TV-Tipp für den 21. Dezember: Stirb langsam 2

Dezember 20, 2019

Pro7, 22.55

Stirb langsam 2 (Die hard 2, USA 1990)

Regie: Renny Harlin

Drehbuch: Steven E. de Souza, Doug Richardson

LV: Walter Wager: 58 Minutes, 1987

John McClane (Bruce Willis) feiert Weihnachten: nachdem er im ersten Teil ein Hochhaus zerlegte, ist dieses Mal ein Flughafen dran, unterstützt wird er von Franco Nero, Dennis Franz, William Atherton, Reginald VelJohnson, William Sadler, John Amos, Vondie Curtis-Hall.

Wenn Die Hard eine neo-klassische Geschichte auf eine (beinahe) neo-klassische Weise erzählt, eine höchst traditionsbewusste Dramaturgie mit einem neuen Twist verbindet, dann ist Die Hard 2 der Beginn eines formelhaften Spiels: Vieles, was Willis´ Figur, den New Yorker Cop John McClane, anbelangt, ist nun bereits etabliert, wird wiederholt, variiert und vertieft, und erst in dieser Reflexion wird ein Charakter zum paradigmatischen Helden. Der Regisseur Renny Harlin erweist sich dabei als perfekter Erfüllungsgehilfe, da er selber dieser Formel kaum etwas hinzufügt, sondern versucht, alles auf eine geradezu mathematische Weise zu steigern: mehr Effekte, mehr Action, mehr Tote – mehr Bruce Willis.“ (Georg Seeßlen in Annette Kilzer, Hrsg.: Bruce Willis)

Für den dritten „Stirb langsam“-Film wurde dann die Beschränkung auf die Weihnachtstage (Hey, auch Terroristen wollen einen friedlichen Heiligabend feiern!) und einen sehr begrenzten Ort aufgegeben.

Mit Bruce Willis, Franco Nero, Dennis Franz, William Atherton, Reginald VelJohnson, William Sadler, John Amos, Vondie Curtis-Hall

Hinweise

Rotten Tomatoes über „Stirb langsam 2“

Wikipedia über „Stirb langsam 2“ (deutsch, englisch)

Meine Besprechung von Renny Harlins „5 Days of War“ (5 Days of War, USA 2010)

Meine Besprechung von Howard Chaykin (Autor)/Stephen Thompson/Gabriel Andrade jr. (Zeichner): Die Hard – Das erste Jahr (Die Hard: Year One 1 – 8, 2009)

Meine Besprechung von John Moores „Stirb langsam – Ein guter Tag zum Sterben“ (A good day to die hard, USA 2012)


TV-Tipp für den 28. Oktober: Bad Lieutenant – Cop ohne Gewissen

Oktober 28, 2015

Eins Plus, 22.15

Bad Lieutenant – Cop ohne Gewissen (USA 2009, Regie: Werner Herzog)

Drehbuch: William Finkelstein (nach dem Drehbuch von Victor Argo, Paul Calderon, Zoë Lund und Abel Ferrara)

Werner Herzogs Comeback. Jedenfalls in Deutschland. Denn hier verschwand er nach seinen großen Erfolgen in den Siebzigern (Aguirre, der Zorn Gottes; Jeder für sich und Gott gegen alle; Herz aus Glas; Stroszek; Nosferatu; Woyzek) und frühen Achtzigern (Fitzcarraldo; Wo die grünen Ameisen träumen; Cobra Verde [sein Abschied vom Kino]) von der Bildfläche und man hörte nur noch, dass er jetzt vor allem Dokumentarfilme mache. Einige liefen auch auf den üblichen weltabgewandten Plätzen im TV.

Aber in den USA wurde er zu dem Mann. Einem der wenigen Deutschen, die auch in Hollywood anerkannt sind. Neben den vielen Dokus drehte er auch einige Spielfilme, die bei uns – falls überhaupt – unter Ausschluss der Öffentlichkeit liefen.

Doch 2009, mit dem grandiosen Remake eines Genrefilms, das sich kaum an die Vorlage hält, und mit der Präsidentschaft der Berlinale-Jury kehrte er zurück in die deutschen Kinosäle.

Die Story, für alle die Abel Ferraras grandiosen „Bad Lieutenant“ (mit Harvey Keitel) nicht kennen: Nach dem Hurrikan Katrina muss ein drogensüchtiger Cop den Mord an einer schwarzen Familie aufklären.

