TV-Tipp für den 7. August: The Wild Bunch – Sie kannten kein Gesetz

August 7, 2016

Arte, 21.45

The Wild Bunch – Sie kannten kein Gesetz (USA 1969, Regie: Sam Peckinpah)

Drehbuch: Walon Green, Sam Peckinpah

Texas 1913: nach einem missglückten Überfall auf die Kasse der Eisenbahngesellschaft flüchten Pike Bishop und seine Revolvermänner nach Mexiko und geraten in die dortigen Revolutionswirren.

Auf ihrer Flucht verfolgt Pikes ehemaliger Kumpel Deke Thornton sie gnadenlos. Er arbeitet inzwischen für die Eisenbahngesellschaft.

Peckinpah-Klassiker, der ist einer der besten Western und für zahlreiche Filmfans auch einer der besten Filme überhaupt: „Sam Peckinpahs definitiver Film über die verlorenen Helden des späten Westens und über die Gewalttätigkeit in Amerika.“ (Joe Hembus: Das Western-Lexikon)

Für George P. Pelecanos ist „The Wild Bunch“ einer der sieben besten Western: „Peckinpah’s stunner was a parable for Vietnam that turned peace-loving audiences on with its cathartic violence, in the process burning down the genre itself. Concludes with the Battle of Bloody Porch, perhaps the most visceral, mindblowing action sequence ever committed to film. Oddly enough, it’s the quiet moments that stick with you.”

Mit William Holden, Ernest Borgnine, Robert Ryan, Edmond O´Brien, Warren Oates, Ben Johnson, L. Q. Jones, Bo Hopkins

Hinweise

Rotten Tomatoes über „The Wild Bunch“

Wikipedia über „The Wild Bunch“ (deutsch, englisch)

Meine Besprechung von Mike Siegels „Passion & Poetry: The Ballad of Sam Peckinpah“

Meine Besprechung von Sam Peckinpahs „Gefährten des Todes“

Meine Besprechung von Sam Peckinpahs “Steiner – Das eiserne Kreuz”

Sam Peckinpah in der Kriminalakte


TV-Tipp für den 19. Januar: Atemlos vor Angst

Januar 19, 2015

Gestern gab es den „Lohn der Angst“, heute sind wir „Atemlos vor Angst“:

Arte, 21.45

Atemlos vor Angst (USA 1977, Regie: William Friedkin)

Drehbuch: Walon Green

LV: Georges Arnaud: Le salaire de peur, 1952 (Lohn der Angst)

Vier im lateinamerikanischen Dschungel gestrandete Existenzen erhalten die Chance auf einen Neuanfang. Sie müssen nur zwei mit Nitro bepackte Laster durch den unwegsamen Dschungel zu einer Ölbohrstelle fahren. Wer von ihnen wird den Höllentrip überleben?

Georges Arnauds kurzer, spannender Thriller wurde bereits 1952 als „Lohn der Angst“ erfolgreich verfilmt. Friedkins sträflich unterschätztes Remake konzentriert sich in der europäischen Version stärker auf die Spannungsmomente.

Die zeitgenössische Filmkritik verglich das Remake mit dem hochgeschätzten Original und verriss den Film ziemlich einhellig. Das Publikum sah sich lieber Weltraumschlachten an.

Für die europäische Auswertung wurde der Film vom Verleiher CIC um eine halbe Stunde gekürzt. Im Wesentlichen fiel der Prolog, in dem die einzelnen Charaktere vorgestellt werden, weg. Am schlechten Einspielergebnis änderte sich nichts.

Arte zeigt die Originalfassung. Als europäische Premiere (jaja, bis auf Frankreich). Endlich! Denn auf DVD und Blu-ray ist diese Fassung bei uns nicht erhältlich.

Die Musik ist von Tangerine Dream.

Mit Roy Scheider, Bruno Cremer, Francisco Rabal, Amidou

Hinweise

Rotten Tomatoes über „Atemlos vor Angst“

 Arte über “Lohn der Angst” und “Atemlos vor Angst”

Wikipedia über „Atemlos vor Angst“ (deutsch, englisch)

UrbanCineFile über “Atemlos vor Angst” (Hintergründe zu den Dreharbeiten, den Schnitten und ein Gespräch mit William Friedkin)

Manifest – Das Filmmagazin: William Friedkin im Publikumsgespräch (anlässlich der Aufführung von „Bug“ in München)

Arte: Ein etwas älteres Gespräch mit William Friedkin über „Atemlos vor Angst“ (mit deutschem Voice-Over)

Arte: Ein Brief an Roy Scheider, anläßlich der heutigen Ausstrahlung von „Atemlos vor Angst“

P. S.: Wow, was für ein in die irre führender VHS-Trailer.


TV-Tipp für den 4. Oktober: Grenzpatrouille

Oktober 4, 2013

 

ZDFneo, 23.40

Grenzpatrouille (USA 1981, R.: Tony Richardson)

Drehbuch: Deric Washburn, Walon Green, David Freeman

Polizist Charlie Smith (Jack Nicholson) hat sich von Los Angeles an die amerikanisch-mexikanische Grenze versetzen gelassen. Als er sich, wegen den Ansprüchen seiner Frau, auf krumme Geschäfte einlässt, muss er sich entscheiden, ob er mexikanischen Flüchtlingen helfen will.

Unterschätzter, sozialkritischer Thriller, den fast niemand kennt.

Actionfilm, der vor allem vom einsamen Helden (Nicholson so gut wie lange nicht mehr) getragen wird. Innerhalb des Genres freilich bleibt er bemerkenswert zurückhaltend und seriös.“ (Fischer Film Almanach 1983)

Die Musik ist von Ry Cooder.

Mit Jack Nicholson, Harvey Keitel, Valerie Perrine, Warren Oates, Elpidia Carrillo

Hinweise

Rotten Tomatoes über „Grenzpatrouille“

Wikipedia über „Grenzpatrouille“ (deutsch, englisch)


%d Bloggern gefällt das: