Times: Nachruf auf Rod Whitaker (19. Dezember 2005)

Meine Besprechung von Trevanians “Shibumi” (Shibumi, 1979)

Kriminalakte: Glückwünsche zum achtzigsten Geburtstag von Clint Eastwood

Meine Besprechung von Clint Eastwoods „Hereafter – Das Leben danach“ (Hereafter, USA 2010)

Clint Eastwood in der Kriminalakte

 


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