TV-Tipp für den 22. September: Sin Nombre – Zug der Hoffnung

September 22, 2018

Das Spielfilm-Debüt des neuen James-Bond-Regisseurs

One, 22.00

Sin Nombre – Zug der Hoffnung (Sin Nombre, Mexiko/USA 2009)

Regie: Cary Jôji Fukunaga (bzw. Cary Fukunaga))

Drehbuch: Cary Jôji Fukunaga

Was machte Cary Fukunaga vor „True Detective“? Zum Beispiels „Sin Nombre“, ein allgemein abgefeiertes und ausgezeichnetes Gangsterdrama, über einen Teenager, der in Mexiko Mitglied einer großen Gangsterbande ist und, nachdem er in Ungnade fällt, auf einem Zug in die USA flüchten will. Verfolgt von seinen alten Freunden. Auf seiner Reise verliebt er sich in ein Mädchen, das aus Honduras ebenfalls illegal in die USA einreisen will.

„Überzeugend verbindet das Drama Genre-Elemente aus Road Movie und Liebesfilm und verdichtet sie zur eindringlichen Bestandsaufnahme der tatsächlichen Verhältnisse, die Menschen Richtung USA treiben, sowie der Gefahren, die sie auf der Flucht erwarten.“ (Lexikon des Internationalen Films)

Mit Paulina Gaitan, Edgar Flores, Kristian Ferrer, Tenoch Huerta Mejía, Luis Fernando Peña, Diana Garcia

Wiederholung: Montag, 24. September, 01.15 Uhr (Taggenau!)

Hinweise

Rotten Tomatoes über „Sin Nombre“

Wikipedia über „Sin Nombre“ (deutsch, englisch)

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TV-Tipp für den 21. September: Der Swimmingpool

September 20, 2018

3sat, 22.25

Der Swimmingpool (La piscine, Frankreich/Italien 1968)

Regie: Jacques Deray

Drehbuch: Jean-Emmanuel Conil (Pseudonym von Alain Page), Jean-Claude Carrière (Adaption und Dialoge), Jacques Deray (Adaption und Dialoge)

Viel Story hat „Der Swimmingpool“ nicht, aber darum ging es auch nicht. Denn das High Concept hieß: Das ehemalige Liebespaar „Alain Delon und Romy Schneider am Swimmingpool. Und Jane Birkin ist auch dabei.“

Denn der Filmplot ist (wenn man mehr als Delon und Schneider leicht bekleidet am Swimmingpool sehen will) eine arg zähe Dreiecksgeschichte mit Sex und Mord unter der südfranzösischen Sonne. Der Film war ein Kinohit.

mit Alain Delon, Romy Schneider, Maurice Ronet, Jane Birkin

Hinweise

Homepage von Alain Delon

Wikipedia über Alain Delon (deutsch, englisch, französisch)

Wikipedia über „Der Swimmingpool“ (deutsch, englisch, französisch)

Meine Besprechung von „Der Leopard“ (mit Alain Delon und Burt Lancaster)

Meine Besprechung von „Die Abenteurer“ (mit Alain Delon und Lino Ventura)

Alain Delon in der Kriminalakte

Kriminalakte zum 75. Geburtstag von Alain Delon


Neu im Kino/Filmkritik: „Wackersdorf“ – ein Spielfilm über den Kampf eines Landrats gegen eine Zukunftstechnologie

September 20, 2018

Prolog: Die Geschichte des Kampfes um die Wiederaufarbeitungsanlage Wackersdorf könnt ihr hier nachlesen

Oder einfach den Film „Wackersdorf“ von „Ein Geschenk der Götter“-Regisseur Oliver Haffner ansehen. Denn er zeichnet die Geschichte ziemlich genau nach.

In den frühen achtziger Jahren steckt der oberpfälzische Landkreis Schwandorf in einer tiefen Strukturkrise. Arbeitsplätze sind Mangelware. Die Lage, direkt am damals noch bestehenden Eisernen Vorhang, ist unattraktiv. Landrat Hans Schuierer (SPD) (Johannes Zeiler) kämpft daher verzweifelt um jede mögliche Neuansiedlung.

Mit dem überraschenden Angebot des bayerischen Umweltministers und damit der CSU-Regierung scheint sich das Blatt für die Region zu wenden: eine atomare Wiederaufarbeitungsanlage soll in Wackersdorf gebaut werden. Etliche Bürger sind begeistert über die Arbeitsplätze, die mit der WAA entstehen sollen.

