TV-Tipp für den 13. November: Raum

November 12, 2019

Arte, 20.15

Raum (Room, Irland/Kanada 2015)

Regie: Lenny Abrahamson

Drehbuch: Emma Donoghue

LV: Emma Donoghue: Room, 2010 (Raum)

Seit Jahren wird Joy in einem kleinen Raum von einem Sexverbrecher gefangen gehalten. Ihr Sohn Jack kennt nur diesen Raum. Aber er wird älter und stellt Fragen über die Welt. Eines Tages beschließt sie, mit ihrem Sohn zu fliehen.

TV-Premiere des großartigen, sehr beklemmenden und mühelos auf mehreren Ebenen interpretierbaren Kammerspiels.

Mehr in meiner ausführlichen Besprechung.

mit Brie Larson, Jacob Tremblay, Joan Allen, William H. Macy, Sean Bridgers, Tom McCamus, Cas Anwar

Hinweise
Englische Homepage zum Film
Moviepilot über „Raum“
Metacritic über „Raum“
Rotten Tomatoes über „Raum“
Wikipedia über „Raum“ (deutsch, englisch)
Homepage von Emma Donoghue
Meine Besprechung von Lenny Abrahamsons „Frank“ (Frank, Irland/Großbritannien 2014)

Meine Besprechung von Lenny Abrahamsons „Raum“ (Room, Irland/Kanada 2015)


TV-Tipp für den 4. Juni: Der Mandant

Juni 3, 2019

Nitro, 20.15
Der Mandant (The Lincoln Lawyer, USA 2011)
Regie: Brad Furman
Drehbuch: John Romano
LV: Michael Connelly: The Lincoln Lawyer, 2005 (Der Mandant)
Lincoln Lawyer Mickey Haller (Matthew McConaughey) tut alles für seine meist mehr als halbseidenen Mandanten. Als er aber einen Freispruch für den stinkreichen Louis Roulet erwirken soll, packt ihn das Gewissen. Auch weil Roulets Taten mit einem früheren Mandanten von ihm, der seine Unschuld beteuerte und dem er mit einem guten Deal einen Knastaufenthalt verschaffte, zusammen hängen.
Rundum geglückte Michael-Connelly-Verfilmung, die Matthew McConaugheys Karriere auf spannende Bahnen lenkte.
Mehr in meiner ausführlichen Besprechung.
„Der Mandant“ war Michael Connellys erster Justizthriller. Danach schrieb er noch weitere Romane mit Mickey Haller, der auch Harry Bosch (Connellys ersten Seriencharakter, der inzwischen eine „Fernseh“-Serie hat) trifft.
mit Matthew McConaughey, Ryan Phillippe, Marisa Tomei, William H. Macy, Josh Lucas, John Leguizamo, Michael Pena, Bob Gunton, Frances Fisher, Bryan Cranston

Wiederholung: Mittwoch, 5. Juni, 22.30 Uhr

Hinweise

Rotten Tomatoes über „Der Mandant“

Wikipedia über „Der Mandant“ (deutsch, englisch)

Michael Connelly unterhält sich mit Matthew McConaughey über den Film

Meine Besprechung der Filmausgabe von Michael Connellys „Der Mandant“

Homepage von Michael Connelly

Meine Besprechung von Michael Connellys „The Lincoln Lawyer“ (2005, deutscher Titel: Der Mandant)

Meine Besprechung von Michael Connellys „Vergessene Stimmen“ (The Closers, 2005)

Meine Besprechung von Michael Connellys “L. A. Crime Report” (Crime Beat, 2004)

Meine Besprechung von Michael Connellys “Kalter Tod” (The Overlook, 2007)

Meine Besprechung von Michael Connellys “Echo Park” (Echo Park, 2006)

Michael Connelly in der Kriminalakte

Meine Besprechung von Brad Furmans „Der Mandant“ (The Lincoln Lawyer, USA 2011)

Meine Besprechung von Brad Furmans „Runner Runner“ (Runner Runner, USA 2013)

Meine Besprechung von Brad Furmans „The Infiltrator“ (The Infiltrator, Großbritannien 2016)


Neu im Kino: „Krystal“ – nicht (?) die Frau fürs Leben

Oktober 21, 2018

Taylor Ogburn wächst überbehütet auf. Allerdings haben in seinem Fall die Eltern einen Grund für ihre Sorge: Taylor hat einen Herzfehler. Jede Aufregung könnte seinen Tod bedeuteten.