Mit Nicholas Cage, Val Kilmer, Eva Mendes, Xzibit, Vondie Curtis Hall, Brad Dourif

Hinweise

Amerikanische Homepage zum Film

Deutsche Homepage zum Film

Film-Zeit über „Bad Lieutenant“

Metacritic über “Bad Lieutenant”

Rotten Tomatoes über “Bad Lieutenant”

Wikipedia über “Bad Lieutenant” (deutsch, englisch)

Die Zeit: Interview mit Werner Herzog (4. Februar 2010)

Berliner Zeitung porträtiert Werner Herzog (11. Februar 2010)

Kriminalakte über “Bad Lieutenant” und über Werner Herzog

Meine Besprechung von Werner Herzogs „Königin der Wüste“ (Queen of the Desert, USA/Marokko 2015)


TV-Tipp für den 16. Februar: Bad Lieutenant – Cop ohne Gewissen

Februar 16, 2015

Arte, 21.40

Bad Lieutenant – Cop ohne Gewissen (USA 2009, Regie: Werner Herzog)

Drehbuch: William Finkelstein (nach dem Drehbuch von Victor Argo, Paul Calderon, Zoë Lund und Abel Ferrara)

Werner Herzogs Comeback. Jedenfalls in Deutschland. Denn hier verschwand er nach seinen großen Erfolgen in den Siebzigern (Aguirre, der Zorn Gottes; Jeder für sich und Gott gegen alle; Herz aus Glas; Stroszek; Nosferatu; Woyzek) und frühen Achtzigern (Fitzcarraldo; Wo die grünen Ameisen träumen; Cobra Verde [sein Abschied vom Kino]) von der Bildfläche und man hörte nur noch, dass er jetzt vor allem Dokumentarfilme mache. Einige liefen auch auf den üblichen weltabgewandten Plätzen im TV.

Aber in den USA wurde er zu dem Mann. Einem der wenigen Deutschen, die auch in Hollywood anerkannt sind. Neben den vielen Dokus drehte er auch einige Spielfilme, die bei uns – falls überhaupt – unter Ausschluss der Öffentlichkeit liefen.

Doch 2009, mit dem grandiosen Remake eines Genrefilms, das sich kaum an die Vorlage hält, und mit der Präsidentschaft der Berlinale-Jury kehrte er zurück in die deutschen Kinosäle.

Die Story, für alle die Abel Ferraras grandiosen „Bad Lieutenant“ (mit Harvey Keitel) nicht kennen: Nach dem Hurrikan Katrina muss ein drogensüchtiger Cop den Mord an einer schwarzen Familie aufklären.

Mit Nicholas Cage, Val Kilmer, Eva Mendes, Xzibit, Vondie Curtis Hall, Brad Dourif

Wiederholung: Donnerstag, 19. Februar, 23.45 Uhr

Hinweise

Amerikanische Homepage zum Film

Deutsche Homepage zum Film

Film-Zeit über „Bad Lieutenant“

Metacritic über “Bad Lieutenant”

Rotten Tomatoes über “Bad Lieutenant”

Wikipedia über “Bad Lieutenant” (deutsch, englisch)

Die Zeit: Interview mit Werner Herzog (4. Februar 2010)

Berliner Zeitung porträtiert Werner Herzog (11. Februar 2010)

Kriminalakte über “Bad Lieutenant” und über Werner Herzog


TV-Tipp für den 21. September: Bad Lieutenant – Cop ohne Gewissen

September 21, 2013

Eins Festival, 22.00

Bad Lieutenant – Cop ohne Gewissen (USA 2009, R.: Werner Herzog)

Drehbuch: William Finkelstein (nach dem Drehbuch von Victor Argo, Paul Calderon, Zoë Lund und Abel Ferrara)

Werner Herzogs Comeback. Jedenfalls in Deutschland. Denn hier verschwand er nach seinen großen Erfolgen in den Siebzigern (Aguirre, der Zorn Gottes; Jeder für sich und Gott gegen alle; Herz aus Glas; Stroszek; Nosferatu; Woyzek) und frühen Achtzigern (Fitzcarraldo; Wo die grünen Ameisen träumen; Cobra Verde [sein Abschied vom Kino]) von der Bildfläche und man hörte nur noch, dass er jetzt vor allem Dokumentarfilme mache. Einige liefen auch auf den üblichen weltabgewandten Plätzen im TV.

Aber in den USA wurde er zu dem Mann. Einem der wenigen Deutschen, die auch in Hollywood anerkannt sind. Neben den vielen Dokus drehte er auch einige Spielfilme, die bei uns – falls überhaupt – unter Ausschluss der Öffentlichkeit liefen.

Doch 2009, mit dem grandiosen Remake eines Genrefilms, das sich kaum an die Vorlage hält, und mit der Präsidentschaft der Berlinale-Jury kehrte er zurück in die deutschen Kinosäle.

Die Story, für alle die Abel Ferraras grandiosen „Bad Lieutenant“ (mit Harvey Keitel) nicht kennen: Nach dem Hurrikan Katrina muss ein drogensüchtiger Cop den Mord an einer schwarzen Familie aufklären.

Mit Nicholas Cage, Val Kilmer, Eva Mendes, Xzibit, Vondie Curtis Hall, Brad Dourif

Wiederholung: Sonntag, 22. September, 01.35 Uhr (Taggenau!)

Hinweise

Amerikanische Homepage zum Film

Deutsche Homepage zum Film

Film-Zeit über „Bad Lieutenant“

Metacritic über “Bad Lieutenant”

Rotten Tomatoes über “Bad Lieutenant”

Wikipedia über “Bad Lieutenant” (deutsch, englisch)

Die Zeit: Interview mit Werner Herzog (4. Februar 2010)

Berliner Zeitung porträtiert Werner Herzog (11. Februar 2010)

Kriminalakte über “Bad Lieutenant” und über Werner Herzog


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