TV-Tipp für den 21. Oktober: Die Bourne Identität

Oktober 21, 2017

ZDFneo, 21.45

Die Bourne Identität (USA 2002, Regie: Doug Liman)

Drehbuch: Tony Gilroy, William Blake Herron

LV: Robert Ludlum: The Bourne Identity, 1980 (Der Borowski-Betrug, Die Bourne-Identität)

CIA-Agent und Killer Jason Bourne hat sein Gedächtnis verloren. Schlimme Sache. Aber schlimmer ist, dass seine ehemaligen Arbeitgeber ihn umbringen wollen.

Die eher werkferne, kommerziell erfolgreiche Verfilmung des ersten Borowski-Buches. Für die Verfilmung des damals über zwanzig Jahre alten Buches wurde nur das Skelett der Handlung übernommen, der Rest aktualisiert und ein unterhaltsamer Action-Thriller gedreht, der sogar angenehm altmodisch ist. Nur Matt Damon wirkt einfach fünf Jahre zu jung für den eiskalten Profikiller. Aber das Problem hatte er in den spannenden Fortsetzungen nicht mehr.

Mit Matt Damon, Franka Potente, Chris Cooper, Clive Owen, Brian Cox, Walton Goggins

Hinweise

Rotten Tomatoes über „Die Bourne Identität“

Wikipedia über „Die Bourne Identität“ (deutsch, englisch) und Robert Ludlum (deutsch, englisch)

Robert-Ludlum-Fanseite

Kirjasto über Robert Ludlum

Meine Besprechung von Tony Gilroys “Das Bourne-Vermächtnis” (The Bourne Legacy, USA 2012)

Meine Besprechung von Paul Greengrass‘ „Jason Bourne“ (Jason Bourne, USA 2016)

Meine Besprechung von Doug Limans „Edge of Tomorrow“ (Edge of Tomorrow, USA 2014) und der DVD

Meine Besprechung von Doug Limans „Barry Seal – Only in America“ (American Made, USA 2017)

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TV-Tipp für den 5. Februar: Cowboys & Aliens

Februar 5, 2016

Pro 7, 20.15

Cowboys & Aliens (USA 2011, Regie: Jon Favreau)

Drehbuch: Roberto Orci, Alex Kurtzman, Damon Lindelof, Mark Fergus, Hawk Ostby (nach einer Geschichte von Mark Fergus, Hawk Ostby und Steve Oedekerk [klingt nach einer sehr langen Entwicklung])

LV: Scott Mitchell Rosenberg: Cowboys & Aliens, 2006 (Cowboys & Aliens)

Buch zum Film: Joan D. Vinge: Cowboys & Aliens, 2011

Wilder Westen: Aliens versuchten schon damals, die Erde zu besetzen. Aber dieses Mal legen sie sich mit „James Bond“ und „Indiana Jones“ an. Klarer Fall, wer die besseren Karten hat.

Vergnüglicher, starbesetzter, etwas unterschätzter Western, der gerade in seinen traditionellen Teilen gefällt, und viel besser als die Box-Office-Bombe „Lone Ranger“ ist.

Mehr in meiner ausführlichen Besprechung des Films und der Vorlage.

mit Daniel Craig, Harrison Ford, Abigail Spencer, Buck Taylor, Olivia Wilde, Sam Rockwell, Clancy Brown, Paul Dano, Adam Beach, Noah Ringer, Keith Carradine, Walton Goggins

Wiederholung: Samstag, 6. Februar, 23.25 Uhr

Hinweise

Amerikanische Homepage zum Film

Deutsche Homepage zum Film

You Tube: der Kanal zum Film und der Kanal mit den Interviews (Jon Favreau unterhält sich mit den Beteiligten)

Film-Zeit über „Cowboys & Aliens“

Metacritic über “Cowboys & Aliens”

Rotten Tomatoes über “Cowboys & Aliens”

Wikipedia über “Cowboys & Aliens” (deutsch, englisch) und über die Vorlage (deutsch, englisch)

Go into the Story: Interview mit den Drehbuchautoren Roberto Orci und Alex Kurtzman über “Cowboys & Aliens”

Platinum Studios: Homepage zum Comic

Meine Besprechung von Jon Favreaus „Cowboys & Aliens“ (Cowboys & Aliens, USA 2011)

Meine Besprechung von Jon Favreaus „Kiss the Cook – So schmeckt das Leben“ (Chef, USA 2014)


Neu im Kino/Filmkritik: „The Hateful 8“ oder „The Hateful Eight“ oder „Der achte Film von Quentin Tarantino“

Januar 28, 2016

Wyoming, einige Jahre nach dem Bürgerkrieg, mitten im Winter: Nur widerwillig nimmt Kopfgeldjäger John „Der Henker“ Ruth (Kurt Russell), der die Verbrecherin Daisy Domergue (Jennifer Jason Leigh) für ein erkleckliches Kopfgeld nach Red Rock bringen will, Major Marquis Warren (Samuel L. Jackson) in seiner Kutsche mit. Warren ist ebenfalls Kopfgeldjäger, der wegen des Kopfgeldes mit einem Haufen toter Verbrecher ebenfalls nach Red Rock will. Aber sein Pferd verendete. Kurz darauf nehmen sie Chris Mannix (Walton Goggins) mit. Sie kennen ihn als Südstaaten-Deserteur und nur Ärger verursachenden Verbrecher. Jetzt, so behauptet er, sei er der neue Sheriff von Red Rock und damit die Person, die ihnen, wenn sie ihn mitnehmen, das Kopfgeld geben werde.
Wegen des Schneesturms kehren sie in Minnies Miederwarenladen ein. Naja, eigentlich ist ‚Minnie’s Haberdashery‘ ein typischer Laden für alles, was der reisende Cowboy brauchen könnte, mit angeschlossenem Essbereich. Dort treffen sie auf Bob (Demian Bichir), der während Minnies Abwesenheit ihren Laden führt (was Major Warren, der Minnie kennt, misstrauisch macht), Oswaldo Mobray (Tim Roth im Christoph-Waltz-Modus), den neuen Henker von Red Rock, Joe Gage (Michael Madsen), der nur seine Familie besuchen will (sagt er und schweigt), und General Sandy Smithers (Bruce Dern), einen Südstaatengeneral, den Warren noch vom Krieg kennt, als sie Gegner waren.
In Minnies Laden wird dann aus dem potentiellen Schneewestern (wobei schon auf dem Weg zu der Hütte, in der Kutsche, viel geredet wurde) endgültig ein Kammerspiel, in dem jeder jedem misstraut. Einerseits wegen des erklecklichen Kopfgeldes, das sich in und vor der Hütte, auf der Kutsche, befindet. Andererseits weil Ruth befürchtet, dass die Verbrecherbande von Daisy Domergue versuchen wird, sie zu befreien und mindestens einer der Männer in der Hütte zu ihrer Bande gehört. Nur wer? In diesem Moment wird der Western zu einem veritablen Agatha-Christie-Rätselplot. Denn bis auf die beiden Kopfgeldjäger Ruth und Warren (wobei Ruth auch ihm nicht wirklich vertraut) hat jeder von ihnen mindestens ein Geheimnis, lügt mehr oder weniger ausschweifend und fast alle kennen sich von früher. Doch vor dem ersten Toten wird noch viel geredet. Immerhin sind wir in einem Quentin-Tarantino-Film. Im letzten Drittel des Dreistundenfilms wird blutig gestorben; was die Zahl der Verdächtigen rapide reduziert.
Das wird von Tarantino, wie man es kennt, in mehrere Kapitel unterteilt, und in einer ausführlichen Rückblende und einigen kleineren Szenen haben dann auch die Schauspieler einen Auftritt, die nicht zu den titelgebenden „Hateful 8“ gehören.
„The Hateful 8“ ist auch, nachdem Quentin Tarantinos „Django Unchained“ an seiner etwas unglücklich aufgebauten Geschichte litt, ein angenehm geradliniger Rätselkrimi, der seine Verdächtigen zuerst ausführlichst vorstellt, dann Einen an vergiftetem Kaffee unschön sterben lässt und die restlichen Verdächtigen, im Gegensatz zu Agatha Christie, durch Ausschalten der Lebensfunktionen eliminiert. Danach verschwinden sie aus der Geschichte, aus dem Bild und, durch Geisterhand, auch aus Minnies Ein-Raum-Hütte.
Es ist allerdings auch ein Film, der nie wirklich packt. Alles wirkt immer wie das Abspulen eines Programms. So darf Samuel L. Jackson ausgiebig das N-Wort benutzen und einen langen, nicht jugendfreien Monolog über seinen, ähem, Umgang mit dem Sohn von General Smithers halten. Jennifer Jason Leigh fungiert hauptsächlich als Punchingball für die Männer. Vor allem John Ruth (Kurt Russell) schlägt sie jedes mal, wenn wie etwas sagt. Aber anstatt dadurch irgendwie zu provozieren, befremdet der Umgang der Männer mit Daisy Domergue eher und es ist so offensichtlich auf Provokation gemacht, dass man sich genau deshalb nicht provozieren lassen will. Die Dialoge und Monologe gefallen, aber im Gegensatz zu Tarantinos früheren Filmen, fehlt ihnen das Besondere, das Erinnerungswürdige, das dazu führt, dass man sich gerne ganze Textkonvolute oder kürzere Zitate merkt.
Und wenn in der zweiten (kürzeren) Hälfte (die in der Roadshow-Fassung, bis auf einen Tod, nach der Pause beginnt) das große Töten beginnt, marschiert Tarantino auf eine Ich-bringe-alle-um-Lösung zu. Das tat er auch in seinem Debüt „Reservoir Dogs“, aber da war der Nihilismus, die Dialoge, die Brutalität noch neu.
In „The Hateful 8“ herrscht dagegen durchgehend ein Déjà-Vu-Gefühl. Durchaus wohlig, aber nie besonders aufregend und sehr redselig. Wie ein Männerabend am Kamin.
Optisch – ich habe die 70mm-Roadshow-Fassung gesehen – gefallen natürlich die vielen langen Szenen, in denen mehrere Minuten nicht geschnitten wird und die Personen sich ungezwungen durch den Raum bewegen oder im Hintergrund noch etwas anderes passiert. Und für die wenigen Landschaftsaufnahmen ist ein ultrabreites Bild natürlich auch angemessen. Allerdings wurde das Bild im Kino nicht noch breiter, sondern die Leinwand wurde schmaler. Also letztendlich kleiner. Es gab auch einige Effekte, wie wackelnde Bilder, Kratzer (beides wohl absichtlich) und vor allem bei den Schneeaufnahmen Helligkeitsschwankungen, bei denen unklar war, ob das jetzt von Quentin Tarantino wirklich so gewünscht war oder ob wir (wir haben nach der Vorführung darüber gesprochen) uns inzwischen so sehr an die moderne Projektion gewöhnt haben, dass uns Dinge, die uns früher egal waren, auffallen. Wie das unglaublich laute Grundrauschen einer Musikkassette im Vergleich zur absoluten Stille einer CD.

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The Hateful 8 (The Hateful Eight, USA 2015)
Regie: Quentin Tarantino
Drehbuch: Quentin Tarantino
mit Samuel L. Jackson, Kurt Russell, Jennifer Jason Leigh, Walton Goggins, Demian Bichir, Tim Roth, Michael Madsen, Bruce Dern, James Parks, Dana Gourrier, Zoë Bell, Lee Horsley, Channing Tatum
Länge: 169 Minuten (Die in einigen Kinos gezeigte 70mm-Roadshow-Fassung ist, inclusive einer 12-minütigen Pause, 187 Minuten) (hier geht’s zu den Roadshow-Kinos)
FSK: ab 16 Jahre

Hinweise
Deutsche Homepage zum Film
Englische Homepage zum Film
Moviepilot über „The Hateful 8“
Metacritic über „The Hateful 8“
Rotten Tomatoes über „The Hateful 8“
Wikipedia über „The Hateful 8“ (deutsch, englisch)
Quentin Tarantino: The Hateful Eight (Drehbuch)

The Quentin Tarantino Archives (Fanseite)

Everthing Tarantino (dito)

Q-Tarantino.de (noch eine Fanseite)

Meine Besprechung von Georg Seeßlens „Quentin Tarantino gegen die Nazis – Alles über ‘Inglourious Basterds’“ (Kleine Schriften zum Film: 1, 2009)

Meine Besprechung von Quentin Tarantinos “Django Unchained” (Django Unchained, USA 2012)

Kriminalakte über Quentin Tarantino

DP/30 redet mit Quentin Tarantino über „The Hateful Eight“

 


Neu im Kino/Filmkritik: „American Ultra“ – Kiffer, Killer, Chaos

Oktober 16, 2015

Mike Howell hängt dauerbekifft mit seiner Freundin Phoebe in West Virginia in dem Kuhdorf Liman ab. Ob er sich wegen seinem Drogenkonsum oder aus anderen Gründen an nichts erinnern kann, ist da eigentlich egal. Er kann und will auch nicht weg aus Liman. Schon an der Stadtgrenze kriegt er die ersten Panikattacken, die erst wenn er von dem Dorfpolizisten freundlich begrüßt wird, abnehmen. Mit ihm, der sein Vater sein könnte, ist er schon lange per Du. Immerhin sitzt er oft genug wegen des Besitzes und Konsums illegaler Substanzen im Gefängnis. Dazwischen jobt er in der Friedhofsschicht im Supermarkt. Während er so tut, als warte er auf die nicht vorhandene Kundschaft, zeichnet er die Abenteuer des Affen „Apollo Ape“.
Eines Nachts kommt eine Frau an seine Supermarktkasse und redet wirres Zeug. Dass sie von der CIA ist und ihre Worte etwas in ihm auslösen sollen, ahnt er nicht. Auch nicht, als er kurz darauf auf dem Supermarkt-Parkplatz zwei Männer mit den Dingen, die ein Slacker so bei sich hat, wie Plastiklöffel und Pappbecher, innerhalb von Sekunden tötet. Auch nicht, als Sekunden später sein Schrottauto in die Luft fliegt. Er erklärt nur fassungslos seiner Freundin, was er getan hat, ehe schon die nächsten Anschläge auf sein Leben durchgeführt werden.
Denn er steht wegen seiner Fähigkeiten (von denen er nichts ahnt) im Fadenkreuz zweier verfeindeter CIA-Agenten, die sehr gegensätzliche Ansichten über sein weiteres Leben haben.
Ich glaube, ich verrate nicht zu viel, wenn ich sage, dass Liman wenige Stunden später ein von der restlichen Welt abgeschiedenes Schlachtfeld ist und Mike immer wieder Dinge tut, die seine Gegner dem eiskalten Killer niemals zutrauen, weil Kifferlogik der natürliche Feind jeglicher rational-militärischen Logik ist.
Kurz gesagt ist „American Ultra“ die durchgeknallte und gewalttätige Slacker-Version von „Burn After Reading – Wer verbrennt sich hier die Finger?“ und genau wie bei den Coen-Brüder, geraten bei Regisseur Nima Nourizadeh („Project X“) und Drehbuchautor Max Landis („Chronicle“, demnächst „Victor Frankenstein“, und der Sohn von „Blues Brothers“ John Landis) schnell die Dinge außer Kontrolle, weil alle kompromisslos ihre eigenen Interessen verfolgen, während Mike nur einen ruhigen Ort zum Entspannen sucht.
„American Ultra“ hat keine Scheu vor abstrusen Wendungen (wobei wir einige Wendungen schon aus anderen Büchern, Comics, Filmen und TV-Serien mehr oder weniger kennen) und Jesse Eisenberg und Kristen Stewart als Paar mit Geheimnissen sind natürlich die halbe Miete bei dieser durchgeknallten Action-Komödie, die durchaus Kultpotential bei den Unter-Dreißigjährigen hat. Obwohl man so etwas ja immer erst mit einigem zeitlichen Abstand sagen kann.

American Ultra - Plakat

American Ultra (American Ultra, USA 2015)
Regie: Nima Nourizadeh
Drehbuch: Max Landis
mit Jesse Eisenberg, Kristen Stewart, Topher Grace, Connie Britton, Walton Goggins, John Leguizamo, Bill Pullman, Tony Hale, Stuart Greer
Länge: 96 Minuten
FSK: ab 16 Jahre

Hinweise
Amerikanische Homepage zum Film
Deutsche Homepage zum Film
Film-Zeit über „American Ultra“
Moviepilot über „American Ultra“
Metacritic über „American Ultra“
Rotten Tomatoes über „American Ultra“
Wikipedia über „American Ultra“ (deutsch, englisch)

Auch schön: das Teaserplakat

American Ultra - Teaser


TV-Tipp für den 9. Juli: Lincoln

Juli 9, 2015

ARD, 22.45
Lincoln (Lincoln, USA 2012)
Regie: Steven Spielberg
Drehbuch: Tony Kushner
LV: Doris Kearns Goodwin: Team of Rivals: The political Genius of Abraham Lincoln, 2005
Ohne historisches Vorwissen bestenfalls durchwachsenes Biopic über Abraham Lincolns Kampf um den 13. Verfassungszusatz (das ist der, der die Sklaverei abschaffte). Kurz nachdem der Zusatz im Kongress verabschiedet wurde, wurde Lincoln ermordet. Weil der Film mit seinem nicht gezeigten Tod endet, ist „Lincoln“ auch ein Film über die letzten Tage Lincolns.
Mehr in meiner ausführlichen Besprechung.
mit Daniel Day-Lewis, Sally Field, David Strathairn, Tommy Lee Jones, Joseph Gordon-Levitt, James Spader, Hal Holbrook, John Hawkes, Jackie Earle Haley, Bruce McGill, Tim Blake Nelson , Jared Harris, Gloria Reuben, Walton Goggins , David Oyelowo, Lukas Haas, Gregory Itzin, S. Epatha Merkerson

Hinweise

Amerikanische Homepage zum Film

Deutsche Homepage zum Film

Film-Zeit über „Lincoln“

Metacritic über „Lincoln“

Rotten Tomatoes über „Lincoln“

Wikipedia über „Lincoln“ (deutsch, englisch)

Meine Besprechung von Steven Spielbergs “Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels” (Indiana Jones and the kingdom of the skull, USA 2008)

Meine Besprechung von Steven Spielbergs “Gefährten” (War Horse, USA 2011)

Meine Besprechung von Steven Spielbergs “Lincoln” (Lincoln, USA 2012)

Steven Spielberg in der Kriminalakte


TV-Tipp für den 29. Mai: Cowboys & Aliens

Mai 28, 2015

Vor „Kiss the Cook“ war „Cowboys & Aliens“

Pro 7, 20.15

Cowboys & Aliens (USA 2011, Regie: Jon Favreau)

Drehbuch: Roberto Orci, Alex Kurtzman, Damon Lindelof, Mark Fergus, Hawk Ostby (nach einer Geschichte von Mark Fergus, Hawk Ostby und Steve Oedekerk [klingt nach einer sehr langen Entwicklung])

LV: Scott Mitchell Rosenberg: Cowboys & Aliens, 2006 (Cowboys & Aliens)

Buch zum Film: Joan D. Vinge: Cowboys & Aliens, 2011

Wilder Westen: Aliens versuchten schon damals, die Erde zu besetzen. Aber dieses Mal legen sie sich mit „James Bond“ und „Indiana Jones“ an. Klarer Fall, wer die besseren Karten hat.

Vergnüglicher, starbesetzter, etwas unterschätzter Western, der gerade in seinen traditionellen Teilen gefällt, und viel besser als die Box-Office-Bombe „Lone Ranger“ ist.

Mehr in meiner ausführlichen Besprechung des Films und der Vorlage.

mit Daniel Craig, Harrison Ford, Abigail Spencer, Buck Taylor, Olivia Wilde, Sam Rockwell, Clancy Brown, Paul Dano, Adam Beach, Noah Ringer, Keith Carradine, Walton Goggins

Wiederholung: Samstag, 30. Mai, 22.35 Uhr

Hinweise

Amerikanische Homepage zum Film

Deutsche Homepage zum Film

You Tube: der Kanal zum Film und der Kanal mit den Interviews (Jon Favreau unterhält sich mit den Beteiligten)

Film-Zeit über „Cowboys & Aliens“

Metacritic über “Cowboys & Aliens”

Rotten Tomatoes über “Cowboys & Aliens”

Wikipedia über “Cowboys & Aliens” (deutsch, englisch) und über die Vorlage (deutsch, englisch)

Go into the Story: Interview mit den Drehbuchautoren Roberto Orci und Alex Kurtzman über “Cowboys & Aliens”

Platinum Studios: Homepage zum Comic

Meine Besprechung von Jon Favreaus „Cowboys & Aliens“ (Cowboys & Aliens, USA 2011)


TV-Tipp für den 29. März: Django Unchained

März 29, 2015

Pro7, 20.15
Django Unchained (Django Unchained, USA 2012)
Regie: Quentin Tarantino
Drehbuch: Quentin Tarantino
Wilder Westen: Nachdem der Kopfgeldjäger Dr. King Schultz Django aus der Sklaverei befreite und sie das erkleckliche Kopfgeld für die Brittle-Brüder kassierten, machen sie sich auf die Suche nach Djangos Frau Broomhilda (oder Brunhilde). Ihre Suche führt sie nach Candyland, der Farm des durchtriebenen Südstaatlers und Sklavenhalters Calvin Candie.
„Django Unchained“ ist ein typischer Quentin-Tarantino-Film, mit vielen bekannten Gesichtern, teilweise in Kleinstrollen, die dieses Mal unter der Maske von Bart und Dreck kaum bis überhaupt nicht erkennbar sind. Als Tarantino- und Western-Fan hat mir die Nummernrevue, bei der Tarantino einfach die vertrauten Pfade in einem anderen Setting abschreitet, durchaus gefallen. – Genaueres steht in meiner ausführlichen Filmbesprechung.
Inzwischen dreht Quentin Tarantino (Nachträglich noch Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag!) seinen zweiten Western. „The Hateful Eight“ hat noch keinen Starttermin.
mit Jamie Foxx, Christoph Waltz, Leonardo DiCaprio, Samuel L. Jackson, Kerry Washington, Walton Goggins, Dennis Christopher, Don Johnson, Laura Cayouette, James Remar, James Russo, Nichole Galacia, Dana Gourrier, Don Stroud, Bruce Dern, Lee Horsley, Zoe Bell, Michael Bowen, Robert Carradine, Tom Savini, Rex Linn, Ned Bellamy, Michael Parks, Quentin Tarantino, Franco Nero
Wiederholung: Montag, 30. März, 01.15 Uhr (Taggenau! – Und wahrscheinlich ungekürzt. Immerhin ist der Film FSK-16)

Die Bildergeschichte zum Film

Tarantino - Django Unchained - Comic - 4

Mehr oder weniger parallel zum Film erschien auch eine Comic-Version von „Django Unchained“, über die Quentin Tarantino sagt: „Dieser Comic ist im Grunde die erste Entwurfsfassung des Drehbuchs. Sämlichtes Material, das es am Ende doch nicht in den Film geschafft hat, ist in der vorliegenden Ausgabe sehr wohl enthalten.“ Dafür wurde dann an anderen Stellen, vor allem bei den Dialogen, gekürzt. Aber insgesamt ist der Comic eine schöne Ergänzung zum Film, die für Tarantino- und Western-Fans eine unterhaltsame Lektüre ist.
Dass die Geschichte mir im Comic schlüssiger als im Film erschien, hat wohl damit zu tun, dass ich die Spaghettiwestern-Geschichte schon bis zur letzten Wendung kannte und, so meine Erinnerung an den Film, einige Szenen umgestellt wurden.
In jedem Fall ist „Django Unchained“ ein großer Spaß für den Western-Fan.

Quentin Tarantino (Originaldrehbuch)/Reginald Hudlin (Adaption)/R. M. Guéra/Jason Latour/Denys Cowan/Danijel Zezelj/John Floyd (Zeichnungen): Django Unchained
(übersetzt von Dietmar Schmidt)
Eichborn, 2013
272 Seiten
19,99 Euro

Originalausgabe
Django Unchained
Vertigo/DC Comics, 2013

Hinweise

Amerikanische Homepage zum Film

Deutsche Homepage zum Film

Film-Zeit über „Django Unchained“

Metacritic über „Django Unchained“

Rotten Tomatoes über „Django Unchained“

Wikipedia über „Django Unchained“ (deutsch, englisch)

The Quentin Tarantino Archives (Fanseite)

Everthing Tarantino (dito)

Q-Tarantino.de (noch eine Fanseite)

Meine Besprechung von Georg Seeßlens „Quentin Tarantino gegen die Nazis – Alles über ‘Inglourious Basterds’“ (Kleine Schriften zum Film: 1, 2009)

Kriminalakte über Quentin Tarantino und „Django Unchained“ (Bilder, Pressekonferenz)

Meine Besprechung von Quentin Tarantinos „Django Unchained“ (Django Unchained, USA 2012)

 Nachtrag (31. März 2015): Der umfangreiche Schnittbericht ist online. Denn für die 20.15-Uhr-Ausstrahlung griff der Sender beherzt zur Schere.


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