Dummerweise ist Taylor 18 Jahre und da steht auch in Georgia die erste große Liebe auf dem Fahrplan des Lebens. Taylor sucht sich dafür nicht eine Schulkameradin aus (was für seine Eltern schon schlimm genug wäre), sondern Krystal, eine zwanzig Jahre ältere Drogensüchtige, Alkoholikerin (immerhin AA geläutert), Ex-Prostituierte und Mutter eines querschnittgelähmten Jungen. Oh, und Krystals Ex-Freund ist ein gewalttätiger Gangster, der seine Besitzansprüche kompromisslos durchsetzt. Dass Krystal eine Afroamerikanerin ist, geht im Berg der anderen Probleme unter.

Kurz gesagt: In diesem Fall wären Taylors durchaus liberale ud gut situierten Eltern wohl erfreut, wenn er sich eine andere Maude ausgesucht hätte.

Krystal“ ist der dritte Kinofilm von Schauspieler William H. Macy. Er spielt auch die eher kleine Rolle von Taylors Vater. Neben den beiden Hauptdarstellern – „Love, Simon“-Hauptdarsteller Nick Robinson als Taylor und Rosario Dawson als Krystal – ist auch die weitere Besetzung für einen kleinen Indie-Film beachtlich. Felicity Huffman spielt Taylors Mutter, „Flash“ Grant Gustin Taylors Bruder, Rapper Jacob Latimore Krystals Sohn, Rapper Tim ‚T. I.‘ Harris Krystals Ex, Ex-NBA-Basketballspieler Rick Fox einen Taylor beeindruckenden AA-Redner mit Outlaw-Attitüde, Kathy Bates eine mütterliche Galeriebetreiberin, William Fichtner einen drogenkonsumfreudigen Arzt in der oft frequentierten Notaufnahme der örtlichen Klinik und Satan ist auch dabei.

Der Film selbst schwankt zwischen allen möglichen Tonalitäten, Stilen und Genres. Bei vielen Kritikern kam das nicht gut an. Mir gefiel dieser stilistische Mash-Up, der sich überhaupt nicht bemüht, daraus irgendeine Fusion herzustellen. Das steht alles bunt nebeneinander und entwirft so auch ein Bild von Taylors Gefühlschaos.

Macys Film hat definitiv einen freigeistigen „Harold und Maude“-Vibe. Ob seine Coming-of-Age-Komödie jemals so populär wie Hal Ashbys Komödie wird, wird die Zukunft zeigen. Bis dahin ist es eine vergnügliche Offbeat-Komödie, in der alle ihren Spaß haben und sich, mehr oder weniger laut, mehr oder weniger engagiert, Konventionen ignorieren, sich gegen sie wehren und dabei glücklich sind.

Krystal (Krystal, USA 2017)

Regie: William H. Macy

Drehbuch: Will Aldis

mit Nick Robinson, Rosario Dawson, Jacob Latimore, Grant Gustin, Tim ‚ T. I.‘ Harris, Rick Fox, William H. Macy, Felicity Huffman, Kathy Bates, William Fichtner

Länge: 94 Minuten

FSK: ab 12 Jahre

Hinweise

Deutsche Homepage zum Film

Moviepilot über „Krystal“

Metacritic über „Krystal“

Rotten Tomatoes über „Krystal“

Wikipedia über „Krystal


TV-Tipp für den 13. Juli: Air Force One

Juli 13, 2017

Kabel 1, 23.05

Air Force One (USA 1997, Regie: Wolfgang Petersen)

Drehbuch: Andrew W. Marlowe

Buch zum Film: Max Allan Collins: Air Force One, 1997 (Air Force One)

Russische Terroristen entführen die Air Force One. Der US-amerikanische Präsident James Marshall wirft sie – Wer könnte bei dem Namen daran zweifeln? – aus seinem Flugzeug. Davor erkundet er den Gepäckraum der Air Force One und versucht mit dem Weißen Haus zu telefonieren.

Gut besetztes Popcorn-Kino von unserem Mann in Hollywood. Jedenfalls damals. Denn inzwischen ist er anscheinend im Ruhestand.

Andrew W. Marlowe erfand später die TV-Serie „Castle“.

Mit Harrison Ford, Glenn Close, Gary Oldman, Wendy Crewson, Paul Guilfoyle, Xander Berkeley, William H. Macy, Dean Stockwell, Jürgen Prochnow, Bill Smitrovich, Philip Baker Hall, Werner Sonne (als deutscher Journalist)

Hinweise

Rotten Tomatoes über „Air Force One“

Wikipedia über „Air Force One“ (deutsch, englisch)

Homepage von Max Allan Collins

Meine Besprechung von Max Allan Collins’ “Der erste Quarry” (The first Quarry, 2008)

Meine Besprechung von Max Allan Collins’ „Two for the Money“ (2004)

Meine Besprechung von Max Allan Collins’ „The last Quarry“ (2006)

Meine Besprechung von „Der letzte Quarry“ (The last Quarry, 2006)

Meine Besprechung von Max Allan Collins’ „Bones – Die Knochenjägerin: Tief begraben“ (Bones: Buried deep, 2006)

Meine Besprechung von Max Allan Collins’ „CSI – Crime Scene Investigation: Im Profil des Todes“ (CSI: Crime Scene Investigation – Snake Eyes, 2006)

Meine Besprechung von Max Allan Collins’ „CSI: NY – Blutiger Mond (Bloody Murder, 2006)

Meine Besprechung von Max Allan Collins’ „CSI – Das Dämonenhaus“ (Demon House, 2004)

Meine Besprechung von Max Allan Collins’ „CSI: Crime Scene Investigation – Die Last der Beweise“ (CSI: Crime Scene Investigation – Body of Evidence, 2003)

Max Allan Collins in der Kriminalakte

Sollte mal wieder ein Buch von Max Allan Collins lesen.


TV-Tipp für den 8. April: Wag the Dog – Wenn der Schwanz mit dem Hund wedelt

April 7, 2017

Sat.1 Gold, 22.10

Wag the dog – Wenn der Schwanz mit dem Hund wedelt (USA 1997, Regie: Barry Levinson)

Drehbuch: Hilary Henkin, David Mamet

LV: Larry Beinhart: American Hero, 1991 (American Hero)

Ein Medienberater rät dem Stab des Präsidenten, einen Krieg in Albanien zu inszenieren, um von einer Sexaffäre des Präsidenten abzulenken. Nach einem überzeugenden Anfang gerät das Ablenkungsmanöver außer Kontrolle.

Köstliche Medien- und Politsatire, die von Beinharts langatmigem Buch nur die Idee („Wir fälschen einen Krieg. Merkt doch keiner.“) übernimmt und durch die damaligen politischen Ereignisse (Clinton-Lewinsky-Affäre, Jugoslawien) eine nicht geplante tagespolitische Brisanz erhielt.

Mit einer bestens aufgelegten Riege von Schauspielern: Dustin Hoffman, Robert De Niro, Anne Heche, Denis Leary, Willie Nelson, Kirsten Dunst, William H. Macy, Woody Harrelson

Hinweise

Rotten Tomatoes über „Wag the Dot“

Wikipedia über „Wag the Dog“ (deutsch, englisch)

Drehbuch „Wag the Dog“ von David Mamet

Homepage von Larry Beinhart

Huffington Post: Kolumne von Larry Beinhart

Meine Besprechung von Barry Levinsons „The Bay – Nach Angst kommt Panik“ (The Bay, USA 2012)

Meine Besprechung von Barry Levinsons „Rock the Kasbah“ (Rock the Kasbah, USA 2015)


TV-Tipp für den 12. Februar: Der Mandant

Februar 12, 2017

RTL II, 20.15
Der Mandant (The Lincoln Lawyer, USA 2011)
Regie: Brad Furman
Drehbuch: John Romano
LV: Michael Connelly: The Lincoln Lawyer, 2005 (Der Mandant)
Lincoln Lawyer Mickey Haller (Matthew McConaughey) tut alles für seine meist mehr als halbseidenen Mandanten. Als er aber einen Freispruch für den stinkreichen Louis Roulet erwirken soll, packt ihn das Gewissen. Auch weil Roulets Taten mit einem früheren Mandanten von ihm, der seine Unschuld beteuerte und dem er mit einem guten Deal einen Knastaufenthalt verschaffte, zusammen hängen.
Heute ist die TV-Premiere der rundum geglückten Michael-Connelly-Verfilmung, die Matthew McConaugheys Karriere auf spannende Bahnen lenkte.
Mehr in meiner ausführlichen Besprechung.
„Der Mandant“ war Michael Connellys erster Justizthriller. Danach schrieb er noch weitere Romane mit Mickey Haller, der auch Harry Bosch (Connellys ersten Seriencharakter, der inzwischen eine „Fernseh“-Serie hat) trifft.
mit Matthew McConaughey, Ryan Phillippe, Marisa Tomei, William H. Macy, Josh Lucas, John Leguizamo, Michael Pena, Bob Gunton, Frances Fisher, Bryan Cranston

Wiederholung: Montag, 13. Februar, o1.50 Uhr (Taggenau!)