Aber Schuierer ist schon in diesem Moment skeptisch. Denn die Versprechen aus München und von der Deutschen Gesellschaft für Wiederaufarbeitung von Kernbrennstoffen (DWK) über die saubere, moderne Hochtechnologie sind zu schön um wahr zu sein. Er informiert sich über die Gefahren der Atomkraft. Er wird zunehmend zum Kritiker des Projekts und zu einem wichtigen Teil des Widerstands gegen die WAA, die damals heiß umkämpft war und in Bayern für bürgerkriegsähnliche Zustände sorgte. In diesem Moment blendet Haffners Film sich langsam aus der Geschichte aus.

Bis dahin ist „Wackersdorf“ eine oft träge erzählte Eloge auf den tapferen Landrat, der sich mit der allmächtigen CSU anlegt. Er stellt Fragen. Er ist nicht ihr williger Erfüllungsgehilfe. Wegen ihm wird, als er sich im September 1984 weigert, den WAA-Bebauungsplan öffentlich auszulegen, sogar ein Gesetz verändert. Durch die „Lex Schuierer“ können Fachminister die Leiter von Aufsichtsbehörden ermächtigen, anstelle der Landräte zu handeln. Diese Änderung im Verwaltungsverfahrensgesetz ist letztendlich die Entmachtung eines von der Bevölkerung gewählten Landrats.

Durch den Fokus auf den durch und durch bürgerlichen, oft miesepetrig in die Welt starrenden Landrat und Dickschädel konzentriert sich der Film auf Konflikte innerhalb der Verwaltung und zwischen bürgerlichen Parteien. Der gesamte zivilgesellschaftliche Widerstand, der von normalen Bürgern, Geistlichen und der gesamten Anti-AKW-Bewegung getragen wurde, wird dagegen an den Rand gedrängt.

Ein anderes Problem des Films ist, dass Schuierer im Film von Anfang an sehr skeptisch ist. Seine Entwicklung vom Skeptiker zum Gegner der WAA ist eine sehr minimale Entwicklung. Und es ist unklar, auf welches Ende das Drama zusteuert. Daher gibt es keine auf eine finale Konfrontation hin ausgelegte Spannungskurve. Letztendlich plätschert der Film vor sich hin.

Wackersdorf“ ist, obwohl das bei der Geschichte um die WAA Wackersdorf einfach möglich gewesen, kein Polit-Thriller. Haffner inszenierte stattdessen ein ruhig erzähltes Drama in gedeckten Brauntönen über einen Landrat, der zum Widerstandskämpfer wird. Es ist ein Film aus einer Zeit und einem Land, in dem die CSU mit ihrem Landesvater Franz Josef Strauß und seinen willigen Vasallen, die es alle gewohnt sind, ihren Willen zu bekommen, wie Mehltau über dem Land liegt. Widerstand, Protest und Zivilcourage kennen sie nicht.

Epilog: Hambacher Forst, Bayerisches Polizeigesetz,…

Wackersdorf (Deutschland 2018)

Regie: Oliver Haffner

Drehbuch: Gernot Krää, Oliver Haffner

mit Johannes Zeiler, Peter Jordan, Florian Brückner, Anna Maria Sturm, Andreas Bittl, Fabian Hinrichs, Johannes Herrschmann, Frederic Linkemann, Ines Honsel, Sigi Zimmerschied, August Zirner

Länge: 122 Minuten

FSK: ab 6 Jahre

Hinweise

Homepage zum Film

Filmportal über „Wackersdorf“

Moviepilot über „Wackersdorf“

Wikipedia über „Wackersdorf“

Meine Besprechung von Oliver Haffners „Ein Geschenk der Götter“ (Deutschland 2014)


Neu im Kino/Filmkritik: Spanischer Kinohit und Oscar-Kandidat: „Wir sind Champions“

September 20, 2018

Marco (Javier Gutiérrez) ist ein Choleriker, ein Rechthaber und ein Stinkstiefel alter Schule, der überzeugt ist, dass die Welt sich gefälligst um ihn drehen muss. Als der Co-Trainer einer spanischen Erst-Liga-Basketballmannschaft die Spielstrategie seines Chefs für falsch hält, beginnt er während des Spiels und vor laufender Kamera, einen handfesten Streit mit ihm. Er wird gefeuert. Seinen Kummer darüber ertränkt er im Alkohol. Auf der Heimat durch das nächtliche Madrid wird er von der Polizei angehalten. Er streitet sich gleich mit den Beamten und demoliert dabei einige Autos. Das Polizeiauto gehört dazu.

Die von einer Richterin ausgestellte Quittung besteht in der Wahl zwischen einer Haftstrafe oder sozialer Arbeit. Marco wählt die Sozialarbeit, die er am liebsten auch Umgehen möchte. Denn wer will schon ein Basketball-Team geistig Behinderter trainieren?

Aber der Vereinsvorsitzende und die Richterin bleiben hart. Marco muss die „Amigos“ trainieren. Die haben noch nie ein Spiel gewonnen und sie werden auch nie eines gewinnen. Sie werfen Bälle in den eigenen Korb. Sofern sie ihn überhaupt treffen. Sie funktionieren nicht als Mannschaft. Sie verstehen die Grundlagen des Spiels nicht. Und weil sie alle geistig behindert sind, verstehen sie vieles nicht oder falsch oder wörtlich. Etwas langsam sind sie auch. Sie sind das genaue Gegenteil von Marco, der aus dem Chaotenhaufen ein Team formen soll, das auch Spiele gewinnt.

Wir sind Champions“ von Javier Fesser (Clever & Smart, Clever & Smart – In geheimer Mission) ist ein sehr sympathischer Feelgood-Film, der humorvoll in den erwartbaren Bahnen verläuft und ein wundervoll liebenswertes Team geistig Behinderter hat, die schon lange den Sinn des Lebens kennen, während Marco ihn noch lernen muss.

In Spanien war die Komödie ein von über drei Millionen Menschen gesehener Kinohit, der inzwschen auch Spaniens Kandidat für den Oscar als bester ausländischer Film ist.

Deutschland schickt stattdessen Florian Henckel von Donnersmarcks bedeutungsschwangeres Drama „Werk ohne Autor“ (Kinostart: 3. Oktober, Besprechung folgt) ins Oscar-Rennen.

Wir sind Champions (Campeones, Spanien 2018)

Regie: Javier Fesser

Drehbuch: David Marqués, Javier Fesser

mit Javier Gutiérrez, Athenea Mata, Luisa Gavasa, Daniel Freire, Laura Barba, Juan Margallo, Jesús Lago Solis, Roberto Sánchez, Julio Fernández, Jesús Vidal, José de Luna, Sergio Olmos, Stefan López, Alberto Nieto, Fran Fuentes, Gloria Ramos

Länge: 119 Minuten

FSK: ab 0 Jahre

Hinweise

Deutsche Homepage zum Film

Moviepilot über „Wir sind Champions“

Rotten Tomatoes über „Wir sind Champions“

Wikipedia über „Wir sind Champions“ (englisch, spanisch)


Neu im Kino/Filmkritik: Filmische Experimente: „Utøya, 22. Juli“

September 20, 2018

Ein Film erzählt über seine Schnitte und die Montage seine Geschichte. Und gerade deshalb probieren Regisseure immer wieder, einen Film ohne einen einzigen Schnitt zu erzählen. Während Alfred Hitchcock beim Dreh von „Cocktail für eine Leiche“ (Rope) aufgrund der damaligen Länge der Filmrollen alle zehn Minuten tricksen musste, können heutige Kameras scheinbar endlos aufnehmen und aufgrund ihrer Größe sind sie auch sehr beweglich. Die Grenze ist die physische Kondition des Kameramanns. Sebastian Schipper inszenierte den 140-minütigen sehr bewegungsintensiven Gangsterfilm „Victoria“. Das Experiment gelang. Es gibt sogar einen von Dani Levy inszenierten „Tatort“, der ohne einen einzigen Schnitt auskommt.

In „Utøya 22 Juli“ erzählt Erik Poppe seine Geschichte ebenfalls ohne einen Schnitt. So will er die Zuschauer in die Situation seiner jugendlichen Protagonisten auf der Insel Utøya am 22. Juli 2011 bringen. Er will ihre Geschichte erzählen und den Blick vom Täter auf die Opfer seiner Tat bringen.

An dem Tag stürmte der schwerbewaffnete Rechtsterrorist Anders Breivik auf die Insel und schoss wahllos um sich. In dem Moment sind ungefähr fünfhundert Jugendliche auf Utøya in einem Sommercamp der Jugendorganisation AUF der sozialdemokratischen Arbeiderpartiet. Breivik erschießt 67 Menschen und er verursacht den Tod von zwei weiteren Menschen.

Im gesamten Film, im Abspann und im Pressematerial wird sein Name nicht einmal erwähnt. Auch im Film taucht er nur am Ende kurz als Silhouette am Horizont auf. Es ist das ausdrückliche Programm des Films, ihm kein Forum zu geben.

Während Breivik mordet, begleiten Poppe und sein Kameramann Martin Otterbeck vor allem die 18-jährige Kaja. Sie flüchtet, geht wieder zurück in das Zeltlager, sucht ihre jüngere Schwester und versucht zu helfen. Ohne einen Überblick über die Situation zu haben. Sie und die anderen Jugendlichen, wissen nicht, wer auf sie schießt. Sie wissen nicht, ob es sich um einen Terroranschlag (kurz davor zündete Breivik in Oslo eine Autobombe), eine nicht angekündigte Militärübung oder einen schlechten Scherz handelt. Sie und die anderen Teilnehmer des Sommercamps wissen auch nicht, ob eine oder mehrere Personen auf sie schießen.

Es dauert 72 Minuten, bis die Polizei auf die Notrufe reagiert und auf der Insel eintrifft. Poppe erzählt diese Stunde des Grauens, mit einem kurzen Prolog, in Echtzeit. „ Utøya 22. Juli“ dauert 98 Minuten.

Mit seinem Spielfilm will Poppe den Opfern eine Stimme geben. Deshalb zeigt er, bis auf einen kurzen Moment am Filmende nie den Täter. Er kümmert sich, was im Rahmen der von ihm erzählten Filmgeschichte auch unmöglich ist, auch nicht um Breiviks Motivation, Motive und Psyche.

Das ist ein ehrenwertes Anliegen und wenn er mit seinem Film zur Traumabewältigung bei den Betroffenen beiträgt, kann nichts dagegen gesagt werden.

Aber hier geht es um den Film als Film und wie sehr er dem unbeteiligten Zuschauer etwas erzählen kann.

Beginnen wir mit dem Film.

Ja, es ist aus technischer Sicht beeindruckend, wie beweglich die Kamera ist und welche Laufleistungen Kameramann Otterbeck vollbringt. Aber die Filmgeschichte erschöpft sich weitgehend im Wegrennen und im Matsch liegen, während im Hintergrund weitere Jugendliche durch das Bild laufen. Das ist schnell redundant und auch nur von begrenztem Erkenntnisgewinn.

Die Opfer sind willkürlich gewählt. Sie haben nichts getan, was sie zum Opfer prädestiniert. Ihr Tod und ihr Leben, wenn es denn erzählt wird (was „„Utøya 22 Juli“ nicht tut), verrät uns nichts, was die Tat irgendwie erklärt oder erklärbar macht. Das sind zwei vollkommen verschiedene Dinge.

Aufgrund der von Poppe gewählten Filmgeschichte können wir über die Opfer auch nicht mehr erfahren. Es sind Teenager, die Todesangst haben, sich verstecken, schreiend weglaufen und, meistens off screen, erschossen werden und sterben. Sie sind, abseits von dem, was sie innerhalb der wenigen Filmminuten tun, keine Individuen. Sie sind, wie man es aus einem Horrorfilm kennt, Schlachtvieh, das beim Zuschauer im sicheren Kinosessel für wohligen Schauer sorgen soll.

Das ist das Problem, der Filmgeschichte, die letztendlich den gängigen Konventionen des Horrorfilm folgt und Terror verbreiten soll.

Ein anderes Problem des Films ist der Umgang mit der Realität.

Die Geschichte von „Utøya 22. Juli“ entstand aus Gesprächen mit den Überlebenden des Anschlags. Anschließend verdichteten Poppe und die Drehbuchautorinnen Siv Rajendram Eliassen und Anna Bache-Wiig diese Geschichten zu einer auf wahren Ereignissen beruhenden Geschichte mit ausschließlich erfundenen Charakteren.

Aus Respekt vor den Opfern und ihren Angehörigen seien, so die Macher im Presseheft und im Abspann, alle Figuren im Film und ihre Erfahrungen vollständig fiktiv. Damit unterminiert der Film seinen Anspruch, die wahren Ereignisse zu erzählen. Er erzählt nicht die Geschichte der Opfer, sondern Geschichten, die von den Menschen inspiriert sind, die damals auf der Insel waren. Es ist an den entscheidenden Stellen ein fiktives Werk, das uns nichts über die Opfer, die damaligen Ereignisse (Warum dauerte es so lange, bis die Polizei eintraf?) oder den Täter verrät. Jeder dieser Punkte wäre in einer anderen Form besser aufgehoben gewesen. Und die Identifikation mit den Opfern – den Ermordeten und den Überlebenden des Anschlags – wäre in einer konventionellen Dokumentation, in der sie von ihren Erlebnissen und Gefühlen erzählen, eindrucksvoller gewesen.

Utøya 22. Juli“ ist, das muss so hart gesagt werden, ein auf mehreren Ebenen gescheiterter Film, der scheitern musste. Er ist eine ärgerliche Fiktion, voll falscher Entscheidungen. Da hilft auch nicht die Idee, alles in einer Einstellung zu drehen. .

Utøya, 22. Juli (Utøya 22. Juli, Norwegen 2018)

Regie: Erik Poppe

Drehbuch: Siv Rajendram Eliassen, Anna Bache-Wiig

mit Andrea Berntzen, Elli Rhiannon Müller Osborne, Aleksander Holmen, Brede Fristad

Länge: 98 Minuten

FSK: ab 12 Jahre

Hinweise

Deutsche Facebook-Seite zum Film

Moviepilot über „ Utøya 22. Juli“

Metacritic über „ Utøya 22. Juli“

Rotten Tomatoes über „ Utøya 22. Juli“

Wikipedia über „ Utøya 22. Juli“ (deutsch, englisch)

Berlinale über „ Utøya 22. Juli“


TV-Tipp für den 20. September: Blackhat

September 20, 2018

Vox, 23.00

Blackhat (Blackhat, USA 2014)

Regie: Michael Mann

Drehbuch: Morgan Davis Foehl

Nach einem verheerendem Hackerangriff auf kritische Infrastruktur tun sich chinesische und amerikanischer Sicherheitsleute zusammen. Aber ohne die Hilfe von Nick Hathaway, einem genialen, gerade inhaftierten Hacker, können sie den titelgebenden Blackhat nicht besiegen.

Bislang letzter Film von Michael Mann, der, trotz einiger gelungener Set Pieces und Bilder, nur eine lahme Version von „Miami Vice“ im Hackermilieu ist. „Blackhat“ ist langweiliger Unfug, der gerade so die Qualität eines passablen, aber verzichtbaren B-Pictures erreicht.

Mehr in meiner ausführlichen Besprechung.

mit Chris Hemsworth, Wang Leehom, Tang Wei, Viola Davis, Hold McCallany, Andy On, Ritchie Coster, John Ortiz, Yorick van Wageningen

Hinweise
Deutsche Homepage zum Film
Film-Zeit über „Blackhat“
Moviepilot über „Blackhat“
Metacritic über „Blackhat“
Rotten Tomatoes über „Blackhat“

Wikipedia über „Blackhat“ (deutsch, englisch)

Wired unterhält sich mit Michael Mann über „Blackhat“ und sieht sich mit Experten den Film an

Meine Besprechung der von Michael Mann erfundenen Krimiserie “Vega$ – Staffel 1″ (Vega$, USA 1978/1979)

Meine Besprechung von Michael Manns “Blackhat” (Blackhat, USA 2014)

Michael Mann in der Kriminalakte


TV-Tipp für den 19. September: Das Leben gehört uns

September 19, 2018

Arte, 20.15

Das Leben gehört uns (La Guerre est déclarée, Frankreich 2011)

Regie: Valérie Donzelli

Drehbuch: Valérie Donzelli, Jérémie Elkaïm

Als Juliette und Roméo erfahren, dass ihr 18 Monate alter Sohn einen Krebstumor im Gehirn hat, nehmen sie den Kampf auf.

Autobiographisch inspirierte, in schönster französischer Tradition erzählte Kampfansage an den Krebs und für das Leben. Ein etwas anderer Feelgood-Film.

Mehr in meiner ausführlichen Besprechung.

mit Valérie Donzelli, Jérémie Elkaïm, César Desseix, Gabriel Elkaïm, Brigitte Sy, Elina Löwensohn, Michèle Moretti, Philippe Laudenbach, Bastien Bouillon, Béatrice De Staël, Anne Le Ny, Frédéric Pierrot, Elisabeth Dion

Hinweise

Französische Homepage zum Film

Deutsche Homepage zum Film

Wikipedia über „Das Leben gehört uns“ (englisch, französisch)

Rotten Tomatoes über „Das Leben gehört uns“

Film-Zeit über „Das Leben gehört uns“

Allocine über „Das Leben gehört uns“

taz: Interview mit Valérie Donzelli und Jérémie Elkaïm

Meine Besprechung von Valérie Donzellis „Das Leben gehört uns“ (La Guerre est déclarée, Frankreich 2011)


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