Hinweise

Amerikanische Homepage zum Film

Deutsche Homepage zum Film

Film-Zeit über „Der Mandant“

Rotten Tomatoes über „Der Mandant“

Michael Connelly unterhält sich mit Matthew McConaughey über den Film

Meine Besprechung der Filmausgabe von Michael Connellys „Der Mandant“

Homepage von Michael Connelly

Meine Besprechung von Michael Connellys „The Lincoln Lawyer“ (2005, deutscher Titel: Der Mandant)

Meine Besprechung von Michael Connellys „Vergessene Stimmen“ (The Closers, 2005)

Meine Besprechung von Michael Connellys “L. A. Crime Report” (Crime Beat, 2004)

Meine Besprechung von Michael Connellys “Kalter Tod” (The Overlook, 2007)

Meine Besprechung von Michael Connellys “Echo Park” (Echo Park, 2006)

Michael Connelly in der Kriminalakte

Meine Besprechung von Brad Furmans „Der Mandant“ (The Lincoln Lawyer, USA 2011)

Meine Besprechung von Brad Furmans „Runner Runner“ (Runner Runner, USA 2013)

Meine Besprechung von Brad Furmans „The Infiltrator“ (The Infiltrator, Großbritannien 2016)


TV-Tipp für den 17. Mai: Air Force One

Mai 16, 2016

SuperRTL, 20.15

Air Force One (USA 1997, Regie: Wolfgang Petersen)

Drehbuch: Andrew W. Marlowe

Buch zum Film: Max Allan Collins: Air Force One, 1997 (Air Force One)

Russische Terroristen entführen die Air Force One. Der US-amerikanische Präsident James Marshall wirft sie – Wer könnte bei dem Namen daran zweifeln? – aus seinem Flugzeug. Davor erkundet er den Gepäckraum der Air Force One und versucht mit dem Weißen Haus zu telefonieren.

Gut besetztes Popcorn-Kino von unserem Mann in Hollywood. Jedenfalls damals. Denn inzwischen ist er anscheinend im Ruhestand.

Andrew W. Marlowe erfand später die TV-Serie „Castle“.

Mit Harrison Ford, Glenn Close, Gary Oldman, Wendy Crewson, Paul Guilfoyle, Xander Berkeley, William H. Macy, Dean Stockwell, Jürgen Prochnow, Bill Smitrovich, Philip Baker Hall, Werner Sonne (als deutscher Journalist)

Hinweise

Rotten Tomatoes über „Air Force One“

Wikipedia über „Air Force One“ (deutsch, englisch)

Homepage von Max Allan Collins

Meine Besprechung von Max Allan Collins’ “Der erste Quarry” (The first Quarry, 2008)

Meine Besprechung von Max Allan Collins’ „Two for the Money“ (2004)

Meine Besprechung von Max Allan Collins’ „The last Quarry“ (2006)

Meine Besprechung von „Der letzte Quarry“ (The last Quarry, 2006)

Meine Besprechung von Max Allan Collins’ „Bones – Die Knochenjägerin: Tief begraben“ (Bones: Buried deep, 2006)

Meine Besprechung von Max Allan Collins’ „CSI – Crime Scene Investigation: Im Profil des Todes“ (CSI: Crime Scene Investigation – Snake Eyes, 2006)

Meine Besprechung von Max Allan Collins’ „CSI: NY – Blutiger Mond (Bloody Murder, 2006)

Meine Besprechung von Max Allan Collins’ „CSI – Das Dämonenhaus“ (Demon House, 2004)

Meine Besprechung von Max Allan Collins’ „CSI: Crime Scene Investigation – Die Last der Beweise“ (CSI: Crime Scene Investigation – Body of Evidence, 2003)

Max Allan Collins in der Kriminalakte


%d Bloggern gefällt das: